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	<title>Rette sich, wer kann!&#187; Realität und Illusion (Illusionen aufgeben, Wirklichkeit gewinnen
)</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Eingeborene]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu.
Dieses Zeitkonzept spiegelt sich sowohl in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_3580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px">
	<img class="size-full wp-image-3580" title="Lineare-Zeit" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/12/Lineare-Zeit.jpg" alt="Der Blick in die Vergangenheit" width="478" height="199" />
	<p class="wp-caption-text">Der Blick in die Vergangenheit</p>
</div>
<p>Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu.<span id="more-3579"></span></p>
<p>Dieses Zeitkonzept spiegelt sich sowohl in der Sprachstruktur als auch in der Gestik dieses indigenen Volkes.<br style="text-decoration: line-through;" /><br />
<span style="font-weight: bold;">Kulturelles Paradigma</span><br style="font-weight: bold;" /><br />
Es ist die Kultur, die bestimmt, auf welche Weise Zeitlichkeit in die konkrete Lebenswelt integriert wird. Und da gibt es einige Varianten.</p>
<p>Die Mexikaner, beispielsweise, kennen zweierlei Arten von Zeit. Ihre alte traditionelle und die der Eroberer. Letztere ist die <span style="font-style: italic;">hora inglesa</span>, bei der eine Stunde genau 60 Minuten hat. Mehr individuellen Spielraum ermöglicht hingegen die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span>, bei der eine Stunde schon mal 100 Minuten und länger dauern kann.</p>
<p>Die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span> ist daher keine metrische Größe, wie ihre europäische Verwandte, sondern eine Wahrnehmung des eigenen <em>Bereitseins</em>. Sich in einer mexikanischen Stunde zu treffen, heißt: Man trifft sich, wenn man bereit dazu ist. Dann ist die Zeit &#8220;reif&#8221;. Auf seinem Blog über Mexico beschreibt Barry Griefer <a href="http://gudgrief-mentalramblingsmexico.blogspot.com/2009/11/hora-mexicana-mexican-time.html" target="_blank" class="liexternal">Beispiele</a> für die <span style="font-style: italic;">hora mexicana</span> und zieht den Schluss:</p>
<blockquote><p>Get used to the fact that living in Mexico means viewing time as a flexible fluid thing. Don&#8217;t get upset, it all works out.</p></blockquote>
<p>Wie ich es auch für nordamerikanischen Indianer-Stämme (First Nations) <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/was-wir-alle-gemeinsam-haben-keine-zeit/" title="Was wir alle gemeinsam haben: Keine Zeit!" class="liinternal">beschrieben</a> habe, ist das <span style="font-style: italic;">Jetzt</span> bei Ureinwohnern und ihren Nachkommen, die sich noch das Weltverständnis des &#8220;Alten Wegs&#8221; bewahren konnten, kein äußerlich festgelegter Zeitpunkt, sondern eine soziale  Übereinstimmung.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Zeit als räumliche Metapher </span></p>
<p>Wir glauben normalerweise, dass die Zukunft etwas ist, das man als &#8220;vor uns liegend&#8221; empfindet &#8211; auch im räumlichen Sinn. Das scheint für viele der bisher untersuchten Sprach- und Kulturgemeinschaften dieser Welt zu gelten: Vom europäischen und polynesischen Raum bis zum Chinesischen, Japanischen und der Bantu-Sprache &#8211; sie charakterisieren Zeit mit räumlichen Eigenschaften.</p>
<p>Ich denke, dass nur Herrschaftskulturen das Denkmodell &#8220;lineare Zeitabfolge&#8221; &#8211; Zukunft vorne, Vergangenheit hinten &#8211; zu erzwingen suchen. Das spiegelt sich in den Sprachen hierarchisch organisierter Gemeinschaften.<br />
Bei noch ursprünglich lebenden Eingeborenen wie den Aymara ist das nicht so.</p>
<p>Die Aymara sind schon lange ein beliebtes Studienobjekt für Linguistinnen und Ethnologen. Der Jesuit Ludovico Bertonio hatte 1603 eine Grammatik (<span style="font-style: italic;">Arte de lengua aymara</span>) und ein Wörterbuch (<span style="font-style: italic;">Vocabulario de la lengua aymara</span>) veröffentlicht. Er war zu der Auffassung gelangt, dass sich die Aymara-Sprache besonders für die <span style="font-weight: bold;">Bildung abstrakter Konzepte</span> eignet und eine unerschöpfliche Quelle sprachlicher <span style="font-weight: bold;">Neubildungen</span><span style="font-style: italic;"> ermöglicht</span>.</p>
