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	<title>Rette sich, wer kann!&#187; Gesellschaft im Wandel (Vom Patriarchat zum Web 2.0 &#8211; Das, was im Moment geschieht und Thema dieses Blogs ist.
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Patriarchat unterlaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Info Fakten Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Reich]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/p/CA299AC4B3287301&#038;hl=de_DE&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/p/CA299AC4B3287301&#038;hl=de_DE&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Eingeborene]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer]]></category>
		<category><![CDATA[Jaqi]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu.
Dieses Zeitkonzept spiegelt sich sowohl in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_3580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px">
	<img class="size-full wp-image-3580" title="Lineare-Zeit" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/12/Lineare-Zeit.jpg" alt="Der Blick in die Vergangenheit" width="478" height="199" />
	<p class="wp-caption-text">Der Blick in die Vergangenheit</p>
</div>
<p>Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu.<span id="more-3579"></span></p>
<p>Dieses Zeitkonzept spiegelt sich sowohl in der Sprachstruktur als auch in der Gestik dieses indigenen Volkes.<br style="text-decoration: line-through;" /><br />
<span style="font-weight: bold;">Kulturelles Paradigma</span><br style="font-weight: bold;" /><br />
Es ist die Kultur, die bestimmt, auf welche Weise Zeitlichkeit in die konkrete Lebenswelt integriert wird. Und da gibt es einige Varianten.</p>
<p>Die Mexikaner, beispielsweise, kennen zweierlei Arten von Zeit. Ihre alte traditionelle und die der Eroberer. Letztere ist die <span style="font-style: italic;">hora inglesa</span>, bei der eine Stunde genau 60 Minuten hat. Mehr individuellen Spielraum ermöglicht hingegen die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span>, bei der eine Stunde schon mal 100 Minuten und länger dauern kann.</p>
<p>Die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span> ist daher keine metrische Größe, wie ihre europäische Verwandte, sondern eine Wahrnehmung des eigenen <em>Bereitseins</em>. Sich in einer mexikanischen Stunde zu treffen, heißt: Man trifft sich, wenn man bereit dazu ist. Dann ist die Zeit &#8220;reif&#8221;. Auf seinem Blog über Mexico beschreibt Barry Griefer <a href="http://gudgrief-mentalramblingsmexico.blogspot.com/2009/11/hora-mexicana-mexican-time.html" target="_blank" class="liexternal">Beispiele</a> für die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span> und zieht den Schluss:</p>
<blockquote><p>Get used to the fact that living in Mexico means viewing time as a flexible fluid thing. Don&#8217;t get upset, it all works out.</p></blockquote>
<p>Wie ich es auch für nordamerikanischen Indianer-Stämme (First Nations) <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/was-wir-alle-gemeinsam-haben-keine-zeit/" title="Was wir alle gemeinsam haben: Keine Zeit!" class="liinternal">beschrieben</a> habe, ist das <span style="font-style: italic;">Jetzt</span> bei Ureinwohnern und ihren Nachkommen, die sich noch das Weltverständnis des &#8220;Alten Wegs&#8221; bewahren konnten, kein äußerlich festgelegter Zeitpunkt, sondern eine soziale  Übereinstimmung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Zeit als räumliche Metapher </span></p>
<p>Wir glauben normalerweise, dass die Zukunft etwas ist, das man als &#8220;vor uns liegend&#8221; empfindet &#8211; auch im räumlichen Sinn. Das scheint für viele der bisher untersuchten Sprach- und Kulturgemeinschaften dieser Welt zu gelten: Vom europäischen und polynesischen Raum bis zum Chinesischen, Japanischen und der Bantu-Sprache &#8211; sie charakterisieren Zeit mit räumlichen Eigenschaften.</p>
<p>Ich denke, dass nur Herrschaftskulturen das Denkmodell &#8220;lineare Zeitabfolge&#8221; &#8211; Zukunft vorne, Vergangenheit hinten &#8211; zu erzwingen suchen. Das spiegelt sich in den Sprachen hierarchisch organisierter Gemeinschaften.<br />
Bei noch ursprünglich lebenden Eingeborenen wie den Aymara ist das nicht so.</p>
<p>Die Aymara sind schon lange ein beliebtes Studienobjekt für Linguistinnen und Ethnologen. Der Jesuit Ludovico Bertonio hatte 1603 eine Grammatik (<span style="font-style: italic;">Arte de lengua aymara</span>) und ein Wörterbuch (<span style="font-style: italic;">Vocabulario de la lengua aymara</span>) veröffentlicht. Er war zu der Auffassung gelangt, dass sich die Aymara-Sprache besonders für die <span style="font-weight: bold;">Bildung abstrakter Konzepte</span> eignet und eine unerschöpfliche Quelle sprachlicher <span style="font-weight: bold;">Neubildungen</span><span style="font-style: italic;"> ermöglicht</span>.</p>
<p>Jüngere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Sprache der Aymara nicht auf der zweiwertigen Logik (wahr/falsch) des westlich-patriarchalen Denkens beruht, sondern auf einer <span style="font-style: italic;">dreiwertigen </span>Logik, so dass sie durch <span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Lebensumstände bedingte</span> Feinheiten ausdrücken kann, die unsere Sprachen nur mit Hilfe mühsamer Umschreibungen in den Griff bekommen.</p>
<p>(Lebensumstände werden in unserem Logik-System niemals herangezogen. Wir entscheiden nach <span style="font-style: italic;">wahr und falsch</span>, was gleichzeitig <span style="font-style: italic;">gut und böse</span> bedeutet, und im bürgerlichen Gesetzbuch/in der Bibel, also einem statischen Text, verankert ist. Wahr und falsch wird unabhängig von sonstigen Kriterien &#8220;dem Buche nach&#8221; auf das Verhalten aller Gemeinschafts-Mitglieder angewendet und notfalls durch Herrschaftsstäbe wie Polizei und Militär erzwungen. Weil deshalb kein Bedarf besteht, die Umstände mit einzubeziehen, lässt sich das auch nicht sprachlich ausdrücken.)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gestik spiegelt Sprachstruktur</span></p>
<p>Für das Konzept der Vergangenheit verwenden die Aymara den Wortstamm &#8220;<span style="font-style: italic;">nayra</span>&#8220;, der auch in Begriffen wie &#8220;Auge&#8221;, &#8220;vorne&#8221; und &#8220;Anblick&#8221; vorkommt. Vergangenes hat man mit eigenen Augen gesehen.<br />
Zukünftiges wird mit &#8220;<span style="font-style: italic;">qhipa</span>&#8220;, dem Grundwort für &#8220;hinten&#8221; bzw. &#8220;zurückliegend&#8221; ausgedrückt. Der Ausdruck &#8220;<span style="font-style: italic;">nayra mara</span>&#8220;, der &#8220;letztes Jahr&#8221; bedeutet, hieße demzufolge wörtlich übersetzt: &#8220;vorderes Jahr&#8221;.</p>
<p>Besonders die Mitglieder der älteren Generation, die kein korrektes Spanisch sprechen, begleiten Formulierungen über die Zukunft, indem sie mit dem Daumen über die Schulter zeigen. Umgekehrt zeigt eine nach vorwärts gerichtete Handbewegung Vergangenes an.<br />
Jüngere Aymara haben sich in ihrer Zeitvorstellung bereits dem dominierenden Rest der Welt angepasst und sehen die Zukunft ebenfalls als etwas, das vor ihnen liegt. Das weist darauf hin, dass es ursprünglich ein allgemeines Zeitkonzept gab, das dem der Aymara entsprach. Das zeigt ja auch das immer noch gebräuchliche mexikanische Beispiel.</p>
<p>Wie es von den Jaqi bekannt ist (Aymara gehört zur Familie der Jaqi-Sprachen), wird auch bei den Aymara direkt erlebten Ereignissen ein viel größerer Stellenwert beimessen als Überlieferungen und Wissen <span style="font-style: italic;">aus zweiter Hand</span>.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Wichtig ist, was beobachtbar ist.</span></p>
<p>So wie bei uns alle Sätze nach der Zeit markiert sind &#8211; sie müssen eine grammatikalische Zeit (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft etc.) haben -, so sind in den Jaqi-Sprachen alle Sätze nach einer Kategorie &#8220;Ursprung des Wissens&#8221; markiert.</p>
<p>Diese grammatikalischen Sprach-Markierungen geben Auskunft darüber, ob die Information im Satz von der eigenen Erfahrung der Sprecherin kommt oder nicht. Sie unterscheiden sich nach drei Hauptkategorien:</p>
<ol>
