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	<title>Rette sich, wer kann! &#187; Macht</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Bundestagswahl: Von Obama lernen?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 13:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Bundestagswahl: Von Obama lernen?&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Gesellschaft im Wandel&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2009-04-11&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/bundestagswahl-von-obama-lernen/&amp;rft.language=English"></span>
Von Obama lernen und Erfolg haben, das wollen auch deutsche Parteien mit Blick auf die Bundestagswahl. Doch die Begeisterung für digitale Werkzeuge reicht nicht aus, erklärte Mary C. Joyce Golem.de im Gespräch. Sie war in Obamas Wahlkampfteam. Video: Interview mit Mary C. Joyce auf der republica&#8217;09 (3:25) Mary C. Joyce: &#8220;Das Wichtigste sind nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Bundestagswahl: Von Obama lernen?&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Gesellschaft im Wandel&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2009-04-11&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/bundestagswahl-von-obama-lernen/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/?p=2842"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Von Obama lernen und Erfolg haben, das wollen auch deutsche Parteien mit Blick auf die Bundestagswahl. Doch die Begeisterung für digitale Werkzeuge reicht nicht aus<span id="more-2842"></span>, erklärte Mary C. Joyce Golem.de im Gespräch. Sie war in Obamas Wahlkampfteam.</p>
<p><object width="480" height="270" data="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=1962&amp;autoPl=false" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=1962&amp;autoPl=false" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="width: 480px; text-align: center; font-family: verdana,sans-serif; font-size: 0.8em;"><a rel="nofollow" href="http://video.golem.de/internet/1962/interview-mit-mary-c.-joyce-auf-der-republica09.html">Video: Interview mit Mary C. Joyce auf der republica&#8217;09</a> (3:25)</div>
<p>Mary C. Joyce:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Wichtigste sind nicht die Tools, das Wichtigste ist die Strategie.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein möglicherweise hilfreicher Hinweis für deutsche Politiker, die seit Obamas Sieg überlegen, wozu Onlineauftritte, Blogs und Twitter gut sein könnten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Viele digitale Aktivisten sind Technikfanatiker&#8221;, sagt Joyce. &#8220;Sie wissen über Blogs, Videos und Twitter Bescheid. Sie glauben, dass sie politisch etwas verändern können, wenn sie diese Tools nutzen.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/junge-begeisterte-leute-obama.jpg" rel="lightbox[2842]" title="junge begeisterte Leute für Obama"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2849" title="junge begeisterte Leute für Obama" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/junge-begeisterte-leute-obama-150x150.jpg" alt="junge begeisterte Leute für Obama" width="150" height="150" /></a>Der Obama-Wahlkampf aber sei die ausgefeilteste digitale Kampagne gewesen, die es je gegeben hat. Es war klar definiert, welches Publikum angesprochen werden sollte &#8211; die Jungen. Und es war klar, welches Ziel es zu erreichen galt &#8211; den Wahlsieg. Erst dann wurde überlegt, welche Werkzeuge zu diesem Zweck eingesetzt wurden.</p>
<h3>Mitmachcharakter</h3>
<p>Anders als bei früheren Wahlkämpfen hat Obama die Leute nicht nur dazu aufgerufen, wählen zu gehen, sondern auch dazu, sich zu beteiligen. Sie sollten selbst zum Wandel beitragen. So konnte jeder, der wollte, beim sozialen Netzwerk Mybarackobama.com bloggen, Gruppen bilden, Veranstaltungen organisieren. Das war ganz typisch für den Mitmachcharakter des Obama-Wahlkampfs.</p>
<p>Eine klare Strategie und perfekte Organisation.</p>
