Konsens ist bei matriarchalen Völkern der Entscheidungsprozess, auf den ich bereits hingewiesen habe. Dieser Prozess, zu einem Ergebnis zu kommen ist mit dem Bloggen vergleichbar. weiterlesen →
13. März 2008 -
Zu immer mehr Unruhe führt die Tatsache, dass es in matriarchalen Gesellschaften bestimmte Ausdrücke und Wörter nicht gibt, an die der Durchschnittsmensch gewöhnt ist.
Noch nicht bekannt ist, wie diese Menschen ein solches Manko überleben konnten. Bei den Khasi in Nordindien fehlen die Worte für “Prostitution” und “Vergewaltigung” völlig; ein Alptraum für jeden Freier der zivilisierten Industrieländer. Das Gleiche ist für die Nagar in Südindien und viele andere Stammesvölker weltweit bekannt.
Von den Mosuo (China) wird berichtet, dass dort der Begriff für “Diebstahl” weiterlesen →
23. Februar 2008 -
Nicht alle wissen, was ein Blog ist, wie ein Blog strukturiert ist, oder dass man auf den Namen der Kommentieren klicken kann, um auf deren Website zu gelangen.
Für viele ist ein Blog einfach eine weitere Webseite. weiterlesen →
1. Januar 2008 -
Rechtschreibung ok?
Max. 150 Wörter oder ca. 20 Zeilen sind optimal
Richtet sich an alle Blogleser/innen? (Persönliche Nachrichten bitte direkt an Hannelore)
Bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt dieses Blogbeitrags? (Für Zusätzliches einen Link setzen)
Ist für andere nützlich und angenehm?
Lies auch mal: Den perfekten Kommentar hinterlassen
*
Warum eine Richtlinie?
Es macht mir Spaß, mit euch zu kommunizieren und ich freue mich über Anmerkungen. Um sicherzustellen, dass Kommentare den Blog aufwerten und nicht die Qualität schmälern, habe ich eine verbindliche Kommentier-Richtlinie aufgestellt.
Moderation der Kommentare
Um die Integrität des Blogs und seiner Inhalte aufrecht zu erhalten, werden alle Kommentare, Trackbacks und Pingbacks moderiert. Ich versuche schnellstmöglich Kommentare zu überprüfen und freizuschalten - ich lebe jedoch in einer anderen Zeitzone (EST).
Sprache, Länge und Format
Dieser Blog wird von einem Publikum mit unterschiedlicher Empfindlichkeit gelesen, formuliere daher bitte respektvoll.
Wenn ein Beitrag dich aufregt, verärgert oder zu tiefem Nachdenken veranlasst, und die Worte nur so aus dir heraussprudeln, dann erwäge, deine Gedanken auf deinem eigenen Blog zu veröffentlichen und ein Trackback zu setzen. Falls du nicht weißt wie Trackback geht, kannst du gerne einen zusammenfassenden Kommentar mit einem Link zum weiter lesen hinterlassen.
Idealerweise umfasst dein Kommentar weniger als 200 gut gewählte Wörter. Leerzeilen machen Inhalte auf dem Bildschirm leichter lesbar.
Links zu deiner und anderen Webseiten
Verwende bitte den “Link”-Button im Kommentar-Editor (die kleine Kette), damit lange Links nicht über den Rand hinaus ragen.
Ich verlasse mich darauf, dass du wertvolle Links beisteuerst und deshalb ist das rel=”nofollow” Attribut standardmäßig abgeschaltet. Bedenke, dass Links die “Währung” des Internets sind.
Kommentare per Email abonnieren
Damit du eine Nachricht erhältst, wenn weitere Kommentare nach deinem gepostet wurden, ist es notwendig deine (funktionierende) Email-Adresse anzugeben. Deine Email-Adresse wird nicht auf dem Blog angezeigt und wir geben sie auch nicht weiter.
Kommentare editieren
Ich behalte mir vor, Kommentare zu bearbeiten oder zu löschen, wenn ich es für notwendig halte; das gilt zum Beispiel für vom Thema abkommendes Geschwafel oder allgemeine Behauptungen ohne Belege/Quellen.
Troll-Postings oder Flamings werden sofort gelöscht. Das heißt:
- ein Beitrag, der nicht zu dem Thema beiträgt, sondern der vor allem das Ziel hat, weitere Reaktionen hervorzurufen
- ein Beitrag, der nur wiederholt, was bereits im Text steht oder ein Kommentar wie “ja, das finde ich auch”
- ein Beitrag, der sich nicht sachlich auf den Text (anderer Kommentar oder Blogbeitrag) bezieht, sondern persönlich auf den/die VerfasserIn (Beispiel: “Du bist voreingenommen, wenn du schreibst…” oder “Du solltest mal genauer überlegen…”)
hat keine Chance freigeschaltet zu werden.
Noch ein Wort zum Schluss
Du, und nur du, bist für deine Worte verantwortlich. Sie gehören und bleiben dir. Aber indem du kommentierst gewährst du mir das Recht, sie zu veröffentlichen und zu verwenden, wie ich es für richtig halte.
Wenn du deinen Kommentar abgeschickt hast, dann war’s das - du bist verewigt.
*
Lies auch: Den perfekten Kommentar hinterlassen
1. Januar 2008 -
Vorgeplänkel
Kürzlich teilte mir René Vögtli mit, er hätte auf seinem Blog über “Polyandrie” geschrieben und auf meinen Artikel zu dem Thema “indirekt” hingewiesen:
Habe in meinem letzten Blogeintrag (http://reiki-international.ch/blog/lesen.php?nr=51) nicht direkt darauf verwiesen, der Leser soll die Quelle selber wählen, hoffe aber, dass sie auf Sie stossen.
Weil ich denke, dass im deutschen Internet sehr wenige mit der Technologie des Web 2.0 vertraut sind, weiterlesen →
7. Juni 2007 -
Fernsehen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Doch manchmal wundere ich mich über die Frauenfiguren in deutschen Fernsehfilmen.
Es gibt immer wieder welche, die das “Maß der Liebe” ihres Freunds/Verlobten testen wollen: Ist er bereit für eine bestimmte Zeit auch ohne Sex mit ihr zusammen zu sein, dann ist das für sie der Beweis, dass er sie liebt!
Liebe und Sex werden da völlig voneinander abgespalten. Einmal ging ein ganzer Film um das Thema: Suche impotenten Mann fürs Leben. (Gibt es auch als Buch. Klappentext: “Sie sucht den Traummann zum Kuscheln und Lieben- der (nicht nur) im Bett seine Hände da lässt, wo sie hingehören.” - … wo sie hingehören??) Ich dachte: du meine Güte, was tun manche Frauen sich an!
Feministinnen haben den Spruch in die Welt gesetzt: Alle Männer sind Schweine. Ist schon mal jemandem aufgefallen, wie nahe der Feminismus damit der patriarchalen Kirchenmoral steht?
“Schmutzige Gedanken”, “unanständige Witze” sind alltägliche Ausdrücke, die sich nicht etwa auf Kriminelles oder Schreckliches beziehen, sondern auf sinnliche Liebe. Die Sprache offenbart so die ideologische Zwangsmoral, die uns aufoktroyiert wird.
“Männer denken nur an das Eine …” ist ein anderes Etikett für die Gesinnung des, wie es scheint, erotischeren Geschlechts. Männer scheinen immer Lust zu haben.
Und Frauen? Bestehen sie nicht aus dem gleichen Grundmaterial?
Wilhelm Reich* und Bronislaw Malinowski* kommen in ihren Forschungsarbeiten jeweils zum gleichen Ergebnis: Bei Stammesgesellschaften gibt es keinen Unterschied in der orgastischen Potenz und Erlebnisfähigkeit bei Männern und Frauen.
Dort ist “die schönste Nebensache der Welt” die schönste Hauptsache! Daher gibt es in matriarchalen Gesellschaften auch die vielen Feste, die grundsätzlich sexuell ausgerichtet sind.
Früher war die Bezeichnung Hexe eine Beschimpfung für eine Frau. Heute nennen sich Frauen selbst so, weil sie zu ihren hexischen Eigenschaften stehen.
Warum bezeichnen sich Männer nicht selbst als genussfreudige Schweine und stehen zu ihrer Liebeslust? Es gibt doch genügend positiv besetzte Schweinevorbilder: von dem Schweinchen namens Babe über Wilbur in Charlotte’s Web bis zum glückbringenden Neujahrsschwein.

Libido ist bioenergetisch das gleiche wie Lebensenergie, besser “Lebendigkeitsenergie”. Sie haben die gleiche Sprachwurzel: Leben - L(i)eben. Je größer die Libido, desto größer die Lebendigkeit. Das ist der Maßstab für Liebe - nicht Enthaltsamkeit.
Mit der Liebe eines Mannes, der in Gegenwart seiner Geliebten fähig ist, seine Lust und sein Begehren zu unterdrücken, kann es nicht weit her sein.
Deshalb erhebe ich jetzt mein Glas und trinke auf alle Männer, die nur an das Eine denken, weil sie uns stets daran erinnern, dass Sex nicht nur wichtig und gesund, sondern auch schön ist!
+++
* siehe
Wilhelm Reich, Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral. Zur Geschichte der sexuellen Ökonomie.
Bronislav Malinowski, Das Geschlechtsleben der Wilden in Nordwest-Melanesien
6. Juni 2007 -