Tipps für Schüler und andere Lernende

by Hannelore Vonier on 28. Jan 2009 · 4 comments

Student in Class

Auf Schul-Kritik.de ist jetzt die zweite Folge von “How to survive school” erschienen. Hier ein Auszug:

2. Höre auf nach Noten zu streben

Es interessiert einfach keinen wenn du in der 8. Klasse nur eine 4
in Erdkunde bekommen hast. Warum fünf mal mehr Zeit hineinstecken um eine 2 zu bekommen? Die brauchst du nämlich gar nicht. Lehrer haben auch gar kein Interesse daran, dass alle Schüler eine Eins oder Zwei schreiben. Dann würden sie nämlich gegenüber ihrer Kollegen schlecht dastehen. Das heißt je mehr sich alle hineinsteigern, desto härter wird die Bewertung. Also nutzt die Zeit lieber für wichtigere Dinge.

Das gefällt mir! Ohne das Internet könnten (ehemalige) Schüler nicht solch subversive, aber absolut lebensnahe Tipps verbreiten.

3. Mach mehr daraus

Wenn dich etwas interessiert, dann mach mehr daraus. Beschäftige
dich intensiv damit und bringe es anderen näher. Bau eine Webseite (Blog, Wiki, …) dazu, schreibe dein eigenes kleines Buch oder informiere andere mit Filmen, Plakaten oder was auch immer darüber. Es gibt im 21. Jahrhundert so viele Möglichkeiten seinen Ideen freien Lauf zu lassen. Nutzt sie!

Quelle: Erster TeilZweiter Teil

Punkt 3 habe ich befolgt, seit es das Internet gibt. Deshalb stehen so ganz unterschiedliche Themenseiten von mir im Web. Mit Blogs ist das heute viel einfacher als vor 13 Jahren mit html-Editoren. Jonas, ein RSWK-Leser hat gerade vor ein paar Tagen damit begonnen, ein Gemüseblog parallel zu seiner Ausbildung zum Gemüsegärtner zu führen. Schaut selbst: frei’s gemüseblog

*

Zum Lesen: Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule

Creative Commons License Foto: foundphotoslj

Blog Widget by LinkWithin

{ 4 comments… read them below or add one }

1 Claudia 29. Jan 2009 um 15:00

Ich kann nur zustimmen. Solche Info muss in alle Sprachen übersetzt werden.

Antworten

2 toni 29. Nov 2009 um 17:05

Hallo Hannelore

Ich war auf der Seite der Schulkritik. Was ich da lass ist schon interressant aber ich habe auch bedenken wenn man die Schulpflicht abschaffen würde. Würde das nicht das Ende einer freien demokratischen Gesellschaft bedeuten? Dann würden ja nur ein paar wenige lernen und die anderen wären Analphabeten. Der Analphabentum würde rasant steigen.

Das gesamte Gesellschaftsystem würde zusammenbrechen. Arroganz und Gewalt wären an der Tagesordnung. Gefährlich wird es wenn radikale Gruppirungen an die Macht kämen.

Auch wenn das heutge Schulsystem rapide kaputt ist, gibt es keinen Grund die Schulpflicht abzuschaffen. Man sieht es doch heute wie die meisten Menschen kaum Allgemeinbildung besitzten. Die Pisa Studie zeigt es doch deutlich. Ich finde ein bisschen Zwang gehört dazu. Ohne Zwang würde doch eine Gesllschaft nicht funktionieren. Natürlich soll man nicht gleich Gewalt anwenden.

Es wäre besser das Schulsystem reformieren damit sich das Lernen in der Schule wieder lohnt. Aber die Schulpflicht muss irgendwie bleiben. Ich glaube die Zeit ist noch nicht reif für das wirkliche freie lernen. Man kann Ansätze ausprobieren dagegen habe ich nichts.

Gruss Toni

Antworten

3 Toni 30. Nov 2009 um 17:46

Hallo Hannelore

Nochmal zu dem Wort Zwang. Natürlich darf man Menschen nicht alles aufzwingen was sie nicht wollen. Ich will damit sagen das es in der Gesellschaft Rechten und Pflichten gibt. Sonst würde das soziale System nicht funktionieren. Mit Zwang meine ich das es Dinge gibt die man von sich aus oder von aussen tun muss z.B. den Müll rausbringen

Sonst würden wir alle faul da liegen und nichts tun.

Ich möchte hier niemanden verletzten, hier gehe es um die Verantwortung im Leben.

Danke

Gruss Toni

Antworten

4 Markus 2. Dez 2009 um 08:37

Hallo!

Die grundsätzliche Idee finde ich nicht schlecht, auch die dahinterstehenden Tipps, die daraus für Schüler resultieren. Jedoch sehe ich diese, wenn ich sie realitätsnah betrachte, doch etwas kritisch. Beispielsweise ist das Streben nach guten Noten mitunter fast schon eine Voraussetzung, um im Klassenverband nicht unterzugehen und in einem gewissen Rahmen auch den beruflichen Werdegang zu sichern. Wie soll dies also umsetzbar sein? Verständlich ist jedoch die Idee, denn so entsteht deutlich mehr Druck, der vor allem beim Lernverhalten zu negativen Resultaten führt.

Gruß
Markus
Markuss letzter Blog-Beitrag…Hallo Welt! My ComLuv Profile

Antworten

Leave a Comment

So fügst du einen Link in deinen Kommentar ein:
<a href="http://www.DeinLink.de">Texthier</a>


Previous post:

Next post: