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	<title>Kommentare zu: Mehr Zeitlosigkeit</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Von: maximaxi</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-852</link>
		<dc:creator>maximaxi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:53:35 +0000</pubDate>
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		<description>liebe hannelore,&lt;br /&gt;gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &quot;nichts&quot; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &quot;system&quot; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert.....wenn es eng wird.....&lt;br /&gt;vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &quot;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten.....und ich muss in die schule.....! Meine Antwort: &quot; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten......!&quot; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten....gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden.......Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.&lt;br /&gt;klaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe hannelore,<br />gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &#8220;nichts&#8221; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &#8220;system&#8221; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert&#8230;..wenn es eng wird&#8230;..<br />vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &#8220;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten&#8230;..und ich muss in die schule&#8230;..! Meine Antwort: &#8221; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten&#8230;&#8230;!&#8221; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten&#8230;.gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden&#8230;&#8230;.Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.<br />klaus</p>
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		<title>Von: maximaxi</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2862</link>
		<dc:creator>maximaxi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &quot;nichts&quot; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &quot;system&quot; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert.....wenn es eng wird.....vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &quot;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten.....und ich muss in die schule.....! Meine Antwort: &quot; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten......!&quot; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten....gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden.......Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.klaus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &#8220;nichts&#8221; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &#8220;system&#8221; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert&#8230;..wenn es eng wird&#8230;..vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &#8220;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten&#8230;..und ich muss in die schule&#8230;..! Meine Antwort: &#8221; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten&#8230;&#8230;!&#8221; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten&#8230;.gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden&#8230;&#8230;.Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.klaus</p>
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		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2134</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 05:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>liebe hannelore,
gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &quot;nichts&quot; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &quot;system&quot; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert.....wenn es eng wird.....
vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &quot;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten.....und ich muss in die schule.....! Meine Antwort: &quot; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten......!&quot; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten....gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden.......Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.
klaus
 </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe hannelore,<br />
gestern habe ich anlässe gehabt über zeit und zeitnot nach zu denken. in sigmaringen begegnen mir immer mehr menschen, die wegen &#8220;nichts&#8221; so sehr im stress sind, das sie agressiv werden, wenn sie mich sehen. besonders wenn es heiss ist und/oder schwül und ihre schlechten ernährungsgewohnheiten dazu führen, das sich ihr blut verdickt und sie keine ausscheidungs fördernden methoden anwenden (z. b. reibesitzbad nach Lois Kuhne), damit ihr &#8220;system&#8221; gereinigt wird. die hektik wird erhöht und nicht verringert&#8230;..wenn es eng wird&#8230;..<br />
vor einigen wochen habe mit einer lehrerin (63), die kunst und psychologie unterrichtet, aus meinem garten über den zaun herüber kommuniziert. Sie musste in die Schule, sah mich und sagte &#8220;Sie können den ganzen tag im garten arbeiten&#8230;..und ich muss in die schule&#8230;..! Meine Antwort: &#8221; Aber die Schule ist doch so etwas wie ein garten&#8230;&#8230;!&#8221; gab sie mir recht. letzte woche hat sie sich dann selbst mir gegenüber eine parzelle gepachtet. während sie fleissig umgegraben hat, haben wir uns über Loise Bourgois unterhalten&#8230;.gestern hat sie nur ein paar minuten gehabt, um vor den prüfungen einige handgriffe in ihrem neuen garten zu tun. Ich war beschäftigt, drehte mich um, da war sie schon wieder verschwunden&#8230;&#8230;.Die Fürst Wilhelm Eiche, die in der nähe unserer gärten steht, findest du bei google als teil (ein bild) eines artikels meiner frau bei suit101.<br />
klaus</p>
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		<title>Von: Verena</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-851</link>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:58:08 +0000</pubDate>
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		<description>Als ausgeprägter Nachtmensch bin ich doppelt genervt vom hiesigen Zeitkonzept.
Trage schon seit Jahren keine Uhr mehr, aber nur weil es in den Großstädten genügend Uhren überall gibt...
Mit Kind und gebunden an Kindergartenöffnungszeiten habe ich leider wenig Chancen, mich von dem Zeitdiktat zu befreien.
Das Essen nach Bedarf gelingt da schon etwas besser. Kinder essen auch ganz unterschiedlich viel, das ist ein gutes Vorbild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ausgeprägter Nachtmensch bin ich doppelt genervt vom hiesigen Zeitkonzept.<br />
Trage schon seit Jahren keine Uhr mehr, aber nur weil es in den Großstädten genügend Uhren überall gibt&#8230;<br />
Mit Kind und gebunden an Kindergartenöffnungszeiten habe ich leider wenig Chancen, mich von dem Zeitdiktat zu befreien.<br />
Das Essen nach Bedarf gelingt da schon etwas besser. Kinder essen auch ganz unterschiedlich viel, das ist ein gutes Vorbild.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Verena</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2861</link>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:58:00 +0000</pubDate>
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		<description>Als ausgeprägter Nachtmensch bin ich doppelt genervt vom hiesigen Zeitkonzept.
Trage schon seit Jahren keine Uhr mehr, aber nur weil es in den Großstädten genügend Uhren überall gibt...
Mit Kind und gebunden an Kindergartenöffnungszeiten habe ich leider wenig Chancen, mich von dem Zeitdiktat zu befreien.
Das Essen nach Bedarf gelingt da schon etwas besser. Kinder essen auch ganz unterschiedlich viel, das ist ein gutes Vorbild.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ausgeprägter Nachtmensch bin ich doppelt genervt vom hiesigen Zeitkonzept.<br />
Trage schon seit Jahren keine Uhr mehr, aber nur weil es in den Großstädten genügend Uhren überall gibt&#8230;<br />
Mit Kind und gebunden an Kindergartenöffnungszeiten habe ich leider wenig Chancen, mich von dem Zeitdiktat zu befreien.<br />
Das Essen nach Bedarf gelingt da schon etwas besser. Kinder essen auch ganz unterschiedlich viel, das ist ein gutes Vorbild.</p>
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		<title>Von: Shani</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-850</link>
		<dc:creator>Shani</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:09:18 +0000</pubDate>
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		<description>Während meines Soziologie-Studiums vor vielen Jahren hatten wir mal eine selbstorganisierte Studienwoche zum Thema Zeit. Wir, eine Gruppe Studierende, zogen dafür in ein super-kleines Bergdörfchen - man kann dort das ganze Dorf als ein einziges &quot;Ferienhaus&quot; mieten, es hat Platz für ca. 25 Personen.

