Rette sich, wer kann!

Transformations-Blog

18. Feb 2015
von Hannelore Vonier
8 Kommentare

Was Ebola und ISIS gemeinsam haben

Original geposted auf Charles Konia, M.D.:

Nach konventionellem Denken sind Ebola und ISIS vollkommen unterschiedliche pathologische Zustände, die in verschiedenen Bereichen der Natur präsent sind.

Obwohl sie in verschiedenen Bereichen am Werk sind, Ebola im biologischen Bereich und ISIS im gesellschaftlichen Bereich, haben sie viel gemeinsam. Sie sind beide äußerst lebensdestruktiv, sie sind hochgradig invasiv, sie sind ansteckend, sie wirken aus dem Verborgenen heraus, ihre Opfer sind höchst anfällig für den Erreger und schließlich ist die einzige Behandlung die Sequestration des Erregers und/oder des Trägers.

Dank der Fortschritte in der Virologie wurde der Erreger, der für Ebola verantwortlich ist, das Ebola-Virus, identifiziert. Von daher wird hoffentlich bald ein Virostatikum verfügbar sein. Leider muß der pathologische Zustand, der für die Krankheit ISIS verantwortlich ist, noch durch das medizinische Establishment identifiziert werden. Da nicht bekannt ist, wie die Krankheit entsteht, gibt es derzeit keine bekannte Behandlung, außer durch die Zerstörung der Organisation. Aber dies wird nicht verhindern, daß…

Siehe Original 105 more words

11. Feb 2015
von Hannelore Vonier
6 Kommentare

Die allmähliche Anerkennung des Andersseins im Patriarchat.

Anderssein

Anderssein

In indigenen Gesellschaften wird die Vielfalt geschätzt und für das Überleben der Gemeinschaft als notwendig erachtet. Jede Form von “Anderssein” wird eher verehrt als unterdrückt. Alle haben ihren individuellen Platz und ihre Aufgaben.

Im Patriarchat läuft alles auf Gleichmacherei und soziale Anpassung hinaus; Abweichler müssen sich Nischen suchen, wo sie “Narrenfreiheit” haben und sich möglichst unauffällig verhalten. Hyperaktive Kinder bekommen Medikamente, Stimmenhörende landen in der Psychiatrie und Menschen, die “aussteigen” werden als Spinner, Penner, Loser bezeichnet … Das “Andere” wird verachtet und bekämpft. Weiterlesen →

3. Feb 2015
von Hannelore Vonier
12 Kommentare

Wie Mädchen und Jungen ungleich gemacht werden.

Wie Mädchen und Jungen ungleich gemacht werden.

Erziehung zur Ungleichheit

“Es ist ein Junge!” – “Es ist ein Mädchen!” –
das sind die ersten Worte der Hebamme im Entbindungszimmer.

Dem Kleinen ist es völlig egal, welchem Geschlecht es angehört und es wird ihm noch ziemlich lange gleichgültig sein.
Aber in der Zwischenzeit gibt es Leute, die sich darum kümmern, dass das Kind das ideale Bild eines kleinen Mädchens oder eines kleinen Jungen eingetrichtert bekommt. Sie müssen lernen, sich so eng wie möglich dem Rollen-Modell anzupassen – koste es, was es wolle. Weiterlesen →

22. Dez 2014
von Hannelore Vonier
8 Kommentare

Zeitkonzepte: Schaust du nach vorne oder hinten?

Der Blick in die Vergangenheit

Der Blick in die Vergangenheit

Wenn wir die Zukunft in Beziehung zu unserem Körper setzen, ist klar: Sie liegt vor uns. Im Gegensatz zur Vergangenheit, die wir tendenziell hinter uns lokalisieren. Für das Andenvolk der Aymara liegen die Dinge genau umgekehrt: Sie blicken buchstäblich in die Vergangenheit und kehren der Zukunft den Rücken zu. Weiterlesen →

Prof. Dr, Kwasi Wiredu

11. Aug 2014
von Hannelore Vonier
1 Kommentar

Konsens im traditionellen Afrika – Ein Plädoyer für parteilose Politik, auch bei uns

von Prof. Dr. Kwasi Wiredu Oft wird geäußert, dass Entscheidungsfindung, im traditionellen afrikanischen Leben und Regieren üblicherweise durch Konsensus (Konsens) herbeigeführt wurde. Es gibt wichtige Belege dafür, dass Konsensentscheidung bei Beratungen in Afrika oft an der Tagesordnung war (und noch ist). Das Konsenssystem war das einzige vor der patriarchalen Kolonialisierung und Missionierung und ist allgemein außerhalb patriarchaler Strukturen üblich. Weiterlesen →

13. Dez 2012
von Hannelore Vonier
2 Kommentare

Selbstorganisation: Die essbare Stadt

Essbare Stadt

Essbare Stadt – jeder kann pflanzen, jeder kann ernten

Von: Roland Rottenfusser

“Es ist eine Revolution”, sagt Pam Warhurst, “aber wir sind sanfte Revoluzzer. Alles, was wir tun, basiert auf Güte.” Die Bewohner des englischen Städtchens Todmorden “revoluzzen” mit Kartoffeln und Bohnen, Himbeeren und Salat. Weiterlesen →

