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	<title>Kommentare zu: Warum wir die Natur verloren haben</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<title>Von: anbaila</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-3012</link>
		<dc:creator>anbaila</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 05:33:47 +0000</pubDate>
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		<description>Mensch und Tier werden &quot;gut&quot; oder &quot;böse&quot; weil wir auf eine Situation meistens zuerst reagieren und nicht reflektieren (wir stellen uns sofort in die Rolle des Akteurs und nicht die des Beobachters oder noch besser des liebenden Beobachters). 

Das Ergebnis der Reaktion hängt unter anderem vom Instinkt, den Erfahrungen, der Weltanschauung, von einem verfolgten  Ziel, usw. ab. 

Dass dieses Ergebnis für das Gegenüber und erstaunlicherweise auch mal für den Verursacher, in vielen Fällen &quot;böse&quot; ausfällt, ist bei diesem Reaktionssalat nahe liegend. 

Es wäre schon viel gewonnen wenn die Erfahrungen eines Menschen- oder Tierlebens in einem liebenden Umfeld gemacht werden könnten. Tiere und Naturvölker sind einem solchen Umfeld näher, weil sie  nicht so stark der tragischen Verwechslung unterliegen, bei der die Liebe als &quot;Kontrolle und Kampf gegen das vom Ego Unerwünschte&quot;  gelebt wird.

Ein züchtender Vater/Mutter/Lehrer/Boss tut es doch weil er/sie den zu Züchtenden liebt und nur &quot;Gutes&quot; für es will!
Die Guerrilla in Südamerika liebt das Land in dem sie agiert und befreit es von &quot;schädlichen&quot; Personen und Institutionen in dem sie tötet und die Freiheit raubt, damit ihr &quot;Gutes&quot; besser wachsen kann.
Es gibt unzählige Beispiele wo genau diese Verwechslung von Liebe mit Kontrolle geschieht. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch und Tier werden &#8220;gut&#8221; oder &#8220;böse&#8221; weil wir auf eine Situation meistens zuerst reagieren und nicht reflektieren (wir stellen uns sofort in die Rolle des Akteurs und nicht die des Beobachters oder noch besser des liebenden Beobachters). </p>
<p>Das Ergebnis der Reaktion hängt unter anderem vom Instinkt, den Erfahrungen, der Weltanschauung, von einem verfolgten  Ziel, usw. ab. </p>
<p>Dass dieses Ergebnis für das Gegenüber und erstaunlicherweise auch mal für den Verursacher, in vielen Fällen &#8220;böse&#8221; ausfällt, ist bei diesem Reaktionssalat nahe liegend. </p>
<p>Es wäre schon viel gewonnen wenn die Erfahrungen eines Menschen- oder Tierlebens in einem liebenden Umfeld gemacht werden könnten. Tiere und Naturvölker sind einem solchen Umfeld näher, weil sie  nicht so stark der tragischen Verwechslung unterliegen, bei der die Liebe als &#8220;Kontrolle und Kampf gegen das vom Ego Unerwünschte&#8221;  gelebt wird.</p>
<p>Ein züchtender Vater/Mutter/Lehrer/Boss tut es doch weil er/sie den zu Züchtenden liebt und nur &#8220;Gutes&#8221; für es will!<br />
Die Guerrilla in Südamerika liebt das Land in dem sie agiert und befreit es von &#8220;schädlichen&#8221; Personen und Institutionen in dem sie tötet und die Freiheit raubt, damit ihr &#8220;Gutes&#8221; besser wachsen kann.<br />
Es gibt unzählige Beispiele wo genau diese Verwechslung von Liebe mit Kontrolle geschieht.</p>
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		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-3010</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 22:07:23 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-3001&quot;&gt; Rosana&lt;/a&gt;:

genau, auch Menschen als Teil der Natur sind weder gut noch böse. Du kannst das ganz leicht nachvollziehen, wenn du an ein neu geborenes Baby denkst. Es IST. Sonst nichts. Und doch gibt es Leute, die erzählen was von Ursünde und Schuld, auch bei Babys. &lt;em&gt;Daran&lt;/em&gt; wiederum ist zu erkennen, dass die gut/schlecht (bzw. böse)-Einteilung ein hausgemachtes Konzept ist.

Dieses bewertende Konzept eignet sich hervorragend, die Leute zu manipulieren. Ich bevorzuge anstatt gut/schlecht die Bezeichnung krank/gesund. Das lässt sich auf alle Lebewesen anwenden. 