Die einzige Regel, die wir hatten, war: Keine Uhren! Wir hatten viel Lektüre dabei, auch das weiter oben erwähnte Buch von Levine (das uns interessant, aber etwas oberflächlich erschien). Die Zeit die wir dort verbrachten, war wunderschön. Wir diskutierten, lasen, kochten, assen, schlafen, gingen wandern, lagen in der Sonne, sassen bis tief in die Nacht um das Lagerfeuer herum und sangen Lieder, spielten Spiele, lasen einander vor, schlugen Holz, ... Das &quot;Dorf&quot; ist gross genug, dass man einander nicht in die Quere kommt, wenn man nicht will. Aber es bietet auch viele Gemeinschaftsräume.

Wie du auch vorschlägst, waren &quot;Termine&quot; von der Art wie &quot;einige von uns diskutieren heute nach dem Mittagessen Text A.&quot; (und manchmal machten wir dann doch etwas ganz anderes).

Anfangs etwas schwierig fand ich das Aufstehen und Schlafengehen. Keine Uhr zu haben, die mir sagte, dass jetzt Zeit ist, warf mich auf das untrainierte Müdigkeitsgefühl zurück - und dieses stand in Konflikt mit dem Geniessen der Geselligkeit durchs noch-aufbleiben. Beim Aufstehen kein Blick auf die Uhr - habe ich jetzt meine 8 Stunden geschlafen, die ich brauche? Bin dann ein paar Mal &quot;zu früh&quot; aufgestanden (weil ich nichts verpassen wollte, vielleicht?) und brauchte dafür tagsüber ein Schläfchen zum Energie tanken.