<p>Jüngere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Sprache der Aymara nicht auf der zweiwertigen Logik (wahr/falsch) des westlich-patriarchalen Denkens beruht, sondern auf einer <span style="font-style: italic;">dreiwertigen </span>Logik, so dass sie durch <span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Lebensumstände bedingte</span> Feinheiten ausdrücken kann, die unsere Sprachen nur mit Hilfe mühsamer Umschreibungen in den Griff bekommen.</p>
<p>(Lebensumstände werden in unserem Logik-System niemals herangezogen. Wir entscheiden nach <span style="font-style: italic;">wahr und falsch</span>, was gleichzeitig <span style="font-style: italic;">gut und böse</span> bedeutet, und im bürgerlichen Gesetzbuch/in der Bibel, also einem statischen Text, verankert ist. Wahr und falsch wird unabhängig von sonstigen Kriterien &#8220;dem Buche nach&#8221; auf das Verhalten aller Gemeinschafts-Mitglieder angewendet und notfalls durch Herrschaftsstäbe wie Polizei und Militär erzwungen. Weil deshalb kein Bedarf besteht, die Umstände mit einzubeziehen, lässt sich das auch nicht sprachlich ausdrücken.)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gestik spiegelt Sprachstruktur</span></p>
<p>Für das Konzept der Vergangenheit verwenden die Aymara den Wortstamm &#8220;<span style="font-style: italic;">nayra</span>&#8220;, der auch in Begriffen wie &#8220;Auge&#8221;, &#8220;vorne&#8221; und &#8220;Anblick&#8221; vorkommt. Vergangenes hat man mit eigenen Augen gesehen.<br />
Zukünftiges wird mit &#8220;<span style="font-style: italic;">qhipa</span>&#8220;, dem Grundwort für &#8220;hinten&#8221; bzw. &#8220;zurückliegend&#8221; ausgedrückt. Der Ausdruck &#8220;<span style="font-style: italic;">nayra mara</span>&#8220;, der &#8220;letztes Jahr&#8221; bedeutet, hieße demzufolge wörtlich übersetzt: &#8220;vorderes Jahr&#8221;.</p>
<p>Besonders die Mitglieder der älteren Generation, die kein korrektes Spanisch sprechen, begleiten Formulierungen über die Zukunft, indem sie mit dem Daumen über die Schulter zeigen. Umgekehrt zeigt eine nach vorwärts gerichtete Handbewegung Vergangenes an.<br />
Jüngere Aymara haben sich in ihrer Zeitvorstellung bereits dem dominierenden Rest der Welt angepasst und sehen die Zukunft ebenfalls als etwas, das vor ihnen liegt. Das weist darauf hin, dass es ursprünglich ein allgemeines Zeitkonzept gab, das dem der Aymara entsprach. Das zeigt ja auch das immer noch gebräuchliche mexikanische Beispiel.</p>
<p>Wie es von den Jaqi bekannt ist (Aymara gehört zur Familie der Jaqi-Sprachen), wird auch bei den Aymara direkt erlebten Ereignissen ein viel größerer Stellenwert beimessen als Überlieferungen und Wissen <span style="font-style: italic;">aus zweiter Hand</span>.<br />
<br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Wichtig ist, was beobachtbar ist.</span></p>
<p>So wie bei uns alle Sätze nach der Zeit markiert sind &#8211; sie müssen eine grammatikalische Zeit (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft etc.) haben -, so sind in den Jaqi-Sprachen alle Sätze nach einer Kategorie &#8220;Ursprung des Wissens&#8221; markiert.</p>
<p>Diese grammatikalischen Sprach-Markierungen geben Auskunft darüber, ob die Information im Satz von der eigenen Erfahrung der Sprecherin kommt oder nicht. Sie unterscheiden sich nach drei Hauptkategorien:</p>
<ol>
<li>Persönliches Wissen basierend auf eigener Erfahrung.</li>
<li>Wissen durch Sprache &#8211; was man von den Äußerungen anderer oder durch Lektüre lernte.</li>
<li>Nicht-persönliches Wissen, z.B. Überlieferungen, für die es keine lebenden Zeitzeug/innen mehr gibt.</li>
</ol>
<p>Ein Kind wird den ganzen Tag über daran erinnert, dass alles, was sie hört, menschlichen Ursprungs ist. Alles Wissen ist in den Menschen, verbunden mit Menschen &#8211; es gibt kein absolutes Wissen.</p>
<p>So ist etwa in ihrer Sprache ein Satz der Art &#8220;Im Jahr 1492 segelte Columbus auf dem blauen Ozean&#8221; unmöglich, sofern er nicht angibt, ob der Vorgang auch beobachtet wurde. Daher ist es folgerichtig, dass die Aymara das Vergangene im Blickfeld verorten. Denn Beobachtungen beziehen sich <span style="font-style: italic;">immer </span>auf vergangene Begebenheiten.</p>
<p>Das deckt sich im Übrigen auch mit historischen Schilderungen: Die europäischen Eroberer beschrieben die Aymara aus ihrer kolonialistischen Perspektive als Volk, das kaum für &#8220;Zukunft&#8221; und &#8220;Fortschritt&#8221; zu begeistern sei. Wie kann man etwas planen, das außerhalb meines Gesichtsfeldes liegt? Es liegt &#8220;hinter&#8221; mir, wo ich keine Augen habe, so die Jaqi-Logik.<br />
