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	<title>Rette sich, wer kann!&#187; Existenzielle Fragen (Menschliches Dasein
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Die einzige Option wählen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 16:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<description><![CDATA[Tatsache ist, dass es keine liebenden Eltern, keinen allwissenden Gott, keinen weisen Lehrer, keine aufmerksamen und freigiebigen Freunde, keinen wohlwollenden Vorgesetzten gibt. Und selbst wenn es sie gäbe, so wäre es nichtsdestotrotz die Aufgabe des Menschen, sie zu verlassen, um all diese Eigenschaften selbst zu finden und in sich zu entwickeln.
Was nützten ihm auch all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><blockquote><p>Tatsache ist, dass es keine liebenden Eltern, keinen allwissenden Gott, keinen weisen Lehrer, keine aufmerksamen und freigiebigen Freunde, keinen wohlwollenden Vorgesetzten gibt. <span id="more-2240"></span>Und selbst wenn es sie gäbe, so wäre es nichtsdestotrotz die Aufgabe des Menschen, sie zu verlassen, um all diese Eigenschaften selbst zu finden und in sich zu entwickeln.</p>
<p>Was nützten ihm auch all diese Quellen von Liebe, die ja doch nur ihm äusserlich wären? Er könnte sie jederzeit verlieren, er bliebe sein Leben lang abhängig von ihnen. Emanzipation heisst demnach, alles daran zu setzen, diese Qualitäten in mir selbst zu entwickeln.</p>
<p>Und wenn ich nicht weiss wie, und wenn ich damit überfordert bin, und wenn ich mich unglücklich, zornig, einsam, im Stich gelassen oder schlicht vom Universum verarscht fühle &#8211; was kann ich denn anderes tun, als ebendies, also zu versuchen, es zu lernen, und zwar so gut ich es halt kann, selbst wenn das heisst: so gut wie gar nicht?</p></blockquote>
<blockquote><p>Was anderes sollte ich denn tun? Rumsitzen und abwarten? Worauf denn? Etwa auf Godot, den Herrn, der nicht kommt?</p></blockquote>
<p><em>Das ist nur der Anfang eines Artikels, der <a href="http://fckw.blogspot.com/2009/01/zorn-die-stimme-erhebend-die-einzige.html" class="liexternal">hier</a> weiter geht und dir eine Antwort anbietet.</em></p>
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		<title>Warum negative Glaubenssätze wertvoll sind</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 14:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkenswert]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Weltbild des &#8220;Kreativismus&#8221; wird davon ausgegangen, dass du alles, was in deinem Bewusstsein enthalten ist, selbst erschaffen hast. Alles, was in dir vorgeht, geht in dir vor. Es gehört dir &#8211; ob du willst oder nicht. Manche empfinden das als Ballast, andere als Freiheit. Warum wird es von Menschen als Ballast, als Bürde verstanden?

Weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="left" title="Existenzielle Fragen - negative Glaubenssätze" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2007/10/existenzielle-fragen.jpg" alt="" width="195" height="211" />Im Weltbild des &#8220;Kreativismus&#8221; wird davon ausgegangen, dass du alles, was in deinem Bewusstsein enthalten ist, selbst erschaffen hast. Alles, was in dir vorgeht, geht <em>in dir</em> vor. Es gehört dir &#8211; ob du willst oder nicht. Manche empfinden das als Ballast, andere als Freiheit. Warum wird es von Menschen als Ballast, als Bürde verstanden?</p>
<p><span id="more-800"></span></p>
<p>Weil nach dieser Vorstellung alles in deiner <strong>Verantwortung </strong>liegt. Kein Papa, keine Mama, kein Politiker, kein Anwalt oder Arzt können dir das abnehmen. Auch nicht Gott. Daher sind kreativistische Leute nicht gottes<em>fürchtig</em>. Nur wer die Verantwortung nach oben abgibt, muss <em>fürchten</em>, dass &#8220;die da oben&#8221;, nicht in unserem Sinn entscheiden. Dass sie deine Aufmerksamkeit auf Dinge lenken, mit denen du nichts zu tun haben willst.</p>
<p>Andere kreieren dann die Realität für dich.</p>
<p>Unser allseits bekanntes <strong>Gotteskonzept </strong>umfasst nicht nur Gott als einen höheren Vater, sondern <strong>Hierarchie </strong>an sich. Unsere hierarchischen Strukturen <em>sind </em>das Gotteskonzept. Es gaukelt dir ein <strong>&#8220;oben und unten&#8221;</strong> vor. Wobei dein Platz immer mehr oder weniger unten ist. Ganz oben bist du jedenfalls nie. Und hast in diesem Vorstellungskonstrukt auch gar keine Aussicht da jemals hinzu kommen.</p>
<p>Die Kreativisten sagen dazu: Nein danke, ich koche mir mein Süppchen selbst. Dann muss ich es zwar auch selbst auslöffeln, aber ich bestimme, wie es schmeckt.</p>
<p>Es mag einen gewissen Sprung über den eigenen Schatten erfordern, anzuerkennen, dass alles, was in dir vorgeht, dein Eigenes ist. Vor allem, wenn du &#8220;wissenschaftliche&#8221; Automatismen in dir verankert hast, die deine Kreationen so erscheinen lassen, als kämen sie &#8220;von alleine&#8221; und nicht durch dein Zutun.</p>
