Rette sich, wer kann!

Transformationsblog von Hannelore Vonier

Kuna Yala, Insel der Glücklichen (TV-Tipp)

Kuna Yala

Am Donnerstag, den 27. März zeigt Arte von 19:00-19:45 die Dokumentation über die Kuna (bzw. Cuna), einem außergewöhnlichen Indianerstamm, der sich in Panama ein wahres Naturparadies bewahrt hat und über den ich mehrfach geschrieben habe.

Ich kann nicht sagen, wie gut der Film ist, er ist sicherlich aus patriarchaler Sicht, aber da die Kuna noch wenig beeinflusst indigen leben, kann er so daneben nicht sein.

Beschreibung:

Ein Küstenstreifen in Panama: Auf der Karibik zugewandten Seite findet man weiße Sandstrände, Inseln voller Palmen und Korallenriffe. Auf der Festlandseite gibt es klare Bergflüsse und dichten Urwald.

Dass dieser paradiesische Zustand bis heute überdauert, ist dem Überlebenswillen und der Sturheit eines kleinen Indianerstammes zu verdanken. Die 50.000 Kuna haben mit Kampf und gewitzter Diplomatie geschafft, den Lebensraum San-Blas-Archipel für sich zu bewahren und ein Refugium für Tausende seltener Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Bis heute leben sie von und mit dieser Natur und sind so zu einem der größten unabhängigen Indiostämme der Gegenwart geworden.

Der Lebensraum Kuna Yala ist als einer der letzten und größten Primärurwälder Zentralamerikas ein wesentlicher Teil des Corredor Biológico, eines geschützten Gebietes und Wanderroute der Tierwelt zwischen Nord- und Südamerika. Investoren aus der Tourismus, Holz-, Pharma- und Fischereiindustrie stehen mit großen finanziellen Verlockungen Schlange vor den Toren Kuna Yalas.

Aber noch immer gilt ihr eiserner Vorsatz: Kein Nicht-Kuna darf sich hier niederlassen, noch am Besitz der Kuna bereichern oder die Wälder ausbeuten.

Die Kuna sind ihrer Kultur, ihren Riten und Mythen nach wie vor treu. Am wichtigsten ist ihnen ihre Unabhängigkeit von Panama. Die Vor- und Nachteile der Zivilisation werden trotzdem abgewogen, denn Schulbildung und medizinischer Versorgung stehen sie positiv gegenüber.

Wiederholung am 03.04.2008 um 16:50

~

Die deutsche Künstlerin Antje Olowaili hat bei den Kuna gelebt und ein Buch darüber geschrieben: Schwester der Sonne. Ein Jahr in Kuna Yala.


Autor: Hannelore Vonier

Bloggerin mit dem leidenschaftlichen Drang, die destruktiven Kräfte in unserer Gesellschaft bekannt zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Mehr über mich und diesen Blog.

6 Kommentare

  1. Ich hab den Beitrag gesehen und muß sagen,dass dieses Naturvolk warscheinlich bis zum heutigen Zeitpunkt (im Gegensatz zu anderen)einfach Glück hatte ,nicht von aggressiven wirtschaftlichen Interessen bekannter Industrienationen überrannt zu werden.

  2. Ich hab den Beitrag gesehen und muß sagen,dass dieses Naturvolk warscheinlich bis zum heutigen Zeitpunkt (im Gegensatz zu anderen)einfach Glück hatte ,nicht von aggressiven wirtschaftlichen Interessen bekannter Industrienationen überrannt zu werden.

  3. Ich hab den Beitrag gesehen und muß sagen,dass dieses Naturvolk warscheinlich bis zum heutigen Zeitpunkt (im Gegensatz zu anderen)einfach Glück hatte ,nicht von aggressiven wirtschaftlichen Interessen bekannter Industrienationen überrannt zu werden.

  4. Was mich beindruckt hat, ist die Ausstrahlung und Würde dieser Menschen.
    Schade nur, dass der Film nicht mehr auf die matristische Struktur dieses aussergewöhnlichen Völkleins eingegangen ist.

  5. Was mich beindruckt hat, ist die Ausstrahlung und Würde dieser Menschen.
    Schade nur, dass der Film nicht mehr auf die matristische Struktur dieses aussergewöhnlichen Völkleins eingegangen ist.

  6. Was mich beindruckt hat, ist die Ausstrahlung und Würde dieser Menschen.
    Schade nur, dass der Film nicht mehr auf die matristische Struktur dieses aussergewöhnlichen Völkleins eingegangen ist.