<p>Aber dass die Menschen sich auch beteiligen wollten, hatte laut Joyce seinen Grund jenseits des Internets.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das lag zum großen Teil daran, dass Obama selbst so inspirierend war. Als er die Menschen aufgefordert hat mitzumachen, haben sie einfach Ja gesagt. Das Internet war nur noch ein Mittel, tatsächlich etwas zu tun.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Der Mut, Macht zu teilen</h3>
<p>Und schließlich hatte Obama auch den Mut, betont Joyce, einen Teil der Kontrolle über den Wahlkampf abzugeben.</p>
<p>Weil die Nutzer eigene Inhalte erstellten, bekamen sie Macht. Und genau das machte den Wahlkampf so populär.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Menschen können sehr gut unterscheiden, ob man nur ihre Stimme und ihr Geld will, oder ob sie aktiv mitmachen dürfen. Die zweite Variante ist viel inspirierender. Und das könnte auch anderswo funktionieren&#8221;, überlegt Joyce.</p></blockquote>
<p>Übrigens auch der Slogan &#8220;Yes we can&#8221; wurde von den Aktivisten getragen und durch einen Hip-Hop-Song verstärkt. Eine Kampagnen-Agentur wäre wohl kaum dazu in der Lage gewesen.</p>
<p>Hier ist der Link zu dem Video mit dem Hip-Hop-Song und dem Lied-Text, inspiriert von den konkreten Worten Obamas: <a rel="nofollow" href="http://twurl.nl/p0ld0e">Yes We Can &#8211; Barack Obama Music Video</a></p>
<p>Obamas Wahlkampfslogan hat sein Vorbild in dem gewerkschaftlichen Kampfruf <em>Yes we can</em>, den 1972 die US-Landarbeiter-Gewerkschafter César Chávez und Dolores Huerta als <em>Sí se puede</em> geprägt hatten.</p>
<p><script src="http://static.polldaddy.com/p/1513468.js" type="text/javascript"></script><noscript> &amp;amp;amp;lt;a href =&#8221;http://answers.polldaddy.com/poll/1513468/&#8221; &amp;amp;amp;gt;Könnte in Deutschland die gleiche Begeisterung entstehen, wenn eine entsprechende politische Persönlichkeit zum Mitmachen aufruft?&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;  &amp;amp;amp;lt;br/&amp;amp;amp;gt; &amp;amp;amp;lt;span style=&#8221;font-size:9px;&#8221; mce_style=&#8221;font-size:9px;&#8221;&amp;amp;amp;gt; (&amp;amp;amp;lt;a href =&#8221;http://www.polldaddy.com&#8221;&amp;amp;amp;gt;  surveys&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;)&amp;amp;amp;lt;/span&amp;amp;amp;gt;</noscript></p>
<p><span style="font-size:10px;color:#333"><em>Quelle Video und Interviewtext: <a rel="nofollow" href="http://www.golem.de/0904/66293.html">Golem</a></em></span></p>
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		<title>Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 22:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Verschiedenes&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-11-10&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/thema/menschen-erkennen-einander-am-klang-ihrer-stimme/&amp;rft.language=English"></span>
Ein Beitrag von Michael Domsalla &#8220;Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.&#8221; (Cluetrain Manifest) Alle Politiker, die emsig über den Erfolg von Obama nachdenken, sei dies auf den Weg gegeben. Und allen Unternehmen auch. Vorher brauchen Sie die neuen Technologien nicht einsetzen. &#8220;Following me&#8221; bei Twitter bedeutet, dass Obama lesen kann was 40licious schreibt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Verschiedenes&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-11-10&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/thema/menschen-erkennen-einander-am-klang-ihrer-stimme/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/?p=1649"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p><em>Ein Beitrag von <a rel="nofollow" href="http://blog.kmto.de/article/relevanz">Michael Domsalla</a></em></p>
<blockquote><p>&#8220;Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.&#8221;<br />
<a rel="nofollow" href="http://www.cluetrain.de/#95thesen">(Cluetrain Manifest)</a></p></blockquote>