Was du vorschlägst bzgl. Mahlzeiten ging bei uns in der Gruppe, effektiv wegen den Finanzen, nicht so gut. Nur mit einem Holzofen ausgestattet, wäre es auch etwas mühsam, Mahlzeiten &quot;rasch zu wärmen&quot;. Das gemeinsame Essen spart halt schon Geld. Bezüglich des Zeitpunktes (jetzt kochen wir - nein, lass uns erst später kochen) mussten wir halt jeweils einen Konsens finden.

Einkaufen war auch so eine Sache. Der einzige Laden in der &quot;Nähe&quot; ist, so sagt man (wir konnten es ja nicht messen), etwa 30-40 Minuten Fussmarsch weg von &quot;unserem&quot; Dorf. Und da auch das Nachbardorf sehr klein ist, hat der Laden nur während 2-3 Stunden pro Tag geöffnet, manchmal vormittags, manchmal nachmittags. Um nicht zu riskieren, hungern zu müssen, ging der Einkaufstrupp halt lieber (gefühlsmässig) etwas zu früh los und war an diese extern gegebene Zeitstruktur gebunden (Nachmittags konnten wir die Zeit anhand des Sonnenstandes recht gut abschätzen. Vormittags war schwieriger, da für uns Unerfahrene ein klarer Referenzpunkt fehle). Auch wer abreiste, musste ins Nachbardorf laufen und dort den letzten Bus erwischen.

Kaum waren wir auf dem Heimweg, hatte uns das &quot;normale&quot; Zeitregime wieder. Weil wir per Zug reisten, war das ein ziemlich brutaler Wechsel. Da läuft von einem Moment zum nächsten gar nichts mehr nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, sondern der Fahrplan regiert vollkommen...

Alles in allem eine sehr bereichernde, schöne Erfahrung - würde ich jederzeit weiterempfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Soziologie-Studiums vor vielen Jahren hatten wir mal eine selbstorganisierte Studienwoche zum Thema Zeit. Wir, eine Gruppe Studierende, zogen dafür in ein super-kleines Bergdörfchen &#8211; man kann dort das ganze Dorf als ein einziges &#8220;Ferienhaus&#8221; mieten, es hat Platz für ca. 25 Personen.</p>
<p>Die einzige Regel, die wir hatten, war: Keine Uhren! Wir hatten viel Lektüre dabei, auch das weiter oben erwähnte Buch von Levine (das uns interessant, aber etwas oberflächlich erschien). Die Zeit die wir dort verbrachten, war wunderschön. Wir diskutierten, lasen, kochten, assen, schlafen, gingen wandern, lagen in der Sonne, sassen bis tief in die Nacht um das Lagerfeuer herum und sangen Lieder, spielten Spiele, lasen einander vor, schlugen Holz, &#8230; Das &#8220;Dorf&#8221; ist gross genug, dass man einander nicht in die Quere kommt, wenn man nicht will. Aber es bietet auch viele Gemeinschaftsräume.</p>
<p>Wie du auch vorschlägst, waren &#8220;Termine&#8221; von der Art wie &#8220;einige von uns diskutieren heute nach dem Mittagessen Text A.&#8221; (und manchmal machten wir dann doch etwas ganz anderes).</p>
<p>Anfangs etwas schwierig fand ich das Aufstehen und Schlafengehen. Keine Uhr zu haben, die mir sagte, dass jetzt Zeit ist, warf mich auf das untrainierte Müdigkeitsgefühl zurück &#8211; und dieses stand in Konflikt mit dem Geniessen der Geselligkeit durchs noch-aufbleiben. Beim Aufstehen kein Blick auf die Uhr &#8211; habe ich jetzt meine 8 Stunden geschlafen, die ich brauche? Bin dann ein paar Mal &#8220;zu früh&#8221; aufgestanden (weil ich nichts verpassen wollte, vielleicht?) und brauchte dafür tagsüber ein Schläfchen zum Energie tanken.</p>
<p>Was du vorschlägst bzgl. Mahlzeiten ging bei uns in der Gruppe, effektiv wegen den Finanzen, nicht so gut. Nur mit einem Holzofen ausgestattet, wäre es auch etwas mühsam, Mahlzeiten &#8220;rasch zu wärmen&#8221;. Das gemeinsame Essen spart halt schon Geld. Bezüglich des Zeitpunktes (jetzt kochen wir &#8211; nein, lass uns erst später kochen) mussten wir halt jeweils einen Konsens finden.</p>
<p>Einkaufen war auch so eine Sache. Der einzige Laden in der &#8220;Nähe&#8221; ist, so sagt man (wir konnten es ja nicht messen), etwa 30-40 Minuten Fussmarsch weg von &#8220;unserem&#8221; Dorf. Und da auch das Nachbardorf sehr klein ist, hat der Laden nur während 2-3 Stunden pro Tag geöffnet, manchmal vormittags, manchmal nachmittags. Um nicht zu riskieren, hungern zu müssen, ging der Einkaufstrupp halt lieber (gefühlsmässig) etwas zu früh los und war an diese extern gegebene Zeitstruktur gebunden (Nachmittags konnten wir die Zeit anhand des Sonnenstandes recht gut abschätzen. Vormittags war schwieriger, da für uns Unerfahrene ein klarer Referenzpunkt fehle). Auch wer abreiste, musste ins Nachbardorf laufen und dort den letzten Bus erwischen.</p>
<p>Kaum waren wir auf dem Heimweg, hatte uns das &#8220;normale&#8221; Zeitregime wieder. Weil wir per Zug reisten, war das ein ziemlich brutaler Wechsel. Da läuft von einem Moment zum nächsten gar nichts mehr nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, sondern der Fahrplan regiert vollkommen&#8230;</p>
<p>Alles in allem eine sehr bereichernde, schöne Erfahrung &#8211; würde ich jederzeit weiterempfehlen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Shani</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2860</link>
		<dc:creator>Shani</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:09:00 +0000</pubDate>
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		<description>Während meines Soziologie-Studiums vor vielen Jahren hatten wir mal eine selbstorganisierte Studienwoche zum Thema Zeit. Wir, eine Gruppe Studierende, zogen dafür in ein super-kleines Bergdörfchen - man kann dort das ganze Dorf als ein einziges &quot;Ferienhaus&quot; mieten, es hat Platz für ca. 25 Personen.

Die einzige Regel, die wir hatten, war: Keine Uhren! Wir hatten viel Lektüre dabei, auch das weiter oben erwähnte Buch von Levine (das uns interessant, aber etwas oberflächlich erschien). Die Zeit die wir dort verbrachten, war wunderschön. Wir diskutierten, lasen, kochten, assen, schlafen, gingen wandern, lagen in der Sonne, sassen bis tief in die Nacht um das Lagerfeuer herum und sangen Lieder, spielten Spiele, lasen einander vor, schlugen Holz, ... Das &quot;Dorf&quot; ist gross genug, dass man einander nicht in die Quere kommt, wenn man nicht will. Aber es bietet auch viele Gemeinschaftsräume.

Wie du auch vorschlägst, waren &quot;Termine&quot; von der Art wie &quot;einige von uns diskutieren heute nach dem Mittagessen Text A.&quot; (und manchmal machten wir dann doch etwas ganz anderes).

Anfangs etwas schwierig fand ich das Aufstehen und Schlafengehen. Keine Uhr zu haben, die mir sagte, dass jetzt Zeit ist, warf mich auf das untrainierte Müdigkeitsgefühl zurück - und dieses stand in Konflikt mit dem Geniessen der Geselligkeit durchs noch-aufbleiben. Beim Aufstehen kein Blick auf die Uhr - habe ich jetzt meine 8 Stunden geschlafen, die ich brauche? Bin dann ein paar Mal &quot;zu früh&quot; aufgestanden (weil ich nichts verpassen wollte, vielleicht?) und brauchte dafür tagsüber ein Schläfchen zum Energie tanken.

Was du vorschlägst bzgl. Mahlzeiten ging bei uns in der Gruppe, effektiv wegen den Finanzen, nicht so gut. Nur mit einem Holzofen ausgestattet, wäre es auch etwas mühsam, Mahlzeiten &quot;rasch zu wärmen&quot;. Das gemeinsame Essen spart halt schon Geld. Bezüglich des Zeitpunktes (jetzt kochen wir - nein, lass uns erst später kochen) mussten wir halt jeweils einen Konsens finden.

