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  1. Carolin
    Carolin
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    Auch wenn ich durchaus durch die eigenen Erfahrungen und im Allgemeinen die Verhältnisse „Der Hausherr hat das letzte Sagen“ immer als unnatürlich und ungesund für alle Beteiligten angesehen habe, ist mir diese Begriffsverwischung zwischen Mann und Familienvater bisher noch nicht aufgefallen. Werd jetzt mehr darauf achten.

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  2. Carolin
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    Auch wenn ich durchaus durch die eigenen Erfahrungen und im Allgemeinen die Verhältnisse „Der Hausherr hat das letzte Sagen“ immer als unnatürlich und ungesund für alle Beteiligten angesehen habe, ist mir diese Begriffsverwischung zwischen Mann und Familienvater bisher noch nicht aufgefallen. Werd jetzt mehr darauf achten.

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  3. Carolin
    Carolin
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    Auch wenn ich durchaus durch die eigenen Erfahrungen und im Allgemeinen die Verhältnisse „Der Hausherr hat das letzte Sagen“ immer als unnatürlich und ungesund für alle Beteiligten angesehen habe, ist mir diese Begriffsverwischung zwischen Mann und Familienvater bisher noch nicht aufgefallen. Werd jetzt mehr darauf achten.

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  4. Pat
    Pat
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    Hallo
    Im allgemeinen lese ich Deine Stellungnahmen sehr gerne, so  ist auch diese hier ein interessanter Gedankengang. Trotzdem ist mir hier etwas beim Durchlesen aufgefallen, das ich als sehr negativ empfinde. Wäre ich jetzt ein Mann und vor allem ein Mann, der sich in solcher Weise gegenüber Frauen und Töchtern verhält, würde ich Deinen Bericht als Entschuldigung für mich sehen und das ist doch sicherlich nicht, was Du erreichen möchtest?
    Mir fehlt hier eine klare Distanzierung zu Verbrechen an Frauen. So wie du es geschrieben hast, kommt es für mich eindeutig als Entschuldigung für die Täter an.
     
     
     

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  5. Pat
    Pat
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    Hallo
    Im allgemeinen lese ich Deine Stellungnahmen sehr gerne, so  ist auch diese hier ein interessanter Gedankengang. Trotzdem ist mir hier etwas beim Durchlesen aufgefallen, das ich als sehr negativ empfinde. Wäre ich jetzt ein Mann und vor allem ein Mann, der sich in solcher Weise gegenüber Frauen und Töchtern verhält, würde ich Deinen Bericht als Entschuldigung für mich sehen und das ist doch sicherlich nicht, was Du erreichen möchtest?
    Mir fehlt hier eine klare Distanzierung zu Verbrechen an Frauen. So wie du es geschrieben hast, kommt es für mich eindeutig als Entschuldigung für die Täter an.
     
     
     

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  6. Pat
    Pat
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    Hallo
    Im allgemeinen lese ich Deine Stellungnahmen sehr gerne, so  ist auch diese hier ein interessanter Gedankengang. Trotzdem ist mir hier etwas beim Durchlesen aufgefallen, das ich als sehr negativ empfinde. Wäre ich jetzt ein Mann und vor allem ein Mann, der sich in solcher Weise gegenüber Frauen und Töchtern verhält, würde ich Deinen Bericht als Entschuldigung für mich sehen und das ist doch sicherlich nicht, was Du erreichen möchtest?
    Mir fehlt hier eine klare Distanzierung zu Verbrechen an Frauen. So wie du es geschrieben hast, kommt es für mich eindeutig als Entschuldigung für die Täter an.
     
     
     