Über unsere Versuche von &#8220;Zeitplanung&#8221; oder &#8220;Zeitmanagement&#8221;, die sich ja immer nur auf die (unsichtbare) Zukunft beziehen können, würden sich nicht nur die Jaqi, sondern auch die anderen Ureinwohner wundern.</p>
<p>Im patriarchalen Kontext wird die Zukunft als etwas beschrieben, das auf einer Zeitachse vor dem Ich liegt, während die Vergangenheit dahinter angesiedelt ist. Richtig? Die meisten würden dem zustimmen. Der Sprachgebrauch zeigt was anderes.</p>
<div id="attachment_3596" class="wp-caption alignleft" style="width: 128px">
	<img class="size-full wp-image-3596   " title="wendeltreppe" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/12/wendeltreppe.jpg" alt="Wendel" width="128" height="395" />
	<p class="wp-caption-text">Wendel</p>
</div>
<p>Der Satz: &#8220;Das Treffen wurde <span style="font-style: italic;">vor</span>verlegt&#8221; meint, dass das Treffen vom aktuellen Standpunkt aus weiter in die Vergangenheit geschoben wurde, zum Beispiel vom Donnerstag auf den Montag derselben Woche. Montag liegt <span style="font-style: italic;">vor </span>dem Donnerstag, aber rückblickend und auf einer Zeitleiste gedacht, liegt dieser Montag <span style="font-style: italic;">hinter </span>dem betreffenden Donnerstag.<br />
Ein anderes Beispiel: Voriges Jahr. Das Jahr liegt <span style="font-style: italic;">vor </span>mir in der Vergangenheit, ich habe es beobachten können.</p>
<p>Wenn du jetzt darüber verwirrt bist, was hinten oder vorne, vergangen ist oder künftig passiert, dann ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass wir ein natürliches Zeitgefühl haben, das aber nichts mit dem linearen Konzept zu tun hat, in das wir mental gepresst werden und dadurch den Ausdruck &#8220;voriges Jahr&#8221; als hinter uns erleben.</p>
<p>Ureinwohner erleben das Sein als zyklisch, nicht auf einer Zeitachse, sondern in Kreisen, die in der Wiederholung zur Wendel (nicht Spirale!) werden. Wo Geburt und Tod nicht die Enden einer Linie markieren, sondern zwei Durchgangspunkte auf einem Kreis darstellen, verschmilzt die Vergangenheit mit der Zukunft und bildet die Gegenwart. Sie ist exakt der Punkt, in dem wir handeln können.</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://forms.aweber.com/form/76/430476.js"></script><br /><br /></p>
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		<title>Weihnachtsmann &#8211; ein politisches Thema, 2 Comics und 1 Umfrage</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 16:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteskonzept]]></category>
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		<description><![CDATA[
Aus dem Babyzimmer.de-Forum:

Hallo,
gestern habe ich erfahren, dass die Religionslehrerin (die ich sehr gerne mag!) der Klasse (3.) erzählt hat, dass es weder Weihnachtsmann noch Nikolaus gibt und was die Eltern den Kindern erzählen alles Quatsch ist.
Ehrlichgesagt wusste ich nicht mal genau ob meine Kinder noch daran glauben. Nach dem Gespräch wusste ich: zumindest der Kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter frame size-full wp-image-2021" title="Glaube nicht alles..." src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/12/comic-santa-youtube.jpg" alt="Glaube nicht alles..." width="484" height="134" /></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2020"></span>Aus dem <a href="http://www.babyzimmer.de/forum/script/beitrag.php?seite=2&amp;order=alte&amp;forumsid=1&amp;beitrag_uid=850450" class="liexternal">Babyzimmer.de-Forum</a>:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Hallo,</p>
<p style="text-align: left;">gestern habe ich erfahren, dass die Religionslehrerin (die ich sehr gerne mag!) der Klasse (3.) erzählt hat, dass es weder Weihnachtsmann noch Nikolaus gibt und was die Eltern den Kindern erzählen alles Quatsch ist.</p>
<p style="text-align: left;">Ehrlichgesagt wusste ich nicht mal genau ob meine Kinder noch daran glauben. Nach dem Gespräch wusste ich: zumindest der Kleine glaubt(e) noch dran und war doch sehr enttäuscht.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2022 aligncenter" title="Brief an den Weihnachtsmann" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/12/comic-brief-an-den-weihnachtsmann.jpg" alt="Brief an den Weihnachtsmann" width="262" height="309" /></p>
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.
