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	<title>Kommentare zu: Fight for Kisses</title>
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
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		<item>
		<title>Von: richard</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-322</link>
		<dc:creator>richard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 22:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>8. Darum ist das Familienmodell keineswegs eine Fehlkonstruktion. 

Gerade deswegen ist es eine Fehlkonstruktion. Es funktioniert alles, solange es gut geht. Aber lass nur mal einer Familie mit 3 Kindern die Mutter oder den Vater wegsterben. Damit ist diese Familie am Ende. Das Schicksal hat zugeschlagen, heisst es da lapidar. Da bleibt f&#252;r den &#220;berlebenden nicht einmal mehr die Zeit, einen &quot;Nachfolger&quot; zu suchen. F&#252;r die Kinder sind 50% der Bezugspersonen ausgefallen. Besonders schlimm f&#252;r jene, die damit die Hauptbezugsperson verlieren. W&#228;re da nicht die Geborgenheit in eine Sippe mit 50 oder mehr Menschen wesentlich belastbarer und ausdauernder? W&#228;ren da nicht &quot;Schicksalsschl&#228;ge&quot; wesentlich leichter zu bew&#228;ltigen, da die Bindung an Bestimmte lockerer w&#228;re, bliebe das Sozialgef&#252;ge nicht immer intakt? G&#228;be es dann noch tote S&#228;uglinge? Arme Kinder? Kinderunw&#252;rdige Verh&#228;ltnisse?
Noch eine kleine Geschichte, die die Anf&#228;lligkeit der Kleinfamilie hervorhebt:
Wenn Sie ein Problem mit einer Beh&#246;rde oder &#228;hnlichem haben. Solange Briefe geschrieben werden, die Beh&#246;rde angesprochen wird, ist man machtlos. Gehen sie hin, fassen sie sich den Verantwortlichen, machen sie ihn dingfest. Ziehen sie ihn aus der Anonymit&#228;t heraus, fragen sie nach seinem Namen, machen sie Ihr Anliegen an seiner Person fest. 
So macht es die Institution auch. Schuf Kleininstitutionen, die Ehe, entwurzelte die Menschen, zerst&#246;rte den Sozialverband. Die R&#252;ckversicherung in der Gruppe war unm&#246;glich. Dann gab man Gott als neue R&#252;ckversicherung aus und die Glaubensgemeinschaft als neue soziale Gruppe. Aber die Menschen merkten, dass auf diese Glaubensgemeinschaft kein Verlass ist und so war die Zwietracht ges&#228;t. So ist bis heute das Mi&#223;trauen im Menschen und man kann sich letztendlich auf niemanden verlassen, frau sowieso nicht. Auch der Beamte nicht auf seine eigene Beh&#246;rde. So kann man Menschen leicht dirigieren. Alleinerziehende noch leichter, da sie nicht einmal einen Ehepartner als R&#252;ckversicherung haben. Ich hoffe aber, dass diese Frauen daraus lernen, und vermehrt Gruppen (z.B. Wohngemeinschaften) zur &quot;Erziehung&quot; ihrer Kinder bilden. Aber seien Sie sich bewusst, dass Sie damit selbst aus der Anonymit&#228;t raustreten.
Wer sich da in diese Richtung &quot;bilden&quot; will, dem sei Macchiavelli &quot;Der F&#252;rst&quot; empfohlen. Nachahmung allerdings nicht erw&#252;nscht!
Hannelore, w&#228;re vielleicht eine Idee: Eine Stiftung zu gr&#252;nden, die z.B. die M&#246;glichkeit von Alleinerziehenden-Wohngemeinschaften f&#246;rdert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>8. Darum ist das Familienmodell keineswegs eine Fehlkonstruktion. </p>
