Rette sich, wer kann!

Transformationsblog

Stress-Bewältigung – eine Alternative zum Schäfchenzählen

Schäfchen zählen

Hier ist eine Übung, die gut geeignet ist, innerlich in Balance zu kommen.

Ein Leser erzählte mir kürzlich, dass er schlecht einschlafen könne, weil ihm so viele Dinge durch den Kopf gehen, die ihn wach halten. Kennst du das auch? Natürlich kann man mit Medikamenten dagegen ankämpfen, aber das ist keine Dauerlösung und unterdrückt eher die Kräfte der Selbstheilung, anstatt sie zu stärken. Und im “Untergrund” sind die Probleme weiter am Werk.

Sich mit seinen Sorgen zu identifizieren, trägt wenig zu deren Lösung bei. Ein innerer Abstand kann dann helfen. Wie kannst du diesen Abstand erreichen?

Die eigenen Gedanken beobachten.

Es gibt einen kleinen Trick, wie du denken und trotzdem in der Gegenwart leben kannst: Du beobachtest deine Gedanken!

Dieses Vorgehen hat zwei Effekte. Wenn du deine Gedanken (ganz ungezwungen, ohne Verkrampfung) beobachtest, und zwar, bevor sie entstehen – sie sozusagen erwartest -, dann wirst du feststellen, dass deine Denkprozesse zunehmend disziplinierter werden und sich nach einer Weile der Beobachtung vollständig auflösen.

Die Gegenwart ist dein Kraftpunkt.

Und der zweite Effekt ist verblüffend: Dadurch, dass du über das Mittel der Beobachtung deinen Gedanken begegnest, sie bereits im Entstehen auffängst, aktualisierst du diese und transformierst sie so in der Gegenwart.

Du hast folglich sowohl beobachtet als auch gedacht, ohne den Gedanken nachzuhängen und in die Vergangenheit, in die Historie abzuschweifen.

*

Die Übung stammt aus dem Buch “Wu Wei” von Theo Fischer, das zahlreiche Anregungen gibt, wie man das tägliche Leben aus einer anderen Perspektive betrachten kann. Theo Fischer, Wu Wei, Seite 44


Autor: Hannelore Vonier

Bloggerin mit dem leidenschaftlichen Drang, die destruktiven Kräfte in unserer Gesellschaft bekannt zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Mehr über mich und diesen Blog.

12 Kommentare

  1. Mir hilft auch:
    Die Dinge, um dich herum beim Namen zu nennen und zu beschreiben… z.B.: Die Wand ist grün, die Türe ist weiß mit einer braunen Klinke, der Fußboden ist mit Fließen und Teppichen bedeckt, die Fließen fühlen sich kalt an, der Teppich warm. Das Auto auf der Strasse ist laut und fährt langsam…. Der Strauch blüht gelb und duftet. die Erde fühlt sich nass an. Der Regen ist kalt, die Sonne ist heiß…
    Durch die Wahrnehmung und Benennung bin ich in der Gegenwart – im HIER und JETZT…

  2. Mir hilft auch:
    Die Dinge, um dich herum beim Namen zu nennen und zu beschreiben… z.B.: Die Wand ist grün, die Türe ist weiß mit einer braunen Klinke, der Fußboden ist mit Fließen und Teppichen bedeckt, die Fließen fühlen sich kalt an, der Teppich warm. Das Auto auf der Strasse ist laut und fährt langsam…. Der Strauch blüht gelb und duftet. die Erde fühlt sich nass an. Der Regen ist kalt, die Sonne ist heiß…
    Durch die Wahrnehmung und Benennung bin ich in der Gegenwart – im HIER und JETZT…

  3. Mir hilft auch:
    Die Dinge, um dich herum beim Namen zu nennen und zu beschreiben… z.B.: Die Wand ist grün, die Türe ist weiß mit einer braunen Klinke, der Fußboden ist mit Fließen und Teppichen bedeckt, die Fließen fühlen sich kalt an, der Teppich warm. Das Auto auf der Strasse ist laut und fährt langsam…. Der Strauch blüht gelb und duftet. die Erde fühlt sich nass an. Der Regen ist kalt, die Sonne ist heiß…
    Durch die Wahrnehmung und Benennung bin ich in der Gegenwart – im HIER und JETZT…

  4. Bewusstes Ein- und Ausatmen hilft mir immer zur Ruhe zu kommen. Es hilft auch tagsüber mal kurz innezuhalten.  

  5. Bewusstes Ein- und Ausatmen hilft mir immer zur Ruhe zu kommen. Es hilft auch tagsüber mal kurz innezuhalten.  

  6. Bewusstes Ein- und Ausatmen hilft mir immer zur Ruhe zu kommen. Es hilft auch tagsüber mal kurz innezuhalten.  

  7. Zusätzlich zum Atmen: Auf den Rücken legen, beide Handflächen auf dem Bauch – das zentriert sehr schön.

    Gern mag ich auch die Übung, einfach nur zu beobachten – nicht zu werten, egal was ich sehe/höre/rieche usw., mit Neugier zu beachten. Ohne einzuordnen. Also: “Aha, ein rotes Schild. Was steht hier? Aha…”

    LG
    Anni

  8. Zusätzlich zum Atmen: Auf den Rücken legen, beide Handflächen auf dem Bauch – das zentriert sehr schön.

    Gern mag ich auch die Übung, einfach nur zu beobachten – nicht zu werten, egal was ich sehe/höre/rieche usw., mit Neugier zu beachten. Ohne einzuordnen. Also: “Aha, ein rotes Schild. Was steht hier? Aha…”

    LG
    Anni

  9. Zusätzlich zum Atmen: Auf den Rücken legen, beide Handflächen auf dem Bauch – das zentriert sehr schön.

    Gern mag ich auch die Übung, einfach nur zu beobachten – nicht zu werten, egal was ich sehe/höre/rieche usw., mit Neugier zu beachten. Ohne einzuordnen. Also: “Aha, ein rotes Schild. Was steht hier? Aha…”

    LG
    Anni

  10. Eine meiner erfolgreichen Methoden:

    Ich frage mich selber : “Wie geht es denn mir heute”. Das führt oft zu sehr interessanten und positiven Gedanken…

  11. Eine meiner erfolgreichen Methoden:

    Ich frage mich selber : “Wie geht es denn mir heute”. Das führt oft zu sehr interessanten und positiven Gedanken…

  12. Eine meiner erfolgreichen Methoden:

    Ich frage mich selber : “Wie geht es denn mir heute”. Das führt oft zu sehr interessanten und positiven Gedanken…