“Rebellion” bei Mister Wong



Mister WongWer, zum Teufel, ist Mister Wong? Jedenfalls kein Chinese.

Mister Wong heißt eine Website, die das Speichern interessanter weiterlesen →

Was ist RSS?



Willst du sofort wissen, wenn ein neuer Beitrag auf dem Rette-sich-wer-kann!-Blog gepostet wird? Und welchen Titel oder Inhalt er hat?

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten an:

  • per RSS-Feed

  • Zusendung neuer Beiträge per Email, sofort nach Erscheinen:

Was ist RSS?

RSS ist eine Technologie, die von Millionen Internetusern auf der ganzen Welt eingesetzt wird, um den Überblick über ihre Lieblingswebseiten nicht zu verlieren. Anders als bei einer im Browser abrufbaren Website, wird in einer RSS-Datei die Information auf den Inhalt reduziert und ohne Schnörkel in einem Feedreader (”Futter-Leser” für Lesefutter) dargestellt. Das spart zweimal Zeit:

  • man muss nicht extra zur Website surfen, und nachschauen
  • durch die vereinfachte Darstellung werden Neuigkeiten in sekundenschnelle übertragen

In den “alten Tagen” des Webs musste man Websites im Browser ‘bookmarken’ und sie dann regelmäßig abklappern, um zu sehen, was hinzugefügt wurde.

Die Probleme mit bookmarken

  • Du als Surfer hattest die ganze Arbeit.
  • Es kann ziemlich kompliziert werden, wenn du viele Webseiten deines Interessengebiets gleichzeitig verfolgen willst.
  • Du verpasst Informationen, wenn du vergisst deine Bookmarks zu checken.

RSS verändert alles

Was wäre, wenn du einer Website sagen könntest, sie sollte dir immer mitteilen, wenn es was Neues gibt? Genau das tut RSS für dich.

RSS schiebt die Sachen ein bisschen herum und ist eine Technik, die dir relevante und brandaktuelle Informationen schickt, die du lesen kannst, wann du Lust und Zeit dazu hast.

RSS steht für Really Simple Syndication (”ganz einfache Zusammenfassung”). Viele Leute bezeichnen es als News Feed (”Neuigkeiten-Fütterer”).

Ich finde die ‘abonnieren’-Beschreibung hilfreich. Es ist wie ein Abonnement eines Magazins, das dir regelmäßig zugestellt wird. Nur mit dem Unterschied, dass es dir nicht nach dem Druck jeden Monat materiell in den Briefkasten gesteckt wird, sondern an deinen RSS-Reader sofort nach jedem Update deiner Lieblingswebsites.

Wie man RSS benutzt

Man kann einen RSS-Reader verwenden. Es gibt eine Menge davon mit verschiedenen Besonderheiten und Ausstattungen. Eine gute Möglichkeit für den Anfang ist ein paar der kostenlosen Reader auszuprobieren, z.B. Google Reader oder Bloglines; ich verwende auch Netvibes. Beim Google-Reader kann man übrigens offline lesen, also wenn du nicht mit dem Internet verbunden bist.

Registriere dich bei einem dieser Reader und folge den Anweisungen - es ist wirklich einfach und macht Spaß! Wenn du nur wenige RSS-Feeds abonnieren willst, brauchst du keinen Reader, sondern kannst deinen Browser verwenden, dazu gleich mehr.

Wie findest du RSS-Feeds?

Es gibt zwei Stellen die Feeds einer Website zu finden:

  1. auf der Seite
  2. in deinem Browser

In den letzten Jahren sind dir vielleicht die vielen kleinen Buttons und “Widgets” beim Surfen aufgefallen. Fast alle Blogs haben sie und viele normale Websites inzwischen auch. Sie sehen verschieden, und doch ähnlich aus:

RSS Buttons und Icons

Es gibt noch viele mehr, aber immer wenn du so ein Icon siehst, hat die Website wahrscheinlich einen Feed, den du abonnieren kannst. Entweder du kopierst die Link-Adresse mit der rechten Maustaste und fügst sie in deinen Reader ein, oder noch einfacher: Du klickst einfach auf den Button und folgst den Anweisungen auf dem Bildschirm - das geht wie im Schlaf.

