Rette sich, wer kann!

Transformationsblog

Wenn du dir keine Therapie leisten kannst: Twitter

Twitter

Twitter kann vieles sein, und alles, was du damit machen willst. So oder ähnlich lauten regelmäßig die Eingangssätze zu einem Twitter-Artikel für Anfänger.
Wie tiefgreifend dieses Tool ist, bemerke ich erst durch den Umgang damit: Es wirkt therapeutisch, wirft dir dein Spiegelbild zurück.

Es fängt schon damit an, dass Menschen Twitter nicht verstehen, wenn sie erstmals davon hören. Vergleichbar mit Erklärungen über ein gutes Selbsterfahrungs-Seminar, das Ergebnisse bringt; die werden ebenfalls durch Beschreiben nicht verstanden, weil man erfahren muss, um zu wissen.

Deshalb reduzieren Twitter-„Experten“ ihre Beschreibung von Twitter mehr und mehr auf: „Fang an, und twittere einfach, dann siehst du, worum es geht und was es ist.“

An dieser Stelle dürfen Nicht-Twitterer mit Lesen aufhören. Das Risiko, dass sie nur „Bahnhof“ verstehen, ist groß.

Twitter ist Konversation. Leben ist Konversation.

Man kann sich natürlich bei Twitter anmelden, loslegen und sich keinen Kopf machen. Aber die meisten Twitterer, die ich kenne, wollen „gut“ twittern, es richtig machen, etwas davon haben.

Was ist eine gute Konversation? Eine, die den Gesprächspartnern „etwas gibt“. Etwas? Einen Wert. Give value, heißt es auf Englisch.

Hier wird’s schwierig. Welchen Wert soll ich denn geben? Ich kann doch nur 140 Buchstaben eintippen, ein Bild oder Video oder Musik verlinken. Woher weiß ich, welchen Wert das hat? Wenn du bisher hierher gekommen bist, befindest du dich bereits mitten im Selbsterfahrungsprozess.

Wo in deinem Leben sonst, musst du dich denn überhaupt fragen, was du an Wert zu bieten hast? Alles Materielle, wie Geld oder Muskelkraft, oder angelernte Fähigkeiten wie Kochen oder Autofahren nutzen dir hier nichts.

Wert bieten für Leute, die du gar nicht kennst. Zu welchem Thema? In welcher Menge? Was ist der Maßstab? Da stehst du ganz schön im Nebel.

Wenn du keine oder nur eine Handvoll Verfolger („followers“), also Leser/innen,  auf deinem Twitter-Konto hast, dann bist du entweder neu, oder hast aufgegeben oder bietest anderen keinen Wert. Alle drei Möglichkeiten fühlen sich mehr oder weniger unangenehm an, denn Menschen wollen nicht „neu“ in einer Gruppe sein, sondern schnellstmöglichst dazugehören. Das Eingeständnis, aufgegeben zu haben, macht auch keinen Spaß. Besonders wo es so viele Twitter-Begeisterte gibt. Und in der Gesellschaft keinen Wert zu haben, den man geben kann, ist ein Gedanke den man am besten schnell wieder vergisst.

Es sei denn, du willst diese kostenlose Therapie durchlaufen. Dann bleibt dir nichts übrig, als all deine Kreativität anzuzapfen und aus dir selbst heraus die individuellen Werte zu schaffen, die andere Menschen veranlassen, deine  Mini-Mitteilungen (Tweets) zu lesen und weiter zu leiten (retweet). Das ist wahre Wertschöpfung!

Wenn du dir sonst nichts rausholst, als deine Empathie zu schulen, dann ist doch schon viel gewonnen. Wahrscheinlich landest du aber in einem Transformationsprozess, der dich „high“ macht.

Twitter ist Balance

Wenn es so etwas wie Twitter-Nettiquette gibt, dann gehört dazu, eine Balance zu halten zwischen Monolog, Dialog, Fragen, Antworten und Retweets. (Wie im richtigen Gesprächsleben.) Wobei diese fünf Elemente bunt ausgeschmückt und kombiniert werden können. Das Schmuckwerk kann bei Twitter ein Link, ein Bild oder ein Video sein.