<p>Auch die &#8220;negativen&#8221; Glaubenssätze und Muster wurden auf der einen oder anderen Ebene von dir selbst ausgewählt. Aus einem bestimmten Grund und zu einem bestimmten Zweck.</p>
<p>(Denke mal kurz nach: Wer definiert den eigentlich, was negativ ist? Die &#8220;da oben&#8221;?)</p>
<p><strong>Kein Glaubenssatz oder inneres Muster besteht sinnlos, ohne Grund.</strong></p>
<p>Wir hätten es leichter, wenn wir nicht gelernt hätten, alles und jedes der systemischen <strong>Illusion </strong>gemäß zu bewerten: Fröhliche, dauerlächelnde Heiterkeit ist positiv, alles andere ist negativ. Egal, ob aufgesetzt oder echt.</p>
<p>Eine verborgene Ursache davon, warum sich manche Lebensmuster und Überzeugungen nicht in Luft auflösen, wie es sich viele vielleicht wünschen, liegt darin: Es ist diesen Menschen <strong>nicht bewusst</strong>, dass sie <em>auf einer anderen Ebene</em> einen <strong>Wert </strong>darin sehen, diese Realität <em>aufrechtzuerhalten</em>. Ein anderer, gerade weniger sichtbarer Teil misst dieser Realität einen bestimmten Wert zu.</p>
<p>Sobald dir bewusst ist, welcher Wert das sein könnte, kannst du neu entscheiden, ob du dabei bleibst oder nicht.</p>
<p><strong>Das, was du bewusst, halb bewusst und unbewusst glaubst, beeinflusst alles.</strong></p>
<p>Bewusst glauben:</p>
<blockquote><p>Du glaubst etwas und du weißt auch, dass du daran glaubst. Du weißt, dass das die &#8220;Wahrheit&#8221; ist.</p></blockquote>
<p>Halb bewusst glauben:</p>
<blockquote><p>Du glaubst etwas und bist dir vage bewusst, dass du das für wahr oder richtig hältst. Wenn ich dich bitte würde, 10 Dinge aufzuschreiben, die du zum Thema &#8220;Geld &amp; Finanzen&#8221; denkst, wären darunter auch einige halb bewusste Glaubenssätze. Diese würden sich allerdings in &#8220;bewusste Glaubenssätze&#8221; verwandeln, weil du sie aufgeschrieben und näher betrachtet hast.</p></blockquote>
<p>Unbewusste Glaubenssätze:</p>
<blockquote><p>Dies sind tatsächlich die Glaubenssätze, die dich am meisten sabotieren oder begrenzen können. Es sind entweder die Dinge, die du für so normal oder gewöhnlich nimmst, dass du nie auf die Idee kämst, sie zu hinterfragen oder überhaupt als &#8220;Glaubenssätze&#8221; zu betrachten.</p>
<p>Oder es sind die Dinge, die du überhaupt nicht wahrnimmst, die sich aber trotzdem als Erfahrungen in deinem Leben spiegeln. &#8220;Ich weiß nicht, warum mir das immer passiert!&#8221; ist ein Hinweis darauf, dass hier ein unbewusster Glaubenssatz am Werk ist. Das gleiche gilt für den Zwang, bei einer bestimmten Sache unbedingt Recht haben zu müssen. Ereignisse, die sich dauernd in deinem Leben wiederholen, ohne dass du weißt warum, weisen auf unbewusste Glaubenssätze hin.</p></blockquote>
<p><strong>Willst du ein paar Faktoren, mit denen du &#8216;messen&#8217; kannst, wie stark ein Glaubenssatz deine Realität beeinflusst?</strong></p>
<ul>
<li>Der Grad der Gewissheit, mit der du daran glaubst</li>
<li>Die Anzahl der Referenzen und Beispiele, die du als Beleg für die Wahrheit dieses Glaubenssatzes hast</li>
<li>Die Menge an Aufmerksamkeit, die du dem Glaubenssatz widmest</li>
<li>Woher/von wem du diesen Glaubenssatz übernommen hast</li>
</ul>
<p>Ist dir übrigens schon aufgefallen, dass jeder geschriebene Satz dieses Blogs (und jedes anderen Blogs oder Buches) einen Glaubenssatz darstellt?</p>
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		<title>Glaubenssätze &#8211; eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 21:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssatz]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der "Glaube, der Berge versetzt", ist ein Gedanke, der mit Konzentration und Emotion aufgeladen wurde. Glaube ist eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="left" title="Existenzielle Fragen - Glaubenssätze und Realität" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2007/10/existenzielle-fragen.jpg" alt="" width="195" height="211" />Nachdem ich nun Motherboard und Festplatte in meinem Computer ersetzt habe, bin ich halbwegs wieder blogfähig. Gerade vor meiner Pause hatte Richard einen <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/mit-konservativen-glaubenssaetzen-neuerungen-verhindern/#comment-3084" class="liinternal">Kommentar</a> zu dem Artikel <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/mit-konservativen-glaubenssaetzen-neuerungen-verhindern/" class="liinternal">Mit konservativen Glaubenssätzen Neuerungen verhindern</a> geschrieben, auf den ich im Kommentarbereich nicht weiter eingehen wollte, der mich aber beschäftigte.<br />
Im Internet konnte ich keine befriedigende Beschreibung zu Glaubenssätzen finden (Wikipedia leitet den Begriff zu &#8220;Dogma&#8221; weiter :-/), deshalb nehme ich mich des Themas mal an.<span id="more-666"></span></p>
