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	<title>Kommentare zu: Warum wir die Natur verloren haben</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 18:07:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1267</link>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:21:28 +0000</pubDate>
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		<description>1. Thys, das Wort &#039;Paradies&#039; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.

Kulturen, die aus &lt;b&gt;unserer&lt;/b&gt; Perspektive &#039;paradiesisch&#039; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.

Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.

2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#039;Geschlechter&#039; (Habsburger, Hohenzollern etc.).

3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#039;Naturisten&#039; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &quot;außerhalb&quot; von Natur sein können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Thys, das Wort &#8216;Paradies&#8217; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.</p>
<p>Kulturen, die aus <b>unserer</b> Perspektive &#8216;paradiesisch&#8217; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.</p>
<p>Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.</p>
<p>2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen <em>nicht</em> abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.<br />
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#8216;Geschlechter&#8217; (Habsburger, Hohenzollern etc.).</p>
<p>3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#8216;Naturisten&#8217; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &#8220;außerhalb&#8221; von Natur sein können.</p>
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		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
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		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>1. Thys, das Wort &#039;Paradies&#039; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.

Kulturen, die aus &lt;b&gt;unserer&lt;/b&gt; Perspektive &#039;paradiesisch&#039; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.

Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.

2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#039;Geschlechter&#039; (Habsburger, Hohenzollern etc.).

3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#039;Naturisten&#039; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &quot;außerhalb&quot; von Natur sein können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Thys, das Wort &#8216;Paradies&#8217; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.</p>
<p>Kulturen, die aus <b>unserer</b> Perspektive &#8216;paradiesisch&#8217; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.</p>
<p>Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.</p>
<p>2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen <em>nicht</em> abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.<br />
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#8216;Geschlechter&#8217; (Habsburger, Hohenzollern etc.).</p>
<p>3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#8216;Naturisten&#8217; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &#8220;außerhalb&#8221; von Natur sein können.</p>
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		<title>Von: Thys Flueler</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1266</link>
		<dc:creator>Thys Flueler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).

Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &quot;Erkenntnis&quot; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.

Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).</p>
<p>Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &#8220;Erkenntnis&#8221; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.</p>
<p>Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</p>
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		<title>Von: Thys Flueler</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2197</link>
		<dc:creator>Thys Flueler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:19:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).

Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &quot;Erkenntnis&quot; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.

Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).</p>
<p>Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &#8220;Erkenntnis&#8221; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.</p>
<p>Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Annette Pitzer</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1265</link>
		<dc:creator>Dr. Annette Pitzer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:23:46 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken gäbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da gäbe es Füchse. Dieselbe Mutter lässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.<br />
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.<br />
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken gäbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da gäbe es Füchse. Dieselbe Mutter lässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.<br />
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Annette Pitzer</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2196</link>
		<dc:creator>Dr. Annette Pitzer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken gäbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da gäbe es Füchse. Dieselbe Mutter lässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.<br />
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.<br />
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken gäbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da gäbe es Füchse. Dieselbe Mutter lässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.<br />
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</p>
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		<title>Von: Michaelaboelling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1264</link>
		<dc:creator>Michaelaboelling</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:53:41 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Natur &quot;zerstoererisch&quot; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#039;der Mensch&#039; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Natur &#8220;zerstoererisch&#8221; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#39;der Mensch&#39; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</p>
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		<title>Von: Michaelaboelling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2195</link>
		<dc:creator>Michaelaboelling</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Natur &quot;zerstoererisch&quot; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#039;der Mensch&#039; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Natur &#8220;zerstoererisch&#8221; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#039;der Mensch&#039; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</p>
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		<title>Von: Michaelaboelling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2133</link>
		<dc:creator>Michaelaboelling</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 01:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Natur &quot;zerstoererisch&quot; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#039;der Mensch&#039; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Natur &#8220;zerstoererisch&#8221; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#8216;der Mensch&#8217; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</p>
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		<title>Von: Susan Lauinger</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1263</link>
		<dc:creator>Susan Lauinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:59:11 +0000</pubDate>
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		<description>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.
Susan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.<br />
Susan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susan Lauinger</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1360</link>
		<dc:creator>Susan Lauinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:59:00 +0000</pubDate>
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		<description>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.
Susan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.<br />
Susan</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susan Lauinger</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2194</link>
		<dc:creator>Susan Lauinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:59:00 +0000</pubDate>
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		<description>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.
Susan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.<br />
Susan</p>
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	<item>
		<title>Von: Christine Götz</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1262</link>
		<dc:creator>Christine Götz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:54:16 +0000</pubDate>
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		<description>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christine Götz</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1359</link>
		<dc:creator>Christine Götz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</p>
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		<title>Von: Christine Götz</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2193</link>
		<dc:creator>Christine Götz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</p>
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		<title>Von: Klaus Hermeling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1261</link>
		<dc:creator>Klaus Hermeling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:29:22 +0000</pubDate>
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		<description>liebe dr. anette pitzer,
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen.....da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen.....ich bin über zeugt....nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot....es gäbe lächelnde Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe dr. anette pitzer,<br />
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen&#8230;..da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem<br />
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.<br />
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen&#8230;..ich bin über zeugt&#8230;.nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot&#8230;.es gäbe lächelnde Menschen.</p>
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		<title>Von: Klaus Hermeling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1358</link>
		<dc:creator>Klaus Hermeling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:29:00 +0000</pubDate>
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		<description>liebe dr. anette pitzer,
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen.....da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem 
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen.....ich bin über zeugt....nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot....es gäbe lächelnde Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe dr. anette pitzer,<br />
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen&#8230;..da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem<br />
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.<br />
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen&#8230;..ich bin über zeugt&#8230;.nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot&#8230;.es gäbe lächelnde Menschen.</p>
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		<title>Von: Klaus Hermeling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-2192</link>
		<dc:creator>Klaus Hermeling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:29:00 +0000</pubDate>
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		<description>liebe dr. anette pitzer,
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen.....da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen.....ich bin über zeugt....nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot....es gäbe lächelnde Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe dr. anette pitzer,<br />
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen&#8230;..da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem<br />
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.<br />
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen&#8230;..ich bin über zeugt&#8230;.nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot&#8230;.es gäbe lächelnde Menschen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernd Symons</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1258</link>
		<dc:creator>Bernd Symons</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??

Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &quot;Gottes Ebenbild&quot; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &quot;die Erde untertan mache&quot;.

So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:

&quot;Jäten ist Zensur an der Natur&quot; hat Kokoschka mal treffend gesagt.

Als man erkannte, dass es sich bei &quot;Mach dir die Erde untertan&quot; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &quot;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&quot; zu erkennen.

Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir - gemessen an der Größe des Universums - auch nicht größer sind als eine Amöbe.

Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitäne der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:

Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant - nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.

Treffen sich zwei Planeten:

&quot;Du siehst schlecht aus - was ist mit dir?&quot;
&quot;Ach, ich habe Homo Sapiens...&quot;
&quot;Du Armer - aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??</p>
<p>Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &#8220;Gottes Ebenbild&#8221; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &#8220;die Erde untertan mache&#8221;.</p>
<p>So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:</p>
<p>&#8220;Jäten ist Zensur an der Natur&#8221; hat Kokoschka mal treffend gesagt.</p>
<p>Als man erkannte, dass es sich bei &#8220;Mach dir die Erde untertan&#8221; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &#8220;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&#8221; zu erkennen.</p>
<p>Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir &#8211; gemessen an der Größe des Universums &#8211; auch nicht größer sind als eine Amöbe.</p>
<p>Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitäne der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:</p>
<p>Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant &#8211; nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.</p>
<p>Treffen sich zwei Planeten:</p>
<p>&#8220;Du siehst schlecht aus &#8211; was ist mit dir?&#8221;<br />
&#8220;Ach, ich habe Homo Sapiens&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Du Armer &#8211; aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Symons</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1357</link>
		<dc:creator>Bernd Symons</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1357</guid>
		<description>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??
 
Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &quot;Gottes Ebenbild&quot; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &quot;die Erde untertan mache&quot;. 

So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:

&quot;Jäten ist Zensur an der Natur&quot; hat Kokoschka mal treffend gesagt.

Als man erkannte, dass es sich bei &quot;Mach dir die Erde untertan&quot; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &quot;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&quot; zu erkennen. 

Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir - gemessen an der Größe des Universums - auch nicht größer sind als eine Amöbe.

Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitäne der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:

Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant - nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.

Treffen sich zwei Planeten:

&quot;Du siehst schlecht aus - was ist mit dir?&quot;
&quot;Ach, ich habe Homo Sapiens...&quot;
&quot;Du Armer - aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??</p>
<p>Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &#8220;Gottes Ebenbild&#8221; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &#8220;die Erde untertan mache&#8221;. </p>
<p>So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:</p>
<p>&#8220;Jäten ist Zensur an der Natur&#8221; hat Kokoschka mal treffend gesagt.</p>
<p>Als man erkannte, dass es sich bei &#8220;Mach dir die Erde untertan&#8221; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &#8220;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&#8221; zu erkennen. </p>
<p>Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir &#8211; gemessen an der Größe des Universums &#8211; auch nicht größer sind als eine Amöbe.</p>
<p>Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitäne der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:</p>
<p>Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant &#8211; nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.</p>
<p>Treffen sich zwei Planeten:</p>
<p>&#8220;Du siehst schlecht aus &#8211; was ist mit dir?&#8221;<br />
&#8220;Ach, ich habe Homo Sapiens&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Du Armer &#8211; aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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