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  7. Anuja
    Anuja
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    Hallo!
    Eine sehr interessante Betrachtung, danke dafür. Und auch danke für die erhellende Erläuterung der Vaterposition und der Rolle der Männer darin. Als Mann bist du nämlich auch ganz schön angeschmiert, wenn du nicht gerade als Ältester alles erbst und als nächster Vatertyrann aus dem Spiel hervorgehst. Dann heißt es ebenso dienen – wie du so schön herausstellst. Was natürlich explizit nicht als Entschuldigung für die schlechte Angewohnheit des “Nach oben buckeln, nach unten treten” gilt.
    Der Kommentar von Pat, die deine Ausführungen als “Entschuldigung” für ein solches Verhalten liest, drückt bei mir folgenden Knopf: Was macht es so schwer für Frauen, zu sehen, daß sie nicht alleinig zum Dienen und Funktionieren erzogen wurden und in einer “Opferrolle” befindlich sind, dies also durchaus mit vielen Männern gemein haben? Die Männer ventilieren diese Misere oft anders aus, das ist wohl wahr. Aber die Ausgangspositionen sind durchaus ähnlich gelagert in diesem Vatersystem, wie Hannelore ja deutlich macht.
    Was mich immer wieder verblüfft, ist die absolute Hartnäckigkeit, mit der viele Frauen sich verweigern, das zu sehen und mich sofort massiv als “Männerverteidigerin” angreifen, sobald ich das zur Sprache bringe.
    Inzwischen muß ich den Eindruck behalten, das diese Frauen überhaupt nicht aus der Opferrolle herauswollen und es sich irgendwie ganz gut darin als Unschuldslamm eingerichtet haben.
    Jedes System kann nur durch Mitwirkung aller Menschen darin aufrechterhalten werden. Wenn wenigstens alle Frauen das begreifen könnten, kämen wir vielleicht konstruktiv und gemeinsam weiter.
    Danke für die Verdeutlichung, daß es sich bei dem irren Anstetter zwar durchaus um einen sehr extremen, aber nicht einen einzelnen Fall handelt.
    Das Subtile macht die Masse.
    Anuja

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  8. Anuja
    Anuja
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    Hallo!
    Eine sehr interessante Betrachtung, danke dafür. Und auch danke für die erhellende Erläuterung der Vaterposition und der Rolle der Männer darin. Als Mann bist du nämlich auch ganz schön angeschmiert, wenn du nicht gerade als Ältester alles erbst und als nächster Vatertyrann aus dem Spiel hervorgehst. Dann heißt es ebenso dienen – wie du so schön herausstellst. Was natürlich explizit nicht als Entschuldigung für die schlechte Angewohnheit des “Nach oben buckeln, nach unten treten” gilt.
    Der Kommentar von Pat, die deine Ausführungen als “Entschuldigung” für ein solches Verhalten liest, drückt bei mir folgenden Knopf: Was macht es so schwer für Frauen, zu sehen, daß sie nicht alleinig zum Dienen und Funktionieren erzogen wurden und in einer “Opferrolle” befindlich sind, dies also durchaus mit vielen Männern gemein haben? Die Männer ventilieren diese Misere oft anders aus, das ist wohl wahr. Aber die Ausgangspositionen sind durchaus ähnlich gelagert in diesem Vatersystem, wie Hannelore ja deutlich macht.
    Was mich immer wieder verblüfft, ist die absolute Hartnäckigkeit, mit der viele Frauen sich verweigern, das zu sehen und mich sofort massiv als “Männerverteidigerin” angreifen, sobald ich das zur Sprache bringe.
    Inzwischen muß ich den Eindruck behalten, das diese Frauen überhaupt nicht aus der Opferrolle herauswollen und es sich irgendwie ganz gut darin als Unschuldslamm eingerichtet haben.
    Jedes System kann nur durch Mitwirkung aller Menschen darin aufrechterhalten werden. Wenn wenigstens alle Frauen das begreifen könnten, kämen wir vielleicht konstruktiv und gemeinsam weiter.
    Danke für die Verdeutlichung, daß es sich bei dem irren Anstetter zwar durchaus um einen sehr extremen, aber nicht einen einzelnen Fall handelt.
    Das Subtile macht die Masse.
    Anuja

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  9. Anuja
    Anuja
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    Hallo!
    Eine sehr interessante Betrachtung, danke dafür. Und auch danke für die erhellende Erläuterung der Vaterposition und der Rolle der Männer darin. Als Mann bist du nämlich auch ganz schön angeschmiert, wenn du nicht gerade als Ältester alles erbst und als nächster Vatertyrann aus dem Spiel hervorgehst. Dann heißt es ebenso dienen – wie du so schön herausstellst. Was natürlich explizit nicht als Entschuldigung für die schlechte Angewohnheit des “Nach oben buckeln, nach unten treten” gilt.
    Der Kommentar von Pat, die deine Ausführungen als “Entschuldigung” für ein solches Verhalten liest, drückt bei mir folgenden Knopf: Was macht es so schwer für Frauen, zu sehen, daß sie nicht alleinig zum Dienen und Funktionieren erzogen wurden und in einer “Opferrolle” befindlich sind, dies also durchaus mit vielen Männern gemein haben? Die Männer ventilieren diese Misere oft anders aus, das ist wohl wahr. Aber die Ausgangspositionen sind durchaus ähnlich gelagert in diesem Vatersystem, wie Hannelore ja deutlich macht.
    Was mich immer wieder verblüfft, ist die absolute Hartnäckigkeit, mit der viele Frauen sich verweigern, das zu sehen und mich sofort massiv als “Männerverteidigerin” angreifen, sobald ich das zur Sprache bringe.
    Inzwischen muß ich den Eindruck behalten, das diese Frauen überhaupt nicht aus der Opferrolle herauswollen und es sich irgendwie ganz gut darin als Unschuldslamm eingerichtet haben.
    Jedes System kann nur durch Mitwirkung aller Menschen darin aufrechterhalten werden. Wenn wenigstens alle Frauen das begreifen könnten, kämen wir vielleicht konstruktiv und gemeinsam weiter.
    Danke für die Verdeutlichung, daß es sich bei dem irren Anstetter zwar durchaus um einen sehr extremen, aber nicht einen einzelnen Fall handelt.
    Das Subtile macht die Masse.
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  10. Christian Siefkes
    Christian Siefkes
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    Der Anwalt des Täters sieht das interessanterweise genauso: ‘Über seinen Mandanten sagt Mayer: “Ich hatte den Eindruck, vor mir stünde ein Pater Familias, ein Familienoberhaupt, mit guten, aber auch mit schlechten Seiten.”‘ (Quelle: Spiegel Online)