<h3>Erschaffung der Realität</h3>
<p>Die Realitätserschaffungs-Philosophie besagt, dass deine <strong>Absichten</strong>, dein <strong>Denken</strong>, dein <strong>Fühlen</strong>, dein <strong>Sprechen </strong>und dein <strong>Tun </strong>deine Wirklichkeit direkt erschaffen. Also das, was du als dein Leben und deinen Alltag erlebst. Sie besagt, dass das, was du von diesen 5 Bestandteilen gibst, genau das ist, was du zurück bekommen wirst.</p>
<ul>
<li>Was du glaubst ist das, was du erleben wirst, und nicht umgekehrt.</li>
<li>Dein Körper ist in deinem Bewusstsein enthalten, und nicht umgekehrt.</li>
<li>Du wirst es erst sehen, wenn du es glaubst, und nicht umgekehrt.</li>
</ul>
<p>Diese Perspektive auf das Leben ist so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was die meisten Menschen für wahr halten.</p>
<p>Diesem Weltbild zufolge sammeln und halten strukturierte Glaubenssätze deine Erfahrungen und machen aus ihnen sozusagen ein Erfahrungspaket. Wenn du dich daher mit einer gegebenen Erfahrung konfrontiert siehst, die wie eine andere aussieht, dann steckst du sie in dasselbe Paket, oft ohne weitere Überlegung.</p>
<p>Für viele sind die eigenen Glaubenssätze unsichtbar, nämlich dann, wenn sie sie für eine Lebenstatsache halten, anstatt für eine Überzeugung. Sie &#8216;glauben&#8217; das Leben sei so und so aufgrund ganz individueller Erfahrungen und identifizieren sich völlig damit. Das ganze Wahrnehmungsvermögen wird darauf ausgerichtet und die Überzeugungen &#8216;verschwinden&#8217; als solche.</p>
<h3>Was ist der Schlüssel? Aufmerksamkeit.</h3>
<p>Aufmerksamkeit schafft Realität. Worauf du die Aufmerksamkeit richtest, wird <em>realer </em>und <em>spürbarer</em>. Konzentrierst du deine ganze Aufmerksamkeit auf eine Sache, treten alle anderen Realitäten in den Hintergrund. Aufmerksamkeit ist demnach dein wichtigstes Gut.</p>
<p>Du entscheidest selbst, wo du Aufmerksamkeit geben willst. Der &#8220;Glaube, der Berge versetzt&#8221;, ist ein Gedanke, der mit Konzentration und Emotion aufgeladen wurde. Glaube ist eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit.</p>
<p>&#8220;Realität erschaffen&#8221; ist also lediglich eine Frage der Konzentration.</p>
<p>Ein Beispiel: Wenn du die Wahl zwischen Vanille und Schokolade hast, und du bevorzugst Vanille, dann wirst du die Aufmerksamkeit auf Vanille richten müssen. So einfach ist das. Wenn du nämlich sagst &#8220;Ich will keine Schokolade&#8221;, wo ist dann deine Aufmerksamkeit? Immer noch bei der Schokolade. Das mag als erste Erkenntnis nützlich sein, denn du weißt nur, was du willst, im Vergleich zu dem, was du nicht willst.</p>
<p>Wenn du aber weiterhin und immer noch mehr bei &#8220;Ich will aber keine Schokolade!&#8221; bleibst, gibst du dem nur noch mehr Aufmerksamkeit &#8230; und damit Wichtigkeit &#8230; und damit Bedeutung &#8230; und damit Energie &#8230; und damit Realitätsintensität.</p>
<p>Schon bald wirst du überall nur Schokolade bemerken und verstört darauf reagieren. Wechsle einfach mit der Aufmerksamkeit zu dem, was du stattdessen willst: Vanille.</p>
<p>Hört Schokolade deswegen auf zu existieren? Nein. Aber sie hat in dem Moment, wo du mit Vanille beschäftigt bist, keine <em>Relevanz </em>mehr für dich.</p>
<p>Und du brauchst dich auch nicht damit zu beschäftigen, wie du von Schokolade &#8220;loslassen&#8221; sollst, denn allein in der Aufmerksamkeit auf Vanille lässt du ganz natürlich von dem Unerwünschten los.</p>
<p>Jetzt musst du nur noch entdecken, was in deinem Leben &#8216;Schokolade&#8217; und was &#8216;Vanille&#8217; ist.</p>
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		<title>Mit konservativen Glaubenssätzen Neuerungen verhindern</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 16:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikelserie]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwang]]></category>

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		<description><![CDATA[Glaubenssysteme haben wir alle. Wir glauben zum Beispiel, dass morgen die Sonne aufgeht und richten unsere Pläne danach aus. Dieser Glaubenssatz funktioniert für die meisten von uns sehr gut und es besteht keine Notwendigkeit einen funktionierenden Glaubenssatz zu ändern. Haben wir jedoch Beschwerden, was unseren Lebensstil anbelangt, dann ist ein Hinterfragen der alten Glaubenssätze angebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="center frame" title="Vorgegebene Richtung" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/07/vorgegebene-richtung.jpg" alt="Mit konservativen Glaubenssätzen Neuerungen verhindern" width="454" height="170" /></p>
