Rette sich, wer kann!

Transformations-Blog

22. Dez 2014
von Hannelore Vonier
7 Kommentare

Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten?

Der Blick in die Vergangenheit

Der Blick in die Vergangenheit

Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu. Weiterlesen →

Prof. Dr, Kwasi Wiredu

11. Aug 2014
von Hannelore Vonier
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Konsens im traditionellen Afrika – Ein Plädoyer für parteilose Politik, auch bei uns

von Prof. Dr. Kwasi Wiredu Oft wird geäußert, dass Entscheidungsfindung, im traditionellen afrikanischen Leben und Regieren üblicherweise durch Konsensus (Konsens) herbeigeführt wurde. Es gibt wichtige Belege dafür, dass Konsensentscheidung bei Beratungen in Afrika oft an der Tagesordnung war (und noch ist). Das Konsenssystem war das einzige vor der patriarchalen Kolonialisierung und Missionierung und ist allgemein außerhalb patriarchaler Strukturen üblich. Weiterlesen →

13. Dez 2012
von Hannelore Vonier
2 Kommentare

Selbstorganisation: Die essbare Stadt

Essbare Stadt

Essbare Stadt – jeder kann pflanzen, jeder kann ernten

Von: Roland Rottenfusser

“Es ist eine Revolution”, sagt Pam Warhurst, “aber wir sind sanfte Revoluzzer. Alles, was wir tun, basiert auf Güte.” Die Bewohner des englischen Städtchens Todmorden “revoluzzen” mit Kartoffeln und Bohnen, Himbeeren und Salat. Weiterlesen →

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

22. Nov 2012
von Hannelore Vonier
17 Kommentare

Selbstregulierte Kinder

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

Auf Facebook habe ich an verschiedenen Diskussion teilgenommen, die ich hier auszugsweise wiedergebe:

Jesper Juul: Ich habe mal einen Essay geschrieben: Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder? Ich treffe sehr wenige Eltern, die das wirklich wollen […]. Die meisten wollen genau die gleichen Kinder wie meine Eltern: Kinder, die nett und süß und höflich und gehorsam sind. Sie wollen das nur auf eine viel, viel nettere Art erreichen. Und das ist gefährlich. Weiterlesen →

8. Nov 2012
von Hannelore Vonier
7 Kommentare

Das Wesen der Panzerung

Körperliche Versteifung und Panzerung

“Nur sechstausend Jahre dauerte die Verirrung deines Lebens in körperlicher Versteifung” aus Wilhelm Reich: Rede an den kleinen Mann.

Bei dem Wesen der Panzerung, wie es von Wilhelm Reich erforscht wurde, handelt es sich gleichzeitig um ein den normalen Lebensfunktionen entsprechendes (physiologisches) und ein gefühlsmäßiges (psychologisches) Geschehen. Es stellt die physiologische Verankerung des emotionalen Verdrängens dar.

Emotionales Verdrängen bedeutet einen Widerstreit von Kräften; das Verdrängte drängt hoch weil es sich Ausdruck verschaffen will und das Verdrängende drängt hinunter zur Unterdrückung. In diesem Vorgang ständiger Opposition wird unablässig Energie verbraucht. Weiterlesen →

11. Okt 2012
von Hannelore Vonier
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Die Krankheit des konkurrierenden Vergleichs

Konkurrierender Vergleich

In einer Wettbewerbs-Gesellschaft ist es notwendig, sich von anderen Menschen abzugrenzen und sie “klein” zu machen.

In den von Wettbewerb und Konkurrenz dominierten westlichen Gesellschaften werden eher Unterschiede als Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen betont.

Religiöse Unterschiede, Hautfarben, Nationalitäten, Klassenunterschiede, wie arm und reich, auch Berufsstände oder der Unterschied zwischen Mann und Frau werden den modernen Menschen ab dem Augenblick ihrer Geburt anerzogen. Weiterlesen →

Lob und Tadel sind zerstörerisch, da ein Kind von seinem natürlichen Weg fortgeführt wird.

4. Okt 2012
von Hannelore Vonier
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Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft

Yequana-Kinder

Kinder verhalten sich von sich aus sozial. Eine Vorstellung, die uns fremd ist. Durch Erziehung wird das natürliche Sozialverhalten untergraben.