<p>Alle Politiker, die emsig über den Erfolg von Obama nachdenken, sei dies auf den Weg gegeben. Und allen Unternehmen auch. Vorher brauchen Sie die neuen Technologien nicht einsetzen.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://blog.kmto.de/media/1/20081106-Obama.png" title="Der erste Twitter Präsident der Welt"><img title="Der erste Twitter Präsident der Welt" src="http://blog.kmto.de/media/1/20081106-Obama.png" alt="Der erste Twitter Präsident der Welt" width="364" height="226" /></a></p>
<p>&#8220;Following me&#8221; bei <a rel="nofollow" href="http://twitter.com">Twitter</a> bedeutet, dass Obama lesen kann was 40licious schreibt und umgekehrt. Damit kann jeder jederzeit den Präsidenten direkt &#8220;<strong>ansprechen</strong>&#8220;.</p>
<p><a rel="nofollow" name="more"></a>Mich haben Freunde gefragt, was mich ja selbst bewegt hat: warum berührt uns Obama, warum sind Menschen auf der ganzen Welt berührt, warum wählen überall Nicht-Amerikaner demonstrativ auf <a href="http://twitvote.twitmarks.com/">Twitvote</a> mit? Wo hat er dieses Charisma her?</p>
<p>Das genau ist die Antwort. Ein Poltiker &#8211; und mit Sicherheit ein Vollblutpolitiker, der weiss, wie man mit Macht umgeht &#8211; der mit <strong>menschlicher Stimme</strong> spricht.</p>
<blockquote><p>Charisma hat man nicht, es wird von den Menschen <strong>zugeschrieben</strong>. Aber alleine schon durch diesen Fakt bietet er eine Projektionsfläche für alle fortschrittlichen Menschen weltweit.<br />
Für alle, die wissen, dass die Welt sich gewandelt hat und Politik und Wirtschaft hoffnungslos hinterher hinken. Deswegen hat er vier mal so viele &#8220;Freunde&#8221; in den Netzwerken, als McCain.</p></blockquote>
<p>Seine Vision ist ein <strong>Ansatz</strong>, kein Programm. Er bezieht <strong>echte Experten</strong> in die Politik mit ein und setzt <em>Inhalte vor Machtinteressen</em>. In der Vergangenheit hat er dies immer wieder bewiesen.</p>
<p>Nicht Parteifreunde oder schwarze Mitbürger haben Posten bekommen, sondern die, die am meisten <strong>Expertise</strong> besaßen. Auch das ein Merkmal der Internet-Welt.</p>
<blockquote><p>Die Masse bestimmt, wer sich am besten auskennt und wählt diesen Menschen ganz automatisch zum Anführer.</p></blockquote>
<p>Instinktiv wissen die Menschen, dass die Politik so besser wird. Ganz egal, wie sein Programm konkret aussieht.</p>
<p>Einer seiner wichtigsten Sätze: I will always be honest with you. &#8211; Ich werde immer <strong>ehrlich </strong>mit euch sein.</p>
<p>Oder wie Studenten im Interview sagten: Ja, auch er wird vielleicht Truppen irgendwo hinschicken, aber er wird ehrlich sagen warum.</p>
<p>Dabei nutzt er die Möglichkeiten der Engagement-Ökonomie noch nicht einmal aus. Ja, er ist auf allen möglichen Social Networks vertreten, ja, er hat die meisten Twitter- Abbonenten weltweit. Aber noch schickt er darüber Botschaften.</p>
<p>Der Rückkanal wird links liegen gelassen. Ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird. Aus seinem Online Marketing Manager wird nun ein Community Manager werden.</p>
<p>Nicht nur die Amerikaner, auch die globale, digitale Elite hat sich einen Präsidenten gewählt.</p>
<p><small><em>Quelle und Lizenz: <a rel="cc:attributionURL" href="http://blog.kmto.de">KMTO</a> / <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/">CC BY-SA 2.0</a></em></small></p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Ergänzung von mir zu Michaels Gedanken:</p>
<p>In einem Interview mit Mosuo-Leuten, einer matriarchale Ethnie in Südchina, wurde eine Person gefragt, wie denn eine Frau zur Matriarchin bestimmt wird, wenn es Wahlen wie bei uns nicht gibt. (Die Matriarchin hat die Verantwortung, dass &#8220;der Laden läuft&#8221;, also dass alle im Clan haben, was sie brauchen und dass es allen gut geht.) Nach welchen Kriterien wird die Fähigste herausgefunden? Die Antwort, lachend: &#8220;Das sieht man doch!&#8221;.</p>
