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	<title>Kommentare zu: Wie angeborener Individualismus von den Mühlen des Patriarchats zu Mainstream zermalmt wird</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-132</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 16:31:04 +0000</pubDate>
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		<description>@hannelore. Das ist total nett von dir, herzlichen Dank.
Das Buch von Carlos Lenkersdorf kann man im Buchhandel kaufen, ca. 29 Euro, auf der WebSeite von Martha HArdmann war ich auch schon, da gibts eine Dissertation von ihr, aber sehr teuer. Nun habe ich wieder etwas Stoff zum Lesen und Nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hannelore. Das ist total nett von dir, herzlichen Dank.<br />
Das Buch von Carlos Lenkersdorf kann man im Buchhandel kaufen, ca. 29 Euro, auf der WebSeite von Martha HArdmann war ich auch schon, da gibts eine Dissertation von ihr, aber sehr teuer. Nun habe ich wieder etwas Stoff zum Lesen und Nachdenken.</p>
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		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-131</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:41:58 +0000</pubDate>
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		<description>@christoph - Gerne, Christoph. Ein Buch wird im Artikel verlinkt, du musst es dir antiquarisch suchen: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3889394884?ie=UTF8&amp;tag=bloghv-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3889394884&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Leben ohne Objekte&lt;/a&gt; von Carlos Lenkersdorf, einem Berliner, der seit 1957 an der Uni in Mexiko lehrt und 1973 Lehrling der Mayas wurde. Eine Lehre, wie er sagt, die keineswegs abgeschlossen ist.

Über die Jaqis gibt es einen 24-Seiten-Artikel in &quot;Frauengespräche: Sprache der Verständigung&quot; von Martha Hardman (Linguistin, Anthropologin), die in den Anden geforscht hat. Es ist nur der eine Artikel in dieser Art im Buch, es sei denn, du willst mehr über Frauensprache lesen, dann kannst du mal auf meiner Seite beginnen: &lt;a href=&quot;http://frauensprache.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Frauensprache&lt;/a&gt; (Bitte dort über den teilweise feministischen Ton hinwegsehen, war vor 10 Jahren ;-) )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@christoph &#8211; Gerne, Christoph. Ein Buch wird im Artikel verlinkt, du musst es dir antiquarisch suchen: <a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/3889394884?ie=UTF8&#038;tag=bloghv-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3889394884" rel="nofollow">Leben ohne Objekte</a> von Carlos Lenkersdorf, einem Berliner, der seit 1957 an der Uni in Mexiko lehrt und 1973 Lehrling der Mayas wurde. Eine Lehre, wie er sagt, die keineswegs abgeschlossen ist.</p>
<p>Über die Jaqis gibt es einen 24-Seiten-Artikel in &#8220;Frauengespräche: Sprache der Verständigung&#8221; von Martha Hardman (Linguistin, Anthropologin), die in den Anden geforscht hat. Es ist nur der eine Artikel in dieser Art im Buch, es sei denn, du willst mehr über Frauensprache lesen, dann kannst du mal auf meiner Seite beginnen: <a rel="nofollow" href="http://frauensprache.com/" rel="nofollow">Frauensprache</a> (Bitte dort über den teilweise feministischen Ton hinwegsehen, war vor 10 Jahren <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
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		<title>Von: christoph</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-130</link>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 21:55:01 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr eindrücklicher Artikel. Von den Hopi-Indianern habe ich gelesen, dass sich ihre Sprache nicht in Abstraktionen verliert, sondern dass sie immer die Verbindung zu den eigenen Gefühlen ermöglicht (A. Gruen, Der Verluist des Mitgefühls, S. 49).
Nun bin ich interessiert, mehr über die Jaqi und Tojolabales zu erfahren und frage Hannelore, welchen Quellen du diese Informationen entnommen hast.
Mit herzlichem Dank, Christoph</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr eindrücklicher Artikel. Von den Hopi-Indianern habe ich gelesen, dass sich ihre Sprache nicht in Abstraktionen verliert, sondern dass sie immer die Verbindung zu den eigenen Gefühlen ermöglicht (A. Gruen, Der Verluist des Mitgefühls, S. 49).<br />
Nun bin ich interessiert, mehr über die Jaqi und Tojolabales zu erfahren und frage Hannelore, welchen Quellen du diese Informationen entnommen hast.<br />
Mit herzlichem Dank, Christoph</p>
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	<item>
		<title>Von: Annot</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-129</link>
		<dc:creator>Annot</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 11:58:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wunderbarer Artikel, der einen der Vorwürfe, die von patriarchaler Seite immer wieder hervorgebracht werden, ad absurdum führt: Eine matriarchale Gesellschaft bedeute Gleichmacherei, führe zur Nivellierung unterschiedlicher Fähigkeiten, zur Unterdrückung verschiedener Talente. Typischer Fall von Projektion?
