Bei DuBerichtest.de wurde eine kleine Rezension zum Matriarchat Blog geschrieben, die sehr positiv und gut recherchiert ist. Die Autorin Tonia Schubert hat sich bis tief ins Archiv durchgelesen. Aber es klingt etwas an, das der Korrektur bedarf.
Es geht um folgende Bemerkungen der Autorin: weiterlesen →
Gestern habe ich einen 7-teiligen Email-Kurs zum Thema Matriarchat fertig gestellt und heute können Sie sich dazu anmelden. Der Kurs ist kostenlos und jede Woche wird Ihnen ein Teil als Email ins Postfach geliefert. Auf der Anmeldungseite finden Sie ein Inhaltsverzeichnis und einen Link zur verwendeten Literatur.
Sie werden die Gesellschaftsform Matriarchat auf eine Weise kennen lernen, die Sie sonst nirgends finden. Jetzt anmelden!
Verglichen mit den egalitären Kreissiedlungen erzeugen die für weite Teile Westafrikas typischen Gehöftsiedlungen einen recht unübersichtlichen und unstrukturierten Eindruck. Sie sind über die Landschaft gesprenkelt wie Sommersprossen übers Gesicht.
Gründe für diese Form der Besiedlung sind weiterlesen →
“Ja, Du. Du kontrollierst das Informationszeitalter, willkommen in Deiner Welt”, mit diesen Worten begrüßt das US-amerikanische Time Magazine in diesem Jahr die Person des Jahres. Oder vielmehr, die Personen des Jahres, denn im Jahr 2006 sind alle Internetnutzer gekürt - das Stichwort Web 2.0 spielt dabei auch eine Rolle.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Time Magazine eine bestimmte Personengruppe anstatt einzelner Personen auswählt, die das Leben auf der Erde im Guten wie im Schlechten beeinflussen. In diesem Jahr gab es laut Time durchaus Individuen, die für viele schmerzhafte und erschreckende Dinge verantwortlich gemacht werden könnten, die 2006 passierten.
Wer jedoch 2006 aus einem anderem Sichtwinkel betrachte, sehe eine andere Geschichte. Eine, die sich nicht um Konflikte oder heraus ragende Männer drehe.
“Es ist eine Geschichte über Gemeinschaft und eine Zusammenarbeit einer Größenordnung, die nie zuvor gesehen wurde”, heißt es im Time Magazine. Websites wie Wikipedia, YouTube und MySpace, Open-Source-Software, das gemeinschaftliche Ringen vieler um die Entmachtung weniger und das unentgeltliche gegenseitige Helfen würden nicht nur die Welt verändern, sondern auch die Art und Weise, wie sich die Welt verändere. (via Golem)
Diesen Trend beobachte ich seit einigen Jahren. Die Merkmale des Internet - es ist egalitär - und insbesondere des Web2.0, stimmen genau mit dem Sozialsystem matriarchaler Gesellschaften überein.
Als ich mit meinen Seiten über die matriarchale Gesellschaftsform im Jahr 2000 begann, hörte ich sehr viele Einwände, dass es keinen Weg “zurück zum Matriarchat” gäbe und die meisten das auch nicht wollten.
Dabei war zwar häufig das Missverständnis im Spiel, dass Matriarchat etwas mit Frauenherrschaft zu habe, aber wenn dieses ausgeräumt war, sahen die meisten einfach keine Möglichkeit, jemals zu einem partnerschaftlichen, herrschafts-, hierarchie- und gewaltfreien Miteinander zu kommen.
Dabei deutete das 2001 erschienene Buch “Die Hacker-Ethik” von Pekka Himanen diese Richtung bereits an. Es beschreibt unter anderem, wie eine Handvoll visionärer Menschen bewusst darauf hin gearbeitet hat, das Internet offen zu halten und vor dem Zugriff von Kapitalismus und Monopolisierung zu schützen.
“Himanens Buch beschreibt eine neue Ethik, die sich in den kommenden Jahrzehnten zunehmend Geltung verschaffen wird” steht auf dem Umschlag.
Und diese neue Ethik zeigt sich in vielen Formen - im Internet und im richtigen Leben. Stimmt’s?
“Zeig mir wie du wohnst und ich sag’ dir, wer du bist” - so könnte der Spruch lauten, wenn wir Menschen verschiedener Geisteshaltungen betrachten.
In unserem Gesellschaftssystem ist es klar: Wir leben in Mini-Einheiten, haben keinen Platz für ein schönes großes Fest mit Musik und Tanz, schon gar nicht im Winter, Kinder haben selten Raum zur Bewegung, wir bauen nicht naturnah und schließen unsere Einheit ab, damit niemand aus und eingeht, der/die nicht “dazu gehört”. Anders bei den Tojolabales weiterlesen →
Eine wichtige Bemerkung zu Tests dieser Art: Es ist möglich, Menschen nach Verhaltensmustern zu kategorisieren. Ich habe selbst einmal einen solchen Test entwickelt, der sich auf die äußere Erscheinung und das Outfit bezog, und er hat gut funktioniert. Die uralten Wissenschaften der Astrologie oder des Eneagramms so wie die modernen psychologischen Tests versuchen gleichermaßen die Antwort auf die fundamentale Frage: “Wer bist du?” zu geben. Was dabei oft nicht bewusst wird, ist, dass das alles im kulturellen Kontext geschieht. Da wir im Patriarchat sozialisiert sind, können sowohl bei der Fragestellung als auch bei den Auswertungen nur patriarchale Elemente Berücksichtigung finden.
Für matriarchale Gesellschaften wären weder die Fragen noch die Antworten geeignet oder zutreffend!
Ich erwähne dies, weil viele Menschen versuchen aus patriarchalen Zwängen auszusteigen, mich eingeschlossen. Und es fällt mir auf, dass die Auswertung dieses Tests meine Beziehungen zur Gesellschaft korrekt beschreibt, aber manche gelten nurmehr für meine Vergangenheit und manche sind gar nicht erwähnt, weil sie im Paradigma der Industrieländer nicht, oder nur marginal vorkommen.
Altersheim 2.0 - Idee und Konzept Wie Web2.0 den Alten und Pflegebedürftigen aus der Isolation helfen könnte: Altersheim 2.0 - Idee und Konzept
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