
Bei DuBerichtest.de wurde eine kleine Rezension zum Matriarchat Blog geschrieben, die sehr positiv und gut recherchiert ist. Die Autorin Tonia Schubert hat sich bis tief ins Archiv durchgelesen. Aber es klingt etwas an, das der Korrektur bedarf.
Es geht um folgende Bemerkungen der Autorin: weiterlesen →
25. September 2007 -
In dieser Fortsetzung (von Generationen-Konflikt) hat es Tante Carmen schwer…

Tante Carmen kommt nicht zum Zug … Die kleine Gracie weiß nämlich Bescheid. Sie hat ihre feministische Lektion gelernt. Und bringt es auf den Punkt: Frauen sind gleich berechtigt jedes patriarchale männliche Verhalten zu imitieren. Feminismus ist eine patriarchale Erscheinung. In Stammesgesellschaften, weiterlesen →
26. Juli 2007 -
Fernsehen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Doch manchmal wundere ich mich über die Frauenfiguren in deutschen Fernsehfilmen.
Es gibt immer wieder welche, die das “Maß der Liebe” ihres Freunds/Verlobten testen wollen: Ist er bereit für eine bestimmte Zeit auch ohne Sex mit ihr zusammen zu sein, dann ist das für sie der Beweis, dass er sie liebt!
Liebe und Sex werden da völlig voneinander abgespalten. Einmal ging ein ganzer Film um das Thema: Suche impotenten Mann fürs Leben. (Gibt es auch als Buch. Klappentext: “Sie sucht den Traummann zum Kuscheln und Lieben- der (nicht nur) im Bett seine Hände da lässt, wo sie hingehören.” - … wo sie hingehören??) Ich dachte: du meine Güte, was tun manche Frauen sich an!
Feministinnen haben den Spruch in die Welt gesetzt: Alle Männer sind Schweine. Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie nahe der Feminismus damit der patriarchalen Kirchenmoral steht?
“Schmutzige Gedanken”, “unanständige Witze” sind alltägliche Ausdrücke, die sich nicht etwa auf Kriminelles oder Schreckliches beziehen, sondern auf sinnliche Liebe. Die Sprache offenbart so die ideologische Zwangsmoral, die uns aufoktroyiert wird.
“Männer denken nur an das Eine …” ist ein anderes Etikett für die Gesinnung des, wie es scheint, erotischeren Geschlechts. Männer scheinen immer Lust zu haben.
Und Frauen? Bestehen sie nicht aus dem gleichen Grundmaterial?
Wilhelm Reich* und Bronislaw Malinowski* kommen in ihren Forschungsarbeiten jeweils zum gleichen Ergebnis: Bei Stammesgesellschaften gibt es keinen Unterschied in der orgastischen Potenz und Erlebnisfähigkeit bei Männern und Frauen.
Dort ist “die schönste Nebensache der Welt” die schönste Hauptsache! Daher gibt es in matriarchalen Gesellschaften auch die vielen Feste, die grundsätzlich sexuell ausgerichtet sind.
Früher war die Bezeichnung Hexe eine Beschimpfung für eine Frau. Heute nennen sich Frauen selbst so, weil sie zu ihren hexischen Eigenschaften stehen.
Warum bezeichnen sich Männer nicht selbst als genussfreudige Schweine und stehen zu ihrer Liebeslust? Es gibt doch genügend positiv besetzte Schweinevorbilder: von dem Schweinchen namens Babe über Wilbur in Charlotte’s Web bis zum glückbringenden Neujahrsschwein.

Libido ist bioenergetisch das gleiche wie Lebensenergie, besser “Lebendigkeitsenergie”. Sie haben die gleiche Sprachwurzel: Leben - L(i)eben. Je größer die Libido, desto größer die Lebendigkeit. Das ist der Maßstab für Liebe - nicht Enthaltsamkeit.
Mit der Liebe eines Mannes, der in Gegenwart seiner Geliebten fähig ist, seine Lust und sein Begehren zu unterdrücken, kann es nicht weit her sein.
Deshalb erhebe ich jetzt mein Glas und trinke auf alle Männer, die nur an das Eine denken, weil sie uns stets daran erinnern, dass Sex nicht nur wichtig und gesund, sondern auch schön ist!
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* siehe
Wilhelm Reich, Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral. Zur Geschichte der sexuellen Ökonomie.
Bronislav Malinowski, Das Geschlechtsleben der Wilden in Nordwest-Melanesien
6. Juni 2007 -