<p>Das Medium Kultur ist bewahrend und damit konservativ, weil die Kultur die Menschen, die diese Kultur <em>tragen</em>, über den <em>Prozess des Heranwachsens</em> hervor bringt. Die Trägerinnen und Träger etablieren dann im Verlauf ihres Lebens eben diese Kultur. Leute, die <em>fortführen</em>, was während ihrer Kindheit und Jugend ihr Glaubenssystem geprägt hat, sorgen <em>aktiv </em>dafür, dass die Gesellschaft der älteren Generationen <em>erhalten bleibt</em>.<span id="more-585"></span></p>
<p>Glaubenssysteme haben wir alle. Wir glauben zum Beispiel, dass morgen die Sonne aufgeht und richten unsere Pläne danach aus. Dieser Glaubenssatz funktioniert für die meisten von uns sehr gut und es besteht keine Notwendigkeit einen funktionierenden Glaubenssatz zu ändern. Haben wir jedoch Beschwerden, was unseren Lebensstil anbelangt, dann ist ein Hinterfragen der alten Glaubenssätze angebracht.</p>
<p>In der matriarchalen Kultur basiert das <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/konsensgesellschaft/die-kultur-der-fruehen-menschen/" title="Was ist Kultur - Umgangsformen" class="liinternal">Netz der Umgangsformen</a> nicht auf Kampf, Wettstreit, Ausgrenzung, Besitz, Erobern, Macht und Gehorsamkeit, Gewalt und Kontrolle, gut und böse, Toleranz, Missbrauch, Aggression und Ausbeutung.</p>
<p>Es ist genau das Gegenteil: es ist <strong>Anteilnahme, Zusammenarbeit, Teilen, Verständnis, Respekt</strong> und gegenseitige <strong>Inspiration</strong>.</p>
<p>Die Tatsache, dass diese Begriffe bis heute in unserer Sprache vorkommen weist darauf hin, dass die dazugehörigen Handlungen ebenfalls noch Teil unseres Lebens sind. Allerdings sind sie für besondere Gelegenheiten reserviert, jedenfalls nicht dazu, um unseren <em>allgemeinen </em>Lebensstil zu beschreiben.</p>
<p>Sie werden verwendet um Utopien heraufzubeschwören, Visionen oder Ähnliches, eher für Schulkinder passend als für die Lebenswirklichkeit Erwachsener.</p>
<p>Wir leben im Wettbewerb, d.h. wir führen einen Kampf mit dem Ziel uns gegenseitig auszuschalten und niederzumachen. Auf diese Weise etablieren wir Hierarchien mit besonderen Privilegien, wo angeblich eine &#8220;Auslese der Besten&#8221; stattfindet und deren Aufstieg an die Spitze, und obendrein behaupten wir auch noch, dass dies den sozialen Fortschritt garantiert.</p>
<p>Das patriarchale Paradigma macht uns Glauben, dass unterschiedliche Meinungen zwangsläufig Kampf und Streit zur Folge haben und wo Argumente als Waffen dienen.</p>
<p>Und überdies beschreiben wir harmonische Beziehungen als ‚friedlich’ – im Gegensatz zu Krieg – als wäre Krieg eine notwendige und wesentliche Beschäftigung der Menschheit!</p>
<p>Im Patriarchat wird Krieg als „mit Waffengewalt geführte Auseinandersetzung zwischen Staaten oder Völkern bzw. zwischen Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Staates (Bürgerkrieg)“ definiert.</p>
<p>Trifft dies nicht zu, wird ein Land, wo Mord und Totschlag, Raub, Vergewaltigung, Schändung von Kindern, Menschenhandel und Folter im „zivilen Bereich“ jede Sekunde stattfinden, als „im Frieden“ bezeichnet.</p>
<p>Dies sind Glaubenssätze, die es zu hinterfragen gilt.</p>
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		<series:name><![CDATA[Was ist Kultur?]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Die Philosophie der Freiheit (Video)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 20:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
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		<description><![CDATA[Video über die Philosophie der Freiheit. Es hat alle Informationen, die wir zu einer freudvollen Lebensweise brauchen. Das Video demonstriert auf anschauliche Weise, was es braucht, sich selbst zu gehören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5n3h3_u6yOc&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/5n3h3_u6yOc&amp;hl=en" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p><strong>The Philosophy of Liberty </strong>- es lohnt sich, die Texte dieses Video zu verstehen. Manchmal geht es etwas schnell. Im Zweifelsfall die Pausetaste drücken und Worte nachschlagen.<strong><br />
</strong></p>
<p>Hilfe: <a href="http://dict.leo.org" target="_blank" class="liexternal">LEO &#8211; Online-Übersetzungstool englisch-deutsch</a> (öffnet sich in neuem Fenster)</p>
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		</item>
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		<title>Was wir alle gemeinsam haben: Keine Zeit!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 06:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[abwesendes Wort]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zeit ist eine Illusion. Sie ist nicht existent. Das Einzige was wirklich existiert, ist das Jetzt bzw. der Zustand gegenwärtiger und ständiger Wandlung. Der eigentliche Moment, der menschliches Handeln effizient ermöglicht.