<p>Genauso funktionieren die Konsens-Entscheidungen in den matriarchalen Stammesgesellschaften. Man einigt sich auf etwas, von dem man <strong>weiß</strong>, dass es das Richtige ist. Man weiß es, weil man in der Gemeinschaft lebt und mit den Gegebenheiten und Problemen von klein auf vertraut ist. Siehe dazu, wie es bereits in Deutschland praktiziert wird: <a rel="nofollow" href="http://matriarchat.info/herrschaftsfreiheit/konsensprinzip.html">Entscheidung per Konsensprinzip &#8230; alle eine Einheitsmeinung?</a></p>
<p>Warum gibt es Menschen, die bei Barack Obama nicht <strong>wissen</strong>, wo sie mit ihm dran sind? Da hilft uns Goethes Faust weiter:</p>
<blockquote><p>Wenn ihrs nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen,<br />
Wenns euch nicht aus der Seele dringt<br />
Und mit urkräfftigem Behagen<br />
Die Herzen aller Hörer zwingt.<br />
Sizt ihr einweil und leimt zusammen,<br />
Braut ein Ragout von andrer Schmaus<br />
Und blast die kümmerlichen Flammen<br />
Aus eurem Aschenhäufgen aus!<br />
Bewundrung von Kindern und Affen,<br />
Wenn euch darnach der Gaumen steht!<br />
Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen,<br />
Wenn es euch nicht von Herzen geht.</p></blockquote>
<p>Ach übrigens: <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/hvonier">Follow me on Twitter</a> <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="wherego_related"> </div><!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
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		<title>Vom Patriarchat zu Web 2.0: Microsoft gibt Officeversion gratis ab</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 22:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Vom Patriarchat zu Web 2.0: Microsoft gibt Officeversion gratis ab&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Sideblog&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-10-29&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/sideblog/vom-patriarchat-zu-web-20-microsoft-gibt-officeversion-gratis-ab/&amp;rft.language=English"></span>
Hier ist ein Paradebeispiel für das Thema meines Blogs: &#8220;Die zunehmende Verbreitung von kostenlosen oder werbefinanzierten Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogrammen von Rivalen wie Google, Open Office, Yahoo, Zimbra und anderen Anbietern hat Microsoft nun in die Knie gezwungen.&#8221; (ganzer Artikel) Firmen, Institutionen, Regierungen und Sonstige, die von oben auf &#8220;das Volk&#8221; da unten herabschauen, werden vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Vom Patriarchat zu Web 2.0: Microsoft gibt Officeversion gratis ab&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Sideblog&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-10-29&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/sideblog/vom-patriarchat-zu-web-20-microsoft-gibt-officeversion-gratis-ab/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/?p=1545"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Hier ist ein Paradebeispiel für das Thema meines Blogs:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die zunehmende Verbreitung von kostenlosen oder werbefinanzierten Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogrammen von Rivalen wie Google, Open Office, Yahoo, Zimbra und anderen Anbietern hat Microsoft nun in die Knie gezwungen.&#8221;<span id="more-4450"></span> (<a rel="nofollow" href="http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Softwarekonzern-vor-Tabubruch-Microsoft-gibt-Officeversion-gratis-ab/431961.html">ganzer Artikel</a>)</p></blockquote>
<p>Firmen, Institutionen, Regierungen und Sonstige, die von oben auf &#8220;das Volk&#8221; da unten herabschauen, werden vom sozialen Web &#8220;umerzogen&#8221;. Denjenigen, die profit- und/oder machtorientiert sind, bleibt gar nichts anderes übrig, als die antisoziale Haltung aufzugeben, und eine soziale einzunehmen.<br />
Geld können sie ja trotzdem verdienen &#8211; dagegen ist nichts einzuwenden &#8211; aber Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus, das wird bald der Vergangenheit angehören. Win-win-Situationen zwischen Anbietern und Verbraucherinnen zu schaffen, das ist die Zukunft.</p>
<p>Vom Patriarchat zu Web 2.0! <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="wherego_related"> </div><!-- PHP 5.x -->]]></content:encoded>
