Wahrscheinlich versteht die Mehrheit, die social-media-Dienste verwendet, darunter Kommunikations-Werkzeuge, die die Interaktion mit anderen erleichtern. Leider gibt es einen kleinen Teil von Benutzer/innen, die diese Services als ein digitales Megaphon für ihre eigene Selbstdarstellung verwenden. Gefunden: Parallelen zwischen Twitter und Stammesgesellschaften.
In unserem “richtigen Leben” sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen offen, für Begegnungen, wenn “die Zeit reif” ist. Wir gehen linear durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln nicht netzwerkartig. Mit dem Internet, speziell dem Web 2.0 hat sich das geändert.
Die Idee: Erfolg, Sinn, Entfaltung – self ist ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von und für Unternehmer, die wirtschaftlichen Erfolg mit sinnstiftender Arbeit und der Entfaltung ihrer ganz individuellen Potentiale verbinden wollen: Social Pioneers.
Cal-Earth ist eine gemeinnützige Stiftung zum Zweck der Forschung und dem Verbreiten von Wissen im Bereich umweltfreundlicher Kunst und Architektur. Zitat: “Every man and woman is a doctor and a builder, to heal and shelter themselves.”
Vor einiger Zeit habe ich an alternative Gemeinschaften eine Reihe von Fragen geschickt, deren Antworten ich hier nun vorstelle. Den Anfang macht das Ökodorf Sieben Linden.
Auch wenn im Bereich der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter noch vieles im Argen liegt – Frauen verdienen heutzutage immer besser.
Und gerade die Besserverdienenden weigern sich immer öfter, Kinder zu haben – wissen sie doch um die Gefahr der Armutsfalle!
Es gibt also weniger Kinder – und dennoch werden mehr Betreuungsplätze gebraucht. Ein Grund dafür ist das Verschwinden familiärer Netzwerke.
Kommen wir zurück auf die Konversations-Netze, die ich vorher erwähnte: Konversationen, die als Lebensweise von der Gemeinschaft bewahrt und an die nächste Generation weiter gegeben werden. Um zu verstehen, wie es zu einem Paradigmawechsel, also zu kulturellen Veränderungen, kommen kann, müssen wir die Umstände betrachten, die eine Veränderung des Konversations-Netzes in die Wege leiten. Zu [...]
Gehen wir davon aus, dass eine als Kultur bezeichnete menschliche Lebensweise ein geschlossenes Netz von Umgangsformen ist (mehr dazu hier), dann liegt deren Entstehung genau an dem Punkt, wo die Gemeinschaft beginnt, diese Lebensweise zu bewahren. Der Lifestyle wird tradiert, also von Generation zu Generation weiter gegeben.
Dank eurem Engagement kam der Rette sich wer kann!-Blog bei Superblogs 2008 auf den 3. Platz. Viele wissen sicher nicht, was das in Web2.0-Zeiten bedeutet. Deshalb will ich es erklären.
Im patriarchalen Ökonomieverständnis gelten Kleinstrukturen als rückständig und provinziell. Dabei wird übersehen, dass bäuerliche und handwerkliche Kleinbetriebe ganz wesentliche Stützen der biologischen Vielfalt, der Ernährungssicherheit und des gemeinschaftlichen Wertgefühls sind.
Die Verwendung des Wortes ‘Konsens’ ist mega in. Doch der Begriff wird dabei kaum verstanden, in den Medien beliebig über die Texte verteilt und der Artikel in der Wikipatria ist so ideologisch-patriarchal gefärbt, dass er auch nicht weiter hilft.
Im Westen steckt man ungeheure Energie in die Verlängerung der Jugend. Eine riesige, gewinnbringende Industrie lebt nur davon. In Stammesgesellschaften dagegen fühlt man sich vom Alter angezogen.
Im Patriarchat gibt es keine Individualisierung, denn es geht um Gleichmacherei. Wir werden förmlich zerrissen: zwischen den Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft und unserer eigenen Natur.