<p>Teile mit uns im Kommentar, warum bzw. warum nicht.</p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=2020&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Weihnachts-Serie]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis, dein Bewusstsein zu trainieren, um deine Träume zu verwirklichen</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/realitaet-illusion/das-geheimnis-dein-bewusstsein-zu-trainieren-um-deine-traeume-zu-verwirklichen/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bemerkenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Tipp, wie ich mein Bewusstsein trainiere und auf bestimmte Dinge ausrichte, die für mich angemessen sind, damit neue, funktionstüchtige Glaubenssätze entstehen können. So gestalte ich meine Realität nach meinen Wünschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_708" class="wp-caption alignright" style="width: 160px">
	<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/08/realitaet-erschaffen.jpg" ><img class="center" title="Die eigene Realität erschaffen - Schmetterlinge von M.C.Escher" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2008/08/realitaet-erschaffen-327x360.jpg" alt="Die eigene Realität erschaffen - &quot;Schmetterlinge&quot; von M.C. Escher" width="160" height="176" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Die eigene Realität erschaffen - M.C. Escher war ein Meister darin (klick zum Vergrößern)</p>
</div>
<p>Ich bin immer noch damit beschäftigt, meine neue Festplatte zu organisieren. Daten zu übernehmen, Programme zu installieren usw. Es dauert, weil ich versuche, so wenig wie möglich auf die Platte zu packen, um unnötigen Ballast zu vermeiden. Ein wichtiges Instrument, von dem ich euch berichten will, muss ich noch einrichten; es hilft mir, bewusst meine <em>Konzentration</em> zu bündeln und meine <em>Realität </em>zu <em>gestalten</em>.<span id="more-689"></span></p>
<p>Von Google gibt es den kostenlosen Service &#8220;<a href="http://desktop.google.com/de/index.html" title="Desktop bei Google" class="liexternal">Desktop</a>&#8220;, mit dem man den eigenen Computer durchsuchen kann. Dazu gehört eine Seitenleiste, und für diese werden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Widget" title="Widget Erklärung" rel="nofollow" target="_blank" class="liwikipedia">Widgets</a> angeboten. Ich verwende nur ein einziges Widget, aber das ist ein wichtiges Werkzeug für mich: es zeigt Fotos an. Ich benutze dafür einen bestimmten Bilder-Ordner auf meiner Festplatte, der bei mir &#8216;Inspiration&#8217; heißt. Beim Surfen speichere ich dorthinein Bilder, um &#8220;meine Sinne zu ernähren&#8221; &#8211; wie ich es nenne.</p>
<p>Diese Bilder zeigen Dinge, die ich mag, die mich faszinieren, die mir gefallen, die ich schätze. Alle drei Minuten wird ein neues Bild eingeblendet (Anzeige-Dauer und Größe lassen sich einstellen). Wenn ich Windows-Fenster geöffnet habe, sehe ich das aktuelle Bild nicht, erst wenn der Desktop wieder frei ist. Wenn ich also eine &#8216;Sinneinheit&#8217; abgeschlossen habe und inne halte. In dem Zeitraum zwischen zwei Aktivitäten fällt dann mein Blick auf das Bild.</p>
<p>Ich mache das schon lange und entferne ab und zu Bilder, die nicht mehr aktuell für mich sind. Gerade vor ein paar Tagen lernte ich, dass auch noch andere Menschen so eine Einrichtung haben: Der Musiker Fred Dodson (aka <a href="http://www.soundclick.com/skyfloating" title="Fred Dodsons Musik. Reinhören!" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">skyfloating</a>) nennt es &#8220;Magic Creation Box&#8221;.</p>
<h3>Was ist nun der Sinn?</h3>
<p>Der Zweck ist, mein Bewusstsein daran zu gewöhnen, was es anschauen soll. Dadurch trainiere ich mein Bewusstsein, dass es bestimmte Dinge gibt, die für mich angemessen sind und neue, funktionstüchtige Glaubenssätze können entstehen. Ich würde nie Dinge in meine Box tun, die nicht hilfreich für mich sind (so wie es mein Verstand manchmal machte.) Meine Aufmerksamkeit wird also gezielt gelenkt.</p>
<p>Wie ich im letzten Artikel bereits sagte:<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/glaubenssaetze-aufmerksamkeit/" title="Glaubenssätze - eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit" class="liinternal"> Aufmerksamkeit erschafft Realität</a>.</p>
<p>Was du anschaust, das schaut dich an. Diese Weisheit wird leider wenig genutzt und oft missverstanden. Alles besteht aus Energie, aus Schwingungsfrequenzen. Auf die Sache, der du Aufmerksamkeit gibst, schwingst du dich ein und es entsteht eine energetische Übereinstimmung.</p>
<p>Je mehr Aufmerksamkeit du ihr widmest, desto realer, bedeutungsvoller, wichtiger wird die Sache für dich. Desto mehr fühlst du sie. Desto mehr handelst du ganz automatisch nach ihr. Wenn du einmal darüber nachdenkst, dann fallen dir Situationen aus deinem Leben ein, wo genau das mit dir geschehen ist. Du warst völlig versunken in etwas und ausgerichtet auf eine Sache. Du hast es vielleicht nur nicht gemerkt, eben weil du so aufmerksam für etwas warst.</p>
<h3>Realität erschaffen</h3>