Monolog

Hier gibst du eine Antwort auf die Original-Twitterfrage „Was tust du gerade?“ (What are you doing?)  oder machst eine andere Aussage, ein Statement. Diese Frage wird oft missverstanden, deutlicher formuliert heißt sie: „Worauf richtest du gerade deine Aufmerksamkeit?“

Zum Beipiel:

  • Ich lese gerade Goethes Faust nochmal und finde ganz neue Stellen.
  • Mir ist ein fesselndes Buch in die Finger gekommen: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück – http://link zu amazon.de
  • Bin gerade in München auf dem Oktoberfest eingetroffen und versuche meine Verabredung zu finden – Foto von der Achterbahn
  • Neu auf meinem Blog: Titel – http://Link

Dialog

Du antwortest unaufgefordert auf ein Tweet. Dafür beginnst du deine Nachricht mit @username.

Zum Beipiel:

  • @schmalhans So ein Zufall, bin auch auf der Wies’n, wo genau bist du denn?
  • @anette51 Zu dem Buch „Auf der Suche…“ gibt es auch ein Forum, wo man sich austauschen kann – http://Link

Fragen

Man kann seine Verfolger alles fragen, worauf man eine Antwort sucht.

Zum Beipiel:

  • Versuche gerade eine Signatur bei Googlemail einzubauen. Geht das überhaupt? Help?
  • Suche Betatester für ein WordPress-Plugin. Wer hat Zeit und Lust?
  • Fährt jemand am WE von Stuttgart nach Essen und kann mich mitnehmen?

Antworten

Wenn du eine Antwort weißt, gibst du sie, indem du wieder mit @username beginnst.

Zum Beipiel:

  • @skippy Für Signaturen bei Gmail gibt es ein Firefox Addon  http://Link
  • @edelrose Fahre aber erst am Sonntag morgen los. Wo genau in Stuttgart wohnst du denn? Ich bin hier http://Link zu Googlemaps

Das zweite Antwort-Beispiel schickt man besser als „Direct Message“[1] (private Nachricht), weil es für die anderen Follower, die ja mitlesen, keinen Wert enthält.

Womit wir beim fünften Element wären, mit dem du dich als besonders wertvoll erweisen und andere bestens unterstützen kannst:

Retweets

Das sind Weiterleitungen (Forward), wie du sie vom Emailen kennst. Du kopierst den Inhalt eines tweets, den du für verbreitenswert hälst und gibst Credit[2] an die Person, bei der du ihn gelesen hast. Die Form ist so:

Originaltweet vom User edelrose:

  • Uni München stellt kostenlos Podcasts und Videos von Vorlesungen auf iTunes zur Verfügung http://Link

Retweet (RT):

  • RT @edelrose Uni München stellt kostenlos Podcasts und Videos von Vorlesungen auf iTunes zur Verfügung http://Link

oder

  • Uni München stellt kostenlos Podcasts und Videos von Vorlesungen auf iTunes zur Verfügung http://Link (via @edelrose)

Diese fünf Grundzutaten beim Twittern einzusetzen, machen die gute Mischung aus.[3]  Aber bitte kein starres Schema daraus machen!

Obige Tweet-Beispiele sind alle ziemlich langweilig, weil ich sie für diesen Artikel erfunden habe. Echte Tweets sind originell, witzig und nicht steif. Abgucken bei anderen funktioniert nicht, inspirieren lassen allerdings schon. Du musst deinen eigenen Stil finden, sonst kommst du mit den 140 Zeichen nicht aus. Allein das ist bereits eine schöne Übung, damit wir uns klar machen, was wir eigentlich mitteilen wollen. Schwafeln geht nicht 😉

Mit zunehmender Erfahrung und bewusstem Hinschauen, wirst du deinen individuellen Stil entwickeln und deine Sprachgewandtheit verbessern. Denn es ist nicht einfach – gerade im Deutschen nicht – einen Gedanken mit nur 140 Zeichen verständlich zu formulieren.

Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl

Das Ziel dieser „Therapie“? Du wirst ein Gefühl für Gemeinschaft und Zugehörigkeit bekommen, wie du es in der Familie, Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis vielleicht nie erlebt hast, oder viel zu selten. Und es ist nicht mit Vertrautsein durch Gewohnheit zu verwechseln.

Dieses Ich-bin-ein-Teil-des-Ganzen-Gefühls kann deshalb leicht und recht schnell mit dem simplen Twitter-Tool erreicht werden, weil sich Leute zusammenfinden, bei denen die „Chemie stimmt“. Andere Gemeinsamkeiten sind nicht nötig. Wenn es sich gut anfühlt, dann ist der Spaßfaktor höher als der Informations- oder „Nutzen“faktor.