Per Browser abonnieren

Viele Browser haben heute schon die eingebaute Möglichkeit Feeds zu abonnieren. Wenn du zu einer Website surfst, dann kannst du sofort auf der rechten Seite der Adresszeile - wo du die URL reintippst - sehen, ob die Seite einen Feed anbietet.

Im Firefox sieht das beim Matriarchat Blog so aus:

Feed im Firefox

Klick einfach auf diesen orangen Knopf und folge den Anweisungen.

Der Internet Explorer hat einen RSS-Button unter der Linkleiste. Wenn du mit dem Mauszeiger darüber fährst, sieht das so aus:

Feed im Internetexplorer

Klickst du auf den kleinen Pfeil rechts neben dem Button, dann werden die Feeds der Website angezeigt (es können auch mehrere sein), das sieht so aus:

Feed im Internetexplorer

Da klick drauf und folge den Anweisungen.

Wenn du erst einmal ein paar Feeds abonniert hast, dann siehst du ungelesene Artikel in deinem Feed Reader oder Browser und kannst mit dem Lesen beginnen.

Du willst keinen RSS-Reader verwenden? Email ist eine Option

Falls dir die ganzen Erklärungen bis hierher doch ein bisschen zu kompliziert erscheinen, keine Sorge! Viele Seiten geben dir die Möglichkeit die RSS-Feeds auf eine mehr vertraute Weise zu abonnieren: per Email.

Ich weiß, dass nicht alle unsere Leser/innen auf so ein RSS-Ding scharf sind. Deshalb kannst du oben bequem deine Email in das Feld eintragen, auf “abonnieren” klicken und bekommst sofort die neuesten Beiträge, bzw. eine monatliche Zusammenfassung, zugeschickt.

Natürlich kannst du sich jederzeit wieder abmelden. Und ich gebe garantiert deine Email-Adresse nicht weiter.

Der kleine Film macht RSS noch mal deutlich (einfaches Englisch):

VideoJug: RSS In Plain English

15 Tipps das Patriarchat zu unterlaufen



Was auch immer passiert, es liegt an unserer Wahrnehmung, was wir daraus machen.
Wir können es als Drama sehen. Oder als Potenzial. Ich persönlich bevorzuge das Potenzial.

In der Interaktion des Web haben wir die Möglichkeit, unseren Alltag so zu gestalten, wie wir ihn haben möchten. Folgende Liste bezieht sich auf das Schreiben und Kommentieren in Blogs, Foren, Wikis usw. Ist aber auf jede Gruppe, Familie und jeden Verein auch außerhalb des Internet übertragbar.