<li>Persönliches Wissen basierend auf eigener Erfahrung.</li>
<li>Wissen durch Sprache &#8211; was man von den Äußerungen anderer oder durch Lektüre lernte.</li>
<li>Nicht-persönliches Wissen, z.B. Überlieferungen, für die es keine lebenden Zeitzeug/innen mehr gibt.</li>
</ol>
<p>Ein Kind wird den ganzen Tag über daran erinnert, dass alles, was sie hört, menschlichen Ursprungs ist. Alles Wissen ist in den Menschen, verbunden mit Menschen &#8211; es gibt kein absolutes Wissen.</p>
<p>So ist etwa in ihrer Sprache ein Satz der Art &#8220;Im Jahr 1492 segelte Columbus auf dem blauen Ozean&#8221; unmöglich, sofern er nicht angibt, ob der Vorgang auch beobachtet wurde. Daher ist es folgerichtig, dass die Aymara das Vergangene im Blickfeld verorten. Denn Beobachtungen beziehen sich <span style="font-style: italic;">immer </span>auf vergangene Begebenheiten.</p>
<p>Das deckt sich im Übrigen auch mit historischen Schilderungen: Die europäischen Eroberer beschrieben die Aymara aus ihrer kolonialistischen Perspektive als Volk, das kaum für &#8220;Zukunft&#8221; und &#8220;Fortschritt&#8221; zu begeistern sei. Wie kann man etwas planen, das außerhalb meines Gesichtsfeldes liegt? Es liegt &#8220;hinter&#8221; mir, wo ich keine Augen habe, so die Jaqi-Logik.<br />
Über unsere Versuche von &#8220;Zeitplanung&#8221; oder &#8220;Zeitmanagement&#8221;, die sich ja immer nur auf die (unsichtbare) Zukunft beziehen können, würden sich nicht nur die Jaqi, sondern auch die anderen Ureinwohner wundern.</p>
<p>Im patriarchalen Kontext wird die Zukunft als etwas beschrieben, das auf einer Zeitachse vor dem Ich liegt, während die Vergangenheit dahinter angesiedelt ist. Richtig? Die meisten würden dem zustimmen. Der Sprachgebrauch zeigt was anderes.</p>
<div id="attachment_3596" class="wp-caption alignleft" style="width: 128px">
	<img class="size-full wp-image-3596   " title="wendeltreppe" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/12/wendeltreppe.jpg" alt="Wendel" width="128" height="395" />
	<p class="wp-caption-text">Wendel</p>
</div>
<p>Der Satz: &#8220;Das Treffen wurde <span style="font-style: italic;">vor</span>verlegt&#8221; meint, dass das Treffen vom aktuellen Standpunkt aus weiter in die Vergangenheit geschoben wurde, zum Beispiel vom Donnerstag auf den Montag derselben Woche. Montag liegt <span style="font-style: italic;">vor </span>dem Donnerstag, aber rückblickend und auf einer Zeitleiste gedacht, liegt dieser Montag <span style="font-style: italic;">hinter </span>dem betreffenden Donnerstag.<br />
Ein anderes Beispiel: Voriges Jahr. Das Jahr liegt <span style="font-style: italic;">vor </span>mir in der Vergangenheit, ich habe es beobachten können.</p>
<p>Wenn du jetzt darüber verwirrt bist, was hinten oder vorne, vergangen ist oder künftig passiert, dann ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass wir ein natürliches Zeitgefühl haben, das aber nichts mit dem linearen Konzept zu tun hat, in das wir mental gepresst werden und dadurch den Ausdruck &#8220;voriges Jahr&#8221; als hinter uns erleben.</p>
<p>Ureinwohner erleben das Sein als zyklisch, nicht auf einer Zeitachse, sondern in Kreisen, die in der Wiederholung zur Wendel (nicht Spirale!) werden. Wo Geburt und Tod nicht die Enden einer Linie markieren, sondern zwei Durchgangspunkte auf einem Kreis darstellen, verschmilzt die Vergangenheit mit der Zukunft und bildet die Gegenwart. Sie ist exakt der Punkt, in dem wir handeln können.</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://forms.aweber.com/form/76/430476.js"></script><br /><br /></p>
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		</item>
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		<title>Streamst Du schon oder bloggst Du noch?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 15:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die erwünschte Nachricht kommt zu dir: das ist Streaming. Blogs sind ungeeignet für den Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten und Freunden, aber wie erreicht man eine Beziehungskultur?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-3259" title="Web of Flow, powered by You" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/08/web-of-flow.jpg" alt="Web of Flow, powered by You" width="272" height="179" />Als ich diesen <a href="http://blog.myonid.de/2009/08/streamst-du-schon-oder-bloggst-du-noch/" title="Blog von Mario Grobholz" class="liexternal">Titel eines Posts von Mario Grobholz</a> in meinem Twitter-Stream las, dachte ich: Genau deshalb blogge ich zur Zeit nicht, weil ich das für mich richtige Streaming-Tool noch nicht gefunden habe.</p>
<h3>Streaming</h3>
<p>Was ist &#8220;Streaming&#8221;? Auch <em>Flow </em>für engl. &#8220;das Fließen, der (Daten)Fluss&#8221;.</p>
<p>Man versteht darunter den Datenfluss im Internet, den der User sofort und ich Echtzeit erhält. Email gehört nicht dazu, denn die erhält die Empfängerin erst, wenn sie ihre Mailbox öffnet, das kann 1 Minute oder 3 Tage später sein.</p>
<p>Ein Blog gehört auch nicht dazu, weil du den Text nicht lesen kannst, während ich ihn schreibe, sondern erst nachdem ich ihn veröffentlicht habe und du ihn dann später hier oder im RSS-Reader aufrufst, und er nicht in deinem &#8216;Stream&#8217; erscheint, sondern höchstens ein Hinweis darauf. Das gleiche gilt für Kommentare. Viele kommen gar nicht zurück, um eventuelle Kommentare zu lesen.</p>
<p>Die enge Verbindung zwischen Blog-Beiträgen und den dazugehörigen Kommentaren mag zuerst als positives Zusammenspiel erscheinen, ist aber sehr begrenzt und geschlossen. <span id="more-3239"></span>Um einen interessanten Kommentar-Thread zu verfolgen, müssen die Leute zum Beitrag gehen, den Kommentar-Link öffnen und runter scrollen, bis sie das Gesuchte finden. Zu aufwändig, dieses &#8220;umher wandern im Netz von Seiten&#8221;. Es ist wie ein Ausflug in die Bücherei.</p>
<h3>Was du brauchst und willst, kommt zu dir</h3>
<p>Twitter und ähnliche Anwendungen (Friendfeed, Facebook) dagegen basieren auf dem &#8220;Web im Fluss&#8221;: Informationen aller Art <em>fließen zu uns</em>, nicht anders herum. Und dieser Fluss wird durch Menschen angestoßen, kommt durch Beziehungen zustande, und besteht nicht aus einem Haufen von Klicks, Scrollen und dergleichen. Es ist eine Bewegung weg vom &#8220;Jagen und Sammeln&#8221; zu einer Beziehungs-Kultur.</p>
<p>Unsere Flow-Anwendung, unser Life-Stream, ist das <em>Sammelbecken für <strong>erwünschte</strong> Information</em>, anstatt dass wir ihr mit großem Zeitaufwand hinterher eilen müssen.</p>
<h3>Sind Blogs überholt?</h3>
<p>Tendenziell verlagert sich Kommunikation, also auch Blog-Kommentare, mehr und mehr in die Streams von Twitter und Facebook, wo in lockerem Gesprächsstil Austausch viel einfacher, zeitnaher und schneller geht.</p>
<p>Werden dadurch Blogs unattraktiv, weil sie zwar den Artikel und die Information bieten, aber künftig immer weniger Kommentare und Diskussionen enthalten?</p>
<p>Was wird dann aus den Blogs, wenn die Konversation darüber woanders stattfindet?</p>
<p>Sie werden der Ort sein, wo wir unsere Beiträge archivieren, wo die Leute sie finden können, wenn sie sie brauchen. Das ist notwendig.</p>
<p>Nach diesem Prinzip verfahre ich seit Jahren mit meinen Websites und diesem Blog. Nur im Blog publiziere ich noch; um vertiefende Informationen anzubieten, verweise ich auf Website-Artikel, von denen ich in der Vergangenheit reichlich geschrieben habe.</p>
<p>Beim Bloggen bleibt das <em>austauschende</em> Gespräch mit Gleichgesinnten auf der Strecke. Das Fließen von Gedanken hin und her fehlt.</p>
<p>Beim Entwerfen moderner  Blog-Software hatten die Entwickler nicht &#8220;Flow&#8221; im Sinn: Diese Software basiert noch auf Web 1.0-Prinzipien. Und obwohl sie dabei geholfen hat, eine Revolution in Sachen &#8216;Sozialfähigkeit&#8217; zu erzeugen, unterstützt sie dies selbst nicht besonders gut.</p>
<h3>Wie finden wir, was wir suchen?</h3>
<p>Ich gelange zu Blog-Posts zunehmend über Erwähnungen in Form von &#8216;Gesprächsstückchen&#8217; auf Twitter (viele Leute nutzen dazu auch Facebook oder Friendfeed.) Dazu muss ich nicht mal den Browser öffnen und eine Website ansteuern. Nachdem ich den PC angeschaltet habe, erscheint am Rand des Monitors ein ca. 12 cm breiter Streifen (die Software &#8220;Twhirl&#8221;), wo zwei- bis dreizeilige Sätze mit einem Link aufgelistet sind. Sie machen mich aufmerksam auf Dinge, die mich interessieren.</p>