Ein tollwütiges Tier kann Schaden anrichten, aber man weiß, es ist eben krank. Bei Menschen ist es ebenso, nur werden die Ursachen in unserem mechanistischen Weltbild nicht untersucht, sondern man versucht die Symptome zu &quot;reparieren&quot; (zu behandeln).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="http://rette-sich-wer-kann.com/oekonomie-geld/warum-wir-die-natur-verloren-haben/#comment-3001" class="liinternal"> Rosana</a>:</p>
<p>genau, auch Menschen als Teil der Natur sind weder gut noch böse. Du kannst das ganz leicht nachvollziehen, wenn du an ein neu geborenes Baby denkst. Es IST. Sonst nichts. Und doch gibt es Leute, die erzählen was von Ursünde und Schuld, auch bei Babys. <em>Daran</em> wiederum ist zu erkennen, dass die gut/schlecht (bzw. böse)-Einteilung ein hausgemachtes Konzept ist.</p>
<p>Dieses bewertende Konzept eignet sich hervorragend, die Leute zu manipulieren. Ich bevorzuge anstatt gut/schlecht die Bezeichnung krank/gesund. Das lässt sich auf alle Lebewesen anwenden. </p>
<p>Ein tollwütiges Tier kann Schaden anrichten, aber man weiß, es ist eben krank. Bei Menschen ist es ebenso, nur werden die Ursachen in unserem mechanistischen Weltbild nicht untersucht, sondern man versucht die Symptome zu &#8220;reparieren&#8221; (zu behandeln).</p>
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		<title>Von: Rosana</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-3001</link>
		<dc:creator>Rosana</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 07:28:55 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Natur kann nicht böse oder gut sein. Sie ist. Und wir sind ein Teil von ihr. Eine Bewertung kann es da nicht geben, weil es unser ganzes SEIN umfasst.&quot;

Heißt das, dass wir Menschen, da wir ein Teil der Natur sind, auch nicht böse oder gut sind?