Nein, liebe Sytemunterstützer, Individualität muss sich nicht in Hierarchien äußern! Was haben wir noch alles zu lernen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbarer Artikel, der einen der Vorwürfe, die von patriarchaler Seite immer wieder hervorgebracht werden, ad absurdum führt: Eine matriarchale Gesellschaft bedeute Gleichmacherei, führe zur Nivellierung unterschiedlicher Fähigkeiten, zur Unterdrückung verschiedener Talente. Typischer Fall von Projektion?<br />
Nein, liebe Sytemunterstützer, Individualität muss sich nicht in Hierarchien äußern! Was haben wir noch alles zu lernen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus Schlagmann</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-128</link>
		<dc:creator>Klaus Schlagmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 08:54:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das ist schon sehr interessant und aufschlussreich mit der Sprache! Sehr sch&#246;n, wie sorgf&#228;ltig die Jaqi mit den unvergleichlichen Einzelnen umgehen! Was f&#252;r eine Weisheit der Tojolabales, auf das Objekt zu verzichten! Welch ein  Gegensatz zur psychoanalytischen Theorie, die st&#228;ndig von &quot;Objekten&quot; spricht, wenn es um andere Menschen, noch dazu um wichtige Bezugspersonen geht. Es wird hier - in der sog. &quot;Objektbeziehungstheorie&quot; - en passant unterstellt, dass kleine Kinder ihr soziales Umfeld wie eine Ansammlung von Sachen (Objekten) ge- oder gar missbrauchen w&#252;rde.  (Kinder werden so unterschwellig zu perversen Monstern erkl&#228;rt; damit rechtfertigt sich letztlich deren respektlose Behandlung.)
Unsere Sprache hat sich offenbar im Laufe der Zeit sehr speziell weiterentwickelt. F&#252;r mich sehr bezeichnend: Der Begriff &quot;Idiot&quot; - er kommt von &quot;idiotis&quot; (griech.) = &quot;der Privatmann&quot;; &quot;idios&quot; = &quot;eigen&quot;. Der &quot;Idiot&quot; ist also urspr&#252;nglich jemand, der seinen eigenen Weg geht. Nach dem ethymologischen W&#246;rterbuch von Kluge &amp; G&#246;tze wurde im 19. Jh. das &quot;idiotisch&quot; noch in diesem Sinne gebraucht. Inzwischen hat sich im Sprachgebrauch eingeb&#252;rgert, automatisch als &quot;bl&#246;dsinnig&quot; abzustempeln, wenn jemand seinen eigenen Weg geht. (Wom&#246;glich ein Ausdruck des Herdentriebs.)
Vielleicht auch bezeichnend, wie bei einem anderen Begriff im Laufe der Zeit sein urspr&#252;nglich doppeldeutiger Sinn auf eine spezielle Deutung festgelegt wurde: Die &quot;Konkurrenz&quot; - abgeleitet von &quot;concurrere&quot; (lat.) = &quot;zusammen laufen&quot;. Das meinte einerseits den sportlichen Wettlauf, aber andererseits auch das Laufen zweier R&#228;der an einer Achse. In diesem Fall w&#228;re es bl&#246;dsinnig, wenn eines der R&#228;der sagen w&#252;rde: &quot;Ich will aber schneller sein, als das andere!&quot; Da w&#252;rde sich der Karren n&#228;mlich st&#228;ndig im Kreis drehen! Interessant, dass die Engl&#228;nder wohl eher das R&#228;dermodell im Kopf hatten, als sie den Begriff &quot;concurrence&quot; gepr&#228;gt haben. Das bedeutet n&#228;mlich dort: &quot;&#220;bereinstimmung&quot;!
Zahlreiche urspr&#252;nglich zweideutige Begriffe sind im Laufe der Zeit immer mehr auf eine einzige Bedeutung festgelegt worden. Vielleicht ist dies ein weiterer Ausdruck daf&#252;r, dass das Individuelle immer mehr verloren geht, dass in unserer Kultur die Offenheit f&#252;r (scheinbar) Widerspr&#252;chliches schwindet. Der Spielraum f&#252;r Abweichungen wird immer enger.
