<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Warum wir die Natur verloren haben</title>
	<atom:link href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/</link>
	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 16:00:23 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Hannelore Vonier</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1267</link>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:21:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1267</guid>
		<description>1. Thys, das Wort &#039;Paradies&#039; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.

Kulturen, die aus &lt;b&gt;unserer&lt;/b&gt; Perspektive &#039;paradiesisch&#039; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.

Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.

2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#039;Geschlechter&#039; (Habsburger, Hohenzollern etc.).

3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#039;Naturisten&#039; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &quot;außerhalb&quot; von Natur sein können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Thys, das Wort &#8216;Paradies&#8217; geht auf indogermanische Wurzeln zurück, ist also ein patriarchaler Begriff und Mythos. Aus unserem Defizit heraus beziehen wir uns auf etwas, das wir uns zwar irgendwie vorstellen, aber nicht haben.</p>
<p>Kulturen, die aus <b>unserer</b> Perspektive &#8216;paradiesisch&#8217; leben, entwickeln keinen Begriff und schon gar keinen Mythos dazu, weil es für sie ihr Alltag ist, sie kennen keine andere Lebensform.</p>
<p>Genauso wie viele bei uns nicht wissen, dass sie im Patriarchat leben, weil sie noch nie von etwas anderem, als so zu leben, gehört haben.</p>
<p>2. Mit der Erkenntnis der Vaterschaft wurden die Sippen <em>nicht</em> abgeschafft. Sie lebten weiterhin im Stammesverbund. Populär ist ein gewisser Jesus, ein Spross aus dem Stamm Davids.<br />
Später und bis heute hießen diese Sippen/Stämme  &#8216;Geschlechter&#8217; (Habsburger, Hohenzollern etc.).</p>
<p>3. Wieso sollten wir nicht zurück zur Natur können? Ich bin wandelndes, lebendiges Beispiel und kenne noch weitere. Manche nennen sich sogar &#8216;Naturisten&#8217; und pflegen diesen Lebensstil. Die Frage ist, ob wir überhaupt &#8220;außerhalb&#8221; von Natur sein können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thys Flueler</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1266</link>
		<dc:creator>Thys Flueler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:19:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1266</guid>
		<description>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).

Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &quot;Erkenntnis&quot; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.

Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur als Paradies, dieser biblische Mythos bezieht sich meiner Meinung nach auf die vorpatriarchalischen Verhältnisse. Die Natur in der der Mensch  lebte, als er in kleinen Sippen in fruchtbaren subtropischen Gegenden lebten (ähnlich wie dies die Bonobos heute noch tun).</p>
<p>Mit den von James De Meo in der Saharasia-These beschriebenen Klimaveränderungen wurden die Menschen aus diesem Paradies vertrieben. Durch die damit verbundenen sozialen Umwälzungen gewannen die Männer die &#8220;Erkenntnis&#8221; (vom Stammbaum) über die Vaterschaft. Die Sippe wurde gesprengt und das Patriarchat nahm seinen Anfang.</p>
<p>Nur, zurück zur Natur können wir nicht. Längst ist der Kampf um die letzten Ressourcen entbrannt und der Mensch überzieht die Welt wie ein Krebsgeschwür. Und wenn der Apfel gegessen ist, beginnt alles wieder von vorn. Wir haben keinen Einfluss darauf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Annette Pitzer</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1265</link>
		<dc:creator>Dr. Annette Pitzer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:23:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1265</guid>
		<description>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken gäbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da gäbe es Füchse. Dieselbe Mutter lässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gestern begegnete mir in meiner Praxis ein weiterer Grund, warum Menschen keinen Bezug mehr zur Natur haben, Angst.<br />
Ein junger Patient war vollkommen entsetzt, als ich Ihm von meinem Garten erzählte.  „Wie können Sie sich einer solchen Gefahr aussetzen?“ lautete sein Kommentar. Zuerst dachte ich, er macht einen Scherz, aber weit gefehlt. Als er bemerkte, dass ich Ihn offensichtlich nicht verstand, erklärte er, dass Natur eine unkalkulierbares Risiko sei, dem man sich besser gar nicht erst aussetz. Zugegeben ich stand immer noch auf dem berühmten Schlauch. Er erklärte mir daraufhin, wie feindlich die Umwelt sei. In der Luft befänden sich Pollen, die Allergien auslösen, auf der Wiese lauerten Zecken auf Ihn, die Borreliose übertragen, in den Früchten säße der Fuchsbandwurm … etc. Da wäre man besser beraten zu Hause zu bleiben.<br />
Nachmittags hatte ich dann eine Patientin, die am  Waldrand mit Ihrer Familie lebt. Wir kamen auf die bevorstehenden Schulferien zu sprechen. Die Patientin hatte ein wenig Bedenken wegen der sechs Wochen, die die Kinder zu Hause verbringen sollten. „Sechs Wochen in denen Sie beschäftigt werden wollen“. Mein Kommentar dazu, dass Sie doch den Wald vor der Haustür haben in dem es ein ganzes Leben genug zum entdecken <acronym title="(gemein) germanisch">g</acronym>äbe, wies sie entsetzt zurück. Ihre Kinder dürften nicht in den Wald, da <acronym title="(gemein) germanisch">g</acronym>äbe es Füchse. Dieselbe Mutter <acronym title="lateinisch">l</acronym>ässt aber zu, dass Ihre Kinder ohne Helm Rad fahren oder auf dem Motorrad des Vaters mitfahren. So verzehrt kann Wahrnehmung sein.<br />
Wie kann man etwas schützen was man nicht kennt und vor dem man sich fürchtet?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michaelaboelling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1264</link>
		<dc:creator>Michaelaboelling</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:53:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1264</guid>
		<description>Wenn die Natur &quot;zerstoererisch&quot; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#039;der Mensch&#039; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Natur &#8220;zerstoererisch&#8221; ist, 400 Baeume sind es wert betrauert zu werden, wenn tausende Baeume in grossem Rahmen gefellt werden wird keine Traene verschwendet. Patriarchalisches denken? Ist dies ein Aufschrei gegen die Natur selbst, dass sie sich herraus nimmt ihre Baeume zu faellen wann immer sie sich danach fuehlt, ohne das &#39;der Mensch&#39; es verhindern kann. Wissenschaft hat oft als einzigen Beweggrund Macht ueber Natur zu erlangen und so lange wie dies die treibende Kraft ist werden wir uns mehr und mehr von der Natur entfernen und damit auch von einander. Wir wuerden gerne vergessen das wir eigentlich auch nur ein kleiner Teil von Ihr sind und sie uns eines Tages in minuten zerstoeren kann und das da nichts ist das es verhindern kann. IN einer Macht und Kontrolle getriebenen Gesellschaft das ist wahrsacheinlich die groesste Furcht die es gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susan Lauinger</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1263</link>
		<dc:creator>Susan Lauinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:59:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1263</guid>
		<description>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.
Susan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein schöner Artikel, gut zu wissen, das andere Menschen ähnlich denken.<br />
Susan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christine Götz</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1262</link>
		<dc:creator>Christine Götz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:54:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1262</guid>
		<description>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine treffende Beschreibung, warum wir uns von der Natur entfernt haben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Hermeling</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1261</link>
		<dc:creator>Klaus Hermeling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 03:29:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1261</guid>
		<description>liebe dr. anette pitzer,
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen.....da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen.....ich bin über zeugt....nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot....es gäbe lächelnde Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe dr. anette pitzer,<br />
Ich erlebe es auch so, das mein garten mir mein leben zurück gibt, das ich zeitweise nicht mehr wahrgenommen habe. im Garten re-naturiere ich genau so wie bei mir selbst. wieso es nachbarn gibt, die argwöhnisch auf diese naturnähe schauen&#8230;..da sieht man, wo wir sind. Kommt diese FREIE auf, soll es gleich unterdrückt werden. Da dienen die Mit-Menschen denen, die ungefragt die Herrschaft über diesen Planteten zum Schaden übernommen haben. Ohne es zu wissen, was sie eigentlich tun. Wenn es so weiter geht, schüttelt die Natur sich kräftig und die Plagegeister fliegen in alle Richtungen weg. Wenn Du Pächter wo wie ich auf einem<br />
Stückchen Erde bist, merkst Du bald, das Du es nicht zu sagen hast. Die Natur schon garnicht. Nur dem Be-Sitzer und Eigen-Tümer wird in einem Rahmen gestattet, wachsen zu lassen.<br />
Wieso haben Menschen etwas gegen das Paradies? Würde man ab jetzt alles wachsen lassen&#8230;..ich bin über zeugt&#8230;.nach einer gewissen Zeit wäre alles wieder im Lot&#8230;.es <acronym title="(gemein) germanisch">g</acronym>äbe <acronym title="lateinisch">l</acronym>ächelnde Menschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Symons</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1258</link>
		<dc:creator>Bernd Symons</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:49:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1258</guid>
		<description>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??

Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &quot;Gottes Ebenbild&quot; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &quot;die Erde untertan mache&quot;.

So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:

&quot;Jäten ist Zensur an der Natur&quot; hat Kokoschka mal treffend gesagt.

