Rette sich, wer kann!

Transformationsblog von Hannelore Vonier

Wer noch will positive Gefühle am 11. September?

11. September. Ich lese meine Online-Magazine und finde überall „11. September bla bla bla“, wobei bla bla bla mit Worten wie „Anschläge“, „USA Gedenken“, „Bin Laden“, „Terroropfer“ und ähnlichem nach Belieben ersetzt werden kann.

Die „zivilisierte“ Medien-Welt konzentriert sich voll und ganz auf ein Ereignis, das sie noch Jahrzehnte ausschlachten kann und das uns energetisch sehr tief nach unten zieht.

Gefühle wie Betroffenheit, Angst, Wut und Hilflosigkeit dominieren an diesem Tag, es sei denn, man „macht zu“ und lässt nichts an sich ran. Das verstärkt den emotionalen Panzer und dann haben auch die schönen Gefühle keine Chance.

Es gibt aber noch einen dritten Weg: Suchen Sie sich in den Nachrichten ein „Balance-Ereignis“. Etwas, das die Gefühle zu den Terroranschlägen ausgleicht und dem etwas entgegensetzt. Damit will ich keineswegs vorschlagen, die Verbrechen zu ignorieren, auszublenden oder zu übertünchen! Dafür haben wir einen Kopf, der sich damit beschäftigen und sich dieser Gewalt-Gesellschaft bewusst werden soll.

Wir brauchen zum Ausgleich etwas für den Bauch (oder fürs Herz , wenn Ihnen der Ausdruck besser gefällt).

Ich habe eine Nachricht gefunden, die als Gegenmedizin für die patriarchale Vergiftung geeignet ist:

Die zweite Sonnenfinsternis dieses Jahres.

Es ist eine partielle Sonnenfinsternis, die von Südamerika und Teilen der Antarktis verfolgt werden kann. Sie fragen: Warum interessiert mich das, ich kann die Finsternis ja nicht sehen und miterleben! Konnten Sie denn die Terroranschläge miterleben?

Warum wirkt die Nachricht einer Sonnenfinsternis heilend?

  1. Sie bringt uns in Verbindung mit der Natur und
  2. darüber hinaus mit den kosmischen Gesetzen
  3. es ist ein magisches Ereignis, von dem eine enorme energetisierende Kraft ausgeht, wenn man sich darauf einlässt

Die letzte Finsternis, die ich miterlebte, war „nur“ eine Mondfinsternis im Frühjahr und ich konnte sie nur übers Internet sehen, weil bei uns der Himmel bewölkt war. Ich saß fast 2 Stunden mit einem Freund vor zwei Monitoren, auf denen viele kleine Fenster die Bilder der Net-Cameras von Sternwarten und Privatleuten zeigten, die ihre Kameras immer neu ausrichten mussten und mit schwächer werdenden Batterien zu kämpfen hatten. Am klarsten war der Empfang aus Genf, Brüssel, Norwegen, Prag, und aus vielen Orten in Deutschland.

Mein Bauch könnte Ihnen beschreiben, wie beeindruckend es war, a) über das Internet mit allen verbunden zu sein, b) zu verfolgen, wie sich zwei Himmelsscheiben ganz langsam übereinander schieben, wie in einem Liebesakt und b) das mit einer anderen Person neben mir zu teilen, die genauso fasziniert von dem Schauspiel ist.

Großvater und Enkel, Domenico Ghirlandaio, 1488Eine Sonnenfinsternis ist sogar noch viel magischer als eine Mondfinsternis.

Googeln Sie einfach und schauen Sie sich die Bilder an und bringen Sie sich selbst etwas über die Natur bei, das Ihnen eigentlich Ihre Großmütter und -väter hätten erzählen sollen, während Sie auf einem großelterlichen Knie saßen.

Im christlich geprägten Patriarchat wurde übrigens verbreitet, dass eine Sonnenfinsternis Unglück bringe, man machte damit den Menschen Angst und konnte sie manipulieren. Das funktioniert mit Allem, was sich nicht rational erklären lässt.

Prozessionen wurden verschoben, die Leute und das Vieh mussten in den Häusern bleiben, weil „vorher öfter verspüret worden, dass bei dergleichen Finsternissen wegen alsdann herunterfallenden fast schädlichen Himmelstaues an Menschen und Vieh Schaden zugefügt sei“, so lautet eine Verfügung aus dem Jahre 1715 des münsterschen Fürstbischofs Franz Arnold, der das Ausgehverbot verhängte.

Spektakuläre Naturerscheinungen von Finsternissen über Meteoritenschauer und Sternschnuppen bis zu den Sonnenauf- und untergängen rufen uralte Erinnerungen in uns wach, und sie fühlen sich genauso an, wie der Fürstbischof es beschrieben hat: Es ist, als würde uns die Schöpfungskraft vertraulich zublinzeln und uns in einen Schleier von herab fallenen Tautropfen einnebeln. Wie schön!

***

Welche heilenden Nachrichten findet Ihr im Internet, die als Ausgleich dienen könnten? Und welche Themen empfindet Ihr als Gegengift und wo sind solche Inhalte zu finden?


Autor: Hannelore Vonier

Bloggerin mit dem leidenschaftlichen Drang, die destruktiven Kräfte in unserer Gesellschaft bekannt zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Mehr über mich und diesen Blog.

Kommentare sind geschlossen.