<p>Da steht zum Beispiel:</p>
<p><code>Ende der E-Mail? http://post.ly/2E23</code></p>
<p>dann kommt die nächste Zeile:</p>
<p><code>8 Valuable Lessons Newspapers Must Learn From Bloggers to Survive http://is.gd/2fZZW</code></p>
<p>Manchmal überfliege ich die Liste, also meinen &#8216;Stream&#8217;; manchmal öffne ich gleich ein Windows-Fenster, das ihn überdeckt und ich beachte ihn gar nicht. (Ich gehe auch nicht immer ans Telefon, nur weil es gerade klingelt.)</p>
<p>Wenn mich eine Nachricht interessiert und ich mir Zeit dafür nehmen will, klicke ich auf einen Link in dem abwärts strömenden Fluss (es fließen von oben ständig neue Infos rein), schaue mir den ganzen Artikel  an, und biete meine Sichtweise im Flow/Stream an, also auf Twitter oder Friendfeed, und <em>nicht auf dem Blog</em>. Danach kehre ich zurück zu meinem Info-Fluss (flow), wo ich mich die meiste Zeit aufhalte.</p>
<p>Das macht Sinn: Denn ich will über den Blog-Post mit der Person reden, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, und nicht mit einer fremden Gruppe auf dem Blog, oder sogar mit dem Autor, den ich wahrscheinlich überhaupt nicht kenne.</p>
<p><a href="http://www.stoweboyd.com/message/2009/08/kevin-marks-flow-past-web-the-web-of-flow.html" title="The Web of Flow" class="liexternal">Stowe Boyd</a> (er prägte den Begriff  &#8217;social tools&#8217; bereits 1999) empfiehlt &#8220;Web of Flow&#8221; ein paar mal hintereinander zu sagen:</p>
<blockquote><p>So say &#8220;Web of Flow&#8221; a few times. Get used to it. Tell all your friends. It may wind up being called the Real Time Web, but you&#8217;ll know what is really going on if someone asks you.</p></blockquote>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=3239&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Musik die Welt verändert &#8211; wirklich verändert!</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/wie-musik-die-welt-veraendert-wirklich-veraendert/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/wie-musik-die-welt-veraendert-wirklich-veraendert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt - egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.

Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.
Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative "Playing for Change".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zur Zeit kann ich nicht schreiben, weil ich mich in einer Identitätskrise befinde; ich krieg&#8217; keinen Text aus meinem Kopf in die Tastatur. Aber folgendes Projekt aus der Musikbranche möchte ich mit euch teilen: Playing for Change.</p>
<blockquote><p>Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt &#8211; egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.</p>
<p>Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.</p>
<p>Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative &#8220;Playing for Change&#8221;.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.sein.de/kultur/2009/playing-for-change.html" title="Sein-Online-Magazin" class="liexternal">Sein</a>)</p></blockquote>
<p><a href="http://www.playingforchange.com/" title="Playing for Change Website" class="liexternal"><strong>Playing for Change</strong></a> ist ein Multimedia-Musik-Projekt, das vom Produzenten Mark Johnson 2004 gegründet wurde, mit dem Ziel &#8220;inspire, connect, and bring peace to the world through music&#8221;.</p>
<p>Johnson verwirklichte seine Idee, indem er mit einem mobilen Ton-Studio um die Welt reiste, und lokale Musiker aufnahm, die alle den gleichen Song, aber in ihrer eigenen Interpretation, ausführten.</p>
<p>Hört die Musiker/innen im Video und schreibt im Kommentar eure Eindrücke:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="460" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.playingforchange.com/player/widget.swf?episode=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="360" src="http://www.playingforchange.com/player/widget.swf?episode=1" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=3164&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Pioneers &#8211; Konventionen brechen und sinnstiftend arbeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Patriarchat unterlaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
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		<category><![CDATA[OpenSpace]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee: Erfolg, Sinn, Entfaltung - self ist ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von und für Unternehmer, die wirtschaftlichen Erfolg mit sinnstiftender Arbeit und der Entfaltung ihrer ganz individuellen Potentiale verbinden wollen: Social Pioneers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter frame size-full wp-image-3038" title="SelfHUB Berlin, Open Space" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/openspace.jpg" alt="SelfHUB Berlin, Open Space" width="473" height="315" /><br />
Der selfHUB ist Teil eines internationalen Netzwerkes von Zentren für gesellschaftliche Innovation in London, Brüssel, Rotterdam, Johannesburg, Mumbai und Sao Paulo. Der <strong>selfHUB</strong> in Berlin-Kreuzberg ist der erste HUB in Deutschland.</p>
<h3>Die Idee: Erfolg, Sinn, Entfaltung</h3>
<p><strong>self </strong>ist ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von und für <strong>Unternehmer/innen</strong>, die wirtschaftlichen <em>Erfolg </em>mit <em>sinnstiftender</em> Arbeit und der <em>Entfaltung </em>ihrer ganz individuellen Potentiale verbinden wollen; bezeichnet als  <strong>Social Pioneers</strong>.</p>
<p>Sie fördern soziale Innovation, ganzheitliches Unternehmertum, Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Sie brechen mit Konventionen und gestalten das soziale Gefüge unserer Welt neu.</p>
<p><strong>self </strong>schafft einen Rahmen für informelle, gegenseitige <strong>Unterstützung</strong>, aber auch für formelle Beratung,  Weiterbildung und Coaching.</p>
<h3>Internationale Stimmen</h3>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben all diese Menschen gesehen, die versuchen  gute Ideen von zu Hause aus zu realisieren: einsam, von  anderen isoliert, nicht wirklich dem Potential ihrer Ideen  gerecht werdend. Und es dämmerte uns langsam.  Was, wenn diese Leute einen gemeinsamen physischen  Raum hätten, wo sie etwas zusammen unternehmen  könnten. Vielleicht könnten wir auf diese Art ein paar  richtig leistungsfähige Kollaborationen zwischen  Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen und  Expertise kultivieren.&#8221; <em><br />
Jonathan Robinson, Gründer The Hub London</em></p></blockquote>
<blockquote><p>“Wir haben auf der ganzen Welt nach einem physischen  Ort gesucht, der unsere Ideen zum Ausdruck bringt und  weiter kultiviert. Im Hub haben wir ihn gefunden.”<br />
<em>Dr. Otto Scharmer &amp; Dr. Peter Senge / Massachusetts Institute of Technology</em></p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Hier drinnen wurden Dinge einfach möglich. Und sie tun  es nach wie vor.  Wenn man eine so freie, inspirierende Umgebung hat  wie diese und einen so offenen Raum, dann sprudeln  die guten Gedanken einfach aus einem heraus.&#8221;<br />
<em>Briony  Greenhill</em></p></blockquote>
<p>Ausführliche Informationen: <a href="http://selfhub.de/pageID_2681939.html" class="liexternal">- self HUB</a></p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Eine Gesellschaft, die ausschließlich aus &#8220;Ich-AGs&#8221; besteht &#8211; jede Person ihr eigener Chef &#8211; hältst du das für möglich? Könnte das funktionieren?</p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=3035&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bundestagswahl: Von Obama lernen?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 13:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Obama lernen und Erfolg haben, das wollen auch deutsche Parteien mit Blick auf die Bundestagswahl. Doch die Begeisterung für digitale Werkzeuge reicht nicht aus, erklärte Mary C. Joyce Golem.de im Gespräch. Sie war in Obamas Wahlkampfteam.

