Wie Musik die Welt verändert – wirklich verändert!

by Hannelore Vonier on 27. Jun 2009 · 15 comments

Zur Zeit kann ich nicht schreiben, weil ich mich in einer Identitätskrise befinde; ich krieg’ keinen Text aus meinem Kopf in die Tastatur. Aber folgendes Projekt aus der Musikbranche möchte ich mit euch teilen: Playing for Change.

Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt – egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.

Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.

Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative “Playing for Change”.

(Quelle: Sein)

Playing for Change ist ein Multimedia-Musik-Projekt, das vom Produzenten Mark Johnson 2004 gegründet wurde, mit dem Ziel “inspire, connect, and bring peace to the world through music”.

Johnson verwirklichte seine Idee, indem er mit einem mobilen Ton-Studio um die Welt reiste, und lokale Musiker aufnahm, die alle den gleichen Song, aber in ihrer eigenen Interpretation, ausführten.

Hört die Musiker/innen im Video und schreibt im Kommentar eure Eindrücke:

Willkommen! Klick hier um über das Anliegen dieses Blogs zu lesen.
Viel Spaß und zögere nicht, deine Gedanken im Kommentar mit uns zu teilen.
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{ 5 trackbacks }

Lea Adami
27. Jun 2009 um 19:40
dat erdwurzelchen
27. Jun 2009 um 19:41
Arbeit - 2.0 » Blog Archive » Musik verändert die Welt
1. Jul 2009 um 03:19
SONNOS » Blog Archiv » Living next door…
7. Jul 2009 um 08:36
Es ist mir peinlich … « tintenklecks
28. Jul 2009 um 13:58

{ 10 comments… read them below or add one }

1 Michael 29. Jun 2009 um 14:36

Ich kann Deine Euphorie leider so gar nicht teilen – das Anliegen mag nobel sein, die Umsetzung bringt aber schwerwiegende Probleme mit sich.

Zum einen werden alle Mitwirkenden dazu verdammt, einen Text zu singen, den irgend jemand geschrieben hat, nur nicht sie selbst. Es mag sein, und sie würden den ja sogar unterschreiben: warum müssen sie ihn aber ausgerechnet in Englisch singen, einer Sprache also, die – teilweise – ihre Unterdrücker in der Kolonialzeit ihnen aufgedrückt hatten?

Noch problematischer finde ich das Verfahren, mit dem die Aufnahmen gemacht wurden: da reist jemand quer durch die Welt, und hält den Musikern einen Clicktrack vor die Nase! Sprich: die spielen alle zu einem Metronom, das ein Zugereister ihnen aus dem Westen mitbringt (aufzwingt).

Hmm. Ich muß über das Thema “Weltmusik” ohnehin noch einen Rant im eigenen Blog loswerden – da kommt das Video oben gerade recht…

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2 Hannelore 1. Jul 2009 um 07:21

Was soll ich mit so einem Kommentar machen? Einfach löschen? Damit wäre zumindest die problemorientierte (anstatt lösungsorientierte) Weltsicht von meinem Blog verschwunden.

Aber hey, ich habe mal einen Beitrag geschrieben, der hier eine Antwort gibt: Warum negative Glaubenssätze wertvoll sind

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3 Michael 1. Jul 2009 um 11:57

Ohe. Ich hatte gedacht, daß man auf einem Blog, der den “Fragezeichner” und “Keimform” verlinkt, eine Einschätzung formulieren kann, die in eine komplett andere Richtung geht, als das originale Posting.
Anmerkung HV: Du kannst nicht wissen, warum ich wen verlinke. Dieser Satz ist reines Rauschen.

Nachdem ich den in der Antwort verlinkten Eintrag überflogen
Anmerkung HV: Mehr als überfliegen war dir der Beitrag nicht wert? Hast du ihn denn dann verstanden?

habe (”Im Weltbild des “Kreativismus” wird davon ausgegangen, dass du alles, was in deinem Bewusstsein enthalten ist, selbst erschaffen hast.”), sehe ich ein, daß das eine voreilige Schlußfolgerung war.
Anmerkung HV: Was genau willst du uns damit mitteilen? Rauschen…

Ist mir fast ein wenig peinlich, mich hier mit einem Kommentar verewigt zu sehen. Vielleicht löschst Du das ja besser wirklich.
Anmerkung HV: Du schreibst einen Text auf ein fremdes Blog, der dir nachher peinlich ist? Und wo du vorher weißt, dass du ihn selbst nicht löschen kannst?