Einkaufen war auch so eine Sache. Der einzige Laden in der &quot;Nähe&quot; ist, so sagt man (wir konnten es ja nicht messen), etwa 30-40 Minuten Fussmarsch weg von &quot;unserem&quot; Dorf. Und da auch das Nachbardorf sehr klein ist, hat der Laden nur während 2-3 Stunden pro Tag geöffnet, manchmal vormittags, manchmal nachmittags. Um nicht zu riskieren, hungern zu müssen, ging der Einkaufstrupp halt lieber (gefühlsmässig) etwas zu früh los und war an diese extern gegebene Zeitstruktur gebunden (Nachmittags konnten wir die Zeit anhand des Sonnenstandes recht gut abschätzen. Vormittags war schwieriger, da für uns Unerfahrene ein klarer Referenzpunkt fehle). Auch wer abreiste, musste ins Nachbardorf laufen und dort den letzten Bus erwischen.

Kaum waren wir auf dem Heimweg, hatte uns das &quot;normale&quot; Zeitregime wieder. Weil wir per Zug reisten, war das ein ziemlich brutaler Wechsel. Da läuft von einem Moment zum nächsten gar nichts mehr nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, sondern der Fahrplan regiert vollkommen...

Alles in allem eine sehr bereichernde, schöne Erfahrung - würde ich jederzeit weiterempfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Soziologie-Studiums vor vielen Jahren hatten wir mal eine selbstorganisierte Studienwoche zum Thema Zeit. Wir, eine Gruppe Studierende, zogen dafür in ein super-kleines Bergdörfchen &#8211; man kann dort das ganze Dorf als ein einziges &#8220;Ferienhaus&#8221; mieten, es hat Platz für ca. 25 Personen.</p>
<p>Die einzige Regel, die wir hatten, war: Keine Uhren! Wir hatten viel Lektüre dabei, auch das weiter oben erwähnte Buch von Levine (das uns interessant, aber etwas oberflächlich erschien). Die Zeit die wir dort verbrachten, war wunderschön. Wir diskutierten, lasen, kochten, assen, schlafen, gingen wandern, lagen in der Sonne, sassen bis tief in die Nacht um das Lagerfeuer herum und sangen Lieder, spielten Spiele, lasen einander vor, schlugen Holz, &#8230; Das &#8220;Dorf&#8221; ist gross genug, dass man einander nicht in die Quere kommt, wenn man nicht will. Aber es bietet auch viele Gemeinschaftsräume.</p>
<p>Wie du auch vorschlägst, waren &#8220;Termine&#8221; von der Art wie &#8220;einige von uns diskutieren heute nach dem Mittagessen Text A.&#8221; (und manchmal machten wir dann doch etwas ganz anderes).</p>
<p>Anfangs etwas schwierig fand ich das Aufstehen und Schlafengehen. Keine Uhr zu haben, die mir sagte, dass jetzt Zeit ist, warf mich auf das untrainierte Müdigkeitsgefühl zurück &#8211; und dieses stand in Konflikt mit dem Geniessen der Geselligkeit durchs noch-aufbleiben. Beim Aufstehen kein Blick auf die Uhr &#8211; habe ich jetzt meine 8 Stunden geschlafen, die ich brauche? Bin dann ein paar Mal &#8220;zu früh&#8221; aufgestanden (weil ich nichts verpassen wollte, vielleicht?) und brauchte dafür tagsüber ein Schläfchen zum Energie tanken.</p>
<p>Was du vorschlägst bzgl. Mahlzeiten ging bei uns in der Gruppe, effektiv wegen den Finanzen, nicht so gut. Nur mit einem Holzofen ausgestattet, wäre es auch etwas mühsam, Mahlzeiten &#8220;rasch zu wärmen&#8221;. Das gemeinsame Essen spart halt schon Geld. Bezüglich des Zeitpunktes (jetzt kochen wir &#8211; nein, lass uns erst später kochen) mussten wir halt jeweils einen Konsens finden.</p>
<p>Einkaufen war auch so eine Sache. Der einzige Laden in der &#8220;Nähe&#8221; ist, so sagt man (wir konnten es ja nicht messen), etwa 30-40 Minuten Fussmarsch weg von &#8220;unserem&#8221; Dorf. Und da auch das Nachbardorf sehr klein ist, hat der Laden nur während 2-3 Stunden pro Tag geöffnet, manchmal vormittags, manchmal nachmittags. Um nicht zu riskieren, hungern zu müssen, ging der Einkaufstrupp halt lieber (gefühlsmässig) etwas zu früh los und war an diese extern gegebene Zeitstruktur gebunden (Nachmittags konnten wir die Zeit anhand des Sonnenstandes recht gut abschätzen. Vormittags war schwieriger, da für uns Unerfahrene ein klarer Referenzpunkt fehle). Auch wer abreiste, musste ins Nachbardorf laufen und dort den letzten Bus erwischen.</p>
<p>Kaum waren wir auf dem Heimweg, hatte uns das &#8220;normale&#8221; Zeitregime wieder. Weil wir per Zug reisten, war das ein ziemlich brutaler Wechsel. Da läuft von einem Moment zum nächsten gar nichts mehr nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen, sondern der Fahrplan regiert vollkommen&#8230;</p>
<p>Alles in allem eine sehr bereichernde, schöne Erfahrung &#8211; würde ich jederzeit weiterempfehlen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Uta</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-849</link>
		<dc:creator>Uta</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 10:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>es gibt eine wunderbare Studie zum Thema Zeit und Kultur: Robert Levine Eine Landkarte der Zeit - Wie Kulturen mit der Zeit umgehen.