Video: Interview mit Mary C. Joyce auf der republica&#8217;09 (3:25)
Mary C. Joyce:
&#8220;Das Wichtigste sind nicht die Tools, das Wichtigste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Von Obama lernen und Erfolg haben, das wollen auch deutsche Parteien mit Blick auf die Bundestagswahl. Doch die Begeisterung für digitale Werkzeuge reicht nicht aus<span id="more-2842"></span>, erklärte Mary C. Joyce Golem.de im Gespräch. Sie war in Obamas Wahlkampfteam.</p>
<p><object width="480" height="270" data="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=1962&amp;autoPl=false" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=1962&amp;autoPl=false" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="width: 480px; text-align: center; font-family: verdana,sans-serif; font-size: 0.8em;"><a href="http://video.golem.de/internet/1962/interview-mit-mary-c.-joyce-auf-der-republica09.html" class="liexternal">Video: Interview mit Mary C. Joyce auf der republica&#8217;09</a> (3:25)</div>
<p>Mary C. Joyce:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Wichtigste sind nicht die Tools, das Wichtigste ist die Strategie.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein möglicherweise hilfreicher Hinweis für deutsche Politiker, die seit Obamas Sieg überlegen, wozu Onlineauftritte, Blogs und Twitter gut sein könnten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Viele digitale Aktivisten sind Technikfanatiker&#8221;, sagt Joyce. &#8220;Sie wissen über Blogs, Videos und Twitter Bescheid. Sie glauben, dass sie politisch etwas verändern können, wenn sie diese Tools nutzen.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/junge-begeisterte-leute-obama.jpg" ><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2849" title="junge begeisterte Leute für Obama" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/junge-begeisterte-leute-obama-150x150.jpg" alt="junge begeisterte Leute für Obama" width="150" height="150" /></a>Der Obama-Wahlkampf aber sei die ausgefeilteste digitale Kampagne gewesen, die es je gegeben hat. Es war klar definiert, welches Publikum angesprochen werden sollte &#8211; die Jungen. Und es war klar, welches Ziel es zu erreichen galt &#8211; den Wahlsieg. Erst dann wurde überlegt, welche Werkzeuge zu diesem Zweck eingesetzt wurden.</p>
<h3>Mitmachcharakter</h3>
<p>Anders als bei früheren Wahlkämpfen hat Obama die Leute nicht nur dazu aufgerufen, wählen zu gehen, sondern auch dazu, sich zu beteiligen. Sie sollten selbst zum Wandel beitragen. So konnte jeder, der wollte, beim sozialen Netzwerk Mybarackobama.com bloggen, Gruppen bilden, Veranstaltungen organisieren. Das war ganz typisch für den Mitmachcharakter des Obama-Wahlkampfs.</p>
<p>Eine klare Strategie und perfekte Organisation.</p>
<p>Aber dass die Menschen sich auch beteiligen wollten, hatte laut Joyce seinen Grund jenseits des Internets.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das lag zum großen Teil daran, dass Obama selbst so inspirierend war. Als er die Menschen aufgefordert hat mitzumachen, haben sie einfach Ja gesagt. Das Internet war nur noch ein Mittel, tatsächlich etwas zu tun.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Der Mut, Macht zu teilen</h3>
<p>Und schließlich hatte Obama auch den Mut, betont Joyce, einen Teil der Kontrolle über den Wahlkampf abzugeben.</p>
<p>Weil die Nutzer eigene Inhalte erstellten, bekamen sie Macht. Und genau das machte den Wahlkampf so populär.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Menschen können sehr gut unterscheiden, ob man nur ihre Stimme und ihr Geld will, oder ob sie aktiv mitmachen dürfen. Die zweite Variante ist viel inspirierender. Und das könnte auch anderswo funktionieren&#8221;, überlegt Joyce.</p></blockquote>
<p>Übrigens auch der Slogan &#8220;Yes we can&#8221; wurde von den Aktivisten getragen und durch einen Hip-Hop-Song verstärkt. Eine Kampagnen-Agentur wäre wohl kaum dazu in der Lage gewesen.</p>
<p>Hier ist der Link zu dem Video mit dem Hip-Hop-Song und dem Lied-Text, inspiriert von den konkreten Worten Obamas: <a href="http://twurl.nl/p0ld0e" class="liexternal">Yes We Can &#8211; Barack Obama Music Video</a></p>
<p>Obamas Wahlkampfslogan hat sein Vorbild in dem gewerkschaftlichen Kampfruf <em>Yes we can</em>, den 1972 die US-Landarbeiter-Gewerkschafter César Chávez und Dolores Huerta als <em>Sí se puede</em> geprägt hatten.</p>
<p><script src="http://static.polldaddy.com/p/1513468.js" type="text/javascript"></script><noscript> &amp;amp;amp;lt;a href =&#8221;http://answers.polldaddy.com/poll/1513468/&#8221; &amp;amp;amp;gt;Könnte in Deutschland die gleiche Begeisterung entstehen, wenn eine entsprechende politische Persönlichkeit zum Mitmachen aufruft?&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;  &amp;amp;amp;lt;br/&amp;amp;amp;gt; &amp;amp;amp;lt;span style=&#8221;font-size:9px;&#8221; mce_style=&#8221;font-size:9px;&#8221;&amp;amp;amp;gt; (&amp;amp;amp;lt;a href =&#8221;http://www.polldaddy.com&#8221;&amp;amp;amp;gt;  surveys&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;)&amp;amp;amp;lt;/span&amp;amp;amp;gt;</noscript></p>
<p><span style="font-size:10px;color:#333"><em>Quelle Video und Interviewtext: <a href="http://www.golem.de/0904/66293.html" class="liexternal">Golem</a></em></span></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=2842&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 16:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein interessantes Phänomen haben Forscher an der Michigan State University beobachtet. Sie fanden heraus, dass die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook sich sehr positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann.
