Kinder weinen lassen?

Nicola vom Windelfrei-Blog schreibt: „Immer wieder hört man, man solle Kinder doch weinen lassen. Eine Freundin fragte mich, was es zu dem Thema an Studien gibt. Ich hab das mal zusammengetragen – und freue mich, wenn jemand noch andere Studien kennt, Kritik oder Nachfragen äußern möchte!“

via Weinen lassen?.

15 Kommentare

  • Rui

    Ich habe dazu eine ganz persönliche Meinung. Und zwar gibt es bestimmt viele Situationen, vor allem bei Kleinkindern, in denen sie nur weinen, weil sie eben damit was erreichen möchten. Sie möchten damit Aufmerksamkeit. Viele sagen, dass das nicht schlimm sei, aber schnell bekommen die Kleinen heraus, dass man damit Mama und Papa im Griff hat. Deshalb sollte man die Kinder durchaus auch mal weinen lassen, wenn sie keinen triftigen Grund haben zu weinen. Für frischgebackene Eltern ist das allerdings meistens sehr schwer.

  • Rui

    Ich habe dazu eine ganz persönliche Meinung. Und zwar gibt es bestimmt viele Situationen, vor allem bei Kleinkindern, in denen sie nur weinen, weil sie eben damit was erreichen möchten. Sie möchten damit Aufmerksamkeit. Viele sagen, dass das nicht schlimm sei, aber schnell bekommen die Kleinen heraus, dass man damit Mama und Papa im Griff hat. Deshalb sollte man die Kinder durchaus auch mal weinen lassen, wenn sie keinen triftigen Grund haben zu weinen. Für frischgebackene Eltern ist das allerdings meistens sehr schwer.

  • meine Kinder hatten immer einen trifftigen Grund, wenn sie weinten, und wenn sie heute weinen, dann auch mit Grund. Wenn es ihnen gut geht, weinen sie nicht. Ich muss den Grund nicht unbedingt wissen, um sie trösten zu können. Manchmal weiß ich den Grund und kann nicht trösten, aber ich respektiere, dass es einen Grund gibt, egal ob ich ihn kenne oder nicht. Ich respektiere, dass ein Kind seinem Gefühl folgt, ob es nun weint oder fröhlich ist. Keines meiner drei Kinder ist durch meine Zuwendung ein hinterlistiges kleines Biest geworden. Wozu auch? Wer dieses Vertrauen in diese jungen Menschen nicht hat, traut sich wohl selbst kaum über den Weg, glaube ich. Das meine ich, weil jeder von uns doch einmal inder Lage eines Kindes gewesen ist, das Bedürfnisse hatte, Wünsche. Ich nehme meine Bedürfinisse ernst und lasse mich von ihnen leiten wie ein Kind. Es geht mir, wenn ich das schreibe, nicht um die Erfüllung sondern um das Ernstnehmen. Allerdings sollte, so bin ich überzeugt, an die Erfüllung keine Bedingung geknüpft sein.

    sumpffusss letzter Blog-Beitrag…Erfassung

  • meine Kinder hatten immer einen trifftigen Grund, wenn sie weinten, und wenn sie heute weinen, dann auch mit Grund. Wenn es ihnen gut geht, weinen sie nicht. Ich muss den Grund nicht unbedingt wissen, um sie trösten zu können. Manchmal weiß ich den Grund und kann nicht trösten, aber ich respektiere, dass es einen Grund gibt, egal ob ich ihn kenne oder nicht. Ich respektiere, dass ein Kind seinem Gefühl folgt, ob es nun weint oder fröhlich ist. Keines meiner drei Kinder ist durch meine Zuwendung ein hinterlistiges kleines Biest geworden. Wozu auch? Wer dieses Vertrauen in diese jungen Menschen nicht hat, traut sich wohl selbst kaum über den Weg, glaube ich. Das meine ich, weil jeder von uns doch einmal inder Lage eines Kindes gewesen ist, das Bedürfnisse hatte, Wünsche. Ich nehme meine Bedürfinisse ernst und lasse mich von ihnen leiten wie ein Kind. Es geht mir, wenn ich das schreibe, nicht um die Erfüllung sondern um das Ernstnehmen. Allerdings sollte, so bin ich überzeugt, an die Erfüllung keine Bedingung geknüpft sein.

    sumpffusss letzter Blog-Beitrag…Erfassung

  • Jürgen Redigan

    Ein Kind weint dann wenn es etwas hat und wenn es NUR die Liebe der Eltern ist, die fehlt.
    Den Kindern sollte Mann oder Frau auch immer alles erklären warum was nicht richtig ist, was das Kind getan hat.
    Unser jetzt erwachsenes Kind hat uns das schönste Kompliment gemacht in dem sie sagte, dass sie ihre Kinder auch so erziehen werden, wie wir esmit ihr getan haben.

