
Kürzlich kommentierte Anette den Beitrag Warum wir die Natur verloren haben mit folgender Geschichte:
Eine Naturkatastrophe in unserer Welt ist eine Katastrophe. Bei Naturvölkern ein Ereignis.
Jose, Arhuaco Indianer aus Kolumbien wurde sehr früh durch ein Rumpeln geweckt.
Er trat aus seiner Hütte und sah eine ca. 4 m hohe Erdlawine 30m von seinem Haus entfernt. Sie war scheinbar da zum stehen gekommen.
Er schloss seine Hühner und Schweine in die Hütte ein und machte sich auf, oben auf dem Berg zu schauen wo der Erdrutsch hergekommen war.
Als er zurück kam hatte der Erdrutsch seine Hütte völlig verschluckt. Nur sein Gemüsegarten blieb verschont.
Sein stoischer Kommentar in meinem (10jähriges Kind) Beisein: “Schade um die Tiere”, und wir liefen ins nächste Tal zu seinem Sohn.
Nach einer Woche schaute ich mit meinen Geschwistern den Erdrutsch an und wir staunten.
Jose hatte etwas vom Erdrutsch entfernt nicht eine, sondern 2 schöne Hütten aufgebaut, Hühner und Schweine liefen wie eh und je darum herum und alles war so wie wenn nie was passiert wäre. Seine Söhne, Familie, Gemeinschaft hatten das Neue aufgebaut und das Leben ging weiter.
Keine Versicherung, keine Baufirma, kein Viehmarkt und doch war in kürzester Zeit alles wieder da und noch besser als das Alte. Wir “Zivilisierte” waren völlig platt!!
Fotos: Cafecolombiano











Pingback: Hannelore Vonier