Openeverything: Offene Häuser

by Hannelore Vonier on 9. Feb 2009 · 2 comments

Die meisten Häuser sind offen, sonst kann man nicht rein oder raus gehen. Aber diese Art Offenheit meint  Stefan Raabe nicht, bei coforum.net beschreibt er sie so:

Wann ist ein Haus ein offenes Haus?

Wenn (fremde) Menschen eingeladen & willkommen sind, sie sich frei bewegen und die Möglichkeiten nutzen können, und vielleicht sogar eine gewisse Transparenz vorfinden. Ein Stück weit das private öffentlich machen.

Es gibt feste BewohnerInnen/Verantwortliche, die sich klar fürs Haus/Gelände zuständig fühlen, andere aber daran teilhaben lassen. Die Begegnung der BewohnerInnen und der BesucherInnen ist freie Kooperation: nichts muss, alles kann. Die Sicherheit, im Konfliktfall doch aufs Hausrecht zurückzugreifen oder Dinge nicht zu dulden, motiviert vielleicht Menschen, ihr Haus zu öffnen.

Auf der Website gibt es einige Beispiele für offene Häuser. Siehe auch Open Houses Network (deutsch und englisch) für Projektorte und Projekttermine.

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1 Bernd Wunderlich 10. Feb 2009 um 02:37

Ich finde die Idee der offenen
Häuser sehr gut.
Vor etwa 20 Jahren habe ich in einem
besetztem Haus gewohnt, was auch eine
Art offenes Haus war, d.h. jeder
konnte mitmachen.

Bernd Wunderlichs letzter Blog-Beitrag…Kochen

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2 richard 11. Feb 2009 um 08:57

Offene Häuser oder Gemeinschaften.
Wir praktizieren dies nun schon seit ca. 3 Jahren als Gemeinschaft. Wir, das sind 7 Leute, die sich der Waldarbeit bzw. Pflege verschrieben haben. Jeder leistet nach seinem Gutdünken, Können und finanziellen Möglichkeiten. Die Arbeit macht Spass. Die lockere Arbeit wird 4-5 mal täglich durch ausgiebige Pausen unterbrochen. Die Offenheit haben wird stark zurückgenommen, da Personen, die sich nicht an die “Gepflogenheiten” hielten, aus dem Kreis rausfielen, weil sie die Gemeinschaft unnötig belasteten. Das Angebot zum Mitmachen wird nur mehr Bestimmten übermittelt, und wenn auch nur einer in der Gemeinschaft mit diesem/r nicht zurechtkommt, nicht weiter eingeladen. Von Außenstehenden werden wir mißtrauisch beäugt, weil Menschen ohne jegliche Gegenleistung sich einander helfen. Sabotage und ähnliches ist fast an der Tagesordnung. Auch wenn man gastfreundlich ist, heißt das in meinen Augen nicht, dass der Gast gleich zur “Familie” gehört. In “Wer mit dem Wolf tanzt”, wird deutlich, was ich meine.

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