Ehe: eine Gemeinschaft, bestehend aus einem Herrn, einer Herrin und zwei Sklaven, insgesamt zwei Personen.
Dieses Zitat von Ambrose Bierce hat mir vor Augen geführt, wie Herrschaft auf allen Ebenen stattfinden muss, weil Herrschaft zu den Grundelementen unserer patriarchalen Gesellschaft gehört. Wir sind von klein auf damit vertraut, sind nicht überrascht, sie überall anzutreffen, ja nehmen [...]
Bei der Rettungsaktion nach dem Flugzeugabsturz in New York schrie ein Mann: Frauen und Kinder zuerst. Der Beitrag sucht nach den Wurzeln dieser Forderung und findet sie im kapitalistischen Sklavenhandel des frühen Patriarchats…
Frauen und Männer teilen sich die Arbeit und ergänzen sich in ihrer jeweiligen Rolle. Sie sitzen im gleichen Boot und verfolgen die gleichen ideologischen Ziele. Vor 6000 Jahren, bis heute. Und: auch Feministinnen unterstützen das Patriarchat aktiv.
Wiederholt habe ich über “Gesellschaften ohne Kopf” geschrieben, akephale* Sozialverbände, gemeint sind herrschaftsfreie Gemeinschaften ohne Oberhaupt. Dabei erschließt sich bei genauem Hinsehen, dass diese Menschen mehr “Köpfchen” haben als wir, eben weil kein einzelner Kopf an der Spitze steht.
Ein Leben ohne Familie ist für uns kaum vorstellbar. Hier wird die Frage nach der Herkunft dieser Institution gestellt und ihre Brauchbarkeit in heutiger Zeit überprüft.
Um verstehen zu können, wie sich im frühesten Hirtentum allmählich patriarchale Herrschaft entwickelte, betrachten wir die Lebensweise dieser Hirtenkulturen: Warum die Vaterschaft mit dem Hirtentum erkannt wurde und welche Konsequenzen das für unser Patriarchat hatte.
Heute beginne ich – auch wegen der vielen Email-Anfragen – mit der Beschreibung des Gesellschaftssystems, in dem wir leben: Wo und wie das Patriarchat begann und warum es sich bis heute halten konnte.
Gehen wir davon aus, dass eine als Kultur bezeichnete menschliche Lebensweise ein geschlossenes Netz von Umgangsformen ist (mehr dazu hier), dann liegt deren Entstehung genau an dem Punkt, wo die Gemeinschaft beginnt, diese Lebensweise zu bewahren. Der Lifestyle wird tradiert, also von Generation zu Generation weiter gegeben.
Archiv – das klingt langweilig, oder? Wir assoziieren es mit staubigen Akten, die kein Mensch mehr braucht. Aber: Es gibt Archive, die werden von quicklebendigen Leuten höchst dynamisch gehandhabt. Sowohl im Web 2.0 als auch im Matriarchat.
Über die Strafanzeige gegen die Wikipedia, warum ein freies Wiki-System von Leuten wie der Linken-Politikerin Katina Schubert nicht verstanden wird, stattdessen will man die Betreiber der Wikipedia vor den Karren der patriarchalen Politik zu spannen.
Geschichtsschreibung bietet nicht – wie Historiker behaupten – ein Bild der Wirklichkeit. Auch Historiker sind Menschen, welche die Welt aus einem bestimmten Blickwinkel betrachten und dabei die Überlieferung selektieren, Sachverhalte verschweigen, idealisieren oder in den Schmutz zerren.