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	<title>Kommentare zu: Familie – ein überholtes Modell oder Fehlkonstruktion von Anfang an?</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Von: Martha</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-657</link>
		<dc:creator>Martha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 12:27:59 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Familie ist die kleinste terroristische Einheit.&quot; - Soviel ich weiss, stammt dieser Satz von Pasolini.</description>
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		<title>Von: Annot</title>
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		<dc:creator>Annot</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 20:47:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin so ein Schwarzes Schaf und heilfroh, dass man in heutiger Zeit die biologische Familie hinter sich lassen kann. Leider ist mir die Flucht erst so spät gelungen, dass es bei mir zu spät und der Schaden schon angerichtet war. Leider können Kinder und Jugendliche nicht so einfach aus dem Gefängnis Familie ausbrechen, sondern sind bis zu einem gewissen Alter der Willkürherrschaft ihrer Eltern ausgeliefert. Die Kleinfamilie kann durchaus Ort der Geborgenheit und Liebe sein - oder ein Ort des Schreckens, eben durch die völlige Abgeschlossenheit dieser Kleinstgruppe nach außen.

Mein Vorschlag: Die Wahlfamilie, der Zusammenschluß mit anderen Schwarzen Schafen, um eine neue Herde zu gründen, in der man nicht durch die Biologie aneinander gekettet ist und die nicht nur aus MamaPapaKind besteht. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Möglichkeiten der Kinder, sich die engsten Bezugspersonen auszusuchen und durch die soziale Kontrolle desto weniger Gelegenhiet zu Machtmißbrauch und Gewalt an Kindern.
Jedem seine Wahlfamilie - und umso besser, wenn sie auch die eigenen Eltern mit einschließt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin so ein Schwarzes Schaf und heilfroh, dass man in heutiger Zeit die biologische Familie hinter sich lassen kann. Leider ist mir die Flucht erst so spät gelungen, dass es bei mir zu spät und der Schaden schon angerichtet war. Leider können Kinder und Jugendliche nicht so einfach aus dem Gefängnis Familie ausbrechen, sondern sind bis zu einem gewissen Alter der Willkürherrschaft ihrer Eltern ausgeliefert. Die Kleinfamilie kann durchaus Ort der Geborgenheit und Liebe sein &#8211; oder ein Ort des Schreckens, eben durch die völlige Abgeschlossenheit dieser Kleinstgruppe nach außen.</p>
<p>Mein Vorschlag: Die Wahlfamilie, der Zusammenschluß mit anderen Schwarzen Schafen, um eine neue Herde zu <acronym title="griechisch">gr</acronym>ünden, in der man nicht durch die Biologie aneinander gekettet ist und die nicht nur aus MamaPapaKind besteht. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr Möglichkeiten der Kinder, sich die engsten Bezugspersonen auszusuchen und durch die soziale Kontrolle desto weniger Gelegenhiet zu Machtmißbrauch und Gewalt an Kindern.<br />
Jedem seine Wahlfamilie &#8211; und umso besser, wenn sie auch die eigenen Eltern mit einschließt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexandra</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-655</link>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 18:21:26 +0000</pubDate>
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		<description>Familie ist selbstverständlich an jedem Ort und in jedem Land etwas anderes, denn jede Kultur definiert Familie anders.
Ich denke, dass die Familie in unsere heutigen Gesellschaft die wichtigste Institution ist, denn soll sie uns Rückhalt bieten und eine Rückzugsmöglichkeit von der Welt draußen.

