Rette sich, wer kann!

Transformationsblog

Openeverything: Offene Häuser

Die meisten Häuser sind offen, sonst kann man nicht rein oder raus gehen. Aber diese Art Offenheit meint  Stefan Raabe nicht, bei coforum.net beschreibt er sie so:

Wann ist ein Haus ein offenes Haus?

Wenn (fremde) Menschen eingeladen & willkommen sind, sie sich frei bewegen und die Möglichkeiten nutzen können, und vielleicht sogar eine gewisse Transparenz vorfinden. Ein Stück weit das private öffentlich machen.

Es gibt feste BewohnerInnen/Verantwortliche, die sich klar fürs Haus/Gelände zuständig fühlen, andere aber daran teilhaben lassen. Die Begegnung der BewohnerInnen und der BesucherInnen ist freie Kooperation: nichts muss, alles kann. Die Sicherheit, im Konfliktfall doch aufs Hausrecht zurückzugreifen oder Dinge nicht zu dulden, motiviert vielleicht Menschen, ihr Haus zu öffnen.

Auf der Website gibt es einige Beispiele für offene Häuser. Siehe auch Open Houses Network (deutsch und englisch) für Projektorte und Projekttermine.


Autor: Hannelore Vonier

Bloggerin mit dem leidenschaftlichen Drang, die destruktiven Kräfte in unserer Gesellschaft bekannt zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Mehr über mich und diesen Blog.

4 Kommentare

  1. Ich finde die Idee der offenen
    Häuser sehr gut.
    Vor etwa 20 Jahren habe ich in einem
    besetztem Haus gewohnt, was auch eine
    Art offenes Haus war, d.h. jeder
    konnte mitmachen.

    Bernd Wunderlichs letzter Blog-Beitrag…Kochen

  2. Ich finde die Idee der offenen
    Häuser sehr gut.
    Vor etwa 20 Jahren habe ich in einem
    besetztem Haus gewohnt, was auch eine
    Art offenes Haus war, d.h. jeder
    konnte mitmachen.

    Bernd Wunderlichs letzter Blog-Beitrag…Kochen

  3. Offene Häuser oder Gemeinschaften.
    Wir praktizieren dies nun schon seit ca. 3 Jahren als Gemeinschaft. Wir, das sind 7 Leute, die sich der Waldarbeit bzw. Pflege verschrieben haben. Jeder leistet nach seinem Gutdünken, Können und finanziellen Möglichkeiten. Die Arbeit macht Spass. Die lockere Arbeit wird 4-5 mal täglich durch ausgiebige Pausen unterbrochen. Die Offenheit haben wird stark zurückgenommen, da Personen, die sich nicht an die “Gepflogenheiten” hielten, aus dem Kreis rausfielen, weil sie die Gemeinschaft unnötig belasteten. Das Angebot zum Mitmachen wird nur mehr Bestimmten übermittelt, und wenn auch nur einer in der Gemeinschaft mit diesem/r nicht zurechtkommt, nicht weiter eingeladen. Von Außenstehenden werden wir mißtrauisch beäugt, weil Menschen ohne jegliche Gegenleistung sich einander helfen. Sabotage und ähnliches ist fast an der Tagesordnung. Auch wenn man gastfreundlich ist, heißt das in meinen Augen nicht, dass der Gast gleich zur “Familie” gehört. In “Wer mit dem Wolf tanzt”, wird deutlich, was ich meine.

  4. Offene Häuser oder Gemeinschaften.
    Wir praktizieren dies nun schon seit ca. 3 Jahren als Gemeinschaft. Wir, das sind 7 Leute, die sich der Waldarbeit bzw. Pflege verschrieben haben. Jeder leistet nach seinem Gutdünken, Können und finanziellen Möglichkeiten. Die Arbeit macht Spass. Die lockere Arbeit wird 4-5 mal täglich durch ausgiebige Pausen unterbrochen. Die Offenheit haben wird stark zurückgenommen, da Personen, die sich nicht an die “Gepflogenheiten” hielten, aus dem Kreis rausfielen, weil sie die Gemeinschaft unnötig belasteten. Das Angebot zum Mitmachen wird nur mehr Bestimmten übermittelt, und wenn auch nur einer in der Gemeinschaft mit diesem/r nicht zurechtkommt, nicht weiter eingeladen. Von Außenstehenden werden wir mißtrauisch beäugt, weil Menschen ohne jegliche Gegenleistung sich einander helfen. Sabotage und ähnliches ist fast an der Tagesordnung. Auch wenn man gastfreundlich ist, heißt das in meinen Augen nicht, dass der Gast gleich zur “Familie” gehört. In “Wer mit dem Wolf tanzt”, wird deutlich, was ich meine.