<p>Das Schöne ist, dass du bereits Experte darin bist, deine Aufmerksamkeit einer Sache zu widmen. Du machst es die ganze Zeit. Du kreierst immer wieder und bist bereits zu 100% ein/e Realitätserschaffer/in. Es gibt hier nichts Neues zu lernen! Du musst dir nichts &#8220;aneignen&#8221; oder &#8220;dich vorher sammeln&#8221; oder &#8220;disziplinieren&#8221;.</p>
<p>In jedem Moment deines Lebens siehst du, hörst du, sprichst du, tust du. Und das sind alles verschiedene Arten, deine Aufmerksamkeit auszurichten.</p>
<p>Die Frage ist daher nicht, <em>ob </em>du es kannst, sondern auf <em>was </em>du die Aufmerksamkeit richtest. Was auch immer das ist, du wirst mehr davon bekommen.</p>
<p>Wenn du Schulden hast und dich ständig damit beschäftigst, rate mal, wovon du noch mehr bekommst <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Wie effektiv dieses Fokussieren sein kann, haben wir während unserer Auswanderungsphase vor etwa 8 Jahren erlebt. Nachdem der Wunsch in uns heran gereift war, dass wir aus Deutschland weg wollten, hatten wir im Staat Florida nach jahrelangem Reisen und Suchen einen Ort gefunden, der sich &#8220;richtig&#8221; anfühlte, sowohl für meinen Mann Michael als auch für mich.</p>
<p>Dieser Ort war sehr spezifisch: <em>ein </em>bestimmtes Haus in einer bestimmten Community, wo wir zweimal im Urlaub waren und das Haus beim spazieren gehen entdeckten. Ich hatte es schon beim ersten Mal gesehen, aber beim zweiten Aufenthalt konnte ich meine Aufmerksamkeit gar nicht mehr davon los bringen.</p>
<p>Um das Thema aus meinem Kopf zu bekommen, brachte ich Michael dazu, mit mir zum Makler zu gehen, um herauszufinden, welche Häuser zum Verkauf standen. An &#8216;unserem&#8217; Haus war kein Verkaufsschild, wie sonst hier üblich, und ich dachte, nach dem Maklerbesuch wäre die Sache klar und damit erledigt.</p>
<p>Wir erfuhren Folgendes: Das Haus war vor ein paar Monaten zum Verkauf angeboten worden, dann überlegten es sich die Eigentümer anders, nahmen das Angebot zurück, und nun wollten sie doch verkaufen; aber wegen des Hin-und-Hers war kein Schild dran. Kurz und gut, wir machten eine Besichtigung und es war Liebe auf den ersten Blick. </p>
<p>Das Haus hatte auf uns gewartet. Michael schaute mich an, ich schaute ihn an und es war klar: Wir mussten nur noch überlegen, wo wir das Geld hernahmen.</p>
<p>Doch auch das klappte, durch eine &#8216;unerwartete&#8217; Geldeinnahme, die einen Großteil der Kosten abdeckte.</p>
<p>Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wir hatten das Haus als Winterdomizil erworben, denn wir waren noch berufstätig und hatten beide je eine Firma in München. Aufenthaltserlaubnis für die USA hatten wir nicht, d.h. man kann ein paar Monate bleiben und muss dann wieder das Land verlassen. Der Haus-Kauf war im Januar, danach flogen wir zurück nach München, und Ende April wieder für ein paar Tage zur Übergabe nach Florida, bestellten Möbel usw., die exakt während einer bestimmten Woche im Juni geliefert werden mussten (mehr Zeit hatten wir im Juni nicht).</p>
<p>Als wir Ende April zurück waren, kam drei oder vier Tage später ein Brief von einer amerikanischen Behörde, wo uns mitgeteilt wurde, dass wir in der <a href="http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/greencard/" title="Greencard Lottery - Diversity Visa" class="liexternal">Greencard-Lottery</a> (bei der Michael seit 2 Jahren mitspielte) gewonnen hatten. Das hieß: Wir würden eine uneingeschränkte Aufenthaltsgenehmigung für die USA bekommen und könnten dort permanent leben!</p>
<p>In einer Zeitspanne von ein paar Monaten war unser Traum wahr geworden, weil</p>
<ul>
<li>a) wir es uns gewünscht hatten</li>
<li>b) uns darauf konzentrierten und</li>
<li>c) es das Richtige für uns war.</li>
</ul>
<p>Dass es <em>richtig </em>für uns war, fühlten wir während der ganzen Umzugszeit, denn alles lief wie am Schnürchen &#8211; wir konnten nur staunen. Natürlich gab es auch Ängste. Auswandern (in der dritten Lebensphase) ist eine tief greifende Veränderung. <em>Wie </em>richtig es war, kann man daran sehen, dass wir früher gerne mehrmals im Jahr verreisten &#8211; privat und geschäftlich &#8211; und seit dem wir hier sind, kein einziges Mal mehr. Wir sind angekommen. Suchen nicht mehr. Haben Zeit für anderes.</p>
<p>Übrigens: Die früheren Besitzer sind nach drei Jahren an einem anderen Ort wieder zurück gekommen und wohnen nun zwei Häuser weiter. Sie &#8220;mussten uns Platz machen&#8221;, denn ein anderes Haus hätten wir nicht gewollt&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Es sind nicht immer so umwälzende Dinge nötig, um Umwege zu vermeiden und die Aufmerksamkeit auf das Richtige zu lenken. Zum Beispiel auf&#8217;s Parkplatz-Finden. Damit habe ich angefangen. Wer in einer Großstadt wie München auf das Auto angewiesen ist, sollte lernen sich auf einen freien Parkplatz zu konzentrieren, dann kannst du beim Ankommen gleich einparken.</p>
