Alle Beiträge über 'Weisheit'
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Für Günter (84), den ältesten hier in der Runde dieses Blogs (sein Kommentar), meinen Freund Toni (88), mit dem ich Tennis!! spiele und frühe Geschichte diskutiere, und meinen Vater, der am heutigen Tag 93 wird.
Malidoma schreibt*:
Das Profil eines Ältesten enthält weiterlesen →
2. April 2008 -

Im Westen steckt man ungeheure Energie in die Verlängerung der Jugend. Jung zu sein, heißt vital, attraktiv, begehrt, extrem leistungsfähig zu sein. Infolgedessen lebt eine riesige, gewinnbringende Industrie nur von der Jugend.
Sie bedient die Sehnsucht der Leute nach weiterlesen →
10. Oktober 2007 -
Was auch immer passiert, es liegt an unserer Wahrnehmung, was wir daraus machen.
Wir können es als Drama sehen. Oder als Potenzial. Ich persönlich bevorzuge das Potenzial.
In der Interaktion des Web haben wir die Möglichkeit, unseren Alltag so zu gestalten, wie wir ihn haben möchten. Folgende Liste bezieht sich auf das Schreiben und Kommentieren in Blogs, Foren, Wikis usw. Ist aber auf jede Gruppe, Familie und jeden Verein auch außerhalb des Internet übertragbar.
15 Tipps nicht-patriarchal zu agieren
- Ich bleibe in meiner Formulierung bei mir und drücke das auch klar so aus.
Beispiel: ICH sehe, ICH fühle, ICH nehme wahr, MIR geht es um…, nach MEINER Erfahrung…
- Ich formuliere klar und präzise was ich meine. Ich stelle sicher, dass ich auch meine, was ich sage.
- Ich spreche nicht ÜBER Menschen, sondern Menschen direkt an.
- Ich unterlasse es, aus meiner persönlichen Sichtweise, Wahrnehmung oder Befindlichkeit eine allgemein gültige Aussage zu machen.
Beispiel: Ich bin sauer (wütend/ enttäuscht/ verletzt) anstatt “Du bist ein Rechthaber” oder “Es ist sinnlos”.
- Ich achte darauf nicht bewertend zu formulieren.
Beispiel: “Ich bin enttäuscht” oder “mich beeindruckt/ berührt…” anstatt: “Das ist das Letzte/das ist toll! ODER: “Matriarchale Mütter haben die Möglichkeit xyz…” anstatt: “Männer sind…/Frauen sind…”
- Ich bin sehr achtsam mit “Grenzen” in meinen Äußerungen.
Beispiel: Ich unterlasse Belehrungen, Ratschläge und “Psychologische Gutachten” gegenüber anderen Teilnehmer/innen, es sei denn, ich bin deutlich dazu eingeladen oder aufgefordert.
- Ich bringe anderen der Community eine Haltung “auf Augenhöhe” entgegen. Selbst wenn ich ihn/sie überhaupt nicht verstehe oder er/sie mir unsympathisch ist.
- Ich achte darauf, dass mein Beitrag inspirierend, schöpferisch, hilfreich, unterstützend, freudvoll, zugewandt ist.
- Ich lege meine Betonung auf das, was uns hier verbindet, in jedem Fall ist es mindestens das Thema des Beitrags und übe mich darin, Unterschiede als Inspiration statt als Bedrohung zu erleben.
- Ich übe die Haltung eines/einer Lernenden.
Denn: Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken, Worte und Handlungen Realität er-schaffen.
- Daher enthalte ich mich der Versuchung, “Munition” zu sammeln, um meine eigene Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu untermauern und/oder die Position (Standpunkt/Sichtweise) eines Gegenübers zu untergraben.
- Ich bin stets bereit, mich von meiner gegenwärtigen Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu lösen, wenn ich im Austausch mit anderen einen für mich besseren Wert oder lösungsorientierteren Ansatz gefunden habe.
- Wenn ich einen Artikelbaum/Kommentar eröffne, betreue ich ihn verantwortlich mit.
- Kritik und Persönliches frage/äussere ich per Email und direkt.
- Ich gebe eine Email und meinen Namen an, damit ich für die anderen ansprechbar und erreichbar bin.
Die Liste habe ich in ähnlicher Form bei www.xing.com entdeckt. Ihr könnt sie gerne auf euren Blog entführen.
Achtung: Diese Tipps gelten auf diesem Blog als Ergänzung der Kommentier-Richtlinie; denn der ganze Blog ist darauf angelegt, das Patriarchat zu unterlaufen.
2. August 2007 -
Immer wieder höre ich: Es passiert nichts, die Welt verändert sich nicht, es dauert so lange … Aber seit Mitte der 90er beobachte ich zunehmend Indizien, dass immer mehr Menschen sich über Zusammenhänge bewusst werden und aus dem heraus handeln. Erkennen ist Tun, lautet eine Weisheit.
Hier ist ein Buch, dass solche Indizien beschreibt:
Die Welt verändern. Social Entrepreneurs und die Kraft neuer Ideen: “Steigende Pro-Kopf-Einkommen, sinkende Analphabetenquoten, die Verbreitung des Internets sowie größere demokratische Freiheiten tragen dazu bei, dass rund um den Globus immer mehr Bürger aktiv werden, mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse für ihre Mitmenschen zu verbessern. Ein Buch, das inspiriert und Hoffnung macht.”
11. Juli 2007 -

Der Mensch an sich ist lösungsorientiert
nur beschränkt er sich dabei auf sich allein.
Wenn das Ego mehr als sich einbeziehen würde
ginge es den Menschen um so vieles besser.
Natalie Bosien (Gedichte)
14. Juni 2007 -
aus der Sicht von Richard Bach:
“Die Bande, die deine wahre Familie vereinen, sind nicht aus Blut, sondern aus Freude am eigenen und Achtung vor anderem Leben.
Nur selten wachsen die Mitglieder einer Familie unter einem Dach auf.”
Richard Bach, llusionen
8. Mai 2007 -