Selbstverständlichkeit im Patriarchat: Gehorsam

Das Wort „Comics“ – kleine Bildergeschichten – ist verwandt mit komisch. Alltagskomik wird von den Zeichnern in humorvoller und prägnanter Art dargestellt. Auf den Punkt gebracht. Für alle verständlich, für alle amüsant.
Das macht Comics so wertvoll, wenn man eine Kultur und ihre Merkmale erkennen will. Hier ein paar Beispiele aus unserer Tageszeitung – sie könnten aus allen Industrienationen stammen.

Hierarchiebildung und Gehorsamkeitserziehung im Patriarchat

Kleinere Kinder haben noch Verständnisschwierigkeiten wenn es um willkürliche Befehle geht …

zum Vergrößern, Comics anklicken;

*city hall = Rathaus, Stadtverwaltung, also „die Obrigkeit“

Im Teenageralter läuft das dann schon ganz von allein!


Kinder und Haustiere, allen voran Hunde, sind im Patriarchat austauschbar. Sie gehören zum Besitz, dienen der Unterhaltung und bringen Leben ins Haus. Privatleben kennen beide nicht.

* St. Bernards ist eine Hundeschule; be good = sei brav

Wie schon oben erwähnt: im Comic wird’s auf den Punkt gebracht


Wenn Kinder nicht lernten sich gehorsam zu unterwerfen, gäbe es keine gehorsamen Erwachsenen.


Was bleibt sind jammernde, sich beschwerende, aber gehorsame Erwachsene.

Wo kämen wir auch sonst hin! Ins Chaos? „Genau“, denkt die Schafherde, „das wollen wir doch vermeiden.“

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

draw-freehand.png

Diese Art von Kommentaren lieben unsere Leser/innen:

- in denen du deine Erfahrungen weiter gibst,
- den Beitrag um weitere Informationen ergänzt
- und Lesern des Artikels mit deinem Kommentar einen „Mehrwert“ schenkst.

Gelöscht werden Kommentare,

- die sich nicht auf diesen Artikel beziehen.
 
You have to agree to the comment policy.