Studenten, die mit ihrem Leben unzufrieden waren oder die unter mangelndem Selbstbewusstsein litten, zugleich aber intensiv Sites wie Facebook nutzten, konnten eine Art von sozialer Energiereserve aufbauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ein interessantes Phänomen haben Forscher an der Michigan State University beobachtet. Sie fanden heraus, dass die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook sich sehr positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann.<span id="more-2877"></span></p>
<p>Studenten, die mit ihrem Leben unzufrieden waren oder die unter mangelndem Selbstbewusstsein litten, zugleich aber intensiv Sites wie Facebook nutzten, konnten eine Art von sozialer Energiereserve aufbauen. Sie hat mit einer Form menschlicher Beziehungen zu tun, die Soziologen als “schwache Bindung” bezeichnen.</p>
<p>Schwache Bindungen hat ein Mensch beispielsweise zu Mitschülern oder Partybekanntschaften. Sie sind sehr wichtig, weil sie einen mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten versorgen können, die man von engen Freunden oder Familienmitgliedern nicht mehr erhalten würde – weil man sich schon zu gut kennt.</p>
<p><em>Ausschnitt aus einem sehr interessanten Beitrag <a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7020#" class="liexternal">bei Glaserei</a></em></p>
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		</item>
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		<title>Opengovernment: Obamas neue Politik und wähler-generierter Wahlkampf (Video)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 19:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[OpenGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Video über die Wahl-Kampagne Barrack Obamas mit umfassenden Informationen, wie und warum er die Wahl gewann, und was die Wähler von Politikern erwarten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wahlkampf wird in Internetzeiten und mit Web 2.0 Technologien zum &#8220;wählergenerierten Wahlkampf&#8221;. Dabei ist es unerlässlich, dass Politiker/innen a) Vertrauen in die Bevölkerung zeigen, b) Macht abgeben, c) die Wähler/innen mit den neuen Netzwerktechniken sicher umgehen können und d) vom Alten genug haben, einen Wandel fordern und sich bei der Umsetzung engagieren.</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/009/ELR_009.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/009/ELR_009.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.elektrischer-reporter.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.elektrischer-reporter.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/009/ELR_009.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/elr/009/ELR_009.jpg'}" /><br />
	</object></p>
<p style="font-size:0.85em">Quelle: <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/111/" class="liexternal"> Elektrischer Reporter – Web-Kampagne: Wähler-generierter Wahlkampf</a></em></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=2697&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Genug der Worte: Junge Leute lösen Energie-Probleme in der Tat</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/genug-der-worte-junge-leute-loesen-energie-probleme-in-der-tat/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 23:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Taten]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Jahr als Beobachter von Erwachsenen, die sich mit der verheerenden Rücksichtslosigkeit in den Finanzmärkten abgeben, und mit deprimierenden, nutzlosen Gesprächen über das globale Klima, ist es erfrischend zu wissen, dass die Welt weiterhin junge idealistische Menschen hervor bringt, die nicht darauf warten, dass Regierungen handeln, sondern ihre eigenen Projekte starten und Innovationen vorantreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der amerikanische Kolumnist <a href="http://www.nytimes.com/2009/02/15/opinion/15friedman.html?_r=1" class="liexternal">Thomas Friedman</a> schreibt aus Neu-Delhi.</p>
<blockquote><p>Also, ich besuchte die Klima-Konferenz des Energy and Resources Institute in Neu-Delhi (Mitte Feb. 2009). Und während der Nachmittags-Veranstaltung machen mir zwei junge Amerikanerinnen &#8211; eine zusammen mit ihrer Mutter &#8211; einen Vorschlag.</p>
<p>&#8220;Hey, Mr. Friedman,&#8221; sagten sie, &#8220;hätten Sie Lust auf eine kleine Spritztour durch Neu-Delhi in unserem Auto?&#8221;<span id="more-2423"></span></p>
<p>&#8220;Na, hören Sie mal! Den Satz kenne ich schon.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ach was? Aber dieses Auto kennen Sie noch nicht. Es ist ein Elektro-Auto mit Steckeranschluss, das außerdem mit Solarzellen auf dem Dach angetrieben wird.&#8221;</p>
<p>Und die beiden jungen Frauen &#8211; frischgebackene Yale-Absolventinnen &#8211; sind gerade damit quer durch Indien in einer &#8220;Klima-Karawane&#8221; gefahren, um auf die Lösungen zur globalen Erwärmung aufmerksam zu machen, die von indischen Firmen, Gemeinschaften, Universitäten und Erfindern entwickelt wurden. Und auch um andere zu Taten zu inspirieren.</p>
<p>Sie fragen mich, ob ich mitfahren will, aber ich habe Visionen von Polizisten, die mich anhalten und einem Ende in einem indischen Gefängnis. Keine Sorge, meinen sie. Indische Polizisten haben sie überall in Indien angehalten. Zuerst wollten sie den Führerschein sehen, dann erkundigten sie sich, wie das Solardach des grünen Autos es schafft, 10 Prozent des Energieverbrauchs zu erzeugen &#8211; und dann haben sie versucht den Wagen zu kaufen.</p>
<p>Wir machten uns auf den Weg: die Panchsheel Marg runter, einer von Neu-Delhis Hauptstraßen. Die Damen wollten mir etwas zeigen. Die US-Botschaft und die chinesische Botschaft, beide an der Panchsheel, liegen sich direkt gegenüber. Sie forderten mich auf, das Dach jedes Botschaftsgebäudes genau anzuschauen. Was sehe ich da? Also &#8230; Das Dach der US-Botschaft ist voll von Antennen und anderen Abhörvorrichtungen. Das chinesische Botschafts-Dach ist voll von &#8230; neuen, in China gebauten Solar-Heißwasser-Boilern.</p>
<p>Darauf würde man nicht kommen!</p>
<p>Etwas <span style="font-weight: bold;">tun </span>zu wollen war nur einer von vielen Gründen, der meine Gastgeberinnen, Caroline Howe (<a href="http://itsgettinghotinhere.org/2009/01/10/drive2change/" class="liexternal">ihr Blog</a>), 23, eine Maschinenbauerin auf Ferien von Yale School of Forestry and Environmental Studies, und Alexis Ringwald (<a href="http://flickr.com/photos/35397414@N06/page3/" class="liflickr">auf flickr</a>), eine Fulbright-Stipendiatin in Indien und jetzt Solar-Unternehmerin, veranlasst hat sich mit Kartikeya Singh zusammenzutun.</p>