Vielleicht k&#246;nnen wir uns diesen Spielraum wieder zur&#252;ckerobern - nach dem Motto: Die Welt braucht mehr Idiotie! (Schwachsinn gibt es schon genug!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist schon sehr interessant und aufschlussreich mit der Sprache! Sehr sch&ouml;n, wie sorgf&auml;ltig die Jaqi mit den unvergleichlichen Einzelnen umgehen! Was f&uuml;r eine Weisheit der Tojolabales, auf das Objekt zu verzichten! Welch ein  Gegensatz zur psychoanalytischen Theorie, die st&auml;ndig von &quot;Objekten&quot; spricht, wenn es um andere Menschen, noch dazu um wichtige Bezugspersonen geht. Es wird hier &#8211; in der sog. &quot;Objektbeziehungstheorie&quot; &#8211; en passant unterstellt, dass kleine Kinder ihr soziales Umfeld wie eine Ansammlung von Sachen (Objekten) ge- oder gar missbrauchen w&uuml;rde.  (Kinder werden so unterschwellig zu perversen Monstern erkl&auml;rt; damit rechtfertigt sich letztlich deren respektlose Behandlung.)<br />
Unsere Sprache hat sich offenbar im Laufe der Zeit sehr speziell weiterentwickelt. F&uuml;r mich sehr bezeichnend: Der Begriff &quot;Idiot&quot; &#8211; er kommt von &quot;idiotis&quot; (griech.) = &quot;der Privatmann&quot;; &quot;idios&quot; = &quot;eigen&quot;. Der &quot;Idiot&quot; ist also urspr&uuml;nglich jemand, der seinen eigenen Weg geht. Nach dem ethymologischen W&ouml;rterbuch von Kluge &amp; G&ouml;tze wurde im 19. Jh. das &quot;idiotisch&quot; noch in diesem Sinne gebraucht. Inzwischen hat sich im Sprachgebrauch eingeb&uuml;rgert, automatisch als &quot;bl&ouml;dsinnig&quot; abzustempeln, wenn jemand seinen eigenen Weg geht. (Wom&ouml;glich ein Ausdruck des Herdentriebs.)<br />
Vielleicht auch bezeichnend, wie bei einem anderen Begriff im Laufe der Zeit sein urspr&uuml;nglich doppeldeutiger Sinn auf eine spezielle Deutung festgelegt wurde: Die &quot;Konkurrenz&quot; &#8211; abgeleitet von &quot;concurrere&quot; (lat.) = &quot;zusammen laufen&quot;. Das meinte einerseits den sportlichen Wettlauf, aber andererseits auch das Laufen zweier R&auml;der an einer Achse. In diesem Fall w&auml;re es bl&ouml;dsinnig, wenn eines der R&auml;der sagen w&uuml;rde: &quot;Ich will aber schneller sein, als das andere!&quot; Da w&uuml;rde sich der Karren n&auml;mlich st&auml;ndig im Kreis drehen! Interessant, dass die Engl&auml;nder wohl eher das R&auml;dermodell im Kopf hatten, als sie den Begriff &quot;concurrence&quot; gepr&auml;<acronym title="gotisch">gt</acronym> haben. Das bedeutet n&auml;mlich dort: &quot;&Uuml;bereinstimmung&quot;!<br />
Zahlreiche urspr&uuml;nglich zweideutige Begriffe sind im Laufe der Zeit immer mehr auf eine einzige Bedeutung festgelegt worden. Vielleicht ist dies ein weiterer Ausdruck daf&uuml;r, dass das Individuelle immer mehr verloren geht, dass in unserer Kultur die Offenheit f&uuml;r (scheinbar) Widerspr&uuml;chliches schwindet. Der Spielraum f&uuml;r Abweichungen wird immer enger.<br />
Vielleicht k&ouml;nnen wir uns diesen Spielraum wieder zur&uuml;ckerobern &#8211; nach dem Motto: Die Welt braucht mehr Idiotie! (Schwachsinn gibt es schon genug!)</p>
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		<title>Von: Brigitte</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/individualismus-zu-mainstream-zermalmt/#comment-127</link>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 14:46:11 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Interesse und Neugier lese ich diese Ausf&#252;hrungen und Verst&#228;ndnis unserer Ahnen. Trotz aller innerer Bejahung stelle ich bei mir fest, das diese Gedankeng&#228;nge doch sehr einer Bewu&#223;tseins&#228;nderung bed&#252;rfen. Eine friedliche Welt, eine Welt ohne Krieg - irgendwie unvorstellbar. Und doch hat es sie wohl mal gegeben, bevor das v&#228;terliche Prinzip &#252;ber alles gestellt wurde.
Es hei&#223;t, es gibt keine Zeit, alles ist immer gegenw&#228;rtig. Doch trennt uns die Zeit von diesem alten Wissen, von diesem alten Bewu&#223;tsein. Es wird Zeit, sich wieder zu erinnern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Interesse und Neugier lese ich diese Ausf&uuml;hrungen und Verst&auml;ndnis unserer Ahnen. Trotz aller innerer Bejahung stelle ich bei mir fest, das diese Gedankeng&auml;nge doch sehr einer Bewu&szlig;tseins&auml;nderung bed&uuml;rfen. Eine friedliche Welt, eine Welt ohne Krieg &#8211; irgendwie unvorstellbar. Und doch hat es sie wohl mal gegeben, bevor das v&auml;terliche Prinzip &uuml;ber alles gestellt wurde.<br />
Es hei&szlig;t, es gibt keine Zeit, alles ist immer gegenw&auml;rtig. Doch trennt uns die Zeit von diesem alten Wissen, von diesem alten Bewu&szlig;tsein. Es wird Zeit, sich wieder zu erinnern.</p>
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