Alle Beiträge über 'Web2.0'
Volksverdummung oder Das Weltbild der Meisten
Wer die Informationen kontrolliert, die die Meisten erhalten, bestimmt deren Weltbild, Gedanken und Entscheidungen. Nicht die Entscheidungen von allen, sondern “nur” der Meisten, der Masse, der Mehrheit… weiterlesen →
17. Januar 2008 -
Zu meinem Blogbeitrag “Die tägliche Portion Zwang” über die Strafanzeige gegen die Wikipedia hat mir Herr Andrax, Admin bei der Wikipatria*, einen Kommentar geschrieben, anhand dessen ich hier untersuche, was die Crux ist, womit sich insbesondere deutschsprachige WikipedianerInnen schwer tun und wie das die Gesellschaft spiegelt. weiterlesen →
14. Januar 2008 -

In der Süddeutschen Zeitung ist am 6.12.2007 zu lesen:
“Die stellvertretende Vorsitzende der Linken, Katina Schubert, hat Strafanzeige gegen das Internetlexikon Wikipedia wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gestellt. Sie will damit verhindern, dass künftig “über das rechtlich geschützte Maß hinaus“ aus NS-Quellen zitiert wird.”
So der Sachverhalt.
Sicherlich kann man geteilter Meinung sein, ob öffentlich zugängliche NS-Quellen weiterlesen →
10. Dezember 2007 -
Vor ein paar Tagen habe ich die populäre Software Wordpress installiert und bin zur Zeit dabei, mich damit vertraut zu machen. Beim surfen und lesen und lernen bin ich immer mal wieder über den Begriff “Blog-Karneval” gestolpert, in der englischsprachigen Blogosphere schon länger ein beliebtes Ereignis unter Bloggern.
Was ist ein Blog-Karneval?
Typischerweise überlegt sich jemand weiterlesen →
8. September 2007 -
Ich weiß, die meisten erwarten eigentlich einen ordentlichen, seriösen Beitrag, wenn sie sich schon hierher durchklicken. Aber da ich soeben meiner Pixelsammlung auf meiner Festplatte ein weiteres, wunderscherschönes Exemplar hinzugefügt habe, möchte ich euch doch gerne an meiner Freude teilhaben lassen.
Da gibt es das Daisy-Online-Denkmal (was ich von Offline-Denkmälern halte)
PS Und wer ist Daisy?
13. August 2007 -
Was auch immer passiert, es liegt an unserer Wahrnehmung, was wir daraus machen.
Wir können es als Drama sehen. Oder als Potenzial. Ich persönlich bevorzuge das Potenzial.
In der Interaktion des Web haben wir die Möglichkeit, unseren Alltag so zu gestalten, wie wir ihn haben möchten. Folgende Liste bezieht sich auf das Schreiben und Kommentieren in Blogs, Foren, Wikis usw. Ist aber auf jede Gruppe, Familie und jeden Verein auch außerhalb des Internet übertragbar.
15 Tipps nicht-patriarchal zu agieren
- Ich bleibe in meiner Formulierung bei mir und drücke das auch klar so aus.
Beispiel: ICH sehe, ICH fühle, ICH nehme wahr, MIR geht es um…, nach MEINER Erfahrung…
- Ich formuliere klar und präzise was ich meine. Ich stelle sicher, dass ich auch meine, was ich sage.
- Ich spreche nicht ÜBER Menschen, sondern Menschen direkt an.
- Ich unterlasse es, aus meiner persönlichen Sichtweise, Wahrnehmung oder Befindlichkeit eine allgemein gültige Aussage zu machen.
Beispiel: Ich bin sauer (wütend/ enttäuscht/ verletzt) anstatt “Du bist ein Rechthaber” oder “Es ist sinnlos”.
- Ich achte darauf nicht bewertend zu formulieren.
Beispiel: “Ich bin enttäuscht” oder “mich beeindruckt/ berührt…” anstatt: “Das ist das Letzte/das ist toll! ODER: “Matriarchale Mütter haben die Möglichkeit xyz…” anstatt: “Männer sind…/Frauen sind…”
- Ich bin sehr achtsam mit “Grenzen” in meinen Äußerungen.
Beispiel: Ich unterlasse Belehrungen, Ratschläge und “Psychologische Gutachten” gegenüber anderen Teilnehmer/innen, es sei denn, ich bin deutlich dazu eingeladen oder aufgefordert.
- Ich bringe anderen der Community eine Haltung “auf Augenhöhe” entgegen. Selbst wenn ich ihn/sie überhaupt nicht verstehe oder er/sie mir unsympathisch ist.
- Ich achte darauf, dass mein Beitrag inspirierend, schöpferisch, hilfreich, unterstützend, freudvoll, zugewandt ist.
- Ich lege meine Betonung auf das, was uns hier verbindet, in jedem Fall ist es mindestens das Thema des Beitrags und übe mich darin, Unterschiede als Inspiration statt als Bedrohung zu erleben.
- Ich übe die Haltung eines/einer Lernenden.
Denn: Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken, Worte und Handlungen Realität er-schaffen.
- Daher enthalte ich mich der Versuchung, “Munition” zu sammeln, um meine eigene Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu untermauern und/oder die Position (Standpunkt/Sichtweise) eines Gegenübers zu untergraben.
- Ich bin stets bereit, mich von meiner gegenwärtigen Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu lösen, wenn ich im Austausch mit anderen einen für mich besseren Wert oder lösungsorientierteren Ansatz gefunden habe.
- Wenn ich einen Artikelbaum/Kommentar eröffne, betreue ich ihn verantwortlich mit.
- Kritik und Persönliches frage/äussere ich per Email und direkt.
- Ich gebe eine Email und meinen Namen an, damit ich für die anderen ansprechbar und erreichbar bin.
Die Liste habe ich in ähnlicher Form bei www.xing.com entdeckt. Ihr könnt sie gerne auf euren Blog entführen.
Achtung: Diese Tipps gelten auf diesem Blog als Ergänzung der Kommentier-Richtlinie; denn der ganze Blog ist darauf angelegt, das Patriarchat zu unterlaufen.
2. August 2007 -