<p>Du glaubst nicht, dass das geht? Dann hast du einen guten Grund diesen Glaubenssatz zu ändern. Probiere es aus, mache die <em>Erfahrung </em>und erfreue dich an freien Parkplätzen, wann immer du sie brauchst <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ugNJnUvrPv8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ugNJnUvrPv8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Hast du ähnliche Erfahrungen? Kennst du andere Tools für eine Magic Creation Box? Nutze die Kommentarfunktion.<br />
<script type="text/javascript" src="http://forms.aweber.com/form/76/430476.js"></script><br /><br /></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=689&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/realitaet-illusion/das-geheimnis-dein-bewusstsein-zu-trainieren-um-deine-traeume-zu-verwirklichen/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Thema Wünschen ist in aller Munde. Was ist wirklich dran? (Video)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 16:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[ &#8220;Wünschen&#8221; ist gerade ein heißes Thema. Was ist wirklich dran? Ist es Wunsch-Bullshit oder funktioniert es, und wenn ja, wann und wie? Dieser Frage gehen  Hans-Peter Zimmermann und der Informatik-Professor Dr. Robert Pucher im Video-Gespräch nach:

Siehe auch:
Diese Video als Podcast für unterwegs
Das Geheimnis, dein Bewusstsein zu trainieren, um deine Träume zu verwirklichen
Erzeugen deine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.amazon.de/Wunsch-Bullshit-Universum-Wunsch-Bestellungen-Universum-Tepperwein/dp/3981201582%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dbloghv-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3981201582" rel="nofollow"><img class="left" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51bEsGgG4XL._SL75_.jpg" alt="" /></a> &#8220;Wünschen&#8221; ist gerade ein heißes Thema. Was ist wirklich dran? Ist es <a href="http://www.amazon.de/Wunsch-Bullshit-Universum-Wunsch-Bestellungen-Universum-Tepperwein/dp/3981201582%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dbloghv-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3981201582" title="Wunsch-Bullshit" rel="nofollow" class="liamazon">Wunsch-Bullshit</a> oder funktioniert es, und wenn ja, wann und wie? Dieser Frage gehen  <a href="http://www.hpz.com/" title="Hans-Peter Zimmermann" class="liexternal">Hans-Peter Zimmermann</a> und der Informatik-Professor Dr. Robert Pucher im Video-Gespräch nach:</p>
<p align="center"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tGa-yxbS78w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/tGa-yxbS78w&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://hpz.anthope.net/HPZsPowerPodcast53.mp3" class="liexternal">Diese Video als Podcast für unterwegs</a><br />
<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/realitaet-illusion/das-geheimnis-dein-bewusstsein-zu-trainieren-um-deine-traeume-zu-verwirklichen/" class="liinternal">Das Geheimnis, dein Bewusstsein zu trainieren, um deine Träume zu verwirklichen</a><br />
<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/realitaet-illusion/die-zauberei-der-schwingungen-realitaet-erschaffen/" class="liinternal">Erzeugen deine Schwingungen die Realität, die du willst?</a></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=772&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Machen Sie doch was Sie wollen!</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/realitaet-illusion/machen-sie-doch-was-sie-wollen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 23:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich ein Gespräch zwischen einem älteren und einem jüngeren Mann belauscht. Sie philosophierten über die Existenz der Welt, das Menschsein, über Zeit und Raum.
Auf einmal hatte der Jüngere eine Einsicht:
&#8220;Aha, ich verstehe! Wir schaffen uns unsere eigene Realität!&#8221;
&#8220;Nein&#8221;, sagte der Ältere,&#8220;wir schaffen uns unsere eigenen Illusionen.&#8221;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://13feen.net/images/stories/mythologie/elfenmaerchen/berggeist.png" class="snap_nopreview" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 165px; height: 201px;" src="http://13feen.net/images/stories/mythologie/elfenmaerchen/berggeist.png" alt="" border="0" /></a>Kürzlich habe ich ein Gespräch zwischen einem älteren und einem jüngeren Mann belauscht. Sie philosophierten über die Existenz der Welt, das Menschsein, über Zeit und Raum.</p>
<p>Auf einmal hatte der Jüngere eine Einsicht:</p>
<p>&#8220;Aha, ich verstehe! Wir schaffen uns unsere eigene Realität!&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein&#8221;, sagte der Ältere,<br />&#8220;wir schaffen uns unsere eigenen Illusionen.&#8221;</p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=92&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Licht und Dunkelheit</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/spiritualitaet/licht-und-dunkelheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 22:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Dagara in Westafrika ist Dunkelheit etwas Heiliges. Es ist verboten, sie zu erhellen, denn sie verscheucht den Geist.