&lt;abbr&gt;&lt;em&gt;Alexandras letzter Blog-Beitrag...&lt;a href=&quot;http://www.meinkaufrausch.de/allgemeines/339-fall-sale-bei-zero.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fall Sale bei Zero&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/abbr&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Familie ist selbstverständlich an jedem Ort und in jedem Land etwas anderes, denn jede Kultur definiert Familie anders.<br />
Ich denke, dass die Familie in unsere heutigen Gesellschaft die wichtigste Institution ist, denn soll sie uns Rückhalt bieten und eine Rückzugsmöglichkeit von der Welt draußen.</p>
<p><abbr><em>Alexandras letzter Blog-Beitrag&#8230;<a rel="nofollow" href="http://www.meinkaufrausch.de/allgemeines/339-fall-sale-bei-zero.html" rel="nofollow">Fall Sale bei Zero</a></em></abbr></p>
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		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-654</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 12:06:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Guido - Genau, Guido, über alternative Modelle nachdenken. Es gibt da schon Einiges, was umgesetzt wurde. Ich werde das Thema in nächster Zeit mal in Angriff nehmen. Danke für die Erinnerung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Guido &#8211; Genau, Guido, über alternative Modelle nachdenken. Es gibt da schon Einiges, was umgesetzt wurde. Ich werde das Thema in nächster Zeit mal in Angriff nehmen. Danke für die Erinnerung!</p>
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	<item>
		<title>Von: Guido</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-653</link>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:00:52 +0000</pubDate>
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		<description>Funktionierende Familien sind OK(lassen wir den Ursprung mal weg),aber es gibt immer weniger auf Dauer funktionierende Familien(siehe Scheidungsraten)und Familien geraten immer mehr ökonomisch unter Druck(deshalb immer weniger Kinder).Familien sind ja auch keine Großfamilien oder Verwandtschaftsclans mehr.Da der einzelne möglichts fexibel und leistungsfähig sein soll,sind die heutigen Klein/Kernfamilien(es gibt auch immer weniger funktionierende Nachbarschaften)oftmals völlig überfordert und scheitern mit der Zeit.
Es wäre sinnvoll über alternative Modelle zur heutigen Familie nachzudenken oder am besten schon vorzuleben.
Nach meiner Meinung sollte die staatliche Ehe abgeschafft werden und dafür eine wirklich ausreichende finanzielle Förderung (unabhänig der Elternschaft)von Kindern eingeführt werden.
Auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden, würden positive selbstbestimmende und selbstorganisatorische gesellschaftliche Veränderungen bewirken.Die Finanzierbarkeit eines solchen Einkommens ist allein die Frage nach dem Wollen,wenn es gewollt wird,wird es auch finanzierbar sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Funktionierende Familien sind OK(lassen wir den Ursprung mal weg),aber es gibt immer weniger auf Dauer funktionierende Familien(siehe Scheidungsraten)und Familien geraten immer mehr ökonomisch unter Druck(deshalb immer weniger Kinder).Familien sind ja auch keine Großfamilien oder Verwandtschaftsclans mehr.Da der einzelne möglichts fexibel und leistungsfähig sein soll,sind die heutigen Klein/Kernfamilien(es gibt auch immer weniger funktionierende Nachbarschaften)oftmals völlig überfordert und scheitern mit der Zeit.<br />
Es wäre sinnvoll über alternative Modelle zur heutigen Familie nachzudenken oder am besten schon vorzuleben.<br />
Nach meiner Meinung sollte die staatliche Ehe abgeschafft werden und dafür eine wirklich ausreichende finanzielle Förderung (unabhänig der Elternschaft)von Kindern eingeführt werden.<br />
Auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden, würden positive selbstbestimmende und selbstorganisatorische gesellschaftliche Veränderungen bewirken.Die Finanzierbarkeit eines solchen Einkommens ist allein die Frage nach dem Wollen,wenn es gewollt wird,wird es auch finanzierbar sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Familie - ein überholtes Modell oder Fehlkonstruktion von Anfang an? &#171; KiFaSchuLe</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-652</link>
		<dc:creator>Familie - ein überholtes Modell oder Fehlkonstruktion von Anfang an? &#171; KiFaSchuLe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 09:52:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sich mit solchen Fragestellungen beschäftigen möchte, dem möchte ich die Artikelserie von Hannelore Vonier [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sich mit solchen Fragestellungen beschäftigen möchte, dem möchte ich die Artikelserie von Hannelore Vonier [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-651</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 20:08:15 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;http://rette-sich-wer-kann.com/patriarchat/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-2888&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; Aileen&lt;/a&gt;:

In Konsensgesellschaften leben die Leute in Clans, in Großfamilien. Männer und Frauen, Alte und Junge. Je nach gesellschaftlicher Struktur können die Rollen sehr unterschiedlich sein, weil diese matriarchalen Menschen so was wie einen &quot;feministischen Genderdiskurs&quot; nicht kennen, wo die Geschlechter abgespalten betrachtet werden.
Bei den Jaqi (Anden) waschen viele Männer die Wäsche; im egalitären Juchitán (Mexiko) sind häufig die Frauen Händlerinnen und verwalten das Geld.
Geschlecht ist unbedeutend, was zählt sind individuelle Persönlichkeit und Integrität.