Zeit ist ein fiktives, menschengemachtes Konzept um eine hochtechnisierte Zivilisation wie unsere erst entstehen zu lassen. Sie ermöglicht es Abmachungen zu bestimmten Zeitpunkten eintreffen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="center frame size-full wp-image-413 aligncenter" title="Messen Baumringe die Zeit?" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/05/baumringe-zeit-illusion.jpg" alt="Baumringe - Zeit - Illusion" width="454" height="215" /><br />
<strong>Zeit ist eine Illusion.</strong> Sie ist nicht existent. Das Einzige was wirklich existiert, ist das Jetzt bzw. der Zustand gegenwärtiger und ständiger Wandlung. Der eigentliche Moment, der menschliches Handeln effizient ermöglicht.</p>
<p>Zeit ist ein fiktives, menschengemachtes Konzept um <span id="more-108"></span>eine hochtechnisierte Zivilisation wie unsere erst entstehen zu lassen. Sie ermöglicht es Abmachungen zu bestimmten Zeitpunkten eintreffen zu lassen, die vorher vereinbart wurden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass nur das Jetzt <span style="font-style: italic;">Wirk</span>-lichkeit besitzt.</p>
<blockquote class="right"><p>Die Wahrheit, die du aussprichst, hat weder Vergangenheit noch Zukunft. Sie ist, und das ist alles, was sie zu sein braucht. &#8211; <em>Richard Bach</em></p></blockquote>
<p>Immer mehr Menschen reden davon, dass Ihnen die Zeit davon rennt. Warum? Weil sie viel mehr damit beschäftigt sind sich in ihren Gedanken entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit aufzuhalten, anstatt ihren Fokus auf den jetzigen Moment zu richten.</p>
<p>Beobachte dich einmal selbst, wie oft du mit deinen Gedanken in der Zukunft oder Vergangenheit stecken bleibst und wie viel Aufmerksamkeit du vergleichsweise deinen Handlungen in der Gegenwart widmest.</p>
<p>Bewusstes Handeln leitet sich unmittelbar aus der eigenen Gegenwartsfixierung ab. Je mehr du dich im  Konzept Zeit verzettelst, umso unbewusster handelst du. &#8216;Unbewusst handeln&#8217; bedeutet reagieren anstatt agieren.</p>
<p>Reaktionen finden insbesondere dann statt, wenn man unter &#8220;Zeitdruck&#8221; steht, der  von der Angst herrührt, eine Aufgabe nicht zu schaffen.</p>
<p>Würde man sich mehr auf die gegenwärtige Arbeit und nicht auf den möglichen Misserfolg oder erhofften Erfolg konzentrieren, würde auch Zeit keine Rolle mehr spielen und der Druck löste sich von selbst auf.</p>
<p>Man verleiht also dem Konzept Zeit seine Wichtigkeit und Existenzberechtigung, je mehr Aufmerksamkeit man ihm widmet. Zukunft und Vergangenheit sind tatsächlich  eine selbstgeschaffene Illusion.</p>
<p>In den eigenen Sprachen und Dialekten von Ureinwohnern gibt es keinen Begriff für &#8220;Zeit&#8221;. Der Ausdruck wurde überall als Lehnwort aus den Sprachen der (patriarchalen) Eroberer übernommen.</p>
<p>Die europäischen Pioniere auf dem nordamerikanischen Kontinent mussten lernen, dass es  nicht möglich war, sich mit den Indianern zu verabreden. Diese fanden,  dass Treffen nicht stattfinden sollten, wenn eine bestimmte Zeit erreicht ist,  sondern wenn die beteiligten Personen dafür bereit sind. Das Jetzt ist  bei ihnen kein äußerlich festgelegter Zeitpunkt, sondern eine soziale  Übereinstimmung.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<blockquote style="font-family: arial;"><p><span style="font-size: 130%;"><span style="color: #336666;">&#8220;Wenn du für die Schöpfung arbeitest, gehst du zurück in die Natur. </span> <span style="color: #336666;">Du arbeitest nach <span style="font-style: italic;">ihrer Zeit</span>.&#8221;</span><br />
</span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;">- George Goodstriker, ein Ältester der <span style="font-style: italic;">Kainai</span></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://picasaweb.google.de/hannelore.vonier/MatriarchatBlog/photo#5094889661557911394" ><img class="left" src="http://lh4.google.de/hannelore.vonier/RrSvJz74L2I/AAAAAAAAARY/PsrlfHD3cU0/s288/blood%20indians%20elder.jpg" alt="" align="left" /></a>Die Nation der Kainai (oder Kainah, Kainawa) ist eine <span style="font-style: italic;">First Nation</span> in Süd-Alberta mit 7427 Einwohnern (2005), die zur &#8220;Blackfoot&#8221; (Nitsitapii)- Konförderation gehört. Der englische Name ist &#8220;Blood tribe&#8221;. Kainai bedeutet übersetzt &#8220;Viele Oberhäupter&#8221; (engl. &#8220;many chiefs&#8221;, &#8220;many chiefs people&#8221;), wodurch bereits im Namen eine <strong>nicht-hierarchische</strong> Gesellschaftsstruktur ausgedrückt wird, die typisch für matriarchale Ethnien ist, aber nicht immer so deutlich zum Ausdruck kommt. (Es gibt <a href="http://www3.nfb.ca/enclasse/doclens/visau/index.php?mode=view&amp;language=english" title="Aboriginal Perspectives" class="liexternal">wunderschöne Filme</a> über die <span style="font-style: italic;">Canadian Aboriginals</span>, also die einheimischen kanadischen Indianer, Inuit und Métis. Die Videos sind in englisch, aber auch wenn man nicht alles versteht, so geben sie doch guten Einblick in die traditionelle Lebensweise.)