Als man erkannte, dass es sich bei &quot;Mach dir die Erde untertan&quot; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &quot;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&quot; zu erkennen.

Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir - gemessen an der Größe des Universums - auch nicht größer sind als eine Amöbe.

Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitäne der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:

Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant - nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.

Treffen sich zwei Planeten:

&quot;Du siehst schlecht aus - was ist mit dir?&quot;
&quot;Ach, ich habe Homo Sapiens...&quot;
&quot;Du Armer - aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht. Und die anderen Poster auch. Und wieso ist das so, wo wir uns doch alle einig sind??</p>
<p>Urbiblische Missverständnisse haben in den christlichen Gesellschaften den Menschen aus der Natur heraus gehoben und ihn als &#8220;Gottes Ebenbild&#8221; auf Wolke 9 gesetzt, auf dass er sich &#8220;die Erde untertan mache&#8221;.</p>
<p>So ist es nur logisch, dass wir die Natur als System profitträchtiger Rohstoffe ansehen und sie in pervertiertem Sortierwesen in Nützlinge &amp; Schädlinge, Kraut und Unkraut einteilen. Es ist legitim, alles zu vernichten, was dem Menschen nicht nutzen kann:</p>
<p>&#8220;Jäten ist Zensur an der Natur&#8221; hat Kokoschka mal treffend gesagt.</p>
<p>Als man erkannte, dass es sich bei &#8220;Mach dir die Erde untertan&#8221; um einen folgenschweren Übersetzungsfehler handelte, war es zu spät, um den Widerspruch mit der ebenfalls biblischen Behauptung &#8220;Gott ist überall, in uns und selbst im kleinsten Sandkorn&#8221; zu erkennen.</p>
<p>Sonst würde uns schon der kleinste Sturm in unserer Selbstüberschätzung deutlich machen, dass wir &#8211; gemessen an der Größe des Universums &#8211; auch nicht <acronym title="griechisch">gr</acronym>ößer sind als eine Amöbe.</p>
<p>Also schaffen wir uns tapfer ein Alibi, indem wir uns auf die Seite der Umweltschützer stellen und die Industriekapitä<acronym title="neuenglisch">ne</acronym> der chemischen Industrie verurteilen, die unsere Umwelt zerstören. Dabei haben wir (fast) alle zwei Seelen in der Brust:</p>
<p>Von 9-17 h ist die Natur seelenloser Rohstofflieferant &#8211; nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub fahren wir Naturliebhaber an die See, in den Wald, in die Berge.</p>
<p>Treffen sich zwei Planeten:</p>
<p>&#8220;Du siehst schlecht aus &#8211; was ist mit dir?&#8221;<br />
&#8220;Ach, ich habe Homo Sapiens&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Du Armer &#8211; aber mach dir keinen Kopf. Das hatte ich auch mal. Das geht von selbst wieder weg.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dr. Annette Pitzer</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1257</link>
		<dc:creator>Dr. Annette Pitzer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:36:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1257</guid>
		<description>Ja, wir Menschen sind ganz weit weg von der Natur. Ich lebe auf dem Land und man sollte meinen, dass die Menschen hier näher an der Natur sind. Weit gefehlt. Alleine die Kommentare zum Wetter zeigen mir immer wieder, dass die Menschen nicht ins Frei gehen. Ich betreibe einen biologisch-dynamischen Garten und bekämpfe die Natur so wenig wie möglich. Alle meine gärtnernden Nachbarn haben Probleme mit Wühlmäusen. Sie bekämpfen diese mit Gift und dennoch, oder gerade deshalb, vermehren Sie sich stark. Obwohl ich also umgeben bin von Wühlmausgärten gibt es in meinem Garten keine. Auf meinem Dach nächtigt ein Turmfalke, in einer Naturecke lebt ein Hermelin. Die wühlmausbekämpfenden Nachbarn machen mich immer auf den Turmfalken aufmerksam. Den sollten Sie verjagen, der macht nur Dreck ...Ich liebe diesen &quot;Dreck&quot; und bin gerne bereit den Lebensraum mit den Jägern zu teilen.