Die automatische “Dankeschön”-E-Mail solltest Du vielleicht auch besser deaktivieren – aber wahrscheinlich war das der einzige Kommentar seit langem, der Dir widerspricht…

Anmerkung HV: Dass du mir, der zum ersten Mal hier Gast ist, Ratschläge gibst, was ich löschen oder deaktivieren soll, ist wirklich “peinlich”, peinlich im Sinn einer Herrschaftsgesellschaft. Denn ich bin der Meinung, dass es so was wie ‘Peinlichkeit’ gar nicht gibt. Es gibt auch nichts zu bedauern, sondern nur zu lernen.

Was ist denn peinlich? Nackt herum zu laufen, zu fluchen, zu rülpsen, sich sinnlos zu besaufen, beim Gottesdienst zu lachen, am falschen Ort das Falsche zu sagen oder zu kommentieren ohne vorher hinzuspüren? Mit dem Moralbegriff “peinlich” versuchen uns Gesellschaft und Kirche ‘auf Linie’ und klein zu halten. Ich lade dich, Michael, und alle anderen Leser/innen ein, das Wort ‘peinlich’ aus dem Wortschatz zu streichen und stattdessen die ‘Sau raus zu lassen’.

Übrigens: Mir ist es völlig egal, ob mir jemand widerspricht oder nach dem Mund plappert. Ich analysiere Kommentare, damit die anderen, die hier lesen, wissen, was ich darin erkenne. Deshalb kommen die nämlich auf dieses Blog.

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4 richard 1. Jul 2009 um 16:12

“Zur Zeit kann ich nicht schreiben, weil ich mich in einer Identitätskrise befinde”

Hallo Hannelore,
zuerst hatte ich schon befürchtet, Dir wäre etwas zugestoßen, aber da die Kommentare immer bearbeitet wurden hatte ich so was in der Art schon fast vermutet. Mein Eindruck, den ich in letzter Zeit gewonnen habe ist, dass Du Dich zuweit vom Weg entfernt hast, ohne es zu merken.
Zur einer Überquerung eines Sumpfes kann man den Sumpf trockenlegen, aber dies wird uns allen hier nicht gelingen. Alternativ können wir in der Gesellschaft einen Weg weisen. Aber auch dann werden wir uns immer wieder verirren und merken, dass wir den falschen Weg erwischt haben, einen Weg, der zwar richtig ist, aber in einer Sackgasse endet.
Ich habe auf dem Weg, meinem Weg, entdecken müssen, dass es eventuell doch nicht so schnell geht mit der Entwicklung der Gesellschaft. Weil Menschen Angst haben, weil andere Kräfte und Mächte dagegen arbeiten. Da bin ich gezwungen zu manchem bösen Spiel gute Miene zu machen. Schon deswegen, weil man sich selbst sonst aufreiben und an sich selbst zerbrechen würde.
Ich besitze Wälder, viele Fichten und Kiefern. Diese Bäume werden den klimawandel wohl nicht überstehen. Mein Weg z.B: ist, sie durch die ursprünglicheren Laubbäume zu ersetzen. Meine Lebensspanne reicht nur dazu aus, mit dem Umbau zu beginnen, weitermachen müssen da andere.

Antworten

5 Michael 2. Jul 2009 um 12:34

> Du schreibst einen Text auf ein fremdes Blog, der dir nachher peinlich ist?

Nein. Mein Text ist mir nicht peinlich.

Er gibt davon eine Langfassung:
http://www.michael-michaelis.de/htdocs/comment/0907021759_ohr/zur-adaption-aussereuropäischer-musik

Dann bin ich auch schon weg…

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6 richard 3. Jul 2009 um 10:17

“Was ist denn peinlich? Nackt herum zu laufen, zu fluchen, zu rülpsen, sich sinnlos zu besaufen, beim Gottesdienst zu lachen, am falschen Ort das Falsche zu sagen oder zu kommentieren ohne vorher hinzuspüren? Mit dem Moralbegriff “peinlich” versuchen uns Gesellschaft und Kirche ‘auf Linie’ und klein zu halten. Ich lade dich, Michael, und alle anderen Leser/innen ein, das Wort ‘peinlich’ aus dem Wortschatz zu streichen und stattdessen die ‘Sau raus zu lassen’.”