Tipp: Wenn du mehr über solche Gesellschaften lernen möchtest, dann ist wahrscheinlich der schnellste und angenehmste Weg mein &lt;a href=&quot;http://www.hannelorevonier.com/ekurse/matriarchat/matriarchatskurs.htm&quot; title=&quot;E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/patriarchat/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-2888" rel="nofollow"> Aileen</a>:</p>
<p>In Konsensgesellschaften leben die Leute in Clans, in Großfamilien. Männer und Frauen, Alte und Junge. Je nach gesellschaftlicher Struktur können die Rollen sehr unterschiedlich sein, weil diese matriarchalen Menschen so was wie einen &#8220;feministischen Genderdiskurs&#8221; nicht kennen, wo die Geschlechter abgespalten betrachtet werden.<br />
Bei den Jaqi (Anden) waschen viele Männer die Wäsche; im egalitären Juchitán (Mexiko) sind häufig die Frauen Händlerinnen und verwalten das Geld.<br />
Geschlecht ist unbedeutend, was zählt sind individuelle Persönlichkeit und Integrität.</p>
<p>Tipp: Wenn du mehr über solche Gesellschaften lernen möchtest, dann ist wahrscheinlich der schnellste und angenehmste Weg mein <a rel="nofollow" href="http://www.hannelorevonier.com/ekurse/matriarchat/matriarchatskurs.htm" title="E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht" rel="nofollow">E-Kurs: Heutige Matriarchate aus neuester Sicht</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Aileen</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-650</link>
		<dc:creator>Aileen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 19:30:02 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel ist wirklich interressant!
Ich persönlich denke, dass die Heirat an sich etwas unnatürliches ist. Eher halte ich es für wahrscheinlich dass die Mensche früher -und auch heute noch, allerdings nicht in &lt;em&gt;unserer&lt;/em&gt; Gesellschaft- nicht beieinander lebten.
Eher denke ich dass Frauen unter Frauen und Männer unter Männern lebten. Ich halte das für viel natürlicher, da die Jungen so besser von den Alten lernen konnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist wirklich interressant!<br />
Ich persönlich denke, dass die Heirat an sich etwas unnatürliches ist. Eher halte ich es für wahrscheinlich dass die Mensche früher -und auch heute noch, allerdings nicht in <em>unserer</em> Gesellschaft- nicht beieinander lebten.<br />
Eher denke ich dass Frauen unter Frauen und Männer unter Männern lebten. Ich halte das für viel natürlicher, da die Jungen so besser von den Alten lernen konnten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Brigitte</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-649</link>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 15:31:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

über Familie habe mir bisher noch keine Gedanken gemacht, doch dies hier zu lesen, macht mich nachdenklich. Zusehr ist unsereins hier eingebunden und geprägt von den angeblichen &quot;Überlieferungen&quot;. Doch mehr und mehr macht sich die innerliche Sehnsucht breit nach einer vergangenen oder kommenden Welt &quot;für&quot; die Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>über Familie habe mir bisher noch keine Gedanken gemacht, doch dies hier zu lesen, macht mich nachdenklich. Zusehr ist unsereins hier eingebunden und geprä<acronym title="gotisch">gt</acronym> von den angeblichen &#8220;Überlieferungen&#8221;. Doch mehr und mehr macht sich die innerliche Sehnsucht breit nach einer vergangenen oder kommenden Welt &#8220;für&#8221; die Menschen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fahima</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/herrschaft/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/#comment-648</link>
		<dc:creator>Fahima</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 15:30:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde&#160;diese Ausf&#252;hrungen zu Familienstrukturen (gerade als Muslima) sehr interessant&#160;und stimme auch vielen eurer Konklusionen zu.&#160; Allerdings&#160; habe ich die Bef&#252;rchtung, dass manchmal mit etwas , was ich Exotik-Naivit&#228;t nenne, an geschichtliche/kulturelle Entwicklungen herangegangen wird. Ich habe erst vor wenigen Tagen mit drei nordamerikanischen &quot;Indianern&quot; (der Begiff ist eine ziemliche Fehlbezeichnung)&#160;besonders &#252;ber die Rolle der Frau ein Gespr&#228;ch gef&#252;hrt. Deren Schilderungen scheinen mir doch sehr von patriarchalischen Systemen zu k&#252;nden - eine gewisse Trennung nach Geschlechtern, die Frau steht auch unter dem Mann, hat weniger Entscheidungen zu f&#228;llen. Selbst matrilinear war nur einer der St&#228;mme. Weiterhin ist selbst ohne &quot;die anderen&quot; (die Wei&#223;en) Krieg zwischen St&#228;mmen vorgekommen - nicht in ritualisierter Form.&#160;Das bringt mich zu der Annahme, dass hier ein wenig das Gesellschaftssystem der urspr&#252;nglichen Einwohner vieler Gebiete (nicht nur Amerika, auch Afrika) glorifiziert wird, weil man die Implikationen nicht aus einer Insiderposition erkennen kann.