<p>Gerade deswegen ist es eine Fehlkonstruktion. Es funktioniert alles, solange es gut geht. Aber lass nur mal einer Familie mit 3 Kindern die Mutter oder den Vater wegsterben. Damit ist diese Familie am Ende. Das Schicksal hat zugeschlagen, heisst es da lapidar. Da bleibt f&uuml;r den &Uuml;berlebenden nicht einmal mehr die Zeit, einen &quot;Nachfolger&quot; zu suchen. F&uuml;r die Kinder sind 50% der Bezugspersonen ausgefallen. Besonders schlimm f&uuml;r jene, die damit die Hauptbezugsperson verlieren. W&auml;re da nicht die Geborgenheit in eine Sippe mit 50 oder mehr Menschen wesentlich belastbarer und ausdauernder? W&auml;ren da nicht &quot;Schicksalsschl&auml;ge&quot; wesentlich leichter zu bew&auml;ltigen, da die Bindung an Bestimmte lockerer w&auml;re, bliebe das Sozialgef&uuml;ge nicht immer intakt? G&auml;be es dann noch tote S&auml;uglinge? Arme Kinder? Kinderunw&uuml;rdige Verh&auml;ltnisse?<br />
Noch eine kleine Geschichte, die die Anf&auml;lligkeit der Kleinfamilie hervorhebt:<br />
Wenn Sie ein Problem mit einer Beh&ouml;rde oder &auml;hnlichem haben. Solange Briefe geschrieben werden, die Beh&ouml;rde angesprochen wird, ist man machtlos. Gehen sie hin, fassen sie sich den Verantwortlichen, machen sie ihn dingfest. Ziehen sie ihn aus der Anonymit&auml;t heraus, fragen sie nach seinem Namen, machen sie Ihr Anliegen an seiner Person fest.<br />
So macht es die Institution auch. Schuf Kleininstitutionen, die Ehe, entwurzelte die Menschen, zerst&ouml;rte den Sozialverband. Die R&uuml;ckversicherung in der Gruppe war unm&ouml;glich. Dann gab man Gott als neue R&uuml;ckversicherung aus und die Glaubensgemeinschaft als neue soziale Gruppe. Aber die Menschen merkten, dass auf diese Glaubensgemeinschaft kein Verlass ist und so war die Zwietracht ges&auml;t. So ist bis heute das Mi&szlig;trauen im Menschen und man kann sich letztendlich auf niemanden verlassen, frau sowieso nicht. Auch der Beamte nicht auf seine eigene Beh&ouml;rde. So kann man Menschen leicht dirigieren. Alleinerziehende noch leichter, da sie nicht einmal einen Ehepartner als R&uuml;ckversicherung haben. Ich hoffe aber, dass diese Frauen daraus lernen, und vermehrt Gruppen (z.B. Wohngemeinschaften) zur &quot;Erziehung&quot; ihrer Kinder bilden. Aber seien Sie sich bewusst, dass Sie damit selbst aus der Anonymit&auml;t raustreten.<br />
Wer sich da in diese Richtung &quot;bilden&quot; will, dem sei Macchiavelli &quot;Der F&uuml;rst&quot; empfohlen. Nachahmung allerdings nicht erw&uuml;nscht!<br />
Hannelore, w&auml;re vielleicht eine Idee: Eine Stiftung zu gr&uuml;nden, die z.B. die M&ouml;glichkeit von Alleinerziehenden-Wohngemeinschaften f&ouml;rdert.</p>
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		<title>Von: Sibylle</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-291</link>
		<dc:creator>Sibylle</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 10:19:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ein chinesisches Sprichwort sagt:&quot;Du brauchst nicht das Licht eines Anderen ausl&#246;schen, damit deines heller strahlt.&quot;Letztendlich kommt es nicht auf das Modell an, sondern in erster Linie auf das Bewu&#223;tsein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein chinesisches Sprichwort sagt:&quot;Du brauchst nicht das Licht eines Anderen ausl&ouml;schen, damit deines heller strahlt.&quot;Letztendlich kommt es nicht auf das Modell an, sondern in erster Linie auf das Bewu&szlig;tsein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-226</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 07:16:36 +0000</pubDate>
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		<description>1. Als Werbung Spitze.
2. &#160;Dass damit Wettbewerb auch diskutabel wird als Ausdruck eines kriegerisch-archaischen Patriarchen-Denkens&#160;l&#228;&#223;t au&#223;en vor, dass nicht nur M&#228;nner untereinander im Wettbewerb&#160;stehen.