</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p style="text-align: left;"><img class="right size-full wp-image-414" title="blog-around-the-clock" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/05/blog-around-the-clock.jpg" alt="Blogparade blog-around-the-clock" width="110" height="130" />Dieser Beitrag nimmt an <span style="text-decoration: line-through;">der Blog-Parade</span> dem Blog-Reigen über das Thema &#8220;Zeit&#8221; bei <a href="http://www.teno.de/teno/deutsch/blog/2008/04/21/internationale-blog-parade-blog-around-the-clock/" title="Blogparade zum Thema Zeit" class="liexternal">TeNo</a> teil. Mach auch mit! <span style="text-decoration: line-through;">Leider verwendet TeNo das <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/nofollow-free/#post-2305" title="Plugin für NoFollow-Freie Kommentare" class="liwp">nofollow-Attribut</a>,</span> baut aber schönen Designer-Schmuck. (<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/gemeinschaft/blog-karneval-und-warum-der-begriff-missverstanden-wird/" title="Was ist ein Blog-Reigen?" class="liinternal">Blog-Parade? Blog-Reigen?</a>) <em>Edit:</em> Schnelle Reaktion, der TeNo-Blog war am nächsten Tag nofollow-frei. Und: Ich habe eine sehr schöne Designer-Uhr gewonnen.</p>
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		<title>Angst vorm Matriarchat? Keineswegs!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 20:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Matriarchat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint so, als ob Menschen Angst vor dem Matriarchat hätten, wenn das Thema auftaucht. Dieser Beitrag untersucht, was wirklich dahinter steckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="left" src="http://matriarchatblog.com/wp-content/uploads/2007/10/existenzielle-fragen.jpg" alt="Existenzielle Fragen" />Die Verwirrung war groß. Das zeigten die Reaktionen auf den Artikel &#8220;<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/matriarchat/was-soll-schlecht-sein-am-matriarchat/" title="Was ist schlecht am Matriarchat" class="liinternal">Was ist schlecht am Matriarchat</a>?&#8221; &#8211; 18 Kommentare dazu konnte ich nicht freischalten, weil sie sich nicht auf den Text bezogen, der Inhalt falsch verstanden oder ignoriert wurde, manche beantworteten die Frage &#8220;Was ist schlecht am <strong><em>Patriarchat</em></strong>?&#8221; &#8230;</p>
<p>Was war passiert?<span id="more-321"></span></p>
<p><strong>Undine von der Ostsee hat mit ihrem Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen, hier ist er</strong> (zuerst den <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/matriarchat/was-soll-schlecht-sein-am-matriarchat/" title="Beitrag: Was ist schlecht..." class="liinternal">Artikel </a>lesen, er ist kurz):</p>
<p>Nach allem, was ich über die Gesellschaft in die ich hineingeboren wurde gelernt habe, wird generell das Gegenteil gesagt, von dem, was gemeint wird.</p>
<p>So ist die Frage</p>
<blockquote><p>Gibt es denn um Himmelswillen auch irgendwelche Schwachpunkte am Matriarchat, irgendwas, über das man herziehen und das man kritisieren könnte?</p></blockquote>
<p>- diese Frage ist ein großes Kompliment an alle, die sich mit der Lebensweise Matriarchat beschäftigen.</p>
<p>Denn es meint:</p>
<blockquote><p>Wow. Einfach umwerfend. Warum sind wir nicht gleich darauf gekommen? Es geht also auch so viel einfacher! Soviel weniger Schmerz! Wow! Muss das schön sein!</p></blockquote>
<p>Das alles bedeutet diese Frage eigentlich, so klingt sie in meinen Ohren.</p>
<p>Was es so bitter macht, ist diese Bedeutung, die immer überall mit drinsteckt:</p>
<p><strong>Cool, ihr habt eine Utopie (in diesem Fall Matriarchat) gefunden, und seid dabei, euch zu retten &#8230; aber leider, zu schade, das klappt nur weil ihr so außergewöhnlich spezielle Personen seid, wir, die Fragenden, werden auf immer unserem Patriarchat verhaftet bleiben, weil wir zu feige, oder auch schon zu kraftlos sind, um uns aus unseren Krankheiten zu befreien. Deshalb, bitte, gebt uns doch etwas woran wir uns trösten können. Sagt uns, dass das Matriarchat doch nicht das Gelbe vom Ei ist, das macht unser tägliches Leiden erträglicher.</strong></p>
<p>Die, die so fragen, suchen meiner Meinung nach einfach nur Trost für ihr eigenes von fremder Angst gesteuertes  Verhalten.</p>
<p>Sie suchen Absolution dafür, warum sie sich nicht für diese Utopie oder irgendeine andere einsetzen, sie wollen im voraus beweisen, dass das nur böse enden kann und die bestehende Welt doch die beste aller möglichen ist.</p>
<p>Sie suchen den süßen Trost, dass all ihre Leiden doch irgendwo einen höheren Sinn haben, aber diesen höheren Sinn gibt es nicht. Im Patriarchat leidet jeder nur für den unmittelbaren Vorteil eines anderen, niemals für eine ‘höhere Sache&#8217;, wie es dann immer dargestellt wird.</p>
<p>Diesen einen Trost kann ich euch sagen:</p>
<blockquote><p>auch im Matriarchat ist das soziale Miteinander nur so angenehm, wie die Menschen. Hinterhältige Menschen sind auch im Matriarchat hinterhältig.</p></blockquote>
<p>Der Unterschied ist nur, dass ihnen dann eine solche Verhaltensweise schaden würde, anstatt ihnen wie bei uns zu nützen. Ist es das, was soviel Angst macht?</p>