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		<title>Die deutschen Blogger</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 13:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Die deutschen Blogger&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Sideblog&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-07-22&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/sideblog/die-deutschen-blogger/&amp;rft.language=English"></span>
Deutsche Online-Schreiber haben ein Problem entdeckt: sich selbst. Im Vergleich zu ihren US-Kollegen fehlt es ihnen an Macht und Bedeutung, um die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell. Internet: Die Beta-Blogger (SPIEGEL ONLINE)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Die deutschen Blogger&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Sideblog&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-07-22&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/sideblog/die-deutschen-blogger/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/?p=547"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Deutsche Online-Schreiber haben ein Problem entdeckt: sich selbst. Im Vergleich zu ihren US-Kollegen fehlt es ihnen an Macht und Bedeutung, um die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">Internet: Die Beta-Blogger (SPIEGEL ONLINE)</a></p>
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		<title>Gehört das Wort &quot;Eigenmacht&quot; zu deinem aktiven Wortschatz?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 17:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Gehört das Wort &quot;Eigenmacht&quot; zu deinem aktiven Wortschatz?&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Sideblog&amp;rft.subject=Sprache&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2008-05-21&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/sprache/gehoert-das-wort-eigenmacht-zu-deinem-aktiven-wortschatz/&amp;rft.language=English"></span>
Wie die Sprache und die dazugehörige Gesellschaftsordnung sich gegenseitig spiegeln liest du bei Dianne: Eigenmacht II]]></description>
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<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/sideblog/gehoert-das-wort-eigenmacht-zu-deinem-aktiven-wortschatz/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<div>Wie die Sprache und die dazugehörige Gesellschaftsordnung sich gegenseitig spiegeln liest du bei Dianne: <a rel="nofollow" href="http://dianne-diannes.blogspot.com/2008/05/eigenmacht-ii.html">Eigenmacht II</a></div>
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		<title>Wer noch will positive Gefühle am 11. September?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 18:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebendig und Gesund]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Patriarchat]]></category>
		<category><![CDATA[Zwang]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Nachrichtenerstattung am 11. September und wie man die damit verbundenen schlechten Gefühle ausbalancieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Wer noch will positive Gefühle am 11. September?&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Lebendig und Gesund&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2007-09-11&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wer-noch-will-positive-gefuhle-am-11-september/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/natur/wer-noch-will-positive-gefuhle-am-11-september/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>11. September. Ich lese meine Online-Magazine und finde überall &#8220;11. September bla bla bla&#8221;, wobei <em>bla bla bla</em> mit Worten wie &#8220;Anschläge&#8221;, &#8220;USA Gedenken&#8221;, &#8220;Bin Laden&#8221;, &#8220;Terroropfer&#8221; und ähnlichem nach Belieben ersetzt werden kann.</p>
<p>Die &#8220;zivilisierte&#8221; Medien-Welt konzentriert sich voll und ganz auf ein Ereignis, das sie noch Jahrzehnte ausschlachten kann und das uns energetisch sehr tief nach unten zieht.</p>