Damit du nicht ganz im Nebel stehst, gibt es zur Orientierung eine Netzwerkvisualisierung namens TwitterFriends, die Daten und Grafiken über die relevanten Followers und Followees deines Twitter-Kontaktnetzes darstellen kann. Es werden die Häufigkeiten von Antworten (replies) oder Tweets mit einem Link angezeigt, das Verhältnis zueinander und wer mit wem in deinem Netzwerk Konversationen führt, also Beziehungen pflegt, und wer nicht.

Wie sind eure Twitter-Erfahrungen? Soll ich noch mehr darüber schreiben, Fragen?

*

Twitter – How it works:

Foto larskflem



Quellen/Anmerkungen:
  1. Direct Message: sieht nur die Empfängerin, einfach die Nachricht mit „d @username“ beginnen ↩
  2. engl. giving credit = Anerkennung zollen ↩
  3. das Twitter-Tool Twhirl erleichtert dir das Antworten, Retweeten usw., weil direkt dafür Buttons vorgehen sind; es ist ein Software-Leichtgewicht, auch auf deutsch einstellbar ↩

Autor: Hannelore Vonier

Bloggerin mit dem leidenschaftlichen Drang, die destruktiven Kräfte in unserer Gesellschaft bekannt zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Mehr über mich und diesen Blog.

19 Kommentare

  1. H.V. schrieb: „Wenn du keine oder nur eine Handvoll Verfolger (”followers”), also Leser/innen, auf deinem Twitter-Konto hast, dann bist du entweder neu, oder hast aufgegeben oder bietest anderen keinen Wert.“

    Es scheint auch Twitterer zu geben, die nur lesen, was andere twittern, denen sie folgen, und die selbst fast nichts schreiben. Ich lese auch mehr, als dass ich schreiben würde. Das hat bei mir nichts mit „aufgeben“ zu tun. Jemand, dem ich folge, twittert täglich eine ganze Menge Links. das kostet schon Zeit, die alle durchzugehen (ich meine nicht anklicken, sondern einfach nur das Durchlesen der Twittereinträge). Wenn ich nun noch mehr Leuten folge, wie finde ich mich da dann zurecht? Ich hab inzwischen schon Ideen, wie ich dann trotzdem noch die Twittereiträge der Wenigtweetenden finde – indem ich rechts ihre Bildchen anklicke. naja, solche Erfahrungen mache ich grad.

    Das Bild oben rechts zu deinem Blogeintrag finde ich passend. Sieht für mich wie eine Zelle aus. Wirkt wie ein kalter Raum – mir wird immer kalt, wenn ich länger am Computer sitze, vielleicht assoziiere ich deshalb Kälte.

    sumpffußs letzter Blog-Beitrag…Trauriges Buch

    • @sumpffuß das Bild wurde in Kuba aufgenommen und hat die Unterschrift: We found a door inside a hotel with a misspelled sign saying „Ciber Cafe“. Behind the door we found one computer. Email-time. (aufs Bild klicken führt zu flickr.com)

      Ja, das mit dem Lesen geht mir genauso – ich lese mehr, als ich twittere. Aber wenn ich nicht selbst twittere, dann biete ich auch meinen Followern nichts.

      Ich glaube, das muss man für sich selbst heraus finden, warum man nichts/wenig twittert. Es ist ähnlich wie bloggen oder auf Blogs kommentieren.

      Aktiv sein kann hier „teilnehmen“ heißen, aber auch „wichtigtuerisch“. Leute, die zu viele Tweets senden, können nerven. Solche Leute un-followe ich.

      Wenig tweeten kann heißen, dass jemand nicht so gesellig ist (ich z.B.). Dahinter kann aber auch geringes Selbstwertgefühl oder Desinteresse an Menschen stecken.

      Womit wir wieder bei der „therapeutischen“ Selbstreflektion wären.

      Falsch oder richtig gibt es bei Twitter nicht. Das finde ich so faszinierend daran. Es zeigt aber mir (und auch anderen), wer ich bin. Nicht-Twittern zeigt auch 😉

      – Für einen besseren Überblick gibt es Twitter-Tools: Twhirl (mein Liebling) oder Twitter-Fox (Firefox-Add-on, das ich auch installiert habe) oder TweetDeck.