<p>Singh hat das Indian Youth Climate Network (IYCN) gegründet, um junge Klima-Führungspersönlichkeiten in Indien zu verbinden, ein Land, das wegen seines ökologischen Fussabdrucks unter steigenden globalen Druck gerät.</p>
<p>&#8220;Indien ist voll von innovativen Klima-Spezialisten, die weit verstreut sind über dieses riesige Land, so dass viele Leute nicht  mitkriegen, dass diese Lösungen genau jetzt schon angewendet werden,&#8221; sagte Howe. &#8220;Wir wollten einen Weg finden, um Leute rund um <span style="font-weight: bold;">existierende </span>Lösungen zusammenzubringen und Anregung  geben, damit Innovationen in die Tat umgesetzt werden. <span style="font-weight: bold;">Es ist keine Zeit mehr, um nur über Probleme zu reden.</span></p>
<p>Howe und Ringwald hielten eine &#8220;Klima-Lösungs-Rundfahrt&#8221; für den besten Weg dazu. Sie benutzten dafür modifizierte Autos der indischen Reva Electric Car Company. Ringwald, die den Geschäftsführer kannte, überzeugte diesen drei seiner Autos zur Verfügung zu stellen und sie mit langlebigeren Batterien und Solar auszustatten. Damit konnten sie 90 Meilen (145 km) mit einer einzigen sechstündigen Ladung zurücklegen &#8211; und das zusätzliche Solardach würde die Strecke noch verlängern.</p>
<p>Zwischen dem 1. Janur und dem 5. Februar 2009 fuhren sie auf einem 2.100-Meilen-Trip von Chennai bis Neu-Delhi, hielten in 15 Städten und Dutzenden von Dörfern, um indische Student/innen zu trainieren, damit diese ihr eigenes Klima-Aktions-Programm starten konnten. Sie filmten dabei 20 Videos über die besten einheimischen Energie-Neuerungen Indiens.</p>
<p>Dabei hatten sie außerdem eine solar-betriebene Musik-Band, plus einen Lastwagen für das Gepäck, der mit dem extrahierten Pflanzenöl von  wild wachsenden <span style="font-style: italic;">Jatropha </span>(Wolfsmilchgewächs) und <span style="font-style: italic;">Pongamia</span> (Hülsenfrucht) lief. Eine Bollywood-Tanzgruppe begleitete die Gruppe zeitweise und ein Tscheche, der von der Road-Tour über YouTube erfahren hatte, schloss sich mit seinem Laster an, der mit den Abfallstoffen von Pflanzenöl betrieben wurde.</p>
<p>Deepa Gupta, 21, eine IYCN-Mitgründerin, erklärte der Hindustan Times, dass der Trip ihr die Augen für die vielen bevorstehenden  einheimischen Energie-Lösungen geöffnet hat &#8211; &#8220;wie ökologische Landwirtschaft in Andhra Pradesh oder die Verwendung von <span style="font-style: italic;">neem</span> (tropischer Niembaum) und Knoblauch als Pestizide. Vieles war bereits vor Ort etabliert, wie die Gadhia-Solaranlage in Valsad, Gujarat, wo Dampf zum Kochen verwendet wird und man fast 50.000 Leute in einem Rutsch verköstigen kann.&#8221; (Siehe: <a href="http://www.indiaclimatesolutions.com/" target="_" class="liexternal">India Climate Solutions.com</a>.)</p>
<p>In Rajpipla, in Gujarat, stoppten sie beim dortigen Prinzenpalast, um ihre Autos aufzuladen. Dabei entdeckten sie, dass der Prinz beruflich die Kultivierung von Würmern betrieb und sie als öko-freundliche Alternative zu chemischen Düngern verkaufte. (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=G4U8ogpyrfU&amp;NR=1" class="liexternal">Video</a>)</p>
<p>Ich traf Caroline Howe und Alexis Ringwald nach einem ermüdenden Tag, aber ich muss zugeben, dass ich lächeln musste, sobald sie begannen ihre Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Nach einem Jahr als Beobachter von Erwachsenen, die sich mit der verheerenden Rücksichtslosigkeit in den Finanzmärkten abgeben, und mit deprimierenden, nutzlosen Gesprächen über das globale Klima, ist es erfrischend zu wissen, dass die Welt weiterhin junge idealistische Menschen hervor bringt, die nicht darauf warten, dass Regierungen handeln, sondern ihre eigenen Projekte starten und Innovationen vorantreiben.</p>
<p>&#8220;Warum fand diese Tour statt?&#8221; fragte Ringwald. &#8220;Warum dieser total verrückte Plan, durch ganz Indien in einer Karawane von Elektro-Autos und Jatropha-Lastern zu reisen, mit Solar-Musik, Kunst, Tanz und einer schlagkräftigen Botschaft für Klima-Lösungen?</p>
<p>Na ja, die Welt braucht verrückte Ideen, um Dinge zu verändern, weil die konventionelle Art des Denkens nicht mehr funktioniert.&#8221;</p></blockquote>
<p><span style="font-style: italic;">Thomas L. Friedman ist Pulitzer-Preis-Gewinner und schreibt für die New York Times seit 1981. Übersetzung und Hervorhebungen von mir.</span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2428" title="Elektro-Auto mit Solardach" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/02/elektro-auto.jpg" alt="Elektro-Auto mit Solardach" width="526" height="394" /></p>
<p>Ich, Hannelore, bin davon überzeugt, dass die Klimaschwankungen auf diesem Planeten weder etwas mit dem Verhalten der Menschen zu tun haben, noch von uns beeinflusst werden können. Es gibt zuviele Wissenschaftszweige, deren Studien das belegen, von der Geologie bis zur Genetik. Was wir tun können, ist diese Schwankungen und die damit zusammenhängenden Phänomene, die wir katastrophisch nennen, besser verstehen lernen, um uns besser anzupassen.</p>
<p>Ich glaube andererseits, dass es sinnvoll ist, viele alternative &#8220;saubere&#8221; Energie-Lösungen zu finden und anzuwenden, aus reiner Selbsterhaltung. Dabei kann jedeR zur <span style="font-weight: bold;">Tat </span>schreiten. Apropos Tat, hier ist ein Link zum Zenhabits-Blog <a href="http://zenhabits.net/2009/02/task-ninja-form-the-action-habit/" class="liexternal">Task Ninja: Form the Action Habit</a></p>
<p>Ein Post-it-Zettelchen klebt an meinem Monitor, darauf steht &#8220;The Cure: Stop thinking, just do it&#8221;.</p>
<p><span style="font-style: italic;"><br />
</span></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=2423&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>5 Tipps für die Gemeinschaft zu klicken</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 02:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Patriarchat unterlaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich am Computer sitze, klicke ich die ganze Zeit mit der Maus. Warum nicht zwischendurch für die Gemeinschaft klicken? Du willst ein freundliches friedliches fröhliches Zusammenleben? Mit ein paar Klicks kommst du diesem Ziel Stück für Stück näher.