Levine zeigt, wie wenig objektiv Zeit ist und wie sehr sie kulturell geprägt ist.
Gibt viele Anregungen zum Nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt eine wunderbare Studie zum Thema Zeit und Kultur: Robert Levine Eine Landkarte der Zeit &#8211; Wie Kulturen mit der Zeit umgehen.</p>
<p>Levine zeigt, wie wenig objektiv Zeit ist und wie sehr sie kulturell geprägt ist.<br />
Gibt viele Anregungen zum Nachdenken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Uta</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2859</link>
		<dc:creator>Uta</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 10:18:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/?p=2069#comment-2859</guid>
		<description>es gibt eine wunderbare Studie zum Thema Zeit und Kultur: Robert Levine Eine Landkarte der Zeit - Wie Kulturen mit der Zeit umgehen.

Levine zeigt, wie wenig objektiv Zeit ist und wie sehr sie kulturell geprägt ist.
Gibt viele Anregungen zum Nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt eine wunderbare Studie zum Thema Zeit und Kultur: Robert Levine Eine Landkarte der Zeit &#8211; Wie Kulturen mit der Zeit umgehen.</p>
<p>Levine zeigt, wie wenig objektiv Zeit ist und wie sehr sie kulturell geprägt ist.<br />
Gibt viele Anregungen zum Nachdenken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus-Peter</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-848</link>
		<dc:creator>Klaus-Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 12:17:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das Wissen um die Zeit ist vermutlich &quot;schon immer&quot; Herrschaftswissen gewesen - Der Jahresverlauf, Mondfinsternisse, der Lauf der Sterne. Wer so etwas vorhersagen und einschätzen konnte, hatte auch Macht.

&quot;Ohne Uhr gehts auch&quot; - es git den inneren Rhythmus und den Sonnenstand. Ohne Uhr geht es nicht, seit das Eisenbahnwesen existiert - wegen den Anschlüssen, ohne die das ganze Transportsystem nicht mehr funktionieren würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wissen um die Zeit ist vermutlich &#8220;schon immer&#8221; Herrschaftswissen gewesen &#8211; Der Jahresverlauf, Mondfinsternisse, der Lauf der Sterne. Wer so etwas vorhersagen und einschätzen konnte, hatte auch Macht.</p>
<p>&#8220;Ohne Uhr gehts auch&#8221; &#8211; es git den inneren Rhythmus und den Sonnenstand. Ohne Uhr geht es nicht, seit das Eisenbahnwesen existiert &#8211; wegen den Anschlüssen, ohne die das ganze Transportsystem nicht mehr funktionieren würde.</p>
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		<title>Von: Klaus-Peter</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2858</link>
		<dc:creator>Klaus-Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 12:17:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das Wissen um die Zeit ist vermutlich &quot;schon immer&quot; Herrschaftswissen gewesen - Der Jahresverlauf, Mondfinsternisse, der Lauf der Sterne. Wer so etwas vorhersagen und einschätzen konnte, hatte auch Macht.

