Rette sich, wer kann!

Transformationsblog

9. Jul 2015
von Hannelore Vonier
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Ist die Goldene Regel noch zeitgemäß? War sie jemals human?

War sie jemals human?

„Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu!“

Die sogenannte „Goldene Regel“ ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‚gleich‘ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles was sie wollen das Gleiche ist, das auch ihre Mitmenschen verlangen, und dies als ihr Recht betrachtet, dann sind „die andern“ der Maßstab, und nicht sie selbst.

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22. Jun 2015
von Hannelore Vonier
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Profil eines Stammes-Ältesten im Vergleich zu Senioren im Patriarchat

Für Günter (84), den ältesten hier in der Runde dieses Blogs, meinen Freund Toni (88), mit dem ich Tennis! spiele und frühe Geschichte diskutiere, und meinen Vater, der am heutigen Tag 93 wird.

Da wir in Kernfamilien leben und nicht in Sippen, gibt es für alte Menschen keine natürlich gewachsene Wohnumgebung. Als „Lösung“ steht das Seniorenheim zu Verfügung. (Eine Ausnahme bilden intakte Bauernfamilien, die für die Eltern/Älteren ein „Austragshaus“ zur Verfügung haben.) Es ist üblich Alte mit Medikamenten ruhig zu stellen, weil das weniger Arbeit macht.

In Stammesgesellschaften heißt es: „Wenn ein alter Mensch stirbt, stirbt eine Bibliothek.“ Bei uns werden diese alten, wertvollen „Bibliotheken“ selten genutzt.

In anderen Kulturen sieht es anders aus:

Die Ältesten werden Mut unterstützen, wo Angst ist, Einigungen beflügeln, wo Konflikt ist, Hoffnung bringen, wo Verzweiflung ist.

Dr. Malidoma P. Somé berichtet von seiner afrikanischen Gemeinschaft ((Malidoma Somé: Die Weisheit Afrikas: Das Profil eines Ältesten S. 140)):

Das Profil eines Ältesten enthält unter anderem bestimmte Ver­haltens- und Sprachmuster, die von allen gesehen und strengs­tens respektiert werden. Denn das Alter steht mit Kräften im Bunde, die für unentwickelte, unweise Menschen tödlich wären. Eine dieser Kräfte ist die Segenskraft. Weiterlesen →

16. Jun 2015
von Hannelore Vonier
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(THRIVE Deutsch) GEDEIHEN: Was auf der Welt wird es brauchen?

Thrive - Gedeihen

„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.

Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

Goethe zu Eckermann

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5. Jun 2015
von Hannelore Vonier
11 Kommentare

Der Heide in der Hölle

Ein Anhänger der alten Religion findet sich, nachdem er gestorben ist, auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Ein Schild verweist: „Zur Hölle“. Er hat keine andere Wahl als diesem Gang zu folgen.
Nach geraumer Zeit steht er an einer Tür, die nicht verschlossen ist.
Der Heide betritt die Hölle und traut seinen Augen nicht. Weiterlesen →

3. Jun 2015
von Hannelore Vonier
6 Kommentare

Nur die Ruhe! Am Computer Zeit und Muße finden

Vom Patriarchat zu Web 2.0 am ComputerNeue Medien erfordern neue Verhaltensweisen. Hier sind 2 meiner Lieblingstipps:

Zeitsparen am Computer

1. Abschalten, wenn immer es möglich ist. Viele der Blogs, die ich schreibe, brauchen meine volle Aufmerksamkeit, nicht selten für Stunden. Der Schreibfluss muss am Fließen bleiben. Eine Tasse Tee usw. kann ich mir holen, meine Gedanken bleiben dabei beim Artikel. Aber ein Messagefensterchen am Bildschirmrand, das neue Emails anzeigt, reißt mich aus dem speziellen Bewusstseinszustand völlig raus.
Meine Software ist sowieso immer so eingestellt, dass sie zwischen 9h und 15h nicht automatisch Emails abholt. Weiterlesen →

28. Apr 2015
von Hannelore Vonier
26 Kommentare

Pucken: Warum Eltern ihre Babys in Zwangsjacken wickeln

Es handelt sich beim Pucken um das enge Einwickeln von Babys. Im englischen Sprachraum „Swaddling“. Es wird neuerdings wie folgt gepriesen:

„Ihrem Baby wird dadurch eine ähnliche Umgebung wie in der Gebärmutter gewährt, es fühlt sich wie in einem kuschelig-engen Tragetuch, es ist in seinen Bewegungen begrenzt, so wie es dies neun Monate lang gekannt hat, und hat dadurch viel mehr Vertrauen in seine neue Umgebung.“

Tatsächlich soll diese Zwangsjacke für Neugeborene das tun, was später die Körperpanzerung „automatisch“ macht: die lebendige Bewegung und die bioenergetischen Impulse, die hinter ihr stehen, abwürgen, um für Ruhe zu sorgen.

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21. Apr 2015
von Hannelore Vonier
2 Kommentare

Neues Bewusstsein: Wie du dein individuelles Sehvermögen ausdehnst (Übungen)

neues bewusstsein

Jeder kann neues Bewusstsein entwickeln.