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		<title>Die Ursache von Gewalt &#8211; wollen wir sie wissen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 23:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzielle Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>

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		<description><![CDATA[Lichterketten, Protestbanner, Schweigeminuten und dergleichen "Aktivitäten" sind Ausdruck der Hilflosigkeit im Land. Müssten stattdessen nicht existenzielle Fragen gestellt werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="left" title="Existenzielle Fragen" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2007/10/existenzielle-fragen.jpg" alt="Existenzielle Fragen" />Lichterketten, Protestbanner, Schweigeminuten und dergleichen &#8220;Aktivitäten&#8221; sind Ausdruck der Hilflosigkeit im Land. In der Welt. Überall &#8211; denn was tun gegen die menschlichen Schlachthofszenarien, die uns die Mainstream-Medien entgegen schleudern?</p>
<p>Wie lächerlich die &#8220;Aktionen&#8221; der &#8220;Freiheitskämpfer&#8221; sind im Angesicht der ungleichen<span id="more-148"></span> Dimensionen scheint die Mehrheit nicht zu bemerken. <a href="http://www.hayungs.de/hayungs31/?p=472" title="www.hayungs.de" class="liexternal">Christian</a> und <a href="http://www.peterkroener.de/protest-20/" title="www.peterkroener.de" class="liexternal">Peter</a> haben in einer Karikatur <em>den</em> Blogger dargestellt, wie ich ihn auch sehe. Die Zeichnung verdeutlicht &#8220;den Bürger/die Bürgerin&#8221; in ihrer Hilflosigkeit, wie <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/patriarchat/mainstream-sitzt-5-minuten-im-dunkeln/" title="Mainstream sitzt 5 Minuten im Dunkeln" class="liinternal">bereits gehabt</a>.</p>
<p>Man mache sich doch mal den unglaublichen Unterschied klar, zwischen den Taten der Gewalttätigen &#8211; z.B. aktuell in Burma/Myanmar &#8211; und dem, wozu Blogger, Websitebetreiber oder Kommentatoren <a href="http://free-burma.org/index_de.php" title="Aufruf: International Blogger's Day for Burma" class="liexternal">aufgerufen</a> sind: Zu etwas, das sie <em>sowieso </em>ständig machen (Bloggen, Texten, Kommentieren).</p>
<p>Obwohl &#8211; vielleicht ist das ja der springende Punkt: Gewalttätige Aggressoren tun ja auch nur, was sie sowieso ständig machen.</p>
<h3>Eine ganze Gesellschaft verleugnet</h3>
<p>Die wesentliche Fragestellung zur Problematik der herrschenden und ständig zunehmenden Gewalttätigkeit wäre doch mal die Frage nach der Ursache. Die Antwort ist seit den Anfängen der Psychoanalyse bekannt, allgemein zugänglich und auch von Laien gut zu verstehen.</p>
<p>Aber die Ursache von Gewalt wird nur von wenigen thematisiert. Warum?</p>
<p>In der Psychoanalyse wurden die Ausdrücke &#8220;Aggression&#8221;, &#8220;Sadismus&#8221;, &#8220;Destruktion&#8221; und &#8220;Todestrieb&#8221; recht unklar und durcheinander gebraucht. Aggression schien identisch mit Destruktion. Und diese war gegen die Welt gerichteter &#8220;Todestrieb&#8221;.</p>
<p>Einen destruktiven Impuls entwickelt ein Lebewesen dann, wenn es eine Gefahrenquelle vernichten will. Dann ist die Zerstörung oder Tötung des Objekts das biologisch sinnvolle Ziel. Das Motiv ist nicht <em>ursprüngliche </em>Lust an der Destruktion, sondern das Interesse des &#8220;Lebenstriebes&#8221;, Angst zu ersparen und das Gesamt-Ich zu erhalten. Ich vernichte in der Gefahrensituation, weil ich Leben und keine Angst haben will.<br />
Ein Tier tötet ein anderes nicht aus Lust am töten. Das wäre sadistischer Mord um der Lust willen. Es tötet, weil es Hunger hat oder sein Leben bedroht fühlt.</p>
<p>Die Aggression im strengen Sinne des Wortes hat weder mit Sadismus noch mit der Destruktion zu tun. Das Wort bedeutet &#8220;herangehen&#8221;. Jede positive Lebensäußerung ist aggressiv. Die Aggression ist die Lebensäußerung der Muskulatur, des Systems der <em>Bewegung</em>. Das hat große Bedeutung im Zusammenhang mit der heutigen Kindererziehung.</p>
<p>Ein großes Stück der Aggressionsbremsung, die unsere Kinder in vernichtender Weise zu erdulden haben, folgt aus der Gleichsetzung von &#8220;aggressiv&#8221; mit &#8220;bösartig&#8221; oder &#8220;sexuell&#8221;.</p>
<p>Das Ziel der Aggression dient stets der Befriedigung eines lebenswichtigen Bedürfnisses.</p>
<p>Für die Lösung jeder Triebregung ist also Aggression nötig, weil die Spannung zur Befriedigung drängt. Hunger, Lust, Bewegungsdrang &#8211; alles benötigt Aggression.</p>
<h3>Trauma und Verdrängung</h3>
<p>Durch die Erziehung der Kinder zu Gehorsam, verbunden mit Stillsitzen und dem Verbot der sexuellen Selbstbefriedigung durch a) autoritäre Familienstrukturen, die sich in Schule, Ausbildung, Militär und Lohnarbeit fortsetzen und b) lustfeindlichen Religionen, wird lebenswichtige Bedürfnisbefriedigung versagt. Der Organismus reagiert darauf mit selbstständig auftretenden destruktiven Handlungen.</p>
<p>Die Unterdrückung der Befriedigung seiner Bedürfnisse ist so schmerzhaft für das Kind, dass es nur überleben kann, wenn es die Erinnerungen daran verdrängt. Ins Unbewusste verschiebt.<br />