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  11. Christian Siefkes
    Christian Siefkes
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    Der Anwalt des Täters sieht das interessanterweise genauso: ‘Über seinen Mandanten sagt Mayer: “Ich hatte den Eindruck, vor mir stünde ein Pater Familias, ein Familienoberhaupt, mit guten, aber auch mit schlechten Seiten.”‘ (Quelle: Spiegel Online)

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  12. Christian Siefkes
    Christian Siefkes
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    Der Anwalt des Täters sieht das interessanterweise genauso: ‘Über seinen Mandanten sagt Mayer: “Ich hatte den Eindruck, vor mir stünde ein Pater Familias, ein Familienoberhaupt, mit guten, aber auch mit schlechten Seiten.”‘ (Quelle: Spiegel Online)

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  13. Annot
    Annot
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    Ein Gedanke zur Mormonen-Sekte:
    Ich finde es ja stark, dass in der empörten Berichterstattung nicht klar wird, um welche Art von Heiratssystem es sich da eigentlich handelt. Nämlich nicht um die geschlechterspezifisch neutrale Polygamie, bei der einfach nur eine Ehe mit mehreren PartnerInnen besteht, sondern eine Polygynie, bei der ausschließlich ein Mann (das Familienoberhaupt) mehrere Frauen haben kann. Insofern ist das einfach nur eine konsequente Fortführung des patriarchalen System des pater familias und den normal-deutschen Kleinfamilien gar nicht so unähnlich. Ob das nicht klar benannt wird, weil es der Durchschnittsjournalist nicht durchschaut oder es bewußt unter den Tisch fällt, wage ich nicht zu beurteilen…

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  14. Annot
    Annot
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    Ein Gedanke zur Mormonen-Sekte:
    Ich finde es ja stark, dass in der empörten Berichterstattung nicht klar wird, um welche Art von Heiratssystem es sich da eigentlich handelt. Nämlich nicht um die geschlechterspezifisch neutrale Polygamie, bei der einfach nur eine Ehe mit mehreren PartnerInnen besteht, sondern eine Polygynie, bei der ausschließlich ein Mann (das Familienoberhaupt) mehrere Frauen haben kann. Insofern ist das einfach nur eine konsequente Fortführung des patriarchalen System des pater familias und den normal-deutschen Kleinfamilien gar nicht so unähnlich. Ob das nicht klar benannt wird, weil es der Durchschnittsjournalist nicht durchschaut oder es bewußt unter den Tisch fällt, wage ich nicht zu beurteilen…

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  15. Annot
    Annot
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    Ein Gedanke zur Mormonen-Sekte:
    Ich finde es ja stark, dass in der empörten Berichterstattung nicht klar wird, um welche Art von Heiratssystem es sich da eigentlich handelt. Nämlich nicht um die geschlechterspezifisch neutrale Polygamie, bei der einfach nur eine Ehe mit mehreren PartnerInnen besteht, sondern eine Polygynie, bei der ausschließlich ein Mann (das Familienoberhaupt) mehrere Frauen haben kann. Insofern ist das einfach nur eine konsequente Fortführung des patriarchalen System des pater familias und den normal-deutschen Kleinfamilien gar nicht so unähnlich. Ob das nicht klar benannt wird, weil es der Durchschnittsjournalist nicht durchschaut oder es bewußt unter den Tisch fällt, wage ich nicht zu beurteilen…

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