Abstimmen &#8211; Wenn es Vote-Buttons gibt &#8211; bei Kommentaren, Blog-Posts, auf News-Portalen, dann nutze ich die eingebauten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft" title="computer mouse" src="http://farm2.static.flickr.com/1067/3264333347_296a1eed5b_o.jpg" alt="computer mouse" width="133" height="120" />Während ich am Computer sitze, klicke ich die ganze Zeit mit der Maus. Warum nicht zwischendurch für die Gemeinschaft klicken? Du willst ein freundliches friedliches fröhliches Zusammenleben? Mit ein paar Klicks kommst du diesem Ziel Stück für Stück näher.</p>
<p><span id="more-2120"></span></p>
<ol>
<li><strong>Abstimmen</strong> &#8211; Wenn es Vote-Buttons gibt &#8211; bei Kommentaren, Blog-Posts, auf News-Portalen, dann nutze ich die eingebauten interaktiven Funktionen. Hey, es ist <em>ein </em>Klick! Die Betreiber haben diese Features nicht zur Dekoration eingebaut! Sie wollen deine Meinung wissen, damit sie ihre Seite verbessern können. Natürlich musst du dir dafür eine Meinung <em>bilden</em>&#8230;</li>
<li><strong>Weiter erzählen, &#8220;Retweet&#8221;</strong> &#8211; <a href="http://twitter.com/" class="liexternal">Twitter</a> ist ein Kommunikationswerkzeug für Fortgeschrittene (<a href="http://reydt.net/politik/interview-mit-tsg-per-twitter/" class="liexternal">Interview mit TSG per Twitter</a>). Auch Anfänger können es benutzen (wie sollte man sonst fortschreiten?), aber wie bei einem feinen Musikinstrument hört es sich unterschiedlich an. Es strapaziert deine Nerven oder hebt deine Stimmung. <a href="http://chep2m.wordpress.com/2008/05/08/ten-top-twitter-tips/" class="liexternal">Ten Top Twitter Tips</a> gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du beginnst  und übst und erfolgreich kommunizierst. Lese ich eine Nachricht, die für andere einen Wert haben kann, dann klicke ich auf RT (retweet = weiter zwitschern) im <a href="http://twitulater.com/" class="liexternal">Twitulater</a> oder <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" class="liexternal">Tweetdeck</a>. Auch hier im Blog gibt es die Möglichkeit: Unter jedem Beitrag findest du &#8220;Tweet This&#8221; &#8211; einfach anklicken.</li>
<li><strong>Den &#8220;Donate&#8221;-Button klicken</strong> &#8211; Für den <a href="http://www.mozilla.com/de/firefox?from=sfx&amp;uid=86368&amp;t=339" class="liexternal">Firefox-Browser</a> gibt es wunderbare Zusatz-Werkzeuge (<a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox" class="liexternal">Add-ons</a>), die mir das Leben sowas von erleichtern. Sie werden von Programmierern in ihrer Freizeit erstellt und stehen allen kostenlos zum Download zur Verfügung. Dasselbe gilt auch für andere Software, wie zum Beispiel <a href="http://wordpress-deutschland.org/" class="liexternal">Wordpress</a>, mit der dieses Blog läuft. <em>Third party developer</em> werden die Programmierer genannt, die eine Basis-Software durch Zusatz-Tools zum Genuss machen. Für add-ons, die ich regelmäßig benutze, spende ich so zwischen 7 und 25 Dollar. Das läppert sich &#8211; bei denen und bei mir -, aber ich sehe es als &#8220;bedingungsloses Grundeinkommen&#8221; für diese demografische Gruppe. Damit ich großzügig spenden kann, nicht hohe Beträge, sondern an viele, hole ich einen Teil mit Werbung auf meinen Websites wieder rein. (Die meiste Werbung auf diesem Blog sehen nur Leute, die per Suchmaschine kommen, die Stammleser/innen nicht.)</li>
<li><strong>Suchmaschinen verbessern</strong> &#8211; Das größte Verzeichnis für Webseiten des Internet, <a href="http://www.dmoz.org/World/Deutsch/" class="liexternal">Open Directory Project</a> (ODP), auch <em>dmoz </em>(für „Directory Mozilla“) bezeichnet,  ist für seine Qualität bekannt und wird nicht von robots generiert, sondern von Menschen gepflegt. Die Inhalte des Projekts sind Open-Content und sehr viele Wissendatenbanken und Suchmaschinen (auch Google) greifen darauf zu. Freiwillige Redakteure, genannt <em>editor</em>, bearbeiten und aktualisieren die verwalteten Websites. Ich bin seit 2000 so eine <a href="http://www.dmoz.org/profiles/hannelore.html" class="liexternal">Editorin</a>, und wenn ich über gute Websites oder Blogs stolpere, die zu den von mir betreuten Kategorien passen, füge ich sie mit ein paar Klicks hinzu, damit sie gefunden werden können. (<a href="http://www.dmoz.org/cgi-bin/apply.cgi?where=World/Deutsch" class="liexternal">werde Editor</a>)</li>
<li><strong>OpenThesaurus ergänzen</strong> &#8211; wie beim ODP handelt es sich auch hier um Open-Content, also user-generierte Inhalte, die frei zur Verfügung stehen. Mitmachen kann jedeR, anmelden ist einfach. Der <a href="http://www.openthesaurus.de/" class="liexternal">OpenThesaurus</a> ist eine Synonym-Wörter-Datenbank, die beispielsweise in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenOffice.org" rel="nofollow" class="liwikipedia">OpenOffice</a> &#8211; einer kostenlosen Konkurrenz zu Microsofts Word &#8211; installiert werden kann. Da ich ohne Thesaurus selten einen Artikel schreibe, verwende ich unter anderen auch den <a href="http://www.openthesaurus.de/" class="liexternal">OpenThesaurus</a>. Manchmal fehlt dort ein Begriff, der mir einfällt oder den ich woanders finde. Mit zwei, drei Klicks ergänze ich ihn schnell, wenn ich sowieso schon auf der Website bin. Darüber freuen sich andere.</li>
</ol>
<p>Dies sind Möglichkeiten, sich mit wenig Aufwand &#8211; so im Vorbeigehen &#8211; am sozialen Gedanken des Web 2.0 zu beteiligen. Dir fallen vielleicht noch andere ein, nutze den Kommentarbereich, um sie mitzuteilen.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Web 2.0&#8243; ist nicht als Versionsnummer für das WWW gemeint. Hier zeigt sich typisch angelsächsischer Humor, weil man natürlich das Internet nicht strikt in Versionen einteilen kann. Genauso wenig, wie man das Internet auf die eigene Festplatte downloaden (<a href="http://www.reset.ch/downloadthenet.html" class="liexternal">DownloadtheNet</a> beachte die Anzahl der Jahre <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) oder am <a href="http://www.onlinewahn.de/ende.htm" class="liexternal">Ende des Internets</a> ankommen kann.</p>
<p>Web 2.0 meint eine neue Ära, eine Zeitphase, zu deren Beginn (ca. 2004) sich Verhaltensweisen herausbildeten bzw. von Programmierern (&#8220;Hackern&#8221;) bewusst forciert wurden, die ein <strong>freies</strong>, <strong>offenes </strong>- sprich &#8220;soziales&#8221; &#8211; Miteinander für <em><strong>alle</strong></em> gewährleisten.</p>
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		<title>Transformation &#8211; Change has come</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/transformation-change-has-come/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 17:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[change has come]]></category>
		<category><![CDATA[inauguration day]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Inauguration Day, der dritte, seit ich in den Staaten lebe. Der erste, den ich bewusst wahrnehme. Change has come. Meine Beoachtungen während der Vereidigungszeremonie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Inauguration Day, der dritte, seit ich in den Staaten lebe. Der erste, den ich bewusst wahrnehme.</p>
<p>Wir schalten schon morgens den Fernseher ein und sehen ein Meer von Menschen. In Washington, DC haben tausende während der Nacht auf den Straßen gefeiert, tanzend und singend. Die U-Bahnen sind schon beim ersten Halt gestopft voll. Die Wartenden an den nächsten Stationen kommen gar nicht rein und schaffen es nicht in die Stadt.</p>
<p>Der erste zeremonielle Event an diesem Morgen ist ein Gottesdienst. Typisch USA. Auf den Geldnoten steht &#8220;In God we trust&#8221;. Und ich kenne viele Leute, die Sonntags morgens nicht für Tennis zur Verfügung stehen, weil sie in die Kirche gehen.</p>