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

22. Nov 2012
von Hannelore Vonier
17 Kommentare

Selbstregulierte Kinder

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

Neurotische Mutter, neurotisches Kind

Auf Facebook habe ich an verschiedenen Diskussion teilgenommen, die ich hier auszugsweise wiedergebe:

Jesper Juul: Ich habe mal einen Essay geschrieben: Wollen wir wirklich starke und gesunde Kinder? Ich treffe sehr wenige Eltern, die das wirklich wollen […]. Die meisten wollen genau die gleichen Kinder wie meine Eltern: Kinder, die nett und süß und höflich und gehorsam sind. Sie wollen das nur auf eine viel, viel nettere Art erreichen. Und das ist gefährlich. Weiterlesen →

8. Nov 2012
von Hannelore Vonier
7 Kommentare

Das Wesen der Panzerung

Körperliche Versteifung und Panzerung

“Nur sechstausend Jahre dauerte die Verirrung deines Lebens in körperlicher Versteifung” aus Wilhelm Reich: Rede an den kleinen Mann.

Bei dem Wesen der Panzerung, wie es von Wilhelm Reich erforscht wurde, handelt es sich gleichzeitig um ein den normalen Lebensfunktionen entsprechendes (physiologisches) und ein gefühlsmäßiges (psychologisches) Geschehen. Es stellt die physiologische Verankerung des emotionalen Verdrängens dar.

Emotionales Verdrängen bedeutet einen Widerstreit von Kräften; das Verdrängte drängt hoch weil es sich Ausdruck verschaffen will und das Verdrängende drängt hinunter zur Unterdrückung. In diesem Vorgang ständiger Opposition wird unablässig Energie verbraucht. Weiterlesen →

11. Okt 2012
von Hannelore Vonier
12 Kommentare

Die Krankheit des konkurrierenden Vergleichs

Konkurrierender Vergleich

In einer Wettbewerbs-Gesellschaft ist es notwendig, sich von anderen Menschen abzugrenzen und sie “klein” zu machen.

In den von Wettbewerb und Konkurrenz dominierten westlichen Gesellschaften werden eher Unterschiede als Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen betont.

Religiöse Unterschiede, Hautfarben, Nationalitäten, Klassenunterschiede, wie arm und reich, auch Berufsstände oder der Unterschied zwischen Mann und Frau werden den modernen Menschen ab dem Augenblick ihrer Geburt anerzogen. Weiterlesen →

Lob und Tadel sind zerstörerisch, da ein Kind von seinem natürlichen Weg fortgeführt wird.

4. Okt 2012
von Hannelore Vonier
23 Kommentare

Lob und Tadel – die Selbstvertrauen zerstörende Kraft

Yequana-Kinder

Kinder verhalten sich von sich aus sozial. Eine Vorstellung, die uns fremd ist. Durch Erziehung wird das natürliche Sozialverhalten untergraben.

Im Dschungel Venezuelas trifft eine junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser “Wilden”, bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen Zusammenlebens herauszufinden. Vertraute Denkweisen werden ihr dabei immer fragwürdiger, immer größer wird ihre kritische Distanz zu Zivilisation. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
4 Kommentare

Warum es keinen Weg aus der Schuldenfalle gibt

Wilhelm Reich

Wilhelm Reich

In der Rolle des Gläubigers hat die “emotionelle Pest” sowohl Privatpersonen als auch den Staat in der Hand. Auf diese Weise kann sie solches Verhalten bei anderen erzwingen, das die “Pest” selbst ertragen kann.

Im Internet finden sich viele Vorschläge zu Methoden und Wegen, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Die noch so vielversprechensten Denk-Ansätze sind undurchführbar, solange die Mitglieder der Gesellschaft krank sind. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
11 Kommentare

Emotionale Lebendigkeit und die emotionelle Pest

Leben ist das natürliche Wechselspiel zwischen Ausdehnen (Expansion) und Zusammenziehen (Kontraktion). Lust ist die Expansion von Zellen, wenn sich Körperzellen prall ausdehnen und mit Energie und Flüssigkeit füllen. Angst ist das Gegenteil: die Zellen ziehen sich zusammen. Weiterlesen →

3. Aug 2012
von Hannelore Vonier
Keine Kommentare

Staats-Schulden, ein Produkt der Emotionellen Pest

Der Ausdruck “Emotionelle Pest” wurde von Wilhelm Reich geprägt. Es ist lohnenswert sich damit auseinanderzusetzen, denn daran ist unsere Gesellschaft erkrankt. Wer sein eigenes Wohlbefinden und das seiner Umgebung verbessern will, hat größere Chancen, wenn er sich mit den umfangreichen Forschungsergebnissen Reichs allgemein, insbesondere aber der Emotionellen Pest vertraut macht. Weiterlesen →