Bist du mein Publikum?
Immer wieder habe ich Ideen oder Gedanken, die es mir Wert scheinen, sie mit anderen zu teilen. Aber dann denke ich daran, wie sie auf verschiedenste Weise falsch interpretiert oder bestritten werden könnten. Und ich grüble darüber nach, wie ich sie besser erkläre oder rechtfertige mich.
Und dann bin ich einfach nur müde von all dem Denken und schreibe überhaupt nichts.
In dem Versuch, diese Falle zu vermeiden und meine eigenen Gedanken zu klären, habe ich mich entschlossen für ein sehr begrenztes Publikum zu schreiben: Mich, und die Leute, die mir ähnlich sein könnten.
Ich befürchte, dass ich sonst in eine dumme Debatte gerate oder mich mit Toren streite, und das ist nicht meine Art zu leben. Um dem vorzubeugen, werde ich wohl einfach alle Kommentare löschen, die irgendwie nach Troll oder Spam riechen oder hoffnungslos lästig sind.

Außerdem möchte ich alles, was ich je sagen werde, mit Folgendem einleiten: Ich weiß nicht alles. (und du auch nicht)

Beiträge via RSS
{ 1 comment… read it below or add one }
Ich verstehe dein Problem sehr gut. Mir fällt es leider noch viel
Schwerer, im Internet zu schreiben und zu diskutieren, leider.
Ich diskutiere am liebsten von Angesicht zu Angesicht. Das
erscheint mir menschlich. Manchmal fällt es mir etwas leichter, im
Web zu schreiben. Deinen Blog finde ich sehr gut und anregend.
Ich werde mich auf meine weise für eine Ablösung des Patriarchats
einsetzen. Danke, und weiter so