Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt – egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.
Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.
Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative “Playing for Change”.
In unserem “richtigen Leben” sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen offen, für Begegnungen, wenn “die Zeit reif” ist. Wir gehen linear durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln nicht netzwerkartig. Mit dem Internet, speziell dem Web 2.0 hat sich das geändert.
Twitter kann vieles sein, und alles, was du damit machen willst. So oder ähnlich lauten regelmäßig die Eingangssätze zu einem Twitter-Artikel für Anfänger.
Wie tiefgreifend dieses Tool ist, bemerke ich erst durch den Umgang damit: Es wirkt therapeutisch, wirft dir dein Spiegelbild zurück.
Vor einiger Zeit habe ich an alternative Gemeinschaften eine Reihe von Fragen geschickt, deren Antworten ich hier nun vorstelle. Den Anfang macht das Ökodorf Sieben Linden.
Wie Gemeinschaften jenseits von Kapitalismus funktionieren, was dort Arbeit bedeutet, um sich zu ernähren – ein Hauptgrund, dass wir überhaupt arbeiten – beschreibt diese Artikelserie über Ernährung.
Während ich am Computer sitze, klicke ich die ganze Zeit mit der Maus. Warum nicht zwischendurch für die Gemeinschaft klicken? Du willst ein freundliches friedliches fröhliches Zusammenleben? Mit ein paar Klicks kommst du diesem Ziel Stück für Stück näher.
Willkommen! Klick hier um über das Anliegen dieses Blogs zu lesen. Und hier für eine Liste der [...]
Im Video definiert Tim O’Reilly das Web 2.0 in 59 Sekunden: Das Netzwerk ist die Plattform.
Dieser Satz ist die Kernaussage einer sozialen, egalitären Gesellschaftsform. Ich erläutere im Text das Ganze etwas genauer und stelle es matriarchalen Prinzipien gegenüber.
Geht denn das? Klar geht das!
Ganz ohne oder mit weniger Windeln, manchmal auch einfach mit Windeln – Windeln als Option, als Werkzeug, als eine Möglichkeit – mit ein wenig Grundwissen gar kein Problem!
Der Vorteil:
Vater, Titel, Stamm, Oberhaupt – Die Kombination dieser vier Wörter sind die Eckpfeiler der patriarchalen Gesellschaft. Daran lässt sich alles, was uns (zer)stört, worunter wir leiden, und was wir duldend in Kauf nehmen, fest machen. Patriarchat ist die gewohnheitsmäßige Abfolge von Gewalt und Leid. (TV-Tipp)
Was ist magisches Eigentum? Ein Tauschmittel, das sich nicht durch quantitative Maßstäbe messen lässt, einer solchen Messung sogar widerspricht. Durch diesen Austausch wird eine Wirkung freigesetzt, die unregelmäßigen Mustern folgt und damit ein subversives Potential entfaltet. Solche Gaben stellen Zufriedenheit und Balance in der Gemeinschaft her.
Auch wenn im Bereich der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter noch vieles im Argen liegt – Frauen verdienen heutzutage immer besser.
Und gerade die Besserverdienenden weigern sich immer öfter, Kinder zu haben – wissen sie doch um die Gefahr der Armutsfalle!
Es gibt also weniger Kinder – und dennoch werden mehr Betreuungsplätze gebraucht. Ein Grund dafür ist das Verschwinden familiärer Netzwerke.
Kommen wir zurück auf die Konversations-Netze, die ich vorher erwähnte: Konversationen, die als Lebensweise von der Gemeinschaft bewahrt und an die nächste Generation weiter gegeben werden. Um zu verstehen, wie es zu einem Paradigmawechsel, also zu kulturellen Veränderungen, kommen kann, müssen wir die Umstände betrachten, die eine Veränderung des Konversations-Netzes in die Wege leiten. Zu [...]
Gehen wir davon aus, dass eine als Kultur bezeichnete menschliche Lebensweise ein geschlossenes Netz von Umgangsformen ist (mehr dazu hier), dann liegt deren Entstehung genau an dem Punkt, wo die Gemeinschaft beginnt, diese Lebensweise zu bewahren. Der Lifestyle wird tradiert, also von Generation zu Generation weiter gegeben.
Dank eurem Engagement kam der Rette sich wer kann!-Blog bei Superblogs 2008 auf den 3. Platz. Viele wissen sicher nicht, was das in Web2.0-Zeiten bedeutet. Deshalb will ich es erklären.
Die Menschen, die in vorpatriarchaler, vorkapitalistischer Zeit auf der Erde lebten, also bis vor ca. 6000 Jahren, waren Sammlerinnen, KünstlerInnen, betrieben Garten- und Ackerbau und kannten alle Handwerke. Die Städte waren nicht befestigt, Besitzrechte waren unbekannt, und damit auch das Erbrecht und überhaupt die Sitte des Vererbens.
Da tanzt einer mit der ganzen Welt! Dieses Video macht mich glücklich. Sehr inspirierend!
Im vorigen Beitrag habe ich über die ausgleichende Wirtschaft der Region von Juchitán in Mexiko berichtet: Frauen und Kleinbauern ernähren die Welt, die auf der ‘Ökonomie der Feste’ beruht. Welche Geisteshaltung liegt unserer Fest-Kultur zugrunde?
Auf diesem Blog kommt sehr häufig das Thema Kinder vor, deshalb meine Frage: Lebst du mit Kindern oder hast du mit Kindern gelebt? Das können eigene sein, Stiefkinder, Patchworkfamily-Kinder – die ein paar Jahre zum Haushalt gehört haben, usw.
Eine Naturkatastrophe in unserer Welt ist eine Katastrophe. Bei Naturvölkern ein Ereignis. Eine kleine Geschichte, wie die Arhuaco-Indios mit einem Erdrutsch umgehen, der ihr Haus verschüttet.
Umfrage: Weißt du, was ein soziales Netzwerk ist und bist darin aktiv?
Informationen über die Embera-Ureinwohner in Panama, ihr Leben mit der Natur und ihrer Tradition sowie TV-Sende-Daten
Wie Web2.0 den Alten und Pflegebedürftigen aus der Isolation helfen könnte: Altersheim 2.0 – Idee und Konzept
Es gibt viele ältere, aber auch jüngere Menschen, die gerne Zeit mit einem alten Menschen verbringen würden, aber bisher keine “niedrigschwellige” Möglichkeit finden, das jenseits irgendwelcher Wohlfahrtsverbände und sonstiger Vereine zu tun. Über eine Web-Communiy ist das leicht möglich.
Die Verwendung des Wortes ‘Konsens’ ist mega in. Doch der Begriff wird dabei kaum verstanden, in den Medien beliebig über die Texte verteilt und der Artikel in der Wikipatria ist so ideologisch-patriarchal gefärbt, dass er auch nicht weiter hilft.
Vergleichstabelle sozialer Merkmale – beachte die Affinität zwischen Matriarchat und Web 2.0.
Am Beispiel der afrikanischen San (auch !Kung oder Buschmänner genannt), wird das Ausmaß unserer Fremdbestimmung verdeutlicht.
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