  2. H.V. schrieb: „Wenn du keine oder nur eine Handvoll Verfolger (”followers”), also Leser/innen, auf deinem Twitter-Konto hast, dann bist du entweder neu, oder hast aufgegeben oder bietest anderen keinen Wert.“

    Es scheint auch Twitterer zu geben, die nur lesen, was andere twittern, denen sie folgen, und die selbst fast nichts schreiben. Ich lese auch mehr, als dass ich schreiben würde. Das hat bei mir nichts mit „aufgeben“ zu tun. Jemand, dem ich folge, twittert täglich eine ganze Menge Links. das kostet schon Zeit, die alle durchzugehen (ich meine nicht anklicken, sondern einfach nur das Durchlesen der Twittereinträge). Wenn ich nun noch mehr Leuten folge, wie finde ich mich da dann zurecht? Ich hab inzwischen schon Ideen, wie ich dann trotzdem noch die Twittereiträge der Wenigtweetenden finde – indem ich rechts ihre Bildchen anklicke. naja, solche Erfahrungen mache ich grad.

    Das Bild oben rechts zu deinem Blogeintrag finde ich passend. Sieht für mich wie eine Zelle aus. Wirkt wie ein kalter Raum – mir wird immer kalt, wenn ich länger am Computer sitze, vielleicht assoziiere ich deshalb Kälte.

    sumpffußs letzter Blog-Beitrag…Trauriges Buch

    • @sumpffuß das Bild wurde in Kuba aufgenommen und hat die Unterschrift: We found a door inside a hotel with a misspelled sign saying „Ciber Cafe“. Behind the door we found one computer. Email-time. (aufs Bild klicken führt zu flickr.com)

      Ja, das mit dem Lesen geht mir genauso – ich lese mehr, als ich twittere. Aber wenn ich nicht selbst twittere, dann biete ich auch meinen Followern nichts.

      Ich glaube, das muss man für sich selbst heraus finden, warum man nichts/wenig twittert. Es ist ähnlich wie bloggen oder auf Blogs kommentieren.

      Aktiv sein kann hier „teilnehmen“ heißen, aber auch „wichtigtuerisch“. Leute, die zu viele Tweets senden, können nerven. Solche Leute un-followe ich.

      Wenig tweeten kann heißen, dass jemand nicht so gesellig ist (ich z.B.). Dahinter kann aber auch geringes Selbstwertgefühl oder Desinteresse an Menschen stecken.

      Womit wir wieder bei der „therapeutischen“ Selbstreflektion wären.

      Falsch oder richtig gibt es bei Twitter nicht. Das finde ich so faszinierend daran. Es zeigt aber mir (und auch anderen), wer ich bin. Nicht-Twittern zeigt auch 😉

      – Für einen besseren Überblick gibt es Twitter-Tools: Twhirl (mein Liebling) oder Twitter-Fox (Firefox-Add-on, das ich auch installiert habe) oder TweetDeck.

  3. Habe auch gerade damit angefangen und bin fasziniert von der Vielzahl von Inspirationen, die ich bereits bekommen habe. Bin neugierig wie sich das weiter entwickelt mit einer Zunahme von Followings und Followers.

    Die Analogie mit dem Spiegel scheint mir sehr passend. Aber das gilt wahrscheinlich für alle Arten der Kommunikation. Als Therapie mit Vorsicht zu geniessen – ich glaube, wir sind eher Versuchskaninchen, die mit neuen Kommunikationsinstrumenten herumexperimentieren. Ausgang offen. Mehr darüber schreiben? Gerne!

    Fragezeichners letzter Blog-Beitrag…Offene Fragen der Woche (40)

    • @fragezeichner Wessen Versuchskaninchen?

      • @fragezeichner Wessen Versuchskaninchen?

        Wir sind gleichzeitig Versuchsleiter und kanninchen.

  4. Habe auch gerade damit angefangen und bin fasziniert von der Vielzahl von Inspirationen, die ich bereits bekommen habe. Bin neugierig wie sich das weiter entwickelt mit einer Zunahme von Followings und Followers.

    Die Analogie mit dem Spiegel scheint mir sehr passend. Aber das gilt wahrscheinlich für alle Arten der Kommunikation. Als Therapie mit Vorsicht zu geniessen – ich glaube, wir sind eher Versuchskaninchen, die mit neuen Kommunikationsinstrumenten herumexperimentieren. Ausgang offen. Mehr darüber schreiben? Gerne!

    Fragezeichners letzter Blog-Beitrag…Offene Fragen der Woche (40)

    • @fragezeichner Wessen Versuchskaninchen?

      • @fragezeichner Wessen Versuchskaninchen?

        Wir sind gleichzeitig Versuchsleiter und kanninchen.