Viele von euch halten es für möglich, dass sich die Menschen selbst ausrotten, denken aber, es sei verrückt, Träume als ein Mittel zu verwenden, um das tägliche Leben zu beeinflussen.

Oder sie glauben, dass es richtig ist, sich der Bakterien, Kriege und Katastrophen bewusst zu sein, halten es aber für vernachlässigbar, sich der anderen Teile des Selbst bewusst zu sein, die solche Probleme lösen könnten.

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9. Apr 2015
von Hannelore Vonier
79 Kommentare

Familienbett: Für Ausgeschlafene! 3 Gründe für das Familienbett und eine erfolgreiche Nachtruhe mit Kindern.

Familienbett

„Meine Frau und ich haben schlaflose Nächte damit verbracht, abwechselnd am Bett unseres Sohnes zu sitzen, um ihn zum Schlafen zu bringen“, erzählte Jesper Juul, dänischer Erziehungsguru, der „Presse“. „Und wie ist das ausgegangen?“ – „Wir haben ein größeres Ehebett gekauft.“

Es lockern sich die rigiden Formen des Zusammenlebens. Das Familienbett findet immer mehr Anklang bei Eltern.

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27. Mrz 2015
von Hannelore Vonier
4 Kommentare

Die dunkle Seite der deutschen Besessenheit von der Indianerkultur Nordamerikas

Winnetou auf einer Briefmarke (1987) der Deutschen Bundespost. Die Abbildung entspricht der aktuellen Darstellung auf dem Buch Winnetou I (Karl May’s Gesammelte Werke, Band 7)

RTL will „Winnetou“ neu verfilmen. Drei Filme sind geplant, die Dreharbeiten sollen noch im Sommer 2015 beginnen.

Gastbeitrag von Michael Fenz

Karl May hat wie kein anderer das Bild, das wir Europäer von „Indianern“ im Kopf haben geprägt und damit die Wahrheit, oder sagen wir die Geschichte wie sie von den Betroffenen selbst erlebt und berichtet wird, nachhaltig überdeckt. Weiterlesen →

18. Feb 2015
von Hannelore Vonier
18 Kommentare

Was Ebola und ISIS gemeinsam haben (update)

Original geposted auf Charles Konia, M.D.:

Nach konventionellem Denken sind Ebola und ISIS vollkommen unterschiedliche pathologische Zustände, die in verschiedenen Bereichen der Natur präsent sind.

Obwohl sie in verschiedenen Bereichen am Werk sind, Ebola im biologischen Bereich und ISIS im gesellschaftlichen Bereich, haben sie viel gemeinsam. Sie sind beide äußerst lebensdestruktiv, sie sind hochgradig invasiv, sie sind ansteckend, sie wirken aus dem Verborgenen heraus, ihre Opfer sind höchst anfällig für den Erreger und schließlich ist die einzige Behandlung die Sequestration des Erregers und/oder des Trägers.

Dank der Fortschritte in der Virologie wurde der Erreger, der für Ebola verantwortlich ist, das Ebola-Virus, identifiziert. Von daher wird hoffentlich bald ein Virostatikum verfügbar sein. Leider muß der pathologische Zustand, der für die Krankheit ISIS verantwortlich ist, noch durch das medizinische Establishment identifiziert werden. Da nicht bekannt ist, wie die Krankheit entsteht, gibt es derzeit keine bekannte Behandlung, außer durch die Zerstörung der Organisation. Aber dies wird nicht verhindern, daß…

Siehe Original 105 more words

Update:

11. Feb 2015
von Hannelore Vonier
6 Kommentare

Die allmähliche Anerkennung des Andersseins im Patriarchat.

Anderssein

Anderssein

In indigenen Gesellschaften wird die Vielfalt geschätzt und für das Überleben der Gemeinschaft als notwendig erachtet. Jede Form von „Anderssein“ wird eher verehrt als unterdrückt. Alle haben ihren individuellen Platz und ihre Aufgaben.

Im Patriarchat läuft alles auf Gleichmacherei und soziale Anpassung hinaus; Abweichler müssen sich Nischen suchen, wo sie „Narrenfreiheit“ haben und sich möglichst unauffällig verhalten. Hyperaktive Kinder bekommen Medikamente, Stimmenhörende landen in der Psychiatrie und Menschen, die „aussteigen“ werden als Spinner, Penner, Loser bezeichnet … Das „Andere“ wird verachtet und bekämpft. Weiterlesen →

3. Feb 2015
von Hannelore Vonier
12 Kommentare

Wie Mädchen und Jungen ungleich gemacht werden.

Wie Mädchen und Jungen ungleich gemacht werden.

Erziehung zur Ungleichheit

„Es ist ein Junge!“ – „Es ist ein Mädchen!“ –
das sind die ersten Worte der Hebamme im Entbindungszimmer.

Dem Kleinen ist es völlig egal, welchem Geschlecht es angehört und es wird ihm noch ziemlich lange gleichgültig sein.
Aber in der Zwischenzeit gibt es Leute, die sich darum kümmern, dass das Kind das ideale Bild eines kleinen Mädchens oder eines kleinen Jungen eingetrichtert bekommt. Sie müssen lernen, sich so eng wie möglich dem Rollen-Modell anzupassen – koste es, was es wolle. Weiterlesen →