„Indianer“, „Buschmänner“, „Kopfjäger“ und „Eingeborene“ tummeln sich immer noch in vielen Schulbüchern, ohne dass diese Bezeichnungen hinterfragt werden.
Teilweise wird die Kolonialisierung als natürlicher Zustand der Weltordnung dargestellt, Antisemitismus einseitig den „Rechtsradikalen“ zugeordnet und der Islam als totalisierende Kraft dargestellt.
Geschlechterneutrale Sprache ist immer noch nicht üblich.
Rassismus wird zwar versucht, zu hinterfragen, aber zum Teil durch stereotype Abbildungen weitergegeben.
Homosexualität wird mit ausufernder Sexualität gleichgesetzt und Trans- und Intersexualität weitgehend ausgeblendet.
Das sind Bruchstücke der Ergebnisse einer umfassenden Studie von aktuellen Schulbüchern in Österreich durch Christa Markom und Heidi Weinhäupl.
Buchempfehlung: Rassismen, Exotismen, Sexismus und Antisemitismus in österreichischen Schulbüchern.
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