3. Die &quot;Schlacht um den besten Mann&quot;&#160; verhilft&#160;der Frauen-Kosmetik zu flotten Ums&#228;tzen. Sogar mit Rasierklingen (von Wilkinson).&#160;

4. Insofern halte ich &#039;Fight for Kisses&#039; nicht f&#252;r kriegerischer&#160;als Fingerhakeln.In Bayern ein Kampfsport.

5. Nichts desto trotz funktioniert heutiger&#160;Wettbewerb in&#160;der Wirtschaft oft nach dem blutr&#252;nstigen Prinzip &quot;Das Bessere ist des Guten Feind&quot;, bis hin zu dem Resultat, dass der Zweitbeste&#160; -&#160; immerhin noch sehr viel besser ist als der Drittbeste&#160; -&#160; um sein &#220;berleben f&#252;rchten muss. (Vom Zehntbesten ganz zu schweigen.)

6. Wenn statt &quot;der Bessere ist des Guten Feind&quot; zur Anwendung kommt &quot;der Bessere ist des Guten Freund&quot;, dann haben wir punktgenau das Familien-Ideal vor uns, wo selbstverst&#228;ndlich die pers&#246;nlichen Talente sehr unterschiedlich vorliegen und doch zum Wohl des gemeinsamen Ganzen beitragen (sollen).&#160; -&#160; So funktionieren auch intakte Firmen-Hierarchien.
7. &#039;Fight for Kisses&#039; bedient den Kuss prim&#228;r als Ausdruck f&#252;r &#039;Triebbefriedigung&#039;. &quot;Trieb&quot;&#160; und&#160; &quot;Lust&quot; sind einander nicht v&#246;llig ebenb&#252;rtig. Auch sie stehen in Wettbewerb zueinander und lassen leicht vergessen, dass der Kuss noch ganz andere Funktionen &quot;bedient&quot;, z.B.&#160;Sinn f&#252;r Gemeinschaft, Vertrauen, Liebe, Z&#228;rtlichkeit usw.
8. Darum ist das Familienmodell keineswegs eine Fehlkonstruktion.&#160;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Als Werbung Spitze.<br />
2. &nbsp;Dass damit Wettbewerb auch diskutabel wird als Ausdruck eines kriegerisch-archaischen Patriarchen-Denkens&nbsp;l&auml;&szlig;t au&szlig;en vor, dass nicht nur M&auml;nner untereinander im Wettbewerb&nbsp;stehen.</p>
<p>3. Die &quot;Schlacht um den besten Mann&quot;&nbsp; verhilft&nbsp;der Frauen-Kosmetik zu flotten Ums&auml;tzen. Sogar mit Rasierklingen (von Wilkinson).&nbsp;</p>
<p>4. Insofern halte ich &#8216;Fight for Kisses&#8217; nicht f&uuml;r kriegerischer&nbsp;als Fingerhakeln.In Bayern ein Kampfsport.</p>
<p>5. Nichts desto trotz funktioniert heutiger&nbsp;Wettbewerb in&nbsp;der Wirtschaft oft nach dem blutr&uuml;nstigen Prinzip &quot;Das Bessere ist des Guten Feind&quot;, bis hin zu dem Resultat, dass der Zweitbeste&nbsp; -&nbsp; immerhin noch sehr viel besser ist als der Drittbeste&nbsp; -&nbsp; um sein &Uuml;berleben f&uuml;rchten muss. (Vom Zehntbesten ganz zu schweigen.)</p>
<p>6. Wenn statt &quot;der Bessere ist des Guten Feind&quot; zur Anwendung kommt &quot;der Bessere ist des Guten Freund&quot;, dann haben wir punktgenau das Familien-Ideal vor uns, wo selbstverst&auml;ndlich die pers&ouml;nlichen Talente sehr unterschiedlich vorliegen und doch zum Wohl des gemeinsamen Ganzen beitragen (sollen).&nbsp; -&nbsp; So funktionieren auch intakte Firmen-Hierarchien.<br />
7. &#8216;Fight for Kisses&#8217; bedient den Kuss prim&auml;r als Ausdruck f&uuml;r &#8216;Triebbefriedigung&#8217;. &quot;Trieb&quot;&nbsp; und&nbsp; &quot;Lust&quot; sind einander nicht v&ouml;llig ebenb&uuml;rtig. Auch sie stehen in Wettbewerb zueinander und lassen leicht vergessen, dass der Kuss noch ganz andere Funktionen &quot;bedient&quot;, z.B.&nbsp;Sinn f&uuml;r Gemeinschaft, Vertrauen, Liebe, Z&auml;rtlichkeit usw.<br />
8. Darum ist das Familienmodell keineswegs eine Fehlkonstruktion.&nbsp;</p>
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		<title>Von: Axel</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 20:05:33 +0000</pubDate>
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		<description>Also ein besseres Beispiel f&#252;r die Krankhaftigkeit des Konkurrenzdenkens als dieses Video kann man wohl kaum finden. Sollte nat&#252;rlich sicher &quot;witzig&quot; gemeint sein, aber letztendlich  steckt dahinter doch bitterer Ernst.

Bin froh, da&#223; ich nie mit meinem Vater konkurrieren mu&#223;te.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ein besseres Beispiel f&uuml;r die Krankhaftigkeit des Konkurrenzdenkens als dieses Video kann man wohl kaum finden. Sollte nat&uuml;rlich sicher &quot;witzig&quot; gemeint sein, aber letztendlich  steckt dahinter doch bitterer Ernst.</p>
<p>Bin froh, da&szlig; ich nie mit meinem Vater konkurrieren mu&szlig;te.</p>
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	<item>
		<title>Von: lieblingsbank</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-162</link>
		<dc:creator>lieblingsbank</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 19:00:37 +0000</pubDate>
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		<description>... die menschen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; die menschen</p>
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		<title>Von: Hannelore</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>Hannelore</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 18:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>Rainer, was meinst du mit &quot;Engel&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rainer, was meinst du mit &quot;Engel&quot;?</p>
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	</item>
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		<title>Von: lieblingsbank</title>
		<link>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/patriarchat/fight-for-kisses/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>lieblingsbank</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 17:31:39 +0000</pubDate>
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		<description>ich nenn das mittlerweile &quot;krieg der engel&quot;.
ist er denn fast &#252;berall?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich nenn das mittlerweile &quot;krieg der engel&quot;.<br />
ist er denn fast &uuml;berall?</p>
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