&quot;Ohne Uhr gehts auch&quot; - es git den inneren Rhythmus und den Sonnenstand. Ohne Uhr geht es nicht, seit das Eisenbahnwesen existiert - wegen den Anschlüssen, ohne die das ganze Transportsystem nicht mehr funktionieren würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wissen um die Zeit ist vermutlich &#8220;schon immer&#8221; Herrschaftswissen gewesen &#8211; Der Jahresverlauf, Mondfinsternisse, der Lauf der Sterne. Wer so etwas vorhersagen und einschätzen konnte, hatte auch Macht.</p>
<p>&#8220;Ohne Uhr gehts auch&#8221; &#8211; es git den inneren Rhythmus und den Sonnenstand. Ohne Uhr geht es nicht, seit das Eisenbahnwesen existiert &#8211; wegen den Anschlüssen, ohne die das ganze Transportsystem nicht mehr funktionieren würde.</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-847</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 18:42:23 +0000</pubDate>
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		<description>Sich nicht nach der Zeit zu richten muss man sich auch &quot;verdienen&quot;. Nämlich vor allem materiell. Ich kenne einige Leute die relativ zeitlos leben, aber auch massig Geld haben und andere Leute für sich die zeitabhängige Arbeit verrichten lassen. Auch Mitlebende, wie meine kleine Tochter zwingt mich zu gewisser Zeitgefühlsadaption, wenn sie sonntags um 7 meint: &quot;Papa, Frühstück!&quot; So einfach ist`s dann doch nicht, da die Gesellschaft nach Zeiten geordnet ist. Dieses Geordnetsein ist natürlich für das System der Gewinnmaximierung optimal, da berechenbar und kalkulierbar. Die Gewinnmaximierung hat ohnehin gerade einen ordentlichen Arschtritt bekommen (zuerst natürlich am unteren Ende der Gehaltslisten), das wird aber spannend für die Zukunft.
Was mich aber mehr beschäftigt ist warum dieses sture System der &quot;Arbeitszeit&quot; auch in lehrenden Institutionen verwendet wird, wo doch Biorhythmus und verschiedenste Lerntypen keinesfalls mehr Geheimtipps der Pädagogik zählen. Trotzdem werden die Staatsgelder fast ausschließlich an &quot;Regelschulen&quot; vergeben, wo doch einiges im Argen liegt. Das Zählen der Zeit ist nicht das Problem, sondern wie man damit umgeht.
lg Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sich nicht nach der Zeit zu richten muss man sich auch &#8220;verdienen&#8221;. Nämlich vor allem materiell. Ich kenne einige Leute die relativ zeitlos leben, aber auch massig Geld haben und andere Leute für sich die zeitabhängige Arbeit verrichten lassen. Auch Mitlebende, wie meine kleine Tochter zwingt mich zu gewisser Zeitgefühlsadaption, wenn sie sonntags um 7 meint: &#8220;Papa, Frühstück!&#8221; So einfach ist`s dann doch nicht, da die Gesellschaft nach Zeiten geordnet ist. Dieses Geordnetsein ist natürlich für das System der Gewinnmaximierung optimal, da berechenbar und kalkulierbar. Die Gewinnmaximierung hat ohnehin gerade einen ordentlichen Arschtritt bekommen (zuerst natürlich am unteren Ende der Gehaltslisten), das wird aber spannend für die Zukunft.<br />
Was mich aber mehr beschäftigt ist warum dieses sture System der &#8220;Arbeitszeit&#8221; auch in lehrenden Institutionen verwendet wird, wo doch Biorhythmus und verschiedenste Lerntypen keinesfalls mehr Geheimtipps der Pädagogik zählen. Trotzdem werden die Staatsgelder fast ausschließlich an &#8220;Regelschulen&#8221; vergeben, wo doch einiges im Argen liegt. Das Zählen der Zeit ist nicht das Problem, sondern wie man damit umgeht.<br />
lg Matthias</p>
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		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2857</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 18:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>Sich nicht nach der Zeit zu richten muss man sich auch &quot;verdienen&quot;. Nämlich vor allem materiell. Ich kenne einige Leute die relativ zeitlos leben, aber auch massig Geld haben und andere Leute für sich die zeitabhängige Arbeit verrichten lassen. Auch Mitlebende, wie meine kleine Tochter zwingt mich zu gewisser Zeitgefühlsadaption, wenn sie sonntags um 7 meint: &quot;Papa, Frühstück!&quot; So einfach ist`s dann doch nicht, da die Gesellschaft nach Zeiten geordnet ist. Dieses Geordnetsein ist natürlich für das System der Gewinnmaximierung optimal, da berechenbar und kalkulierbar. Die Gewinnmaximierung hat ohnehin gerade einen ordentlichen Arschtritt bekommen (zuerst natürlich am unteren Ende der Gehaltslisten), das wird aber spannend für die Zukunft.
Was mich aber mehr beschäftigt ist warum dieses sture System der &quot;Arbeitszeit&quot; auch in lehrenden Institutionen verwendet wird, wo doch Biorhythmus und verschiedenste Lerntypen keinesfalls mehr Geheimtipps der Pädagogik zählen. Trotzdem werden die Staatsgelder fast ausschließlich an &quot;Regelschulen&quot; vergeben, wo doch einiges im Argen liegt. Das Zählen der Zeit ist nicht das Problem, sondern wie man damit umgeht.
lg Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sich nicht nach der Zeit zu richten muss man sich auch &#8220;verdienen&#8221;. Nämlich vor allem materiell. Ich kenne einige Leute die relativ zeitlos leben, aber auch massig Geld haben und andere Leute für sich die zeitabhängige Arbeit verrichten lassen. Auch Mitlebende, wie meine kleine Tochter zwingt mich zu gewisser Zeitgefühlsadaption, wenn sie sonntags um 7 meint: &#8220;Papa, Frühstück!&#8221; So einfach ist`s dann doch nicht, da die Gesellschaft nach Zeiten geordnet ist. Dieses Geordnetsein ist natürlich für das System der Gewinnmaximierung optimal, da berechenbar und kalkulierbar. Die Gewinnmaximierung hat ohnehin gerade einen ordentlichen Arschtritt bekommen (zuerst natürlich am unteren Ende der Gehaltslisten), das wird aber spannend für die Zukunft.<br />
Was mich aber mehr beschäftigt ist warum dieses sture System der &#8220;Arbeitszeit&#8221; auch in lehrenden Institutionen verwendet wird, wo doch Biorhythmus und verschiedenste Lerntypen keinesfalls mehr Geheimtipps der Pädagogik zählen. Trotzdem werden die Staatsgelder fast ausschließlich an &#8220;Regelschulen&#8221; vergeben, wo doch einiges im Argen liegt. Das Zählen der Zeit ist nicht das Problem, sondern wie man damit umgeht.<br />
lg Matthias</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: steffino</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-846</link>
		<dc:creator>steffino</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 20:24:23 +0000</pubDate>
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		<description>danke, das sind ein paar gute inspirationen zur entwicklung meiner lehre von der sinnvollen nutzung der zeit (&#039;momologie&#039;)