Die Nacht ist der Tag des Geistes, der Ahnen, die dann kommen und uns erzählen, was vor uns auf dem Lebensweg liegt.
Nachts ein Licht anzuzünden hieße, keinen Wert auf diese wunderbare Gelegenheit zu legen, den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Bei den Dagara in Westafrika ist Dunkelheit etwas Heiliges. Es ist verboten, sie zu erhellen, denn sie verscheucht den Geist.<br />
Die Nacht ist der Tag des Geistes, der Ahnen, die dann kommen und uns erzählen, was vor uns auf dem Lebensweg liegt.<span id="more-88"></span></p>
<p>Nachts ein Licht anzuzünden hieße, keinen Wert auf diese wunderbare Gelegenheit zu legen, den Weg gezeigt zu bekommen. Eine solche Einstellung wäre bei den Dagara unmöglich.</p>
<p>Die einzige Ausnahme von der Regel ist ein Freudenfeuer. Es strahlt zwar mächtig Helligkeit aus, ist aber nicht verboten, weil immer auch Trommeln dabei sind, und das Dröhnen der Trommeln löscht das Licht aus.</p>
<p>Man erwartet von allen DorfbewohnerInnen, das sie oder er lernt, wie man sich in der Dunkelheit verhält.</p>
<p>Einem jungen Besucher aus den &#8220;zivilisierten&#8221; Ländern wurde einmal ein Licht gegeben, weil er &#8211; typisch für die westlichen Kulturen &#8211; die Fähigkeit mit der Dunkelheit umzugehen verloren hatte. Jedes Mal, wenn die Leute das schüchterne Licht der Schibaum-Öllampe in seinem Zimmer sahen, suchten sie eilig das Weite.</p>
<p>Für sie bewies das Licht, dass hier ein Mensch mit den Elementen des Kosmos sein Spiel trieb. Niemals besuchten ihn die anderen jungen Männer des Dorfes nach Einbruch der Dunkelheit, wie es ansonsten zwischen ihnen üblich ist.</p>
<p><a href="http://vonier.us/matriblog/img/nacht_in_afrika.png" class="snap_nopreview" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 437px; height: 229px;" src="http://vonier.us/matriblog/img/nacht_in_afrika.png" border="0" alt="" /></a><br />
<span style="font-weight: bold;">Rückkehr zur Quelle</span></p>
<p>Was wir im Alltag sehen, ist nicht die eigentliche Natur. Nicht, weil sie uns anlügt, sondern weil sie die Wirklichkeit so verschlüsselt, dass wir unter gewöhnlichen Umständen mit ihr zurechtkommen können.<br />
Die Natur sieht so aus, wie sie aussieht weil wir so sind, wie wir sind.</p>
<p>Wir können nicht zeitlebens auf dem ekstatischen Niveau eines Erleuchteten leben. Nur zu bald wären unsere Sinne erschöpft und würden wir unsere täglichen Pflichten vernachlässigen.</p>
<p>Dennoch muss einmal die Zeit kommen, wo man lernt, sich als ganzheitliche Persönlichkeit zwischen diesen beiden Weisen des Lebens hin und her zu bewegen.</p>
<p>Die Stammeserziehung besteht aus drei Teilen:</p>
<ul>
<li>Ausdehnung des individuellen Sehvermögens,</li>
<li>Zerstörung der Gewohnheit des Körpers, sich nur auf einer Ebene des Daseins zu bewegen, und</li>
<li>Vermittlung der Fähigkeit, in anderen Dimensionen zu reisen und wieder zurückzukehren.</li>
</ul>
<p>Der Ausbau des eigenen Sehvermögens und seiner Fähigkeiten ist nichts Übernatürliches. Im Gegenteil: es ist sehr natürlich, Teil der Natur zu sein und einen größeren Horizont zu besitzen.</p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=88&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Patriarchale Menschen (Comic)</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/patriarchale-menschen-comic/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/patriarchale-menschen-comic/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 16:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Patriarchat]]></category>
		<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Einteilung patriarchaler Menschen in 3 Gruppen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://vonier.us/matriblog/img/dash207a.png" class="snap_nopreview" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"><img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 333px; height: 516px;" src="http://vonier.us/matriblog/img/dash207a.png" border="0" alt="" /></a></p>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=74&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Symbolik im Patriarchat: Die dummen Schafe</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/symbolik-im-patriarchat-die-dummen-schafe/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/symbolik-im-patriarchat-die-dummen-schafe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 19:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patriarchat]]></category>
		<category><![CDATA[Realität und Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Besitz Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Herdenverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Jemand hat sich auf einem Gruppenfoto wieder erkannt und sein/ihr Missfallen im Kommentar des betreffenden Blog-Beitrags ausgedrückt. Deshalb habe ich das Foto dort retuschiert. Ich sollte vielleicht vorsichtiger sein, wenn ich Bilder ins Internet stelle, falls die Dargestellten nicht der Öffentlichkeit preisgegeben werden wollen.