Aber die Wirkung setzt sich weiterhin fort. Der äußere Druck, der die Verdrängung seinerzeit hervorgerufen hat, mag längst nicht mehr existieren, und dennoch kann sich der erwachsene Mensch gegenüber den damals verletzen Gefühlen (Liebe, Lust) nicht mehr öffnen.</p>
<blockquote class="right"><p>&#8220;Ich bin aus eigener Erfahrung durch Beobachtungen an mir und anderen zur Überzeugung gekommen, dass die Sexualität der Mittelpunkt ist, um den herum das gesamte soziale Leben wie die innere Geisteswelt des Einzelnen &#8230; sich abspielen&#8230;&#8221;<br />
(Wilhelm Reich)</p></blockquote>
<p>Der ursprüngliche Konflikt ist im Unbewussten gespeichert und dem Erwachsenen nicht mehr bewusst. Aber außerdem ist die Verdrängung auch dafür verantwortlich, dass die noch fließende Lebensenergie sich aufstaut und dadurch ganz anders empfunden wird: Während frei fließende, nach außen strömende Energie mit Lust einhergeht, wird aufgestaute und nach innen zurückgezogene Energie als neurotische Angst erlebt.</p>
<p>Lust und Angst sind gegensätzliche Gefühle, aber die Energie, die ihnen zugrunde liegt, ist identisch: bei Lust frei strömend, bei Angst gestaut.</p>
<p>Jeder kann das selbst feststellen: Bei Angst halten wir die Luft an, beim Orgasmus atmen wir  tief durch.</p>
<p>Diese Zusammenhänge wurden von Wilhelm Reich ausführlich erforscht und dokumentiert. Seine tägliche Arbeit als Arzt und Psychiater brachte ihn zu Erkenntnissen wie der folgenden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Absinken der Hassregungen konnte man am Kranken, der die Fähigkeit erwarb, sich natürlich sexuelle Lust zu verschaffen, gar nicht übersehen.&#8221; (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462018256?ie=UTF8&amp;tag=bloghv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3462018256" title="Die Funktion des Orgasmus" target="_blank" rel="nofollow" class="liamazon">Quelle</a>, S. 121)</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Anwachsen ehelicher Konflikte bei Abnahme der sexuellen Anziehung und Befriedigung wurde verständlich. Ebenso das Nachlassen der ehelichen Brutalität bei Findung eines anderen befriedigenden Partners.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch Sigmund Freud kannte diese Zusammenhänge um die Wiederentdeckung der Lebensenergie. Die Suche nach den tieferen Wurzeln und nach Heilungsmöglichkeiten von Neurosen hatte ihn dazu geführt, die Verdrängung der Sexualität als wesentliche und weit verbreitete Ursache von Neurosen aufzudecken.<br />
Menschen waren demnach an einer Gesellschaft krank geworden, die ihnen das natürliche und lustvolle Erleben ihrer Sexualität verboten hatte und den sexuellen Regungen und Erregungen mit Strafe, Schuldgefühlen und Gewalt begegnete.</p>
<p>Welche unglaublichen Perspektiven sich da auftaten: Nicht nur die einzelnen daran krank gewordenen Menschen zu heilen, sondern auch die gesellschaftlichen Bedingungen so zu verändern, dass solche Leiden gar nicht erst enstehen können. Die Konsequenz daraus wäre die Befreiung der Sexualität aus ihren gesellschaftlichen, moralischen, gesetzlichen und kulturellen Zwängen gewesen: Die sexuelle Revolution.</p>
<h3>Der Preis der Verdrängung</h3>
<p>Zu dieser sexuellen Revolution kam es aber bis heute nicht. Warum?</p>
<p>Als Freud von seinen Erkenntnissen der Gesellschaft berichten wollte, erschrak er tief über deren Reaktion.</p>
<p>Die damalige Wiener Ärzteschaft und die Öffentlichkeit reagierten mit Entsetzen auf diese These, und Freud muss gespürt haben, dass er mitsamt seiner neu begründeten Psychoanalyse von Stürmen der Entrüstung hinweggefegt würde, wenn er an dieser These festhielte.</p>
<p>Der langjährigen Leiter des Sigmund-Freud-Archivs in London, Jeffrey M. Masson, berichtete Anfang 1984 in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499180871?ie=UTF8&amp;tag=bloghv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499180871" title="Was hat man dir, du armes Kind, getan?" target="_blank" rel="nofollow" class="liamazon">Was hat man dir, du armes Kind, getan</a>?&#8221; von einem Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und seinem damaligen Freund Wilhelm Fließ, dass Freud seine ursprüngliche These mit Rücksicht auf den öffentlichen Druck ganz bewusst entschärft hat. Das Gleiche geht auch aus Notizen Wilhelm Reichs über private Gespräche mit Freud hervor.</p>
<p>Masson verlor nach dieser Veröffentlichung seinen Posten und wurde aus der Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen. (<a href="http://www.sgipt.org/th_schul/pa/misbr/wideru.htm" title="Widerruf der Verführungstheorie" class="liexternal">Details dazu</a>)</p>
<p>So lange Leute wie Jeffrey Masson ausgegrenzt und mundtot gemacht werden, und als Folge davon kein Protest 1.0 ausgelöst wird, genauso lange werden in unserer Welt Menschen, deren Lust blockiert ist, massiv um sich schlagen bis zum Geht-nicht-mehr &#8211; vom mächtigsten Kriegstreiber in den USA bis zum erbärmlichsten Vergewaltigungsmörder in Königswinter.</p>
<p>Und gleichzeitig werden mundtote Blogger zum Protest 2.0 aufrufen, daran teilnehmen und ein Lichtlein anzünden.</p>
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