Es passiert mitten unter uns. Unverwelklichen Ruhm hat Tim bekommen. “Viele Erklärungen, keine Antwort” titelt der Freitag.de, und drückt damit die Fassungslosigkeit der ganzen Welt aus. Aber eins ist doch erstaunlich: Alle sind in der Lage zu benennen, was passiert ist “jemand lief Amok”. Die soziokulturellen und psychologischen Ursachen sind so schwer nicht zu verstehen.
Mehr zum Thema Sprache:
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Anmerkung: Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form von Musikerinnen verwendet. Gemeint sind dabei immer beide Geschlechter.
Das Kinderbuch von Jens Rassmus “Das Vollmondorchester” kommt ohne eine solche Anmerkung aus.
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Nicola vom Windelfrei-Blog schreibt: “Immer wieder hört man, man solle Kinder doch weinen lassen. Eine Freundin fragte mich, was es zu dem Thema an Studien gibt.
Frauen und Männer teilen sich die Arbeit und ergänzen sich in ihrer jeweiligen Rolle. Sie sitzen im gleichen Boot und verfolgen die gleichen ideologischen Ziele. Vor 6000 Jahren, bis heute. Und: auch Feministinnen unterstützen das Patriarchat aktiv.
Wiederholt habe ich über “Gesellschaften ohne Kopf” geschrieben, akephale* Sozialverbände, gemeint sind herrschaftsfreie Gemeinschaften ohne Oberhaupt. Dabei erschließt sich bei genauem Hinsehen, dass diese Menschen mehr “Köpfchen” haben als wir, eben weil kein einzelner Kopf an der Spitze steht.
Geht denn das? Klar geht das!
Ganz ohne oder mit weniger Windeln, manchmal auch einfach mit Windeln – Windeln als Option, als Werkzeug, als eine Möglichkeit – mit ein wenig Grundwissen gar kein Problem!
Der Vorteil:
Vater, Titel, Stamm, Oberhaupt – Die Kombination dieser vier Wörter sind die Eckpfeiler der patriarchalen Gesellschaft. Daran lässt sich alles, was uns (zer)stört, worunter wir leiden, und was wir duldend in Kauf nehmen, fest machen. Patriarchat ist die gewohnheitsmäßige Abfolge von Gewalt und Leid. (TV-Tipp)
Es lockern sich die rigiden Formen des Zusammenlebens. Das Familienbett findet immer mehr AnhängerInnen.
Einer Studie in der US-Zeitschrift „Infant and Child Development“ zufolge gaben 1993 knapp 5,5 Prozent der Eltern zu, das Bett mit ihren Kindern zu teilen. Im Jahr 2000 waren es bereits 13 Prozent. Berichte aus Deutschland sprechen davon, dass bis zur Hälfte [...]
Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie – klick: Entstehung Patriarchat»
Dies ist der zweite Teil der Serie “Entstehung des Patriarchats”, Übersicht und Prolog hier.
Ein oder zwei schlechte Erntejahre zu erleben ist eine Sache. Mit ansehen zu müssen, wie die eigene Sippe nach und nach verhungert, ganze Dörfer und Städte durch Nahrungsmangel und Seuchen verschwinden, eine [...]
Auch wenn im Bereich der beruflichen Gleichstellung der Geschlechter noch vieles im Argen liegt – Frauen verdienen heutzutage immer besser.
Und gerade die Besserverdienenden weigern sich immer öfter, Kinder zu haben – wissen sie doch um die Gefahr der Armutsfalle!
Es gibt also weniger Kinder – und dennoch werden mehr Betreuungsplätze gebraucht. Ein Grund dafür ist das Verschwinden familiärer Netzwerke.
Im vorigen Beitrag habe ich über die ausgleichende Wirtschaft der Region von Juchitán in Mexiko berichtet: Frauen und Kleinbauern ernähren die Welt, die auf der ‘Ökonomie der Feste’ beruht. Welche Geisteshaltung liegt unserer Fest-Kultur zugrunde?
Wie die Kinder das Lügen lernen, ein Comic.
Aus dem gleichen Grund, warum die Kinder unserer Eltern Tyrannen wurden…
Unser Sohn (5) kaut ständig an den Nägeln. Wir haben Nagellack probiert, mit ihm geredet – aber alles vergeblich. Was tun?
Dr. Michael Winterhoff, Kinder- und Jugendpsychiater:
“Sie sollten es ihm einmal klar verbieten und seine Nägel vorsorglich
kurz schneiden. Wenn er es trotzdem weiter tut, immer den [...]
Das Römische Recht des gewaltigen Vaters wirkt bis heute, wie wir am Fall Amstetten sehen können und die Gesellschaft macht blindlings mit.
Wenn Menschen sich berühren und voneinander berührt sind, beginnt die Lebensenergie zwischen ihnen zu fließen und verstärkt sich mehr und mehr, wie ein elektrischer Strom. Wie die Lebensenergie in einem neuen Körper ihren Anfang nimmt, zeigt das Buch. (Ebook: über die Lust und den Orgasmus beim Stillen)
Gut/schlecht-Floskeln sind Instrumente der Doppelmoral; kombiniert mit Lob und Tadel sind sie im Patriarchat in allen Lebensbereichen präsent. Sie zu verwenden macht jedoch keinen Unterschied für unseren Bewusstseinsprozess. Ich lade alle ein, sie einfach mal wegzulassen und zu schauen, was passiert.
Seit gut 150 Jahren gibt es allgemeinbildende Schulen in Deutschland, und genauso lange existiert der Hauptfeind aller freien, unbeschwerten Nachmittagsvergnügungen – Hausaufgaben.
Das Patriarchat besteht aus Befehlen
Der Generationen-Konflikt ist ein patriarchaler, in Stammesgesellschaften gibt es den nicht.
Die “Höflichkeit” oder das “gute Benehmen” gebietet, ein Kompliment zurückzugeben. Wir sind moralisch verpflichtet jedes Geschenk (ideell oder materiell) mit einer Gegengabe zu erwidern. Das nennt sich Reziprozität und gehört zur patriarchalen Zwangsmoral.
Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der Eroberung des amerikanischen Kontinents, verquickten die “Frailes” (Mönche) bei ihrer Evangelisierung indianische mit christlichen Bräuchen. Da die Eingeborenen “ermutigt” werden sollten, christliche Kirchenfeste anzunehmen, wurden die christlichen Feiertage auf dasselbe Datum festgelegt, wie die indianischen Feste.
heißt die Überschrift in einem Artikel des Standard. Es geht um modernen Grabraub.
Kinder dienen dem Entertainment der Erwachsenen … habe ich das schon mal erwähnt?
Dieses Video wurde vom Netz genommen (siehe Kommentarbereich), hier sind ähnliche, solche Videos sind leicht zu finden:
Kind spielt verrückt
Kind lacht und schüttelt mit dem Kopf – wobei das “Lachen” gepresst aus der Kehle kommt, sehr anstrengend, zum Schluss geht es in Weinen über [...]
Haben die deutschsprachigen Menschen größere Berührungsängste mit den patriarchalen Schrecklichkeiten als andere Völker? Zumindest scheinen das die Medienleute zu denken, die den Film “Alle Kinder dieser Welt” für den deutschsprachigen Markt aufbereitet haben.
Wie wirkt das Filmposter links auf Sie?
Einladend? Fröhlich? Farbig und lebendig?
Nun, es handelt sich um einen Film der folgendermaßen beschrieben wird:
“Uros steht kurz [...]
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