<p>Gefühle wie Betroffenheit, Angst, Wut und Hilflosigkeit dominieren an diesem Tag, es sei denn, man &#8220;macht zu&#8221; und lässt nichts an sich ran. Das verstärkt den emotionalen Panzer und dann haben auch die schönen Gefühle keine Chance.</p>
<p>Es gibt aber noch einen dritten Weg: <span id="more-137"></span> Suchen Sie sich in den Nachrichten ein &#8220;Balance-Ereignis&#8221;. Etwas, das die Gefühle zu den Terroranschlägen ausgleicht und dem etwas entgegensetzt. Damit will ich keineswegs vorschlagen, die Verbrechen zu ignorieren, auszublenden oder zu übertünchen! Dafür haben wir einen Kopf, der sich damit beschäftigen und sich dieser Gewalt-Gesellschaft bewusst werden soll.</p>
<p>Wir brauchen zum Ausgleich etwas für den Bauch (oder <a rel="nofollow" title="Symbolik der Herzform" href="http://matriarchat.info/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=102&amp;Itemid=185">fürs Herz</a> , wenn Ihnen der Ausdruck besser gefällt).</p>
<p>Ich habe eine Nachricht gefunden, die als Gegenmedizin für die patriarchale Vergiftung geeignet ist:</p>
<h3>Die zweite Sonnenfinsternis dieses Jahres.</h3>
<p>Es ist <a rel="nofollow" href="http://eclipse.astronomie.info/2007-09-11/index.html">eine partielle Sonnenfinsternis</a>, die von Südamerika und Teilen der Antarktis verfolgt werden kann. Sie fragen: Warum interessiert mich das, ich kann die Finsternis ja nicht sehen und miterleben! Konnten Sie denn die Terroranschläge miterleben?</p>
<p>Warum wirkt die Nachricht einer Sonnenfinsternis heilend?</p>
<ol>
<li>Sie bringt uns in Verbindung mit der Natur und</li>
<li>darüber hinaus mit den kosmischen Gesetzen</li>
<li>es ist ein magisches Ereignis, von dem eine enorme energetisierende Kraft ausgeht, wenn man sich darauf einlässt</li>
</ol>
<p>Die letzte Finsternis, die ich miterlebte, war &#8220;nur&#8221; eine Mondfinsternis im Frühjahr und ich konnte sie nur übers Internet sehen, weil bei uns der Himmel bewölkt war. Ich saß fast 2 Stunden mit einem Freund vor zwei Monitoren, auf denen viele kleine Fenster die Bilder der Net-Cameras von Sternwarten und Privatleuten zeigten, die ihre Kameras immer neu ausrichten mussten und mit schwächer werdenden Batterien zu kämpfen hatten. Am klarsten war der Empfang aus Genf, Brüssel, Norwegen, Prag, und aus vielen Orten in Deutschland.</p>
<p>Mein Bauch könnte Ihnen beschreiben, wie beeindruckend es war, a) über das Internet mit allen verbunden zu sein, b) zu verfolgen, wie sich zwei Himmelsscheiben ganz langsam übereinander schieben, wie in einem Liebesakt und b) das mit einer anderen Person neben mir zu teilen, die genauso fasziniert von dem Schauspiel ist.</p>
<p><img class="left" title="Großvater und Enkel, Domenico Ghirlandaio, 1488" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2007/09/grossvater_enkel-ghirlandaio.jpg" alt="Großvater und Enkel, Domenico Ghirlandaio, 1488" width="195" height="251" />Eine Sonnenfinsternis ist sogar noch viel magischer als eine Mondfinsternis.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.google.com/search?num=100&amp;hl=de&amp;newwindow=1&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=VaS&amp;lr=&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;um=1&amp;q=11.+september+sonnenfinsternis&amp;sa=N&amp;tab=nw">Googeln</a> Sie einfach und schauen Sie sich die Bilder an und bringen Sie sich selbst etwas über die Natur bei, das Ihnen eigentlich Ihre Großmütter und -väter hätten erzählen sollen, während Sie auf einem großelterlichen Knie saßen.</p>
<p>Im christlich geprägten Patriarchat wurde übrigens verbreitet, dass eine Sonnenfinsternis Unglück bringe, man machte damit den Menschen Angst und konnte sie manipulieren. Das funktioniert mit Allem, was sich nicht rational erklären lässt.</p>
<p>Prozessionen wurden verschoben, die Leute und das Vieh mussten in den Häusern bleiben, weil &#8220;vorher öfter verspüret worden, dass bei dergleichen Finsternissen wegen alsdann herunterfallenden fast schädlichen Himmelstaues  an Menschen und Vieh Schaden zugefügt sei&#8221;, so lautet eine Verfügung aus dem Jahre 1715 des münsterschen Fürstbischofs Franz Arnold, der das Ausgehverbot verhängte.</p>