15 Tipps nicht-patriarchal zu agieren

  1. Ich bleibe in meiner Formulierung bei mir und drücke das auch klar so aus.
    Beispiel: ICH sehe, ICH fühle, ICH nehme wahr, MIR geht es um…, nach MEINER Erfahrung…
  2. Ich formuliere klar und präzise was ich meine. Ich stelle sicher, dass ich auch meine, was ich sage.
  3. Ich spreche nicht ÜBER Menschen, sondern Menschen direkt an.
  4. Ich unterlasse es, aus meiner persönlichen Sichtweise, Wahrnehmung oder Befindlichkeit eine allgemein gültige Aussage zu machen.
    Beispiel: Ich bin sauer (wütend/ enttäuscht/ verletzt) anstatt “Du bist ein Rechthaber” oder “Es ist sinnlos”.
  5. Ich achte darauf nicht bewertend zu formulieren.
    Beispiel: “Ich bin enttäuscht” oder “mich beeindruckt/ berührt…” anstatt: “Das ist das Letzte/das ist toll! ODER: “Matriarchale Mütter haben die Möglichkeit xyz…” anstatt: “Männer sind…/Frauen sind…”
  6. Ich bin sehr achtsam mit “Grenzen” in meinen Äußerungen.
    Beispiel: Ich unterlasse Belehrungen, Ratschläge und “Psychologische Gutachten” gegenüber anderen Teilnehmer/innen, es sei denn, ich bin deutlich dazu eingeladen oder aufgefordert.
  7. Ich bringe anderen der Community eine Haltung “auf Augenhöhe” entgegen. Selbst wenn ich ihn/sie überhaupt nicht verstehe oder er/sie mir unsympathisch ist.
  8. Ich achte darauf, dass mein Beitrag inspirierend, schöpferisch, hilfreich, unterstützend, freudvoll, zugewandt ist.
  9. Ich lege meine Betonung auf das, was uns hier verbindet, in jedem Fall ist es mindestens das Thema des Beitrags und übe mich darin, Unterschiede als Inspiration statt als Bedrohung zu erleben.
  10. Ich übe die Haltung eines/einer Lernenden.
    Denn: Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken, Worte und Handlungen Realität er-schaffen.
  11. Daher enthalte ich mich der Versuchung, “Munition” zu sammeln, um meine eigene Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu untermauern und/oder die Position (Standpunkt/Sichtweise) eines Gegenübers zu untergraben.
  12. Ich bin stets bereit, mich von meiner gegenwärtigen Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu lösen, wenn ich im Austausch mit anderen einen für mich besseren Wert oder lösungsorientierteren Ansatz gefunden habe.
  13. Wenn ich einen Artikelbaum/Kommentar eröffne, betreue ich ihn verantwortlich mit.
  14. Kritik und Persönliches frage/äussere ich per Email und direkt.
  15. Ich gebe eine Email und meinen Namen an, damit ich für die anderen ansprechbar und erreichbar bin.

Die Liste habe ich in ähnlicher Form bei www.xing.com entdeckt. Ihr könnt sie gerne auf euren Blog entführen.

Achtung: Diese Tipps gelten auf diesem Blog als Ergänzung der Kommentier-Richtlinie; denn der ganze Blog ist darauf angelegt, das Patriarchat zu unterlaufen.

Filmtipp: Vera Drake



Am Montag, 16.4.2007 um 20.15 h zeigt Tele 5 den Film “Vera Drake” - ein Beispiel und eine Bestätigung meines letzten Beitrags (Akkumulation, Wachstum und Angst vor dem Tod).

Der Film war ein sensationeller Überraschungserfolg. Im Vorfeld war es jedoch schwierig gewesen, ihn überhaupt zu finanzieren. Regisseur Mike Leigh sagte dazu: “Ja, das war verdammt schwer. Es grenzt an Wahnwitz, wie wir diesen lächerlich billigen Film am Ende doch noch realisieren konnten, ohne Kompromisse einzugehen. Er ist eine hundertprozentig unabhängige, europäische Produktion.”

Bei den Academy Awards 2005 wurde Mike Leigh in der Kategorie Beste Regie nominiert und trat damit gegen Martin Scorsese und Clint Eastwood an. Imelda Staunton, die Hauptdarstellerin, erhielt ebenfalls eine Oscarnominierung. (IMDB)

Ein Film, den ich nur empfehlen kann, allein schon um die Zwänge zu erkennen, in denen wir leben und aus denen der Ausbruch nicht so leicht ist, weil wir Gesetze haben, die dem patriarchalen System dienen und nicht den Menschen.

Wir behandeln unsere Kinder schlecht - andere Kulturen machen es besser.



Eine Internetnotiz - ein Tipp für Eltern - brachte mich auf die Idee, mal zu googeln, was da so für Tipps gegeben werden. Ich habe ein paar ausgesucht (von sehr frequentierten Seiten mit hohem Pageranking) und sie den Fakten eines matriarchal lebendem, afrikanischen Stammes gegenübergestellt. weiterlesen →