Ich bin keinesfalls eine Matriarchatsgegnerin oder ein &quot;newbie&quot; auf diesem Gebiet.&#160;Ich m&#246;chte nicht mit derartigen Argumenten herabgesetzt werden. Meine Kritik bezieht sich auf unreflektiertes &#220;bernehmen aus Literatur und anderen Quellen, was ich Hannelore keinesfalls unterstelle. Vorbild ja, Heroisierung nein.Viel Dank f&#252;r die wunderbar-informative Website und den spannenden Blog!

&lt;em&gt;Anmerkung von HV: Stämme sind nur (noch) in dem Ausmaß matriarchal, wie die patriarchalen Eroberer keinen Schaden anrichten konnten. Wenn die Unterworfenen durch Mord und eingeschleppte Krankheiten auf 20% dezimiert wurden, den Kindern in den Missionsschulen verboten wird, ihre eigene Sprache zu sprechen, dann schwinden die Traditionen, weil sie nicht weitergegeben werden können. Bei manchen Indianernationen ist das genau so eingetreten, sie haben den &quot;roten Pfad&quot; verlassen, bei manchen weniger.&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde&nbsp;diese Ausf&uuml;hrungen zu Familienstrukturen (gerade als Muslima) sehr interessant&nbsp;und stimme auch vielen eurer Konklusionen zu.&nbsp; Allerdings&nbsp; habe ich die Bef&uuml;rchtung, dass manchmal mit etwas , was ich Exotik-Naivit&auml;t nenne, an geschichtliche/kulturelle Entwicklungen herangegangen wird. Ich habe erst vor wenigen Tagen mit drei nordamerikanischen &quot;Indianern&quot; (der Begiff ist eine ziemliche Fehlbezeichnung)&nbsp;besonders &uuml;ber die Rolle der Frau ein Gespr&auml;ch gef&uuml;hrt. Deren Schilderungen scheinen mir doch sehr von patriarchalischen Systemen zu k&uuml;nden &#8211; eine gewisse Trennung nach Geschlechtern, die Frau steht auch unter dem Mann, hat weniger Entscheidungen zu f&auml;llen. Selbst matrilinear war nur einer der St&auml;mme. Weiterhin ist selbst ohne &quot;die anderen&quot; (die Wei&szlig;en) Krieg zwischen St&auml;mmen vorgekommen &#8211; nicht in ritualisierter Form.&nbsp;Das bringt mich zu der Annahme, dass hier ein wenig das Gesellschaftssystem der urspr&uuml;nglichen Einwohner vieler Gebiete (nicht nur Amerika, auch Afrika) glorifiziert wird, weil man die Implikationen nicht aus einer Insiderposition erkennen kann.<br />
Ich bin keinesfalls eine Matriarchatsgegnerin oder ein &quot;newbie&quot; auf diesem Gebiet.&nbsp;Ich m&ouml;chte nicht mit derartigen Argumenten herabgesetzt werden. Meine Kritik bezieht sich auf unreflektiertes &Uuml;bernehmen aus Literatur und anderen Quellen, was ich Hannelore keinesfalls unterstelle. Vorbild ja, Heroisierung nein.Viel Dank f&uuml;r die wunderbar-informative Website und den spannenden Blog!</p>
<p><em>Anmerkung von HV: Stämme sind nur (noch) in dem Ausmaß matriarchal, wie die patriarchalen Eroberer keinen Schaden anrichten konnten. Wenn die Unterworfenen durch Mord und eingeschleppte Krankheiten auf 20% dezimiert wurden, den Kindern in den Missionsschulen verboten wird, ihre eigene Sprache zu sprechen, dann schwinden die Traditionen, weil sie nicht weitergegeben werden können. Bei manchen Indianernationen ist das genau so eingetreten, sie haben den &#8220;roten Pfad&#8221; verlassen, bei manchen weniger.</em></p>
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