&lt;abbr&gt;&lt;em&gt;steffinos letzter Blog-Beitrag...&lt;a href=&quot;http://futur2.de/2009/01/03/momologie/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;momologie&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/abbr&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke, das sind ein paar gute inspirationen zur entwicklung meiner lehre von der sinnvollen nutzung der zeit (&#8216;momologie&#8217;)</p>
<p><abbr><em>steffinos letzter Blog-Beitrag&#8230;<a href="http://futur2.de/2009/01/03/momologie/" rel="nofollow">momologie</a></em></abbr></p>
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	<item>
		<title>Von: steffino</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/#comment-2856</link>
		<dc:creator>steffino</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 20:24:00 +0000</pubDate>
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		<description>danke, das sind ein paar gute inspirationen zur entwicklung meiner lehre von der sinnvollen nutzung der zeit (&#039;momologie&#039;)

&lt;abbr&gt;&lt;em&gt;steffinos letzter Blog-Beitrag...&lt;a href=&quot;http://futur2.de/2009/01/03/momologie/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;momologie&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/abbr&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke, das sind ein paar gute inspirationen zur entwicklung meiner lehre von der sinnvollen nutzung der zeit (&#8216;momologie&#8217;)</p>
<p><abbr><em>steffinos letzter Blog-Beitrag&#8230;<a href="http://futur2.de/2009/01/03/momologie/" rel="nofollow">momologie</a></em></abbr></p>
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