<p><a href="http://twitter.com/HGreenwood" class="liexternal">Heinz Grünwald</a> hat einen <a href="http://friendlyatheist.com/2009/01/19/president-obama-living-proof-that-family-values-without-religion-build-character/" class="liexternal">Link zu einem Artikel</a> getwittert: Barak Obama &#8211; Lebender Beweis, dass Familienwerte auch ohne Religion charakterbildend sind.<br />
Das scheint mir gerade einer der Gründe für Baraks Fähigkeit zu Empathie und das Fehlen von Scheuklappen zu sein.</p>
<p>[Muhammad Ali läuft durchs Bild]</p>
<p>Nach der Kirche fahren Barack und Michelle zum Weißen Haus (sie halten sich übrigens die ganze Zeit an der Hand, wenn sie nicht anderer Leute Hände schütteln). Dort treffen sie Präsident George W. Bush und seine Frau Laura am Eingang. Während sie sich begrüßen, übergibt Michelle ein Geschenk.<br />
Ein Abschiedsgeschenk vom neuen an das scheidende Präsidentenpaar &#8211; das gab&#8217;s noch nie.</p>
<p>Es ist eine der vielen Gesten und Handlungen der Obamas, die absolute <strong>Novitäten </strong>in diesem Amt darstellen. Wie z.B. dass Michelle Weihnachtsemails an Supporter schickte. (Ich habe auch eine bekommen, weil ich bei www.mybarackobama.com registriert bin. Sie hat mich mit &#8216;Hannelore&#8217; angesprochen und mit &#8216;Michelle&#8217; unterschrieben. Cool <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Die Fernseh-Kommentatoren beginnen zu spekulieren, was in dem Päckchen ist&#8230;</p>
<p>[Dustin Hoffman läuft durchs Bild.]</p>
<p>Jetzt ist es später Vormittag und ich muss mich entscheiden, ob ich Tennis spielen gehe oder am TV kleben bleibe. Ich habe seinerzeit live gesehen, wie das zweite Flugzeug in das World Trade Center krachte, dann bleibe ich auch in diesem historischen Moment hier sitzen.</p>
<p>Damals &#8211; am 11.9.2001, dachten wir, wir wären ins falsche Land ausgewandert. Dann die Wahl Bushs zum zweiten Mal. So traumhaft schön unser Leben hier ist, aber das waren mehr als Wermutstropfen.</p>
<p>Mit der Wahl von Barack Obama fühle ich mich wieder als Teil einer Gesellschaft, zu der ich gern dazu gehöre.</p>
<p>[<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2019" class="liexternal">Thomas Knüber</a> twittert: <span class="entry-content">Inauguration makes Twitter so much easier. Instead of president-elect it's just president. Saves 6 letters.]</span></p>
<p>Auf dem Bildschirm treffen mehr und mehr Gäste im Capitol ein. Gerade kommt Al Gore an. Was mag wohl durch seinen Kopf gehen? Was wäre, wenn ihm die Wahl von Bush nicht gestohlen worden wäre&#8230;</p>
<p>[Arnold Schwarzenegger geht durchs Bild]</p>
<p>Fünf Präsidenten stehen zusammen &#8211; 3 frühere (Carter, Bush sen.,Clinton), ein gegenwärtiger und ein zukünftiger. The most excluvive club of the world.</p>
<p>Der Zeitplan ist etwas hinterher. Der 20. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung besagt &#8220;noon transfers power&#8221;, ob die Vereidigung nun stattgefunden hat oder nicht. Hoffentlich schaffen sie es <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;Big show&#8221; sagt mein Mann. Die Straßen und Plätze Washingtons sind schwarz vor Menschen. The biggest show ever. Und die Freude und Begeisterung springt über, dagegen kann man sich gar nicht wehren. Warum auch.</p>
<p>Gerade kommen die Obama-Töchter mit ihrer Großmutter. Locker &#8211; cool. In Jakarta, Indonesien, sitzen mitten in der Nacht die Kinder der Grundschule, die Barak besucht hat, in ihrer Klasse vor großen Bildschirmen und schauen zu. Was sie denken? &#8220;Das kann ich auch!&#8221;</p>
<p>Jetzt kommt Barack Obama. Er geht langsam, das muss er wegen des Protokolls. Passt nicht zu ihm. Kommt ja auch nicht so oft vor. Vielleicht wieder in 4 Jahren&#8230;</p>
<p>Zehn vor 12:00: Ein christlicher Priester spricht. Alle beten. Das könnten sie weglassen. Es scheint mir der künstlichste Teil der &#8216;big show&#8217;. Die Menschen waren fröhlich und lebendig. Jetzt ist alles erstarrt.</p>
<p>Aber der anschließende Auftritt von Aretha Franklin lässt die pastoralen letzten Minuten schnell vergessen. Sie singt so superkitschig, dass es schon wieder schön ist. So sind sie halt, die Amis <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Viel Licht und viel Schatten. Dazwischen bunt.</p>
<p>Nun der Eid des Vizepräsidenten. 3 Minuten vor 12:00 h. Geschafft. Jetzt wirds aber höchste Zeit für B&#8230;</p>
<p>Ooops, Itzhak Perlman, weltberühmter <em>jüdischer </em>Geiger spielt erst noch. Obama will wirklich alle Hautfarben, Religionen und politischen Richtungen unter einen Hut kriegen.Strategisch geschickt, sie zu so einem Anlass einzuladen.</p>
<p>12:03 h &#8211; wir haben einen neuen Präsidenten, Perlman spielt immer noch.</p>
<p>Jetzt endlich die Vereidigung. Barack spricht den Eid nach, stockt und bleibt zweimal stecken. Klar, einer der gewohnt ist Eigenes zu formulieren, kann schlecht nachplappern.* Die ca. 25 minutenlange Antrittsrede spricht er auswendig und souverän wie er es immer tut.</p>
<p>*<em>Später erfuhr ich, das der vereidigende Richter die Worte etwas verdreht vorsagte. Obama kannte den Eid natürlich auswendig.</em></p>
<p>[Caroline Kennedy, die Tochter von John F. Kennedy ist im Bild, und die Leute vorm Bildschirm in Kongelo, Kenia, wo Baracks Vater geboren wurde.]</p>
<p>Ein Satz aus der fast halbstündigen Rede, der mir sinngemäß im Gedächtnis blieb:<br />
&#8220;Wir messen daran, was jemand aufbaut, nicht was jemand zerstört.&#8221;</p>
<p>12:30 h<br />
Gerade kommt über Twitter, dass das weiße Haus upgedatet und jetzt ein Blog hat: <a href="http://www.whitehouse.gov/blog/change_has_come_to_whitehouse-gov/" class="liexternal">Change has come to White House</a>.</p>
<p>Das glaube ich auch, change has come.</p>
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		<title>Weihnachtsmann &#8211; ein politisches Thema, 2 Comics und 1 Umfrage</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/realitaet-illusion/weihnachtsmann-ein-politisches-thema-2-comics-und-1-umfrage/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 16:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aus dem Babyzimmer.de-Forum:

Hallo,
gestern habe ich erfahren, dass die Religionslehrerin (die ich sehr gerne mag!) der Klasse (3.) erzählt hat, dass es weder Weihnachtsmann noch Nikolaus gibt und was die Eltern den Kindern erzählen alles Quatsch ist.
Ehrlichgesagt wusste ich nicht mal genau ob meine Kinder noch daran glauben. Nach dem Gespräch wusste ich: zumindest der Kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter frame size-full wp-image-2021" title="Glaube nicht alles..." src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/12/comic-santa-youtube.jpg" alt="Glaube nicht alles..." width="484" height="134" /></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2020"></span>Aus dem <a href="http://www.babyzimmer.de/forum/script/beitrag.php?seite=2&amp;order=alte&amp;forumsid=1&amp;beitrag_uid=850450" class="liexternal">Babyzimmer.de-Forum</a>:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Hallo,</p>
<p style="text-align: left;">gestern habe ich erfahren, dass die Religionslehrerin (die ich sehr gerne mag!) der Klasse (3.) erzählt hat, dass es weder Weihnachtsmann noch Nikolaus gibt und was die Eltern den Kindern erzählen alles Quatsch ist.</p>
<p style="text-align: left;">Ehrlichgesagt wusste ich nicht mal genau ob meine Kinder noch daran glauben. Nach dem Gespräch wusste ich: zumindest der Kleine glaubt(e) noch dran und war doch sehr enttäuscht.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2022 aligncenter" title="Brief an den Weihnachtsmann" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/12/comic-brief-an-den-weihnachtsmann.jpg" alt="Brief an den Weihnachtsmann" width="262" height="309" /></p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Teile mit uns im Kommentar, warum bzw. warum nicht.</p>
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		<series:name><![CDATA[Weihnachts-Serie]]></series:name>
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