Spirituelle Veranstaltung der besonderen Art: Schwitzhütte (für Männer in Berlin, gemischte Gruppen zB in Köln)
Es geht wieder, wie bei allen Web 2.0 Technologien um Beziehungen und Vernetzung der Gemeinschaft. Das Bedürfnis “näher zusammenzurücken” zeigt sich auch in dieser Variation.
Im Grunde ist es vorbildliches Sozialverhalten, wie wir es in nicht-hierarchischen, also matriarchalen Gesellschaften, finden: Alle, die …
Bei uns ist verkehrte Welt. In unserem Generationenvertrag fordern die Alten von den Jungen. In Matriarchaten ist es umgekehrt: Die Alten und Ältesten erfüllen die Bedürfnisse der Jungen.
Zwanghaftigkeit ist ein verbreitetes Phänomen in der westlichen Gesellschaft. Gelassenheit ist das Gegenteil von Zwanghaftigkeit und die Folge von vertrauensvollem Loslassen.
In dieser Fortsetzung (von Generationen-Konflikt) hat es Tante Carmen schwer…
Tante Carmen kommt nicht zum Zug … Die kleine Gracie weiß nämlich Bescheid. Sie hat ihre feministische Lektion gelernt. Und bringt es auf den Punkt: Frauen sind gleich berechtigt jedes patriarchale männliche Verhalten zu imitieren. Feminismus ist eine patriarchale Erscheinung. In Stammesgesellschaften,
Der Generationen-Konflikt ist ein patriarchaler, in Stammesgesellschaften gibt es den nicht.
“Youth is the gift of nature, but age is a work of art”
Garson Kanin
Gemeinsam statt einsam – Wohnprojekte für Senioren:
Wer denkt schon mit Mitte Vierzig ans Altersheim? Die wenigsten, würde man vermuten. Doch das stimmt nicht mehr.
Heinrich Boden hat sich in diesem Alter entschieden. Er ist ins Haus Mobile in Köln gezogen.
Dort wohnen junge und [...]
Verglichen mit den egalitären Kreissiedlungen erzeugen die für weite Teile Westafrikas typischen Gehöftsiedlungen einen recht unübersichtlichen und unstrukturierten Eindruck. Sie sind über die Landschaft gesprenkelt wie Sommersprossen übers Gesicht.
Gründe für diese Form der Besiedlung sind
“Ja, Du. Du kontrollierst das Informationszeitalter, willkommen in Deiner Welt”, mit diesen Worten begrüßt das US-amerikanische Time Magazine in diesem Jahr die Person des Jahres. Oder vielmehr, die Personen des Jahres, denn im Jahr 2006 sind alle Internetnutzer gekürt – das Stichwort Web 2.0 spielt dabei auch eine Rolle.
Es ist nicht das erste Mal, dass [...]
Wir bewohnen Mini-Einheiten, haben keinen Platz für große Feste mit Musik und Tanz, schon gar nicht im Winter, Kinder haben selten Raum zur Bewegung, wir bauen nicht naturnah und schließen unsere Einheit ab, damit niemand aus und eingeht, der/die nicht “dazu gehört”. Anders bei den Tojolabales.
Was ist eigentlich “der alte Weg”? Ganz einfach: der eigene.
Die brasilianische Sängerin Marisa Monte spricht in einem taz-Interview über ihr Land:
Geht der Sozialstaat baden, während auf der anderen Seite Gemeinschaftsgeist entwickelt und Lebensqualität geschaffen werden?
Der Spiegel schreibt unter Dolchstoß durch den Konsumenten:“Der normale Käufer bei Karstadt, Metro und Lidl ist ein regelrechter Globalisierungsfanatiker: Er vergleicht Preis und Leistung und will immer das Billigste. So vernichtet er massenweise Jobs in Europa – am Ende auch den [...]
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