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Videos über matriarchale Gesellschaften



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Filmtipp: Der lange Weg nach Hause



Sonntag, 22.04.2007 um 23.00 h im BR.

Original-Titel: “Rabbit-Proof Fence”

Wenn dich als Kind die Regierung gekidnappt hätte, wärst du 2400 km weit zu deiner Familie zurück gelaufen?

Der Film zeigt, wie typischerweise mit Eingeborenen umgegangen wird, wie sie ihrer Kultur beraubt werden - es wird ihnen z.B. verboten ihre eigene Sprache zu sprechen. Mach’ das ein paar Jahre, und du weißt nicht mehr, wer du bist.

Auch wenn der Film in Australien handelt - er zeigt ein Stück unserer eigenen Geschichte: Was unseren Vorfahren geschah und wie sie wiederum mit “den anderen” umgegangen sind.

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Wer den Film im Fernsehen verpasst, kann ihn bei Amazon ausleihen oder kaufen unter: Long Walk Home

Filmtipp: Vera Drake



Am Montag, 16.4.2007 um 20.15 h zeigt Tele 5 den Film “Vera Drake” - ein Beispiel und eine Bestätigung meines letzten Beitrags (Akkumulation, Wachstum und Angst vor dem Tod).

Der Film war ein sensationeller Überraschungserfolg. Im Vorfeld war es jedoch schwierig gewesen, ihn überhaupt zu finanzieren. Regisseur Mike Leigh sagte dazu: “Ja, das war verdammt schwer. Es grenzt an Wahnwitz, wie wir diesen lächerlich billigen Film am Ende doch noch realisieren konnten, ohne Kompromisse einzugehen. Er ist eine hundertprozentig unabhängige, europäische Produktion.”

Bei den Academy Awards 2005 wurde Mike Leigh in der Kategorie Beste Regie nominiert und trat damit gegen Martin Scorsese und Clint Eastwood an. Imelda Staunton, die Hauptdarstellerin, erhielt ebenfalls eine Oscarnominierung. (IMDB)

Ein Film, den ich nur empfehlen kann, allein schon um die Zwänge zu erkennen, in denen wir leben und aus denen der Ausbruch nicht so leicht ist, weil wir Gesetze haben, die dem patriarchalen System dienen und nicht den Menschen.

Brauchen die Deutschen den Schonwaschgang?



Haben die deutschsprachigen Menschen größere Berührungsängste mit den patriarchalen Schrecklichkeiten als andere Völker? Zumindest scheinen das die Medienleute zu denken, die den Film “Alle Kinder dieser Welt” für den deutschsprachigen Markt aufbereitet haben.

Wie wirkt das Filmposter links auf Sie?

Einladend? Fröhlich? Farbig und lebendig?

Nun, es handelt sich um einen Film der folgendermaßen beschrieben wird:

“Uros steht kurz davor, aus dem Jugendknast entlassen zu werden. Doch draußen wartet nur der gewalttätige Vater, der ihn wieder auf Diebestouren zwingen wird. Und da sind noch die Straßenkinder von Sao Paolo, die alles sammeln, was die Überflussgesellschaft wegwirft. Wenn sie Glück haben, bekommen sie dafür vom Altwarenhändler ein paar Centavos. Oder auch der Mini-”Freiheitskämpfer”, der für eine “bessere” Zukunft mordend und plündernd durch den afrikanischen Busch zieht und nun in einer Schule eine Bombe legen soll…”

Der englische Film-Titel heißt “All the Invisible Children” und ist die korrekte Übersetzung des französisch-italienischen Originals “Les Enfants Invisibles”. Klingt schon anders als der deutsche …

Ein alltägliches Beispiel patriarchaler Manipulation durch die Medien.

Kinder im Patriarchat werden emotional missbraucht (Video)



Wir brauchen uns nichts vorzumachen: im Patriarchat gibt es keine Kinder, die nicht missbraucht sind, emotional missbraucht. Sie gehören zu unserem Eigentum und “Besitz”.

Die patriarchale Gesetzgebung ist da sehr eindeutig: Rechte und Pflichten Erwachsener gegenüber Kindern sind festgelegt. Nicht nur die der Eltern, auch andere “Erziehungsberechtigte” müssen sich an die juristischen Vorgaben halten - Schule, Polizei, Jugendamt, Militär, Standesämter und Verwaltungsbehörden. Die geben vor, was Kinder zu tun und zu lassen haben und wie sie sein sollen, ohne Rücksicht auf die individuelle Persönlichkeit.

Das ist Freiheitsberaubung und Zwang.
Deshalb gibt es im Patriarchat so was wie Individualität gar nicht. Sie kann überhaupt nicht entwickelt werden.

So lange wir uns nicht bewusst machen, was da eigentlich mit Kindern gemacht wird, kann unsere Gesellschaft nicht heilen. Können wir uns selbst nicht heilen. Wir müssen dazu nicht selbst Kinder haben - wir waren ja welche.

Eine Lektion in Geschichtsschreibung



Geschichtsschreibung bietet nicht - wie Historiker behaupten - ein Bild der Wirklichkeit. Auch Historiker sind Menschen, welche die Welt aus einem bestimmten Blickwinkel betrachten und dabei die Überlieferung selektieren, Sachverhalte verschweigen, idealisieren oder in den Schmutz zerren. Sie werden dafür bezahlt. Von denen die gerade Geschichte machen. weiterlesen →