Rosana</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Natur kann nicht böse oder gut sein. Sie ist. Und wir sind ein Teil von ihr. Eine Bewertung kann es da nicht geben, weil es unser ganzes SEIN umfasst.&#8221;</p>
<p>Heißt das, dass wir Menschen, da wir ein Teil der Natur sind, auch nicht böse oder gut sind?</p>
<p>Rosana</p>
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		<title>Von: anbaila</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-2953</link>
		<dc:creator>anbaila</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 10:07:31 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Naturkatastrophe in unserer Welt ist eben eine Katastrophe. Bei Naturvölkern ein Ereignis.
 Jose, Arhuaco Indianer aus Kolumbien wurde sehr früh durch ein Rumpeln geweckt. Er trat aus seiner Hütte und sah eine ca. 4 m hohe Erdlavine 30m von seinem Haus entfernt. Sie war scheinbar da zum stehen gekommen. Er schloss seine Hühner und Schweine in die Hütte ein und machte sich auf, oben auf dem Berg zu schauen wo der Erdrutsch hergekommen war. Als er zurück kam hatte der Erdrutsch seine Hütte völlig verschluckt. Nur sein Gemüsegarten blieb verschont. Sein stoischer Komentar in meinem (10jähriges Kind) Beisein, &quot;Schade um die Tiere&quot; und wir liefen ins nächste Tal zu seinem Sohn. Nach einer Woche schaute ich mit meinen Geschwistern den Erdrutsch an und wir staunten. Jose hatte etwas vom Erdrutsch entfernt nicht eine sondern 2 schöne Hütten aufgebaut, Hühner und Schweine liefen wie eh und je darum herum und alles war so wie wenn nie was passiert wäre. Seine Söhne, Familie, Gemeinschaft hatten das Neue aufgebaut und das Leben ging weiter. Keine Versicherung, keine Baufirma, kein Viehmarkt und doch war in kürzester Zeit alles wieder da und noch besser als das Alte. Wir &quot;Zivilisierte&quot; waren völlig platt !!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Naturkatastrophe in unserer Welt ist eben eine Katastrophe. Bei Naturvölkern ein Ereignis.<br />
 Jose, Arhuaco Indianer aus Kolumbien wurde sehr früh durch ein Rumpeln geweckt. Er trat aus seiner Hütte und sah eine ca. 4 m hohe Erdlavine 30m von seinem Haus entfernt. Sie war scheinbar da zum stehen gekommen. Er schloss seine Hühner und Schweine in die Hütte ein und machte sich auf, oben auf dem Berg zu schauen wo der Erdrutsch hergekommen war. Als er zurück kam hatte der Erdrutsch seine Hütte völlig verschluckt. Nur sein Gemüsegarten blieb verschont. Sein stoischer Komentar in meinem (10jähriges Kind) Beisein, &#8220;Schade um die Tiere&#8221; und wir liefen ins nächste Tal zu seinem Sohn. Nach einer Woche schaute ich mit meinen Geschwistern den Erdrutsch an und wir staunten. Jose hatte etwas vom Erdrutsch entfernt nicht eine sondern 2 schöne Hütten aufgebaut, Hühner und Schweine liefen wie eh und je darum herum und alles war so wie wenn nie was passiert wäre. Seine Söhne, Familie, Gemeinschaft hatten das Neue aufgebaut und das Leben ging weiter. Keine Versicherung, keine Baufirma, kein Viehmarkt und doch war in kürzester Zeit alles wieder da und noch besser als das Alte. Wir &#8220;Zivilisierte&#8221; waren völlig platt !!!!</p>
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		<title>Von: Sylvia</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-2534</link>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 16:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>Seit langer Zeit wundere ich mich über das Verhältnis patriarchaler Gesellschaften zur Natur. Es wurde und wird uns suggeriert, wir seien die &quot;Krone der Schöpfung&quot; und alles &quot;sei uns untertan&quot;. Welch eine irrsinnge Selbstüberschätzung! Ich erinnere mich an einen Fernsehwerbespot mit der Aussage &quot;Die Natur braucht uns nicht - aber wir brauchen die Natur&quot; in den 80er Jahren. Eine Behauptung, die jedoch nur langsam Platz in den Köpfen fand. Trotzdem entfernen sich die Menschen immer weiter von der Natur, die jedoch unser Lebensraum ist, unsere Nahrungsquelle. Kinder kennen die Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch nicht mehr, daraus folgert ein immer gedankenloserer Umgang mit unserer Umwelt und immer größere Defizite bei der Weitergabe notwendigen Wissens. Naturvölker ehren ihre Alten u.a. auch deshalb, weil sie BewahrerInnen dieses Wissens sind. Alter ist in unseren Breiten in nahezu allen Bereichen nur negativ besetzt. Auch daran erkennt man das gestörte Verhältnis zur Natur, deren Gesetz &quot;Altes vergeht - Neues entsteht&quot; wir bezogen auf uns Menschen nicht akzeptieren wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langer Zeit wundere ich mich über das Verhältnis patriarchaler Gesellschaften zur Natur. Es wurde und wird uns suggeriert, wir seien die &quot;Krone der Schöpfung&quot; und alles &quot;sei uns untertan&quot;. Welch eine irrsinnge Selbstüberschätzung! Ich erinnere mich an einen Fernsehwerbespot mit der Aussage &quot;Die Natur braucht uns nicht &#8211; aber wir brauchen die Natur&quot; in den 80er Jahren. Eine Behauptung, die jedoch nur langsam Platz in den Köpfen fand. Trotzdem entfernen sich die Menschen immer weiter von der Natur, die jedoch unser Lebensraum ist, unsere Nahrungsquelle. Kinder kennen die Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch nicht mehr, daraus folgert ein immer gedankenloserer Umgang mit unserer Umwelt und immer größere Defizite bei der Weitergabe notwendigen Wissens. Naturvölker ehren ihre Alten u.a. auch deshalb, weil sie BewahrerInnen dieses Wissens sind. Alter ist in unseren Breiten in nahezu allen Bereichen nur negativ besetzt. Auch daran erkennt man das gestörte Verhältnis zur Natur, deren Gesetz &quot;Altes vergeht &#8211; Neues entsteht&quot; wir bezogen auf uns Menschen nicht akzeptieren wollen.</p>
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		<title>Von: Günter König</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-2442</link>
		<dc:creator>Günter König</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 00:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>Erst wenn der letzte Mensch &quot;sich ausgerottet hat&quot;, kann der Planet mit seiner Natur sich erholen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst wenn der letzte Mensch &quot;sich ausgerottet hat&quot;, kann der Planet mit seiner Natur sich erholen!</p>
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		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/oekonomie/warum-wir-die-natur-verloren-haben/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 20:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>Verstanden? Wohl nicht so ganz, z.B. dass es nicht um Männer geht.&lt;br /&gt;Individuelle Denker finden ihren &lt;a href=&quot;http://www.autoorganisation.org/mediawiki/index.php/Anders_Leben&quot;&gt;eigenen Weg&lt;/a&gt;, das lässt sich nicht verallgemeinern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verstanden? Wohl nicht so ganz, z.B. dass es nicht um Männer geht.<br />Individuelle Denker finden ihren <a href="http://www.autoorganisation.org/mediawiki/index.php/Anders_Leben" class="liexternal">eigenen Weg</a>, das lässt sich nicht verallgemeinern.</p>
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