  5. Hej 🙂

    Twittere auch seit Kurzem und du hast es treffend beschrieben: Nach einigen Tagen Verwirrung wurde das Ganze lebendig. Zum ersten Mal erlebe ich virtuelle Kontakte als reale Möglichkeiten. Dasselbe widerfährt mir auf last.fm.
    Durch Twitter spüre ich, dass ich wieder Lust habe, auf Menschen zuzugehen, mich berühren zu lassen und zu berühren.
    Allerdings merke ich nun auch, dass es beginnt, mich zu verwirren. Wie ist das möglich, einer großen Zahl Menschen zu folgen und Ihre Tweets auch alle zu würdigen? Jeder twittert gern auch mal Nonsens, das kann erfrischend sein, aber ich finde eben auch Vieles, das mich inspiriert.
    Dennoch möchte ich nicht 24h/Tag vor dem Rechner kleben, sondern lernen, meine Twittererfahrungen auf die Außenwelt zu übertragen und evtl. zum Teil auch mitzunehmen.
    Mich interessiert es sehr, zu erfahren, wie erfahrenere Twitterer damit umgehen, wenn sie vielen (ab 50+) folgen.
    Gerne möchte ich auch noch mehr Gedankenspiele von dir zu Twitter lesen, liebe Hannelore!

    Adas letzter Blog-Beitrag…Lust an der Scham

  6. Hej 🙂

    Twittere auch seit Kurzem und du hast es treffend beschrieben: Nach einigen Tagen Verwirrung wurde das Ganze lebendig. Zum ersten Mal erlebe ich virtuelle Kontakte als reale Möglichkeiten. Dasselbe widerfährt mir auf last.fm.
    Durch Twitter spüre ich, dass ich wieder Lust habe, auf Menschen zuzugehen, mich berühren zu lassen und zu berühren.
    Allerdings merke ich nun auch, dass es beginnt, mich zu verwirren. Wie ist das möglich, einer großen Zahl Menschen zu folgen und Ihre Tweets auch alle zu würdigen? Jeder twittert gern auch mal Nonsens, das kann erfrischend sein, aber ich finde eben auch Vieles, das mich inspiriert.
    Dennoch möchte ich nicht 24h/Tag vor dem Rechner kleben, sondern lernen, meine Twittererfahrungen auf die Außenwelt zu übertragen und evtl. zum Teil auch mitzunehmen.
    Mich interessiert es sehr, zu erfahren, wie erfahrenere Twitterer damit umgehen, wenn sie vielen (ab 50+) folgen.
    Gerne möchte ich auch noch mehr Gedankenspiele von dir zu Twitter lesen, liebe Hannelore!

    Adas letzter Blog-Beitrag…Lust an der Scham

  7. Hallo Hannelore,
    ich bin auch seit gestern bei twitter dabei und deshalb ganz aufgeregt. Bin leider der sehr langsam-chekker … und follow dir nun :-).
    Für mich zählt blog und twitter zur Neu-Entdeckung der Gedanken 🙂
    Liebe Grüße
    Anne

  8. Hallo Hannelore,
    ich bin auch seit gestern bei twitter dabei und deshalb ganz aufgeregt. Bin leider der sehr langsam-chekker … und follow dir nun :-).
    Für mich zählt blog und twitter zur Neu-Entdeckung der Gedanken 🙂
    Liebe Grüße
    Anne

  9. @Hannelore, gute Frage. Uns selbst? Dem Gott des Fortschritts?

  10. @Hannelore, gute Frage. Uns selbst? Dem Gott des Fortschritts?

  11. Hi Hannelore,
    vorweg: Ich twittere nicht und werde es vermutlich auch nicht tun (schaun merr ma) – aus grundsätzlichen Überlegungen heraus (z. B. weil jedes Ding zwei Seiten hat und weil mein Tag eh schon ausgefüllt ist – mehr will ich z. Z. nicht ausbreiten).

    Trotzdem: Dein Artikel iss sehr gut! (könnte einen notorischen Zweifler schwach machen!). Mir gefällt es, wie Du Dinge positiv hinterleuchtest (bis auf einmal 😉 ).

    Beste Grüße
    Vogel

  12. Hi Hannelore,
    vorweg: Ich twittere nicht und werde es vermutlich auch nicht tun (schaun merr ma) – aus grundsätzlichen Überlegungen heraus (z. B. weil jedes Ding zwei Seiten hat und weil mein Tag eh schon ausgefüllt ist – mehr will ich z. Z. nicht ausbreiten).

    Trotzdem: Dein Artikel iss sehr gut! (könnte einen notorischen Zweifler schwach machen!). Mir gefällt es, wie Du Dinge positiv hinterleuchtest (bis auf einmal 😉 ).

    Beste Grüße
    Vogel

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