Hier ist nun ein Tier-Foto mit ganz gewöhnlichen Schafen:

Das Schaf steht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Jemand hat sich auf einem Gruppenfoto wieder erkannt und sein/ihr Missfallen im Kommentar des <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/patriarchat/mainstream-sitzt-5-minuten-im-dunkeln/" class="liinternal">betreffenden Blog-Beitrags</a> ausgedrückt. Deshalb habe ich das Foto dort retuschiert. Ich sollte vielleicht vorsichtiger sein, wenn ich <span id="more-70"></span>Bilder ins Internet stelle, falls die Dargestellten nicht der Öffentlichkeit preisgegeben werden wollen.</p>
<p>Hier ist nun ein Tier-Foto mit ganz gewöhnlichen Schafen:</p>
<p align="center"><a href="http://picasaweb.google.de/hannelore.vonier/MatriarchatBlog/photo#5027030617115393922" ><img src="http://lh6.google.de/hannelore.vonier/RcOZtkAs_4I/AAAAAAAAAGo/9e1NI1dMOE0/s288/schaafe.png" alt="" /></a></p>
<p>Das Schaf steht in patriarchalen Gesellschaften symbolisch für ein harmlos-dummes Wesen, das für den Wolf die am leichtesten erringbare Beute abgibt. Es wurde zum Inbegriff der Hilflosigkeit gegenüber allen Feinden.</p>
<p>Wie kam es dazu? Schafe gehören zu den ältesten Haustieren; es sind Herdentiere, die von den ersten Nomadengruppen etwa 5000 v.u.Z. in Besitz genommen wurden (Beginn von Eigentum). Damals entstand das Patriarchat <a href="http://www.matriarchat.info/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=28&amp;Itemid=338" class="liexternal">durch Hungersnöte</a>, aufgrund von Klimaveränderungen und Trockenheit, ganze Stämme starben. Die Menschen bekämpften zum Überleben Nahrungskonkurrenten (Raubtiere, besonders Wölfe), hielten sie fern, grenzten sie aus, weil eben Nahrung knapp war. Sie lernten Tierherden zu kontrollieren, mit Hilfe von Hunden und auf dem Pferd.  Neben Schafen gab es auch Ziegen-, Rinder- und Kamelherden, aber das genügsame Schaf, das außer Fleisch und Milch auch Kleidung lieferte, wurde unzertrennlich mit dem entstehenden Hirtentum verbunden.</p>
<p>Die Herde repräsentiert die Anhängerschaft eines geistlichen Führers, die sich seiner Autorität unterwirft. Das Bild entspricht der Wirtschaftsform früher tierzüchtender Nomadenvölker, setzt sich zuerst im Königtum (= Monarchie, d.h. einer ist der <span style="font-style: italic">Erste in der Gemeinschaft</span>, er macht den Anfang) und dann in der Demokratie fort, wo ein Anführer bestimmt und gleichzeitig die eigene &#8220;Stimme an die Obrigkeit abgegeben wird&#8221;.</p>
<p>Wir kennen alle das Bild vom Schafhirten, das später auch die christlichen Patriarchen übernahmen. Attribut des Hirten ist in der üblichen Darstellungsweise der Krummstab, der den Bischofsstab vorwegnimmt, und ein verbreitetes Symbol auch außerhalb des Christentums ist. So sind z.B. die Insignien des Königs von Ägypten, Geißel und Krummstab-Zepter als Fortbildungen von Fliegenwedel und Hirtenstab zu verstehen.<br />
Sendschreiben der Bischöfe an die Angehörigen ihrer Diözese werden als Hirtenbriefe bezeichnet.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://picasaweb.google.de/hannelore.vonier/MatriarchatBlog/photo#5030431667684255618" ><img src="http://lh5.google.de/hannelore.vonier/Rc-u8wsyJ4I/AAAAAAAAAG4/jWTHxJJKH_Y/s400/der_gute_hirte.png" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: 78%; font-family: arial;"> Abb.: &#8220;Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte gibt sein Leben für seine Schafe.&#8221;  (Johannesevangelium 10, 11) von Eugène-Modeste Le Poitevin (1806 &#8211; 1870).  &#8212; In: La caricature. &#8212; Nr. 31, 1831-06-02 (<a href="http://www.payer.de/religionskritik/karikaturen251.htm" class="liexternal">Quelle</a>)</span></p>
<p>Seine Arglosigkeit machte das Schaf zum Objekt jeglicher Verführung, und der Barockdichter Wolf Helmhard von Hohberg  (1675) lässt es als andächtiges Publikum vor dem predigenden Wolf stehen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Einfalt leichtlich wird durch Listigkeit betrogen,<br />
die Schäfflein hören offt der Wölffe Predigt an.&#8221;</p></blockquote>
<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=70&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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