  • Jürgen Redigan

    Ein Kind weint dann wenn es etwas hat und wenn es NUR die Liebe der Eltern ist, die fehlt.
    Den Kindern sollte Mann oder Frau auch immer alles erklären warum was nicht richtig ist, was das Kind getan hat.
    Unser jetzt erwachsenes Kind hat uns das schönste Kompliment gemacht in dem sie sagte, dass sie ihre Kinder auch so erziehen werden, wie wir esmit ihr getan haben.

  • Wiebke

    Wenn man der Meinung ist, Kinder müsse man schreien lassen da sie „raffiniert“ sind und sonst herausbekommen, wie man die Eltern „springen lassen kann“, dann ist das eine sehr kinderfeindliche Einstellung.
    Falls man dazu noch Literatur benötigt (und der natürliche Instinkt nicht ausreicht) empfehle ich Jasper Juul und Ekkehard von Braunmühl.

  • Wiebke

    Wenn man der Meinung ist, Kinder müsse man schreien lassen da sie „raffiniert“ sind und sonst herausbekommen, wie man die Eltern „springen lassen kann“, dann ist das eine sehr kinderfeindliche Einstellung.
    Falls man dazu noch Literatur benötigt (und der natürliche Instinkt nicht ausreicht) empfehle ich Jasper Juul und Ekkehard von Braunmühl.

  • Angela

    Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen „(alleine) weinen lassen“ und „Weinen (tröstend und stabilisierend) begleiten“. An alle Eltern von sog. „Schreibabys“: Es gibt Hilfe!
    Tipp: http://www.zepp.de

    • Es gibt nicht nur das Weinen der sogenannten Schreibabys, das Eltern sich nicht erklären können.
      Untröstliches Weinen aus unerklärlichen Gründen kann Eltern tief verunsichern. Sie spüren keine Rückmeldung, ob ihre Begleitung vom Kind angenommen wird, ob sie ihrem Kind helfen, ob sie das Richtige tun.
      „Tränenreiche Babyzeit“ (hrsg. vom Bund dt. Hebammen) kann eine hilfreiche Lektüre für Eltern sein, die sich auf die Ankunft eines Babys vorbereiten. Die Broschüre kann auf geburtskanal.de unter http://tinyurl.com/5qe3y3 nachgelesen werden.
      Bei mir kunktioniert der Link zu zepp de nicht. Wo soll er hinführen

      sumpfußs letzter Blog-Beitrag…Deschooling Notizen 001

  • Angela

    Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen „(alleine) weinen lassen“ und „Weinen (tröstend und stabilisierend) begleiten“. An alle Eltern von sog. „Schreibabys“: Es gibt Hilfe!
    Tipp: http://www.zepp.de

    • Es gibt nicht nur das Weinen der sogenannten Schreibabys, das Eltern sich nicht erklären können.
      Untröstliches Weinen aus unerklärlichen Gründen kann Eltern tief verunsichern. Sie spüren keine Rückmeldung, ob ihre Begleitung vom Kind angenommen wird, ob sie ihrem Kind helfen, ob sie das Richtige tun.
      „Tränenreiche Babyzeit“ (hrsg. vom Bund dt. Hebammen) kann eine hilfreiche Lektüre für Eltern sein, die sich auf die Ankunft eines Babys vorbereiten. Die Broschüre kann auf geburtskanal.de unter http://tinyurl.com/5qe3y3 nachgelesen werden.
      Bei mir kunktioniert der Link zu zepp de nicht. Wo soll er hinführen

      sumpfußs letzter Blog-Beitrag…Deschooling Notizen 001

  • Rung

    Naja, ich bzw. mein Ehemann und ich haben schon starke Probleme unsere 3 jährige tochter einfach weinen zu lassen. Wenn wir aber merken das sie sich einfach bei etwas bestimmten durchsetzten will dann ziehen wir sie einfach auf und versuchen damit das weinen zu stoppen und sie im spass abzulenken. Aber einfach im Stich lassen, nöö, das finden wir nicht gut.

    Rungs letzter Blog-Beitrag…Weitere Produkte im Shop

  • Angela

    Aktualisierung:
    http://www.zepp-bremen.de
    Hilfe bei „Schreibays“

  • Angela

    Aktualisierung:
    http://www.zepp-bremen.de
    Hilfe bei „Schreibays“

Schreibe einen Kommentar

draw-freehand.png

Diese Art von Kommentaren lieben unsere Leser/innen:

- in denen du deine Erfahrungen weiter gibst,
- den Beitrag um weitere Informationen ergänzt
- und Lesern des Artikels mit deinem Kommentar einen „Mehrwert“ schenkst.

Gelöscht werden Kommentare,

- die sich nicht auf diesen Artikel beziehen.
 
You have to agree to the comment policy.