Die Philosophie der Freiheit (Video)

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Die Philosophie der Freiheit beruht auf dem Prinzip des Eigentums an sich selbst.

Eigentum an sich selbst.

Dein Leben gehört dir.

Dies zu leugnen, bedeutet, dass ein anderer Mensch einen höheren Anspruch auf dein Leben hat als du selbst.

Dein Leben gehört keinem anderen Menschen und keiner anderen Gruppe von Menschen; genauso wie das Leben anderer nicht dir gehört.

 

Du lebst in der Zeit:

  • Zukunft
  • Gegenwart
  • Vergangenheit.

Dies offenbart sich in:

  • Deinem Leben
  • Deiner Freiheit
  • und den Produkten deines Lebens und deiner Freiheit.

Wenn du deine Freiheit verlierst, verlierst du deine Gegenwart.

Und wenn du die Produkte deines Lebens und deiner Freiheit verlierst, verlierst du den Teil deiner Vergangenheit, der sie schuf.

Das Produkt deines Lebens und deiner Freiheit ist dein Eigentum.

Eigentum ist die Frucht deiner Mühen; das Ergebnis deiner Zeit, Kraft und Talente.

Eigentum ist der Teil der Natur, den du nutzbar gemacht hast.

Eigentum ist das Eigentum anderer, das dir im freiwilligen Tausch und mit gegenseitigem Einverständnis gegeben wurde.

Wenn zwei Menschen ihr Eigentum freiwillig tauschen, ist es für beide von Vorteil, oder sie würden es nicht tun.

Nur sie können rechtmäßig diese Entscheidung für sich treffen.

Manchmal nutzen Menschen Zwang und Betrug, um anderen ohne deren freiwillige Zustimmung etwas wegzunehmen.

Die erste Anwendung von Gewalt

  • gegen das Leben ist Mord
  • gegen die Freiheit ist Sklaverei
  • und gegen das Eigentum ist Diebstahl.

Es ist das gleiche, ob diese Handlungen

  • von einer Person alleine begangen werden
  • von vielen gegen wenige
  • oder von Amtsträgern in feinen Anzügen.

Du hast das Recht, dein eigenes Leben, deine Freiheit und dein rechtmäßiges erworbenes Eigentum gegen die gewaltsamen Angriffe anderer zu verteidigen.

Und du kannst andere bitten, dir dabei zu helfen.

Aber du hast kein Recht, als erster Gewalt gegen das Leben, die Freiheit oder das Eigentum anderer einzusetzen.

Deshalb hast auch du kein Recht, einen anderen zu bestimmen, in deinem Auftrag Gewalt gegen andere zu verüben.

Du hast das Recht, dir deine Führer auszuwählen, aber du hast kein Recht, diese Führer anderen aufzubürden.

Egal, wie eine Führung gewählt wurde, sie sind nur Menschen und haben keine Rechte oder Ansprüche, die über denen anderer Menschen stehen. Ganz gleich, welche kreativen Etiketten sie sich geben.[1]

Oder von wie vielen Menschen sie unterstützt werden.

Die Führenden haben kein Recht

  • zu morden
  • zu versklaven
  • oder zu stehlen.

Du kannst ihnen keine Rechte geben, die du nicht selbst besitzt.

Da dir dein Leben gehört, bist du für deine Leben verantwortlich.

Du pachtest dein Leben nicht von anderen, die deinen Gehorsam verlangen. Genauso wenig bist du der Sklave anderer, die dein Opfer fordern.

Du wählst deine eigenen Ziele, die auf deinen eigenen Werten beruhen.

Sowohl Erfolge, als auch Misserfolge sind notwendig, um zu lernen und zu wachsen.

Was du für andere tust und andere für dich tun, ist nur dann tugendhaft, wenn es aus freiwilligem, gegenseitigem Einverständnis geschieht.

Denn Tugend existiert nur dann, wenn man sich frei entscheiden kann.

Das ist du Grundlage einer wahrhaftig freien Gesellschaft.

Das ist nicht nur die praktikabelste und humanitärste Grundlage menschlichen Verhaltens, sondern auch die ethischste.

Die Probleme dieser Welt, die aus der ersten Anwendung von Gewalt durch Führende entstehen, haben eine Lösung.

Die Lösung für die Menschen dieser Welt ist aufzuhören, Regierungen zu bitten, Gewalt in ihrem Auftrag anzuwenden. Aufzuhören.

Böses entsteht nicht nur durch böse Menschen, sondern auch durch gute Menschen, welche die Anwendung von Gewalt als Mittel für ihre eigenen Zwecke tolerieren.

Auf diese Weise haben gute Menschen im Lauf der Geschichte bösen Menschen Macht gegeben.[2]

Vertrauen in eine freie Gesellschaft zu haben, bedeutet, sich auf den Entdeckungsprozess am Marktplatz der Werte zu konzentrieren, statt aufgezwungenen Visionen oder Zielen blind nachzulaufen.

Mit der Macht einer Führung anderen eine Vision aufzuzwingen, ist geistige Faulheit, und hat allzu oft ungewollte, perverse Folgen.

Eine freie Gesellschaft zu verwirklichen, verlangt den Mut

  • zu denken
  • zu sprechen
  • und zu handeln.

Vor allem, wenn es einfacher wäre, nichts zu tun.


Quellen/Anmerkungen:
  1. Über die Führung in nicht-hierarchischen Gesellschaften: Konsens im traditionellen Afrika; Ein Plädoyer für parteilose Politik, Becoming One: Bedeutung und Wichtigkeit von Konsens, Entscheidungsfindung durch Konsens ↩
  2. Wie im Laufe der Geschichte gute Menschen bösen Menschen Macht gegeben haben: Entstehung des Patriarchats ↩

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