5 Tipps für die Gemeinschaft zu klicken

computer mouseWährend ich am Computer sitze, klicke ich die ganze Zeit mit der Maus. Warum nicht zwischendurch für die Gemeinschaft klicken? Du willst ein freundliches friedliches fröhliches Zusammenleben? Mit ein paar Klicks kommst du diesem Ziel Stück für Stück näher.

  1. Abstimmen – Wenn es Vote-Buttons gibt – bei Kommentaren, Blog-Posts, auf News-Portalen, dann nutze ich die eingebauten interaktiven Funktionen. Hey, es ist ein Klick! Die Betreiber haben diese Features nicht zur Dekoration eingebaut! Sie wollen deine Meinung wissen, damit sie ihre Seite verbessern können. Natürlich musst du dir dafür eine Meinung bilden
  2. Weiter erzählen, „Retweet“Twitter ist ein Kommunikationswerkzeug für Fortgeschrittene (Interview mit TSG per Twitter). Auch Anfänger können es benutzen (wie sollte man sonst fortschreiten?), aber wie bei einem feinen Musikinstrument hört es sich unterschiedlich an. Es strapaziert deine Nerven oder hebt deine Stimmung. Ten Top Twitter Tips gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du beginnst  und übst und erfolgreich kommunizierst. Lese ich eine Nachricht, die für andere einen Wert haben kann, dann klicke ich auf RT (retweet = weiter zwitschern) im Twitulater oder Tweetdeck. Auch hier im Blog gibt es die Möglichkeit: Unter jedem Beitrag findest du „Tweet This“ – einfach anklicken.
  3. Den „Donate“-Button klicken – Für den Firefox-Browser gibt es wunderbare Zusatz-Werkzeuge (Add-ons), die mir das Leben sowas von erleichtern. Sie werden von Programmierern in ihrer Freizeit erstellt und stehen allen kostenlos zum Download zur Verfügung. Dasselbe gilt auch für andere Software, wie zum Beispiel WordPress, mit der dieses Blog läuft. Third party developer werden die Programmierer genannt, die eine Basis-Software durch Zusatz-Tools zum Genuss machen. Für add-ons, die ich regelmäßig benutze, spende ich so zwischen 7 und 25 Dollar. Das läppert sich – bei denen und bei mir -, aber ich sehe es als „bedingungsloses Grundeinkommen“ für diese demografische Gruppe. Damit ich großzügig spenden kann, nicht hohe Beträge, sondern an viele, hole ich einen Teil mit Werbung auf meinen Websites wieder rein. (Die meiste Werbung auf diesem Blog sehen nur Leute, die per Suchmaschine kommen, die Stammleser/innen nicht.)
  4. Suchmaschinen verbessern – Das größte Verzeichnis für Webseiten des Internet, Open Directory Project (ODP), auch dmoz (für „Directory Mozilla“) bezeichnet, ist für seine Qualität bekannt und wird nicht von robots generiert, sondern von Menschen gepflegt. Die Inhalte des Projekts sind Open-Content und sehr viele Wissendatenbanken und Suchmaschinen (auch Google) greifen darauf zu. Freiwillige Redakteure, genannt editor, bearbeiten und aktualisieren die verwalteten Websites. Ich bin seit 2000 so eine Editorin, und wenn ich über gute Websites oder Blogs stolpere, die zu den von mir betreuten Kategorien passen, füge ich sie mit ein paar Klicks hinzu, damit sie gefunden werden können. (werde Editor)
  5. OpenThesaurus ergänzen – wie beim ODP handelt es sich auch hier um Open-Content, also user-generierte Inhalte, die frei zur Verfügung stehen. Mitmachen kann jedeR, anmelden ist einfach. Der OpenThesaurus ist eine Synonym-Wörter-Datenbank, die beispielsweise in OpenOffice – einer kostenlosen Konkurrenz zu Microsofts Word – installiert werden kann. Da ich ohne Thesaurus selten einen Artikel schreibe, verwende ich unter anderen auch den OpenThesaurus. Manchmal fehlt dort ein Begriff, der mir einfällt oder den ich woanders finde. Mit zwei, drei Klicks ergänze ich ihn schnell, wenn ich sowieso schon auf der Website bin. Darüber freuen sich andere.

Dies sind Möglichkeiten, sich mit wenig Aufwand – so im Vorbeigehen – am sozialen Gedanken des Web 2.0 zu beteiligen. Dir fallen vielleicht noch andere ein, nutze den Kommentarbereich, um sie mitzuteilen.

Der Begriff „Web 2.0“ ist nicht als Versionsnummer für das WWW gemeint. Hier zeigt sich typisch angelsächsischer Humor, weil man natürlich das Internet nicht strikt in Versionen einteilen kann. Genauso wenig, wie man das Internet auf die eigene Festplatte downloaden (DownloadtheNet beachte die Anzahl der Jahre 😉 ) oder am Ende des Internets ankommen kann.

Web 2.0 meint eine neue Ära, eine Zeitphase, zu deren Beginn (ca. 2004) sich Verhaltensweisen herausbildeten bzw. von Programmierern („Hackern“) bewusst forciert wurden, die ein freies, offenes – sprich „soziales“ – Miteinander für alle gewährleisten.

6 Kommentare

  • sumpffuss (Ruth Sumpffuss)

    http://tinyurl.com/abbkco 5 Tipps für die Gemeinschaft zu klicken

  • sumpffuss (Ruth Sumpffuss)

    http://tinyurl.com/abbkco 5 Tipps für die Gemeinschaft zu klicken

  • Danke für den Beitrag, ist wirklich interessant. Das mit den Klicks setze ich auch um, wenn mich was anspricht. Habe ich eher eine nicht ganz so gute Meinung, reichen die Klicks aber nicht aus, dann geht das besser per Kommentar, um zu zeigen, was eben noch verbessert werden kann, das geht nun mit einem einfachen Klick eben nicht.

  • Danke für den Beitrag, ist wirklich interessant. Das mit den Klicks setze ich auch um, wenn mich was anspricht. Habe ich eher eine nicht ganz so gute Meinung, reichen die Klicks aber nicht aus, dann geht das besser per Kommentar, um zu zeigen, was eben noch verbessert werden kann, das geht nun mit einem einfachen Klick eben nicht.

  • Stephan

    Bin das 1. mal hier, vielen Dank für die bisher gelesenen Beiträge dieser Seite, hab einige Anregungen und vor allem viele positive Denkweisen und Denkanstöße gefunden.
    Als Anfänger muss ich mich erst schlau machen über Funktionen und diverse Begriffe, aber wird, auch mit den Klicks.

  • Stephan

    Bin das 1. mal hier, vielen Dank für die bisher gelesenen Beiträge dieser Seite, hab einige Anregungen und vor allem viele positive Denkweisen und Denkanstöße gefunden.
    Als Anfänger muss ich mich erst schlau machen über Funktionen und diverse Begriffe, aber wird, auch mit den Klicks.

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