So kenn ich Dich, Hannelore!

Das sind kleine Dinge, vielen scheinen sie vielleicht unbedeutend. Aber diese Art, wie Du die Manipulationen der Gesellschaft durch die MACHT, oder wie auch immer man dazu sagt, sind Denkanstöße, die zum Überlegen anregen. Und genau diese Fingerzeige sind die Chancen für eine Änderung in der Einstellung der Menschen.
Die Menschheit braucht keine angepassten Kleinen Leute, sie braucht Menschen, die wie Du meiner Meinung nach richtig sagst, die Sau raus lassen.

Nebenbei: Ein kleines Wiki mit entsprechenden Moralbegriffen wäre vielleicht ganz aufschlussreich.

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7 Gisela Weber 3. Jul 2009 um 15:02

Liebe Hannelore,

diese Aufnahme hatte ich auch schon auf You Tube entdeckt und war sehr berührt. Mich jedenfalls erfreut eine solche positive Initiative und sie wird bestimmt ein Impuls für andere Menschen des gleichen Geists sein.
Eine ähnliche Initiative hatte hier in Deutschland Peter Maffay auch schon einmal gestartet und auch durchgezogen. Es ist schön, dass es in dieser Richtung auch weitergeht.
Es ist zwar die Sprache der Unterdrücker, – aber wie will man die Unterdrücker sonst erreichen?
Ich beschäftige mich zurzeit mit den Indianern Nordamerikas und bin auf der Web-Site der Republik of Lakotah häufig zu Gast.
Dort habe ich eine ganze Menge, für mich wichtige Dinge, erfahren.
Die Musik der nativen Völker geht mir sehr zu Herzen und ich höre sie mir fast täglich an. Danach geht es mir emotional besser.

Liebe Grüße und mach weiter so in Deinem Sinne!

Gisela

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8 anbaila(Anette) 5. Jul 2009 um 04:43

Eigentlich finde ich es toll Michael, einer der Wenigen die mal tiefer ins Thema gehen. Aber leider buddelst Du im falschen Loch. Mark ging auf Reisen. Nicht als Lehrer, nicht als Allwissender, nicht als Guru und schon gar nicht als Unterdrücker (Dein falsches Loch:) Er hat ein Lied und will es teilen. Auf dem Video sind wohl alle freiwillig dabei, hopsen und johlen freiwillig und haben ein riesen Gaudi. Was soll da schlecht sein?

Antworten

9 Akareyon 11. Sep 2009 um 03:27

Liebe Hannelore,

daß Du überhaupt in Erwägung ziehst, Michaels Beitrag zu löschen, weil er sich nicht gleich vor lauter Begeisterung überschlägt, sondern kritisch nachhakt (bzw. “problemorientiert” sehr gültige Fragen aufwirft), hat etwas von Mundtotmachung einer hierarchischen Gesellschaft und hört sich ganz und gar nicht nach den von Dir formulierten Idealen an [...]

Anmerkung HV: Genau, und da bieten sich Gedanken an wie “was stimmt denn da nicht zusammen” oder “was denkt sie sich denn jetzt” und solche Fragen dürfen gerne gestellt werden ;)

Aber gleich die Lösch-Keule schwingen… tsk, tsk…

lg
Akareyon

PS Michael: aber wahrscheinlich war das der einzige Kommentar seit langem, der Dir widerspricht. Bilde Dir bloß nichts ein ;-)

HV: Hast du eine Ahnung, wie viele Kommentare ich lösche… und zu 99% weil sie am Thema vorbei gehen. Genau wie der von Michael.

Akareyons letzter Blog-Beitrag…Internet-Manifest =-.

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10 Akareyon 13. Sep 2009 um 04:54

…nein, und es ist mir egal, wie viele Kommentare Du löschst, bloß, weil nicht drinnsteht: “Toll, Hanne!”. Aber ich kann Dir sagen, wie im Web 2.0 die Höchststrafe für sinnentstellende und kompromittierende Kommentareditierungen und tyrannisches Gebaren im Umgang mit Dissens aussieht: Löschung von der Blogroll, so einfach ist dem :-)
Akareyons letzter Blog-Beitrag…Geschenke des Himmels My ComLuv Profile

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