Im Dschungel Venezuelas trifft eine junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser “Wilden”, bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen Zusammenlebens herauszufinden. Vertraute Denkweisen werden ihr dabei immer fragwürdiger, immer größer wird ihre kritische Distanz zu Zivilisation. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
4 Kommentare

Warum es keinen Weg aus der Schuldenfalle gibt

Wilhelm Reich

Wilhelm Reich

In der Rolle des Gläubigers hat die “emotionelle Pest” sowohl Privatpersonen als auch den Staat in der Hand. Auf diese Weise kann sie solches Verhalten bei anderen erzwingen, das die “Pest” selbst ertragen kann.

Im Internet finden sich viele Vorschläge zu Methoden und Wegen, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Die noch so vielversprechensten Denk-Ansätze sind undurchführbar, solange die Mitglieder der Gesellschaft krank sind. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
11 Kommentare

Emotionale Lebendigkeit und die emotionelle Pest

Leben ist das natürliche Wechselspiel zwischen Ausdehnen (Expansion) und Zusammenziehen (Kontraktion). Lust ist die Expansion von Zellen, wenn sich Körperzellen prall ausdehnen und mit Energie und Flüssigkeit füllen. Angst ist das Gegenteil: die Zellen ziehen sich zusammen. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
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Staats-Schulden, ein Produkt der Emotionellen Pest

Der Ausdruck “Emotionelle Pest” wurde von Wilhelm Reich geprägt. Es ist lohnenswert sich damit auseinanderzusetzen, denn daran ist unsere Gesellschaft erkrankt. Wer sein eigenes Wohlbefinden und das seiner Umgebung verbessern will, hat größere Chancen, wenn er sich mit den umfangreichen Forschungsergebnissen Reichs allgemein, insbesondere aber der Emotionellen Pest vertraut macht. Weiterlesen →

5. Jun 2012
von Hannelore Vonier
1 Kommentar

Wie Sprache ein partnerschaftliches Miteinander bewirkt

Aymara

Aymara

Aufzeichnungen der Linguistin Martha James Hardman (Quelle siehe unten):

Gespräch und Sprache sind bei den Jaqi – ein Volk in den Anden – etwas, das als Anerkennung von angemessenem menschlichen Verhalten gegeben wird; Sprachverweigerung ist eine Sanktion für die, die sich wie Tiere verhalten.

Und so sprechen Frauen und Männer viel, obwohl Europäer sie für schweigsam halten. Diese Schweigsamkeit sagt etwas darüber aus, wie sich die Europäer verhielten und verhalten!

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19. Mrz 2012
von Hannelore Vonier
13 Kommentare

Die Goldene Regel – reine Theorie

Im vorigen Beitrag dieser Serie kam folgender Einwand im Kommentarbereich:

dies sind für mich zwei paar Schuhe: ob ich mir auferlege, nicht das einem anderen Menschen zuzufügen, was ich auch nicht zugefügt haben möchte – oder ob ich sage: ich tue jenes einem anderen Menschen, damit er mir gleiches zurückgebe…

Die Goldene Regel wird in den verschiedenen Schriften und Religionen mal positiv, mal negativ formuliert. Es handelt sich aber um dasselbe Konzept: Reziprozität, ausgleichen, eine Handlung spiegeln. Also so tun, als hätten andere keine individuellen Bedürfnisse.

Die negative und positive Variation sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Weiterlesen →

9. Mrz 2012
von Hannelore Vonier
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Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt

“Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles was sie wollen das Gleiche ist, das auch ihre Mitmenschen verlangen, und dies als ihr Recht betrachtet, dann sind “die andern” der Maßstab, und nicht sie selbst.

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25. Jan 2012
von Hannelore Vonier
12 Kommentare

Gentechnik – Gekaufte Wahrheit – wie Wissenschaftler mundtot gemacht werden

Gentechnik - Cartoon von Wolfgang Horsch

Gentechnik - Cartoon von Wolfgang Horsch

Aussagen von Wissenschaftlern belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig.

Zwei Beispiele erschrecken: Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung. Sie verloren unmittelbar ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs ruiniert.

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