Ich denke, dass nicht nur die Devise &quot;macht Euch die Erde Untertan&quot; für dieses Verhalten ursächlich ist, sondern, dass der Mensch Angst vor der Natur hat.  Wir nehmen uns nicht als Teil der Natur wahr. Außerdem wird uns immer suggeriert es gibt nicht genug für alle. Dieses Gefühl von Mangel regt den Kampfgeist an. Sei es gegen vermeintliche Schädlinge oder Konkurrenten auf jedem anderen Markt. Doch genau hier können wir, wenn wir hinsehen von der Natur lernen. Es gibt keinen Mangel. Letztes Jahr war bei uns ein gutes Pflaumenjahr, dafür gab es kaum Äpfel. Dieses Jahr sieht es genau andersherum aus. Alles hat eben seine Zyklen, auch wenn es uns nicht immer passt.  Ich lerne jeden Tag in meinem Garten und es versetzt mich immer wieder in Erstaunen wie wunderbar alles funktioniert (auch ohne mich).  Ich wünsche jedem einen eigenen Garten um sich selbst kennenzulernen und die Natur zu begreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir Menschen sind ganz weit weg von der Natur. Ich lebe auf dem Land und man sollte meinen, dass die Menschen hier näher an der Natur sind. Weit gefehlt. Alleine die Kommentare zum Wetter zeigen mir immer wieder, dass die Menschen nicht ins Frei gehen. Ich betreibe einen biologisch-dynamischen Garten und bekämpfe die Natur so wenig wie möglich. Alle meine <acronym title="(gemein) germanisch">g</acronym>ärtnernden Nachbarn haben Probleme mit Wühlmäusen. Sie bekämpfen diese mit Gift und dennoch, oder gerade deshalb, vermehren Sie sich stark. Obwohl ich also umgeben bin von Wühlmausgärten gibt es in meinem Garten keine. Auf meinem Dach nächtigt ein Turmfalke, in einer Naturecke lebt ein Hermelin. Die wühlmausbekämpfenden Nachbarn machen mich immer auf den Turmfalken aufmerksam. Den sollten Sie verjagen, der macht nur Dreck &#8230;Ich liebe diesen &#8220;Dreck&#8221; und bin gerne bereit den Lebensraum mit den Jägern zu teilen.<br />
Ich denke, dass nicht nur die Devise &#8220;macht Euch die Erde Untertan&#8221; für dieses Verhalten ursächlich ist, sondern, dass der Mensch Angst vor der Natur hat.  Wir nehmen uns nicht als Teil der Natur wahr. Außerdem wird uns immer suggeriert es gibt nicht genug für alle. Dieses Gefühl von Mangel regt den Kampfgeist an. Sei es gegen vermeintliche Schädlinge oder Konkurrenten auf jedem anderen Markt. Doch genau hier können wir, wenn wir hinsehen von der Natur lernen. Es gibt keinen Mangel. Letztes Jahr war bei uns ein gutes Pflaumenjahr, dafür gab es kaum Äpfel. Dieses Jahr sieht es genau andersherum aus. Alles hat eben seine Zyklen, auch wenn es uns nicht immer passt.  Ich lerne jeden Tag in meinem Garten und es versetzt mich immer wieder in Erstaunen wie wunderbar alles funktioniert (auch ohne mich).  Ich wünsche jedem einen eigenen Garten um sich selbst kennenzulernen und die Natur zu begreifen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anette</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1256</link>
		<dc:creator>Anette</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:59:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-1256</guid>
		<description>Wenn ich Arhuaco Indios zur Show einladen könnte um zu beobachten was der Durchschnitts- Europäer in seinem Garten treibt, würden die sich vor Lachen in die Hose machen.  Alleine schon der Krampf der veranstaltet wird um den Rasen so hinzukriegen wie er sein soll und im Sommer dieser Kampf wöchentlich erfolgt.  Die schiefen Nachbars – Blicke die den strafen, der seinen Rasen verlottern lässt oder gar die Löwenzähne zum Samen bringen lässt, sind auch ein gutes Kabarett - Repertoire. Was für ein Glück dass sie einen Winter haben, sonst kämen sie nie zur Ruhe beim kontrollieren und hüten ihrer so geliebten „Natur“ im Eigenbesitz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich Arhuaco Indios zur Show einladen könnte um zu beobachten was der Durchschnitts- Europäer in seinem Garten treibt, würden die sich vor Lachen in die Hose machen.  Alleine schon der Krampf der veranstaltet wird um den Rasen so hinzukriegen wie er sein soll und im Sommer dieser Kampf wöchentlich erfolgt.  Die schiefen Nachbars – Blicke die den strafen, der seinen Rasen verlottern <acronym title="lateinisch">l</acronym>ässt oder gar die Löwenzähne zum Samen bringen <acronym title="lateinisch">l</acronym>ässt, sind auch ein gutes Kabarett &#8211; Repertoire. Was für ein Glück dass sie einen Winter haben, sonst kämen sie nie zur Ruhe beim kontrollieren und hüten ihrer so geliebten „Natur“ im Eigenbesitz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