<p>Spektakuläre  Naturerscheinungen von Finsternissen über Meteoritenschauer und Sternschnuppen bis zu den Sonnenauf- und untergängen rufen uralte Erinnerungen in uns wach, und sie fühlen sich genauso an, wie der Fürstbischof es beschrieben hat: Es ist, als würde uns die Schöpfungskraft vertraulich zublinzeln und uns in einen Schleier von herab fallenen Tautropfen einnebeln. Wie schön!</p>
<p align="center">***</p>
<p>Welche heilenden Nachrichten findet Ihr im Internet, die als Ausgleich dienen könnten? Und welche Themen empfindet Ihr als Gegengift und wo sind solche Inhalte zu finden?</p>
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		<title>Das Gedächtnis der Menschheit &#8211; Bert Brecht</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Sep 2006 12:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunismus]]></category>

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		<description><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Das Gedächtnis der Menschheit &#8211; Bert Brecht&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Verschiedenes&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2006-09-05&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/thema/das-gedaechtnis-der-menschheit/&amp;rft.language=English"></span>
Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer. Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Gräueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig. Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen, und doch zögert er, die Hand gegen einen neuen Krieg zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[		<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Focoins.info%3Agenerator&amp;rft.title=Das Gedächtnis der Menschheit &#8211; Bert Brecht&amp;rft.aulast=Vonier&amp;rft.aufirst=Hannelore&amp;rft.subject=Verschiedenes&amp;rft.source=Rette sich, wer kann!&amp;rft.date=2006-09-05&amp;rft.type=&amp;rft.format=text&amp;rft.identifier=http://rette-sich-wer-kann.com/thema/das-gedaechtnis-der-menschheit/&amp;rft.language=English"></span>
<p></p><abbr class="unapi-id" title="http://rette-sich-wer-kann.com/geisteshaltung/das-gedaechtnis-der-menschheit/"><!-- &nbsp; --></abbr>
<p>Das Gedächtnis der Menschheit<br />
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.<br />
Ihre Vorstellungsgabe für kommende<br />
Leiden ist fast noch geringer.<span id="more-39"></span></p>
<p>Die Beschreibungen,<br />
die der New Yorker<br />
von den Gräueln der Atombombe erhielt,<br />
schreckten ihn anscheinend nur wenig.<br />
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,<br />
und doch zögert er,<br />
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.<br />
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.<br />
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.</p>
<p>Diese Abgestumpftheit ist es,<br />
die wir zu bekämpfen haben,<br />
ihr äußerster Grad ist der Tod.<br />
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,<br />
wie Leute, die schon hinter sich haben,<br />
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.</p>
<p>Und doch wird nichts mich davon überzeugen,<br />
dass es aussichtslos ist,<br />
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.<br />
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,<br />
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!<br />
Lasst uns die Warnungen erneuern,<br />
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!<br />
Denn der Menschheit drohen Kriege,<br />
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,<br />
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,<br />
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,<br />
nicht die Hände zerschlagen werden.</p>
<p style="text-align: right">- Bertolt Brecht &#8211; geschrieben 1952</p>
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